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| Rubrik | Katastrophenschutz | zurück | ||
| Thema | Umgang mit (zu vielen) freiwilligen Helfern | 28 Beiträge | ||
| Autor | Linu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt | 793430 | ||
| Datum | 08.08.2014 15:34 MSG-Nr: [ 793430 ] | 4465 x gelesen | ||
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Geschrieben von Andreas K. Geschrieben von Carsten G."Wir hatten letztes Jahr in Magdeburg viele freiwillige Helfer. Ohne diese hätte manches nicht geklappt." Oder von mir. ;-) Ich speziell kann von Sandsackplätzen berichten, wo das mit den freiwilligen Helfern m.E. hervorragend geklappt hat. Die Helfer wurden angehalten, sich an den Sandsackplätzen an "Registrierungspunkten" zu melden, wo man sie grob eingewiesen und eben auch namentlich registriert hat. Danach hat dann eigentlich eine "Betreuung" mit ein paar Leuten genügt, die aufgepasst haben und bei Fehlern oder Problemen eingreifen konnten. Dazu natürlich eine fachkundige Führung des Platzes (Nachschub, Helferbedarf, etc.) und Einheiten zur Verpflegung und medizinischen Absicherung. Teilweise wurde dann auch Personal von den Sandsackplätzen abgezogen und für andere Aufgaben (i.d.R. Helferkette) eingesetzt, Versetzung tlw. per Bus, auf kürzeren Strecken per pedes. Das mit der Helferkette muss man den Leuten einmal zeigen und dann noch ein paar mal nachbessern, dann läuft das. Geschrieben von Andreas K. Problematisch war es teilweise, für die Freiwilligen auch eine Versogung hinzubekommen. Zum Glück gab es hier auch viel Eigeninitiative von Leuten, die mit Lebensmittel/Getränken unterstützt haben. Richtig, wobei sich das mit der Versorgung gefühlt auch immer besser geregelt hat, auch auf den "klassischen" Wegen. Ansonsten war die Eigeninitiative so weitgehend, dass z.B jemand eine Musikanlage aufgestellt und aufgelegt hat. Manch einer mag das als Spielerei ansehen, aber das hat m.E. auf jeden Fall die Motivation hoch gehalten. Zudem hatte man eine gute Möglichkeit, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. :-) Noch interessanter fand ich, dass sich irgendwann eine Kinderbetreuung, tatsächlich auch mit geeignetem Personal, entwickelt hat. Ja ich gebe zu: Vereinzelt wurden Helfern auch Aufgaben gegeben, die zwar sicher nicht sinnlos waren, aber mit zusätzlichem technischem Gerät einfacher lösbar gewesen wären. (Kurzfristig wurden z.B. ein paar BigPacks per Schaufel befüllt...) Nachdem das Gerät nicht da war, war es wie gesagt nicht völlig sinnlos, aber eigentlich nicht den Personalaufwand wert. Wir haben uns mit dem Thema der Helfersteuerung über die sozialen Netzwerke auch in einem Seminar im Studium beschäftigt, worin die Ergebnisse des Hochwassers einflossen. Ergebnis war, dass man in Stäben nicht darum herum kommt, die sozialen Netzwerke aktiv mit zu steuern, also tatsächlich jemanden hinzusetzen, der beobachtet und auch die nötigen Kompetenzen hat, um steuern einzugreifen, also entweder auf einer eigenen Seite oder über entstandene Kanäle Bedarfe zu kommunizieren. Die Position wäre m.M.n. als Sachbearbeiter beim S5 zu suchen. Was natürlich denkbar schlecht funktioniert, sind Meldungen wie "hier werden noch 50 Helfer benötigt". Weil entweder kommen 300 oder gar keiner, oder irgendetwas dazwischen. Deswegen sind definierte Anlaufstellen, von denen aus die Helfer nach Bedarf verteilt werden, m.M.n. eine sehr sinnvolle Sache. Vorbereitend kann man entsprechende Seiten/Profile in den sozialen Netzwerken anlegen, auf die dann nur noch zugegriffen werden muss. Die "Follower" ergeben sich zwar nicht ganz von alleine, das lässt sich aber m.E.n. entsprechend "einstreuen", so dass man das nötige "Publikum" hat. MfG (Mit fränkischen Grüßen) Linus (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.) | ||||
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