| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Rettung aus WEA per Hubschrauber | 31 Beiträge |
| Autor | Axel8 M.8, Bendorf / Rheinland Pfalz | 719438 |
| Datum | 28.03.2012 21:15 MSG-Nr: [ 719438 ] | 6947 x gelesen |
| Infos: | 27.03.12 Thedinghausen: Notfall in einer Windkraftanlage
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Hallo,
mit der Winde ist man da meines erachtens nach am schnellsten und am flexibelsten, vorausgesetzt das Dach geht auf oder man bekommt den Patient auf das Dach.
Fixseil ist nicht gleich Fixseil und auch nicht gleich Bergetau.
Bergetau ist das was z.B. bei Ch. 14, 17 und 62 möglich ist. Wird am Doppellasthaken unter der Maschine befestigt und man kann mehrere Personen damit frei hängend transportieren.
Manche Polizeihubschrauberstaffel halten oder hielten das auch vor.
Das Bergetau gibt es mit Fixseillängen oder auch variabel. An einer WEA würde ich nur mit einem variablen Bergetau arbeiten, sonst gestaltet sich der Anflug noch schwieriger.
Die Fixtaue für die Wasserrettung werden meisten innen in den Hubschraubern befestigt.
Die BMI Maschinen haben dazu meist sog. Tostkupplungen in der Bodengruppe.
Der ADAC hat dazu eine andere Konstruktion.
Ch 14 und 17 wiederum arbeiten mit Rettern in der Wasserrettung weil die Brüggemannschlinge durch einen solchen angelegt werden muss. Der Retter und die zu Rettende Person dürfen nicht freihängend gerettet werden.
Der ADAC hat auf den Maschinen mit "Fixtau" einen modifizierten Chinch Collar, diesen muss sich die zu rettende Person "selbst anlegen".
Ich persönlich finde ein arbeiten mit Retter recht gut. Er muss ja auch nicht unbedingt die Rettung mit dem Hubi beenden sondern kann das auch schwimmerisch machen.
Manchen Landespolizeifliegerstaffeln haben ein ähnliches System.
Also mit den meisten Wasserrettungsverfahren könnte man solche WEA Rettungen nicht durchführen, aber pauschal kann man es nicht sagen da man genau wissen muss welches System vorhanden ist. Dazu spielen auch noch Ausbildung, Trainingsstand (das arbeiten ohne gute visuelle Reverenzen ist sehr schwer für den Piloten) und weitere Ausrüstungen der Maschine eine Rolle (z.B. Aussenspiegel).
Einen ganz kleinen Einblick in das Thema gibt es ebenfalls hier: http://www.srht-bendorf.com/Downloads.htm unter Überblick Hubschraubergestützte Rettungsverfahren. Das ist aber noch nicht vollumfänglich und fertig.
Viele Grüße
Axel Manz
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