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| Rubrik | Katastrophenschutz | zurück | ||
| Thema | Im K-Fall aktuelle Bürgerinformationen übers www | 20 Beiträge | ||
| Autor | Irak8li 8W., M-Waldtrudering / Haar / Bayern | 428826 | ||
| Datum | 21.09.2007 14:47 MSG-Nr: [ 428826 ] | 7628 x gelesen | ||
Nach dem Feuer in Pfungstadt hatten wir auf dem Weblog plötzlich die doppelte Menge an Traffic, fast durchwegs mit "Empfehlung" von Google. Suchkriterien waren logischerweise sowas wie Feuer Pfungstadt, Brand Pfungstadt usw. Daraus kann man schließen, dass Interesse grundsätzlich da ist. Für diese Erkenntnis brauche ich allerdings keine Stats... Grundsätzlich eine super Sache. Sie ist jedoch vielschichtiger als man denkt. Vereinfacht dargestellt kann man sie als ein Koordinatensystem betrachten: die eine Achse ist Zeit (kurzfristig, mittel- bis langfristig) sowie Informationsquelle. ich möchte hier nicht in aller Tiefe darauf eingehen. Das Internet ist eine prima Ergänzung zu den klassischen Medien, was die "zentrale Infoversorgung" angeht. Allerdings generiert ein Schadensfall überörtlich interesse, und so ist eine Server-Kernschmelze nicht unwahrscheinlich. Bestimmt haben die genannten initiativen dies bedacht und haben Kontingenz-Pläne für Mirrors usw. geplant, beispielsweise auch das Einstellen einer "dummen", Textbasierten Site, die wesentlich weniger Traffic verursacht. Die andere Seite ist das, was ich gerne allgemein als "user generated content" (UGC) oder "citizen journalism" bezeichne. Pfungstadt war ein schönes Beispiel, es wurden uns viele Infos mit Bildern zugespielt. Idealfälle (sorry für den Ausdruck) waren bei Katrina sowie dem Tsunami zu beobachten: lokales Reporting mit Blogs, Nationale und internationale Vermisstenwikis, sowie Google-Map-Mashups (klick auf die Karte um ein aktuelles bild von dieser Gegend zu bekommen) haben alle zur Informationsgewinnung und -verarbeitung beigetragen. Letzteres liegt aus meiner Sicht völlig außerhalb der Kapazitäten von Behörden; diese sollten vielmehr die bei einem Schadensfall auftretenden Initiativen sinnvoll unterstützen. Dafür wird es mindestens eine, oder zwei Katastrophen brauchen, aber es wird kommen. War das jetzt OT? Irakli Feuerwehr Weblog | ||||
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