Hallo,
clever ist die Aktion nicht.
Trotzdem auspeitschen a la Singapur kann keine Lösung von Erziehungsdefiziten und Wandel zu Spaßgesellschaft sein.
Ganz nebenbei sollte jeder der so etwas fordert mal in sich gehen und fragen, welchen Mist er in seiner Jugend gemacht hat. Rückblickend sind da einige Aktionen dabei, die eine körperliche Züchtigung gerechtfertigt hätte.
Welches Kind darf heute noch ungestraft auf einen Baum klettern? Oder anders herum gefragt, was passiert wenn der Bengel herunterfällt? Vermutlich werden sich die Eltern an den Baumbesitzer wenden. Da ist dann Gott und die Welt schuld.
So gesehen sollte man das anders herum angehen. Wer auf ein Einsatzfahrzeug, Zug etc. springt muss schauen wie er klar kommt.
Um es klarer zu formulieren, man sollte die Verantwortung für sein handeln wieder in den Mittelpunkt der Erziehung (Elternhaus/Schule/Gesellschaft) rücken, auch wenn der eine oder andere Gutmensch der Meinung ist, das dies erst frühestens mit 25 Jahren der Fall ist. (Wer heiratet kommt vielleicht früher auf dem Boden der Realität;)).
Wenn ich einen Sch... baue bin ich schuld und muss die Folgen tragen.
Z.B. Ohne Licht mit dem Fahrrad fahren und Unfall mit PKW pech gehabt! Kein Geld vom Autofahrer , keine Teilschuld, keine Leistung aus der Krankenkasse.
Die Strafe (in welcher Form auch immer) kann man sich dann sparen.
Leider ist es mittlerweile eher anders herum, wir haben und erwarten den Vollkaskoschutz für jede Lebenslage.
Warum kann man überhaupt auf ein Feuerwehrfahrzeug steigen? Sind da keine Schilder die das verbieten, warum hat der Hersteller nicht dafür gesorgt, dass man das nicht kann, warum hat der Fahrer keine Warnleuchte die anzeigt, dass jemand am Fahrzeug hängt Kann man alles machen, irgendwann hört der Spaß dann aber auf. (Ironie Ende.)
Gruß
Dirk
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