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| Rubrik | Katastrophenschutz | zurück | ||
| Thema | Hilfsanlaufstellen im Falle Ausfall kritischer Infrastruktur | 122 Beiträge | ||
| Autor | Feli8x H8., Hannover / Niedersachsen | 785033 | ||
| Datum | 16.03.2014 22:16 MSG-Nr: [ 785033 ] | 26195 x gelesen | ||
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Geschrieben von Ralf R. Zunächst hatte ich daran gedacht, nur unsere Gerätehäuser zu besetzen. Nun sind wir aber ziemlich ländlich hier aufgestellt und das könnte für einige Mitbürger ein recht langer Weg sein, bis die an ein Gerätehaus kommen. Die Frage ist, wie willst du andere Hilfsanlaufstellen mit der nötigen Infrastruktur versorgen? Funkanbindung? Geht nur, wenn ich ein Fahrzeug daneben stelle. Stromversorgung? Brauche ich einen Generator für und "blockiere" somit nicht nur einen MTW, sondern eher ein (H)LF oder ein TSF(-W) mit entsprechender Beladung. Zugegeben, den Generator wird man zumeist auch für die Stromversorgung der Gerätehäuser benötigen, aber wenn ich dich richtig verstanden habe, sollen ja die anderen Hilfsanlaufstellen zusätzlich eingerichtet werden. So gesehen darf das Ganze also nicht zu kleinteilig werden, sonst blockiert sich mehr oder minder eure komplette Wehr mit der Besetzung von Hilfsanlaufstellen. Aus Erfahrungen im Rahmen einer Stabsübung zu dem Thema kann ich aber sagen: Ihr werdet bei einem längeren Stromausfall noch genug zu tun haben neben der Arbeit in den Hilfsanlaufstellen, der Stromausfall mag somit vielleicht der "Initialeinsatz" sein, aber ganz sicher nicht der Einzige, den es abzuarbeiten gilt, mehr so eine Art "Zusatzlage", die über den Rest "drübergestülpt" ist. In der Regel sind doch Gerätehäuser der Feuerwehr so verteilt, dass gewisse Fristen eingehalten werden können (ob sie nun Hilfsfristen oder wie auch immer heißen...). Sprich, selbst wenn du sagst, es könnte für einige Mitbürger etwas weiter werden, ist das immer noch bedeutend näher als die Fahrt zur FEZ... Gedankenmäßig hab ich mir da gerade eine Art Ansatz a la "MANV" konstruiert, ich gebe also die Individualversorgung (sprich dauerhafte und fast sofortige Annahme eines Notrufes via "112" in einer ILS oder FEZ) auf und "transformiere" in einen Betrieb, der es mir ermöglicht, möglichst vielen Menschen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Und unter diesem Ansatz würde ich eine "Zersplitterung" der Feuerwehr auf verschiedenste Hilfsanlaufstellen eher kontraproduktiv sehen. Die Frage ist natürlich auch, was in diesen Stellen geschehen soll. Ich persönlich stelle mir da im Moment vor allem eine Art "abgesetzte Notrufannahme- und Informationsstelle" vor, die dazu dient, die weggefallene Verbindung des Bürgers zur Leitstelle zu ersetzen und zu ergänzen. Wenn dein Konzept natürlich in eine andere Richtung geht (Versorgung der Bürger etc.), dann sind die meisten meiner Gedanken wahrscheinlich als nichtig anzusehen. In dem Fall ist es vielleicht keine schlechte Idee, mal mit den HiOrgs zu sprechen, eventuell kann man dadurch einen größeren "Kräfte- und Fahrzeugpool" erreichen, sodass die Feuerwehr sich besser auf ihre originären Aufgaben konzentrieren kann. Gruß Felix Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun! | ||||
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