Geschrieben von Sebastian K.Ich halte das Personal für den schwierigsten Faktor bei solchen Lagen. Denn bei diesen Lagen und Konzepten geht man für meinen Geschmack zu sehr davon aus, dass einerseits die Gesellschaft an sich weitestgehend handlungsunfähig und (selbst)hilflos ist, andererseits aber die Einsatzkräfte von HiOrgs, FW, POL, aber auch die örtlichen Mitarbeiter von EVU... wie Roboter funktionieren, egal ob und wie sie familiär/betrieblich/existentiell selbst betroffen sind. Das werden sie aber nicht, d.h. alle Konzepte, die ab einer bestimmten Eskalation nicht eine massive Unterstützung aus nicht betroffenen Bereichen vorsehen, sind praktisch nicht umsetzbar.
Ja, das sehe ich genauso! Wer sich mal auf eine etwas entspanntere Art und Weise mit dem Thema "Großflächiger Stromausfall und Reaktion der Bevölkerung (und auch der Hilfskräfte)" auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich das Buch "Blackout" von Marc Elsberg. Ist zwar alles in Allem ein Techno-Thriller und kein Fachbuch, scheint aber recht glaubhaft recherchiert und kommt auch zu ähnlichen "Ergebnissen", wie sie in Studien auch formuliert wurden...
Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun!
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