| Rubrik | Fahrzeugtechnik |
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| Thema | Keine Förderung für 8x8-Wechsellader - war: Rheinland-Pfalz - 12,73 Mio. Euro für den Katastrophenschutz #
| 58 Beiträge |
| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 881027 |
| Datum | 31.12.2022 00:06 MSG-Nr: [ 881027 ] | 2871 x gelesen |
1. Bereitstellungsraum (nach DIN 13050 und FwDV 100)
2. Bezirksregierung
3. Brandrat /-rätin
4. Brandreferendar /-in
Hallo Oliver,
Geschrieben von Oliver S.Wenn, wie im Artikel beschrieben, ein kleines Fahrzeug (Unimog) mit Einsatzkräften auf dem Dach durch die Fluten abgetrieben wird, sind zwei derartige Fahrzeuge keine adequate Lösung des Problems.
Sorry, falscher Ansatz, falsche Annahme! Ob 4x4, 6x6 oder 8x8 hat jetzt relativ wenig damit zu tun, ob es im Hochwassereinsatz abgetrieben wird. Das schaffe ich auch mit einem beladenen Kat I 6x6 bei 50 cm. Ich behaupte 8x8 macht auch keinen großen Unterschied. Außerdem muss ja heute soviel Zeug zwischen den Achsen verstaut werden, bei Queranströmung dann eher suboptimal.
Fahrzeuggewicht/Achslast ist auch eine Frage der Vorbereitung, sind aber definitiv kein Allheilmittel.
Diese Art der Einsätze (1,2m und mehr!) ist ein Extremfall, für den die Fahrzeuge erst mal nicht gedacht sind und teilweise ungeeignet sind.
Wir sind bei Hochwasser und Strömung beim Lotteriespiel und müssen mit Verlusten an Fahrzeugen rechnen! Ist einfach so! Da liegen genug Einsatzerfahrungen und Verlustmeldungen vor. Deshalb verweigerten sich auch diverse Entscheidungsträger watfähige Fahrzeuge zu beschaffen.
Gleiches (Verlust) trifft für Boote zu, auch hier bei Strömung und Fremdkörper problematisch.
Das mehr an Fahrzeugen und in der Fläche erlaubt aber einen früher einzugreifen, bevor es für die Technik brenzlig wird.
Ich gehöre seit dem Hochwassereinsatz 2013 zu den Anhänger der 4x4 Fraktion. Einfach weil man überall hinkommt und die Aufträge einfacher abwickeln kann. Für den Ersteinsatz ist Wendigkeit einfach zwingend notwendig und die ist mit einem normalen 8x8 einfach nicht zu machen. Auch 6x6 ist mit 18m Wendekreis eher suboptimal.
Die Frage nach dem Abtreiben stellt sich erst gar nicht, weil du oft gar keine Möglichkeit hast eine private oder öffentlich Einfahrt zu erreichen.
In der Realität wird es so aussehen, dass das Kleinfahrzeug die gleichen Straßen befährt und zudem die engen Seitenstraßen abdecken muss. Es gibt noch mehr Möglichkeiten mit Boote setzen etc.
Fakt ist, es ist ein Irrglauben, dass die Technik nur groß genug (8x8, große Boote) sein muss, dass man Hochwasser beherrscht.
Ich bin schon zu lange im Hochwassergeschäft, um an diese Märchen zu glauben.
Aber ich schau mir die Schlachtschiffe im BR immer gerne an.
Gruß
Dirk
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| | 30.12.2022 12:24 |
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Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü) Pressemeldung: Rheinland-Pfalz - 12,73 Mio. Euro für den Katastrophenschutz | |