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| Rubrik | Rettungsdienst | zurück | ||
| Thema | US-Studie: O2/CO2-Gemisch zum Beatmen besser als 100% O2 | 13 Beiträge | ||
| Autor | Manu8el 8S., Dortmund / NRW | 665827 | ||
| Datum | 06.02.2011 16:37 MSG-Nr: [ 665827 ] | 3034 x gelesen | ||
Geschrieben von Gerhard Pfeiffer da wundere ich mich auch immer. Deshalb sollte man nach meiner Auffassung mit "Schnellschüssen" überaus vorsichtig sein. Viele andere, wissenschaftlich arbeitenden Disziplinen reißen ja öfters mal Witze über die Dissertationen oder Studien von Medizinern. Wenn einem dann eine Studie unterkommt, wo man mit bestem willen nicht nachvollziehen kann, wie zu einem bestimmten Ergebnis gelangt wird, weiß man direkt wieder, warum :-) Geschrieben von Gerhard Pfeiffer So schnell viele der "Jahrhunderterkenntnisse" auftauchen, so schnell sind sie auch wieder verschwunden. Bezüglich der O2-Gabe beim Herzinfarkt waren eigentlich alle überrascht, dass dies so in den ERC-Leitlinien 2010 steht. I.d.R. geht einer solchen Änderung doch eine bemerkbare Diskussion voraus. Hier war es auf einmal da :-) Aber ich wehre mich nicht gegen diese Änderung. Wenn es tatsächlich so ist, dass die O2-Gabe bei ausreichender Oxygenierung (denn unterhalb IIC 95% SpO2 soll ja weiterhin O2 gegeben werden) sicher nix bringt (und ggf. schadet) sollte man es in der Tat sein lassen. Für die Akutversorgung der ersten Minuten in der Präklinik möchte ich jedoch weiterhin auf einen zusätzlichen Aspekt hinweisen: ist der Patient mit O2 aufgesättigt (hat der Patient über mehrere Minuten 100% O2 geatmet ist ja nicht nur O2 im Blut, sondern auch im Gewebe 'gespeichert') dürfte da im Falle eines Kreislaufstillstandes wahrscheinlich nicht von Nachteil sein. | ||||
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