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Chemiekalienschutzanzug
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RubrikKatastrophenschutz zurück
ThemaGW-A/S Bayern Konzept72 Beiträge
AutorMarc8 V.8, Speyer / Rheinland-Pfalz662776
Datum16.01.2011 16:46      MSG-Nr: [ 662776 ]28084 x gelesen
Infos:
  • 16.01.11 Strahlenschutzfahrzeug beim ABC-Zug München-Land: Technik
  • 16.01.11 Strahlenschutzfahrzeug beim ABC-Zug München-Land: Pressemitteilung

  • Hallo Oliver, natürlich darfst Du antworten :-)

    Geschrieben von Oliver MeisenbergMeinst Du einen Wischtest mit anschließender Flüssigszintillation? Das ist ja der übliche Nachweis im betrieblichen Strahlenschutz bei der Kontaminationskontrolle von Oberflächen. Dafür fehlt uns allerdings beim ABC-Zug - verständlicherweise - der LSC. Falls Du etwas anderes meinst, müsstest Du Dich bitte noch einmal kurz dazu äußern.
    Natürlich meine ich das Verfahren der Flüssigszintillation. Logisch auch, dass ihr so etwas nicht vorhalten könnt. Aber Ihr habt ja Einrichtungen, weswegen Ihr die H-3 Sonde vorhaltet. Sprich: dort hat man dann doch hoffentlich auch die geeignete Auswertetechnik. Also müsstet Ihr Euch nicht mal die Mühe machen, im Vorfeld ein geeignetes Laboratorium zur Auswertung der WTs zu suchen. Normalerweise haben die Betreiber dann auch die entsprechenden Probenwechsler, in denen man in relativ kurzer Zeit viele WTs auswerten kann.

    Geschrieben von Oliver MeisenbergAußerdem kann ich mir den Weg, den ich zur Schadenstelle gehe, mit Wischtests nicht einfach so freimessen.

    Freimessen? Ich denke mal, Du meinst jetzt nicht die offizielle Bedeutung des Freimessens :-) Aber warum muss man den Weg zu einer Einsatzstelle ausmessen? Bei einer H-3 Freisetzung dürfte die Fläche eh komplett kontaminiert sein, so schnell, wie sich H-3 ausbreitet. Schwarzbereich einrichten, CSA anziehen und gut ist.
    Die Dekontamination von Gebäudeteilen ist nicht Aufgabe der Feuerwehr (obwohl das gerade in MUC unter Zimmermann gerne mal gemacht wurde :-)

    Geschrieben von Oliver MeisenbergBei einer Kontaminationskontrolle an einer Person haben wir das bisher nicht ausprobiert.
    Naja, da wirst Du um eine Inkomessung mittels Urinanalyse nicht drumrumkommen. Eine K-Messung am K-Nachweisplatz kann sich nur auf die Oberfläche des CSA beschränken.
    So, jetzt für alle diejenigen, die sich wundern, warum der Vidmayer immer von CSA spricht: H-3 diffundiert sehr leicht, sehr schnell und sehr gerne durch Materialien. Mit einem Überdrucksystem (hier eben der CSA) kann man da recht gut gegenhalten.

    Ah, noch was: Wie kalibriert Ihr die Sonden?

    Entschuldige meine Fragerei, es ist aber das erstemal, dass ich höre, dass eine Feuerwehr auf Tritium misst. Sehr interessant!


    Gruß, Marc Vidmayer

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