Geschrieben von Thorsten H.
Müssen wir jetzt über jedes Gefahrgut in der Nähe eines Einsatzortes die Grünen informieren und die Bevölkerung in Panik versetzen, oder nur bei Gefahrgütern, die irgendwie was mit "der bösen Kernkraft" zu tun haben?
Ich bin überzeugt, wenn irgendeine Gefahr bestanden hätte, hätte man die Leute rechtzeitig evakuiert/ informiert. Aber wenn man mit seiner Politik nicht punkten kann, versucht man es eben mit Angst und Panik. Machen andere politische Kreise ja auch so (z.B. in den USA, oder in de am anderen Politischen Rand).
Der inzwischen recht bekannte (und beliebte) Presseprecher der Feuerwehr Hamburg, Martin Schneider, hat in dem Interview ja eingeräumt, daß es zu einer "Katastrophe" hätte kommen können, wenn die entsprechenden Container betroffen gewesen wären. Waren sie aber offensichtlich nicht.
Aus der Grafik in dem Video geht hervor, daß die Atom-Container zwar räumlich recht Nahe am Brandherd waren, jedoch nicht auf welchem Deck. Man sieht ja, daß die Schlepper die Schiffswand recht weit unten kühlen, ergo war dort wohl der Brandherd. Die Atom-Container können genauso gut weiter unten aber auch weiter oben gestanden haben. Letzeres halte ich für wahrscheinlicher, da es ja hieß, die Container wären schnell entladen worden.
Dazu die Frage: auch da gibt´s doch sicher strenge Vorschriften, was wo auf einem Schiff wie zusammen transportiert wird? Und das jetzt nicht nur eine Frage für die Hafenfeuerwehren, auch andere Feuerwehren haben Berührungspunkte mit den Container-Riesen: klick
Wenn der Englisch-Lehrer indes wüßte, was den lieben langen Tag lang auf den zahlreichen Schiffen in "seinem" Hafen durch die Gegend schippert oder auf "seinen" Straßen per Lkw transportiert wird, dann würde er sich vermutlich eine andere Behausung suchen.
Geschrieben von Thorsten H.
Ich bin überzeugt, wenn irgendeine Gefahr bestanden hätte, hätte man die Leute rechtzeitig evakuiert/ informiert.
Ich auch, denn bei der Feuerwehr Hamburg sind sicher keine Diletanten am Werk, man ist ja zunächst auch bestrebt die eigenen Einsatzkräfte zu schützen....
Um´s aber noch mal festzuhalten:
a) brach der Brand aus, nachdem die Kirchentag-Veranstaltung in der Hafencity beendet war und die meisten Besucher irgendwo in der Stadt oder den Hotels waren
b) wurden die Container offensichtlich recht zügig gelöscht, also vom Schiff verbracht.
So what?
Nichts desto trotz birgt der Hamburger Hafen so dicht an der City einiges an Potential...
Gruß
Lars
"Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten. "
J. Dalhoff
****************************************************************************
Natürlich gebe ich hier nur meine eigene, persönliche Meinung wieder.
Wer meint, meine Worte irgendwo drucken oder zitieren zu müssen, möge mich vorher fragen.
 Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen
|