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Technisches Hilfswerk
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RubrikKatastrophenschutz zurück
ThemaKritik an der Kyrill-Einsatzplanung114 Beiträge
AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen381760
Datum20.01.2007 09:21      MSG-Nr: [ 381760 ]81226 x gelesen
Infos:
  • 21.01.07 ZMZ (Zivil-Militärische Zusammenarbeit)

  • Hallo,

    Geschrieben von Adrian RidderWo siehst du den großen Führungsbedarf bei den häufigsten Lagen wie Bäume auf Straßen, gefährdete Gerüste und ähnliche "Bagatelleinsätze"?
    Für den unmittelbaren Einsatz beim Festlegen von Prioritäten und bei wachsenden Einsätzen zum Aufbau einer entsprechenden Führungsstruktur.
    Wir gehen ja hier nicht von einem einzelnen Baum aus, der irgendwo auf der Gasse liegt, sondern von einer Vielzahl parallel anfallender Einsätze.

    Geschrieben von Adrian RidderMir kommt es eher so vor, dass Einheiten nicht schnell genug (nach Empfinden der Bevölkerung, vgl. CFis Kommentar) an den EStellen sein können, ...
    Und das ist der zweite Punkt. Bei uns saßen am Donnerstag während der heißen Phase Vertreter aller potentiellen Dienstleister (BF,FF, Hiorg, THW, Pol, BW, Verkehrsbetrieb, ...) an einem Tisch (Führungsstab) und konnten sehr schnell und gezielt auf Nachforderungen reagieren und amtsübergreifende Absprachen und Entscheidungen treffen. Das beschleunigt den Einsatzablauf ungemein.

    Geschrieben von Adrian Ridder... obwohl die Manpower zur Verfügung stünde.
    Das ist ein organisatorisches Problem. Bei den meisten Einsätzen reicht doch zunächst einmal ein Fahrzeug aus, um dem Bürger das subjektive Gefühl von Geschwindigkeit zu vermitteln. Erst, wenn die gezielt nachfordern oder sich aus dem Notruf schon ein kritisches Lagebild ergibt, wird die Einsatzmittelkette aufgestockt. Auch hierfür brauchst du wieder Führungskräfte in der Hinterhand, die du beliebig disponieren kannst.

    Gemäß Definition ist eine Katastrophe u. a. dann gegeben, wenn eine einheitliche Führung aller Einheiten erforderlich ist, das geht in in der Fläche eben nur auf Kreisebene (untere KatS-Behörde). Dann könnte man alle Einheiten eines Kreises zentral gesteuert und kirchturmübergreifend so einsetzen, wie es die akute Lage erfordert.


    Gruß
    Markus

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