News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Polizei
Rettungsdienst
Technisches Hilfswerk
Direct Mode Operation, Betriebsmodus im Digitalfunk, in dem man sich direkt mit anderen Geräten verbindet ohne über das Netz zu gehen
Atemschutz
1. Verbandsgemeinde, Gebietskörperschaft in RLP bestehend aus selbständigen Ortsgemeinden. In solchen Gemeinden ist die VG der Träger der Feuerwehr, es sind jedoch in der Regel Örtliche Einheiten pro Ortsgemeinde aufzustellen.
2. Verwaltungsgericht
3. Verwaltungsgemeinschaft
1. Verbandsgemeinde, Gebietskörperschaft in RLP bestehend aus selbständigen Ortsgemeinden. In solchen Gemeinden ist die VG der Träger der Feuerwehr, es sind jedoch in der Regel Örtliche Einheiten pro Ortsgemeinde aufzustellen.
2. Verwaltungsgericht
3. Verwaltungsgemeinschaft
RubrikKatastrophenschutz zurück
ThemaHilfsanlaufstellen im Falle Ausfall kritischer Infrastruktur122 Beiträge
AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785107
Datum17.03.2014 21:24      MSG-Nr: [ 785107 ]24535 x gelesen
Infos:
  • 28.11.16 Kat-Leuchttürme
  • 19.03.14 Notfunkeferat des DARC e.V.
  • 19.03.14 Bundestagsdrucksache 17/5672: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung
  • 17.03.14 BBK: Kritische Infrastrukturen

  • Hallo Linus,

    Geschrieben von Linus D.
    Problem 1:
    Die Menschen werden die geplanten Anlaufstellen nicht nur für Notrufe im eigentlichen Sinne besuchen. Sie werden sie so nutzen, wie sie auch die 112 bei Stromausfällen nutzen, sie werden fragen "was denn los ist", oder "wie lang es noch dauert". Sie wollen also Informationen. Die muss man bereitstellen. Eine Tafel mit einer gewissen Übersicht bietet sich an, mindestens müssen die Kräfte vor Ort informiert sein.

    Jepp, ganz wichtiger Punkt, der auch schon ganz oben im Planentwurf steht. Alle Betreiligte (FW, Pol, RD, THW, Politiker, EVU) müssen mit einer Stimme das gleiche sagen. Sonst geht das in die Hose.

    Geschrieben von Linus D.
    q>Problem 2:
    Die Kräfte vor Ort (m.E. mindestens ein Trupp, entspr. ein TrFü) haben Bedürfnisse. Licht, Verpflegung, Abort, ggf. Heizung. Das lässt sich nicht wirklich mit Fahrzeugen sicherstellen. Dazu kommt noch, dass Fahrzeuge in so einer Lage ohnehin genug unterwegs sein dürften, und eher nicht fürs "Rumstehen" frei sind. Daraus die Problematik auch: Was mache ich, wenn ich für einen vorgesehenen "Meldeplatz", an dem ein Fahrzeug stehen soll, kein Fahrzeug übrig habe? => Schlecht.
    Ich brauche also eine Räumlichkeit, an der sich eine Toilette befindet, die ich (notdürftig) beheizen kann, und in der ich eine Beleuchtung anbringen kann, die Netzunabhängig ist. Stellt sich die Frage, ob das unbedingt mit einem Stromerzeuger sein muss, oder ob dafür nicht Möglichkeiten auf LED- und Batteriebasis mit entsprechender Bevorratung ausreichen. Evtl. noch gepaart mit einer tagsüber ausreichenden natürlichen Beleuchtung.
    Für die Verpflegung und Versorgung mit Informationen (die von oben nach unten) braucht man dann *ein* Fahrzeug, das alle Posten abklappert.

    Jetzt bin ich mal ehrlich, an die Bedürfnisse der Trupps hab ich bisher nicht gedacht :-(
    Ist aber ein wichtiger Punkt, müss ich mir weiter Gedanken drüber machen.

    Geschrieben von Linus D.
    Problem 3:
    Kommunikation. Das wird sicher das schwierigste. Dass wir nicht in überlasteten Handynetzen versuchen wollen, die überlastete Leitstelle zu erreichen, ist doch hoffentlich klar?
    Es bleiben Analogfunk und Digitalfunk. Ersteres ist sicher (ggf. in Form eines 4m-Handfunkgerätes oder eines (leistungsfähigeren) tragbaren Fahrzeuggerätes) eine relativ saubere Lösung für eine Notrufabsetzung, wird aber natürlich früher oder später ausfallen.
    Im Digitalfunk habe ich, sofern das Netz aufrechterhalten bleibt, ja mit einem Handfunkgerät das Problem gelöst. Steht das Netz nicht (mehr), hat man freilich Schwierigkeiten. Für Einsätze im FW-Bereich wird es da darauf hinauslaufen, dass man den Notruf gar nicht an die Leitstelle gibt, sondern an die eigene "Zentrale", die ja (evtl. mit einem Repeater - im Gerät geschaltet oder per Nachsprechen - dazwischen) im DMO erreichbar sein kann. Das lässt sich sicher in vielen Varianten darstellen, muss aber eben einfach mal live getestet werden.


    Wie oben geschrieben, ich verlasse mich da mal auf die AS, hörte sich recht durchdacht an.
    Leitstelle wäre, da RLP, außen vor, da wir ja in jeder VG eine der in Feuerwehrdeutschland sehr bekannten FEZen vorhalten. Die sind nebenbei gesagt eine tolle Einrichtung für solche Lagen.
    (Und jetzt prügelt auf mich ein :-) )

    Geschrieben von Linus D.
    Problem 4:
    Wie groß müssen/dürfen die Abstände sein? Ich schreibe einfach meine persönliche Meinung dazu, wie ich es planen würde:
    - mindestens ca. 100, maximal ca. 1000 Einwohner auf einen Anlaufpunkt
    - in geschlossenen Ortsgebieten ca. 0,5-1,0 km Abstand zwischen den Anlaufpunkten
    - in lockerer Bebauung oder Industriegebieten ca. 1,5-3,0 km Abstand zwischen den Anlaufpunkten


    Ganz ehrlich? Für unsere VG vollkommen ungeeignet, sind wir zu ländlich für. Ich werde mich daher auf die Wahllokal-Lösung konzentrieren.

    Geschrieben von Linus D.
    Ja, das wird u.U. ganz schön viel. Vielleicht ein Grund, warum sich viele darüber lieber gleich gar keine Gedanken machen...

    Das glaube ich auch, seitdem ich mit der Planung angefangen habe.......

    Geschrieben von Linus D.
    Zur Vorbereitung kann man denke ich durchaus kleine Kisten packen, in denen dann das Nötigste drin ist. Tesa, Magnete, Papier, Schreibzeug, Kennzeichnungsmaterial, Beleuchtungsmaterial, EH-Kasten (sofern nicht überall in den Gebäudlichkeiten vorhanden), Übersicht über die Aufgabe und Handlungsgrundsätze, etc.

    Grundsätzlich gute Idee. Mache mich da schon mal auf die Contra der Fraktion: "Passiert eh nicht"-Leute bereit :-)

    Gruss
    Ralf

    Besucht mich doch mal auf unserer Homepage: www.feuerwehr-kirchen.de


    Jeder Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

    Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen

    << [Master]antworten>>
    flache AnsichtBeitrag merkenalle Beiträge als gelesen markieren
    Beitrag weiterempfehlen

     ..

    0.141


    Hilfsanlaufstellen im Falle Ausfall kritischer Infrastruktur - Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt