Kann man die Qualitätsunterschiede wirklich an den einzelnen Leuten fest machen?
Überlegung: Nachteinsatz = viele Kräfte erscheinen = (wir wissen ja, wie es läuft...) viele Kräfte fahren raus, mehr als nötig = deren Wissen summiert sich an der Einsatzstelle. Der Pumpenstand wird zum Maschinistentreff, statt 2 Hände sind 6-8 in der Nähe, um den richtigen Knopf zu finden und drücken. Der GF hat neben sich einen Nachrücke-GF, der auch ein bisschen mitspielen will, es gibt Massenanfall von Führungskräften auch übergeordneter Ausbildungen, jeder will irgendwann irgendwem auch mal irgendwas sagen. In den Mannschaftsfunktionen kann jeder in seiner Paraderolle agieren, es sind ja genug da, die den Rest machen.
Den möglichen Trupp im IA mal ausgenommen lebt der Rest der Truppe ein bisschen sehr streng von dem Grundsatz: Gemeinsam sind wir stark. Jeder macht, was er weiß, weiß er's nicht, kommt der Lückenfüller.
Und weiß der Trupp im IA irgendwas gerade mal nicht so ganz richtig, ist es auch nicht so wild, sieht ja draußen keiner ;-)
Das war früher auch tagsüber der Fall. Heute nicht mehr. Da müssen dann die, die rausfahren, gar nicht mal so viel schlechter als frühere Generationen sein, es fällt eben nur schneller auf. Weiß einer nicht mehr weiter, ist da keiner mehr, der einspringt. Nur noch 2 Hände (mit einem dazugehörigen Kopf) am Pumpenstand, der Gruppenführer muss seine Arbeit alleine verrichten, in der Mannschaft sind 4 Standard-Wassertruppmenschen dabei, von denen müssen 2 sich mit unliebsameren Tätigkeiten abgeben, Wissenslücken werden schonungslos offenbart.
Sollte es doch an den Leuten liegen: Reden, aus-/fortbilden, wenn's gar nicht mehr geht Brieftaubenzüchten.
Liegt es nicht an einzelnen Leuten: Aus-/fortbilden, reden, wenn's gar nicht mehr geht Brieftaubenzüchten... Nur kann man das Reden hier "freundlicher" und offensiver angehen ;-)
...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)
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