Hallo,
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Das gilt natürlich immer, und auch die Konformität zu EU-Normen muß gegeben sein.
Ich glaube das ist unstrittig. Der Themenkomplet SUG hat mittlerweile einen extrem hohen Stellenwert. Wer mal einen Betriebsunfall und mit den Folgen zu tun gehabt hat, der wird zukünftig die Finger von Eigenbauten, Umbauten oder Zweickentfremdung lassen.
Das Produkt hat mit Sicherheit eine CE Kennzeichnung, ansonsten hätte der Aufbauhersteller ein Problem, nur wenn der Anwender das Produkt anders als vorgesehen nutzt, hat der Anwender unter umständen ein Problem. Das war die Eingangsfrage, wobei der Status (Bauforschrift und Funktion) der Winde noch ungeklärt ist.
Wie Ulrich schon geschrieben hat, gibt es zugelassene Winden, die für die Anwendung im Bereich technische Hilfeleistung völlig ungeeignet, evtl Lebensgefährlich sind oder auch nur eingeschränkt nutzbar sind (z.B. wegen Zugwinkel, mangelnde Standsicherheit).
Beispiel wäre eine Winde von PWT, der man als Laie nicht ansieht, wenn sie als Wasserwirtschaftswinde ausgeführt ist.
Geschrieben von Ulrich C.Wenn nichts anderes da ist und man damit ein Menschenleben rettet, wird das keiner verhindern...
Die Probleme beginnen aber spätestens dann, wenn vorher (Ausbildung!) und in der Anwendung was schief geht.
Da gibt es mittlerweile Meinungen, die das kritisch sehen. Die Winde wird ja gerade für diesen Zweck evtl. vorgehalten. Zumindest besteht ein gewisser Vorsatz. Solange alles gut geht ist man der Held.
Man muss sich im anderen Fall hinterher die Frage stellen lassen, warum man nicht den Stand der Technik einsetzt. Da sollte man gut vorbereitet sein. Beschaffungskosten - ganz schlechtes Argument.
Ausbildung wäre nur innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen Einsatzgrenzen zulässig. Alles darüber hinaus würde eine gewisse Expertise des Ausbilders erfordern, mit allen drum und dran (Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsanweisung etc...) Ob man den Weg gehen will und kann? Die Erfahrung zeigt, dass man das Thema Ausbildung in so einem Fall kaum in den Griff bekommt. Selbst in einem "professionelleren" Umfeld. (Nicht falsch verstehen, aber manche Bereichsausbilder stoßen bei derartigen Fällen/Exoten an die Grenze )
Das THW und Unfallkasse wirft mittlerweile mit so dicken Knüppel, das man nicht mehr versucht, das man Material geplant zweckentfremdet und die Beschaffungsvorhaben entsprechend steuert.
Um klar zu stellen, es geht darum, im Einsatzfall das maximal möglich nicht zu leisten und vorhandene Gerät trotzdem weiterhin "kreativ" zu nutzen.
Gruß
Dirk
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