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Feuerwehrdienstvorschrift
RubrikEinsatz zurück
ThemaUnwetter in Bayern - Jugendfeuerwehr im Einsatz   69 Beiträge
AutorFeli8x H8., Denkte / Niedersachsen769698
Datum07.08.2013 22:17      MSG-Nr: [ 769698 ]16155 x gelesen

Geschrieben von Christian F.Das lernt man gemeinhin im der Ausbildung Trupmann Teil 1 gem. FwDV 2. Das ist der Lehrgang der das Ziel hat, dass man sich an der Einsatzstelle nicht selbst umbringt.
Also ich kenne jetzt da die Bayrischen Vorgaben nicht genau, aber im Regelfall kann am TM1 doch mit Beginn der Übernahme in die aktive Abteilung begonnen werden, in vielen Bundesländern also schon mit 16. Wer sagt denn, dass diese Jugendlichen nicht schon ihren TM1 haben?
Geschrieben von Christian F.Mache die Ausbildung so gut, dass die Einsätze langweilig werden... Dann hast Du das unter kontrollierten Bedingungen.
Ganz ernsthaft, wie viele Ausbilder in Feuerwehrdeutschland, gerade auf dem platten Land und bestimmt auch in Bayern sind dazu fähig/willens? Selbst wenn es 60% wären, was würde dann bei den restlichen 40% passieren? Genau, die Motivation sinkt noch tiefer als sie es schon ist, wenns nicht mehr mit zu Einsätzen gehen darf...
Ich würde mir auch wünschen, dass wirklich alle Ausbilder so eine Ausbildung durchführen würden, aber das wird, solange das Ehrenamtliche sind, die keine Zeit haben, sich erst 10 Wochen in "Lehren" schulen zu lassen, schwer bis unmöglich zu erreichen sein.
Klar ist auch, dass man allgemein daran arbeiten soll/muss, diesen von mir fiktiv angenommenen Prozentsatz zu erhöhen. Aber man kann nicht die "Unfähigkeitskompensation" der Ausbilder (nämlich die Einsätze) streichen, bevor die Ausbildung entsprechend umgestellt wurde, sonst siehts für die Motivation der jungen Ehrenamtlichen bald noch düsterer aus.

Außerdem möchte ich hier noch mal ein bisschen eigene Erfahrung als "Jungspund", der ich nun mal bin, dazuwerfen. Oft genug müssen ich und meine Kameraden (die größtenteils auch eher U25 sind) anhören "sammelt erst mal Einsatzerfahrung", und das quasi seit Übertritt in die aktive Abteilung. Wie sollten wir denn nun Erfahrung sammeln, wenn wir nicht mal mit ausrücken dürften (gut, mittlerweile dürfen wirs). Natürlich, geht auch, wenn man erst mal 18 ist. Aber ich persönlich weiß nicht, ob ich noch dabei wäre, wenn ich mir das noch zwei Jahre länger anhören müsste (weil dann die "Erfahrungssammelphase" natürlich entsprechend hinten verlängert wird!).

Wo ist denn eigentlich der große Unterschied zwischen einem 16-Jährigen und einem 18-Jährigen. Ich kenne nur welche, die entweder mit 16 schon genau so vernünftig waren wie mit 18, oder es mit 18 immer noch nicht sind (da müsste die Grenze dann vielleicht 21 betragen...).
*Ironie an* Warum verlangen wir vor Übertritt in die aktive Abteilung nicht gleich ein psychatrisches Gutachten, ob der Bewerber geistig bereits in der Lage ist, Einsatzdienst zu leisten. *Ironie aus*.

Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun!

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