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Rubrik | Einsatz | zurück | ||
Thema | S-Bahn nach Unfall unter Strom | 23 Beiträge | ||
Autor | Andr8eas8 B.8, Haan / Rhld / NRW | 783615 | ||
Datum | 19.02.2014 19:02 MSG-Nr: [ 783615 ] | 9300 x gelesen | ||
Geschrieben von Uwe S. Ein sehr wichtiger Punkt, der dort nicht steht, ist, dass es im Bereich DB-Oberleitung (und auch Elektrische Freileitungsnetze) automatische oder manuelle Wiedereinschaltungen geben kann. Will heißen: Löst der Schutz wegen Kurzschluss aus, so wird nach einer bestimmten Zeit ohne Vorawarnung oder vor Ort Kontrolle einfach wieder eingeschaltet - in der Hoffnung, dass die Störungsursache (z.B. Ast von Baum) von selbst erledigt ist. Die AWE (Automatische Wiedereinschaltung) ist eine weltweit gebräuchliche Schaltung in Netzschutzgeräten im Mittel- und Hochspannungsfreileitungnetz. In Europa sind Pausenzeiten, also die Zeit zwischen Abschalten des Fehlers und automatischem Wiederzuschalten, von bis zu 500ms Standart. In dieser Zeit fällt der durch einen Lichtbogen erzeugte Plasmakanal zusammen. Liegt dann der Fehler immer noch vor erfolgt nach der ersten AWE meist keine weitere und die Leitung bleibt abgeschaltet. In Südafrika sind Pausenzeiten von mehreren Minuten gebräuchlich um Metalldieben "das Handwerk zu legen". Mit kameradschaftlichen Grüßen Andreas | ||||
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