1. Rüstwagen
2. Rettungswache
1. Freiwillige Feuerwehr
2. Feuerwehrfrau
1. Rüstwagen
2. Rettungswache
Ok, dann nehme ich mal 2 konkrete Beispiele:
Freiwillige Feuerwehr Rastatt:
Stadt, städtische Bebauung, Autobahn, Einsatzzahlen >1 /Tag, etwa 50.000 Einwohner, viel Industrie (1 Werkfeuerwehr, mind. 1 Betriebsfeuerwehr)
Löschfahrzeuge FFW Rastatt
Dort stehen 3 Löschfahrzeuge: 1 LF20, 1 LF20 Kat und ein HLF. Zumindest früher (über 11 Jahre her), war es so geplant: Es gibt den Rüstzug und den Löschzug der ausrückt. Also zu gemeldeten Bränden fährt zunächst LF20, DLK, ELW und je nach dem LF20Kat (bzw. früher auch LF16) oder TLF. Und dann je nach Stichwort/Nachforderung. Rüstzug entsprechend dann HLF, RW, VRW, ELW und auch hier wieder je nach Stichwort, Lage TLF oder LF zusätzlich.
So weit ich weiß und laut Beschreibung ist auf dem LF20 ein Sprungretter verlastet und sonst auf keinem Fahrzeug (früher weiß ich, war auch auf einer DLK mal noch einer verlastet, jetzt wohl nicht mehr).
Anderes Beispiel: Freiwillige Feuerwehr Baiersbronn
etwa 15.000 Einwohner, eher Dörflicher Charakter, wenig städtische Bebauung, aber einige "Sonderbauten" (vor allem große Hotels).
Auch hier wieder ein ähnliches Bild von den Fahrzeugen her:
Es gibt ein HLF20, ein LF20Kat und ein LF.
Fahrzeuge FF Baiersbronn
Hierbei aber normmäßig auf dem HLF und dem LF jeweils ein Sprungretter verlastet.
Einsatzzahlen für Baiersbronn letztes Jahr 143.
Die großen Fahrzeuge kommen hier teilweise aus dem Bedarf für die Schiebleitern. Durch die Hanglagen hier kommt man mit der DLK gar nicht über all hin, aber ehrlich gesagt, kann man dort auch nicht immer mit Sprungpolstern arbeiten. So zumindest meine Laienhafte Meinung. In den beiden Bedieungsanleitungen die ich mir gerade für Sprungpolster angeschaut habe, habe ich keine Info zur maximalen Geländeneigung gefunden, aber ein steiler Hang als Wiese verhindert schon einen senkrechten Sprung ins Kissen.
Nun ich gebe es zu, ich bin kein Experte und beurteile die Situation mittlerweile von aussen.
Ich bin und war nicht eingebunden in die Entscheidungen für die Fahrzeuge/AAOs und Konzepte. Da gibt es, hier ganz andere Experten.
Die beiden Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung haben vom Fahrzeugpark her ähnliche Vorraussetzungen, und verfolgen doch 2 unterschiedliche Konzepte.Ich kann es nicht absolut entscheiden, was nun richtig oder falsch ist. Ich sehe bei beidem Vor- und Nachteile!
Beides sind nicht die typischen Feuerwehren, wie der Großteil in Deutschland, aber wohl anscheinend doch auch nicht komplett ungewöhnlich. Es sind keine Großstädte aber trotzdem scheint der Bedarf für große Fahrzeuge da zu sein. In Verbindung mit den jeweiligen "Spezialfahrzeugen", die ja auch vorhanden sind --> RW, TLF, etc. Ich trete jetzt nicht die Diskussion um den VRW los, den es in Rastatt noch gibt :-)
Das was ich in meinem ursprünglichen Post geschrieben hatte, war ein veralterter Stand und ungenau geschrieben, mit dem Sprungretter auf der DLK. Das tut mir leid, wenn ich hier einen alten Kreis wieder betreten habe.
Zum Eigentlichen Thema: HLF 20 und seine Beladung:
Im Augenblick gibt es in der Norm die Unterscheidung zwischen LF und HLF 20.
Ich habe nun 2 Beispiele gebracht, die beide Fahrzeuge (eigentlich sogar alle 3 mit dem LF Kats) bei sich im Fuhrpark einsetzen. Wenn ich nun das klar Umreiße, dann ergibt sich für mich schon das Bild: LF --> Spezialisiert auf Brandeinsätze und kleine technische Hilfeleistung, HLF --> spezialisert auf mittlere bis größere Hilfeleistung und Brandeinsätze.
Klar macht es bei einer großen BF Sinn, dass ich dort die Fahrzeuge einfach durch rotieren kann und daher alle genau gleich aufgebaut sind. Aber dort habe ich selten den Fall, dass ich solche Fahrzeugkombis in einem Gerätehaus stehen habe.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Sascha
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