| Rubrik | Einsatz |
zurück
|
| Thema | Hilfsmittel zur Rettung bettlägriger Personen | 40 Beiträge |
| Autor | Andr8eas8 S.8, Köln / NRW | 605649 |
| Datum | 28.01.2010 13:36 MSG-Nr: [ 605649 ] | 15696 x gelesen |
| Infos: | 28.01.10 Hamburger Rettungstuch
|
Hallo zusammen,
zu dem oben genannten Thema und den verlinkten Thema haben wir erst kürzlich eine Testreihe durchgeführt was die Machbarkeit, Belastung, Zeitintensität undHandhabung anbelangt.
Dabei muss man sich jedoch vorab überlegen, für WAS die Tücher gedacht sind, was man damit erreichen will, und welche ggf. vorhandenen baulichen Mängel etc. kompensiert werden sollen.
In einem krankenhaus werden Patienten im Falle einer Brand/Rauchentwicklunghorizontal evakuiert. Das bedeutet, dass die bettlägrigen auf der selben Etage, in einen vom Brandrauch nicht betroffenen bereich verschoben werden. Somit ist eine Evakuierung über DL etc. normalerweise nicht nötig.
Ist ein derartiges horizontales verschieben jedoch baulich bedingt nicht möglich (was bei einem Krankenhaus in meinen Augen einen großen Missstand darstellt), müssen Kompensationsmethoden greifen.
U.a. eben die erwähnten Tücher.
in aller Kürze:
-die Tücher müssen "sauber" gerade unter der Matratze verbaut sein um ein gerades ziehen zu ermöglichen
-eine feste verzurrung des Patienten ist nötig
-beim herabziehen von der Matratze (Beine voraus) langsam vorgehen, den Patienten auf den Fall hinweisen um so eine (übermäßige) Schädigung von Rücken und HWS zu verhindern
-Das Ziehen über den normalen Boden ist für eine weibliche Pflegekraft und einem Pat. um die 90Kg anstrengend. Für eine Distanz über 15m ab Bett (Pflegerin steht bereits am bett zur Zeitmessung) muss man mind. 1,30min rechnen
-reppen sind ebenfalls möglich, je nach dem wie hoch man die Matratze hält, gleitet sie schneller oder langsamer die Treppen runter
WICHTIG: Pat. muss die Arme auf dem bauch behalten und sich nrigends einhalten sonst erhöhte verletzungsgefahr v.a. am geländer
Ein Problem stellen selbstschliessende Türen dar, da sie ein ein und ausgehen mit der zu zieenden Matratze erschweren.
Nicht zu unterschätzen ist der Zeitbedarf und die Anstrengung. Hier kann man von ca. 2-3 Pat. über eine Etage und ca. 20m zu ziehenden Weg auf dem Flur ausgehen.
Desweiteren schneiden die Griffe je nach Patientengewicht mehr oder minder stark in die Hand des Ziehenden ein.
Wenn weitere infos zu unseren versuchen gewünscht sind, so bitte ich noch um etwas Geduld, bis die Auswertungen fertig sind. mitunter sind Teile der versuche auf Video dokumentiert!
MFG Andreas
 Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen
|
| << [Master] | antworten | |
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren |
|
| | 28.01.2010 09:42 |
 |
Mich7ael7 B.7, Gemmingen |
| | 28.01.2010 09:53 |
 |
Tilm7an 7M., Bensheim-Wilmshausen |
| | 28.01.2010 09:57 |
 |
., Pinneberg |
| | 28.01.2010 10:23 |
 |
Mich7ael7 B.7, Gemmingen |
| | 28.01.2010 11:26 |
 |
., Püttlingen |
| | 28.01.2010 11:05 |
 |
Fran7z-P7ete7r L7., Hilpoltstein |
| | 28.01.2010 11:20 |
 |
Mich7ael7 G.7, Kurort Berggießhübel |
| | 28.01.2010 14:54 |
 |
Mich7ael7 B.7, Gemmingen |
| | 28.01.2010 15:22 |
 |
., Nohra |
| | 28.01.2010 15:47 |
 |
., Westerwald |
| | 28.01.2010 15:59 |
 |
Thom7as 7E., Nettetal |
| | 28.01.2010 18:18 |
 |
Udo 7B., Aichhalden |
| | 28.01.2010 18:40 |
 |
Sven7 K.7, Baddeckenstedt |
| | 28.01.2010 12:23 |
 |
Mark7us 7W., Schwäbisch Gmünd |
| | 28.01.2010 13:36 |
 |
Andr7eas7 S.7, Köln |
| | 28.01.2010 13:51 |
 |
Mich7ael7 G.7, Kurort Berggießhübel |
| | 28.01.2010 16:16 |
 |
Sven7 K.7, Baddeckenstedt |
| | 28.01.2010 16:50 |
 |
., Westerwald |
| | 28.01.2010 18:38 |
 |
Sven7 K.7, Baddeckenstedt |
| | 28.01.2010 23:10 |
 |
., Westerwald | |