Geschrieben von Michael WeyrichGeschrieben von Ulrich CimolinoDafür
- kann der im Gelände deutlich mehr!
Was leider vor allem von untrainierten Geländefahrern (und das sind nun mal 90% der Feuerwehrfahrer) meist nicht im entferntesten ausgenutzt werden kann oder von diversen Aufbauherstellern (oder auch durch Kundenwünsche, also die Feuerwehren selbst) durch unsinnige Aufbauten (breiter, höher, schwerer) wieder zunichte gemacht wird.
... Höhe
ebend...
das liegt aber nicht am Fahrgestell...
Geschrieben von Michael WeyrichGeschrieben von Ulrich Cimolino- hält er mit größter Wahrscheinlichkeit länger (auch weils m.E. schlicht länger dafür Teile geben wird)!
Warum sollte der länger halten? Elektronikprobleme hast du dort ebenso (Motor, Getriebe usw.), auch sonst ist ein Unimog nicht unbedingt haltbarer als ein "normaler" LKW. Und in der Ersatzteilversorgung kann man bei Mercedes sowieso nicht meckern, wenn man's mal mit anderen Herstellern vergleicht. Es gibt aber auch diverse Teile eines erst knapp 15 Jahre alten Unimog, die heute nicht mehr lieferbar sind. Wie bei den LKW auch. Dass heute noch knapp die Hälfte aller seit über 50 Jahren gebauten Unimog existent ist, liegt auch nicht unbedingt nur an der Robustheit der Fahrzeuge, da spielen auch andere Faktoren noch eine Rolle.
Wir haben m.W. noch bei keinem Unimog annähernd die Probleme gehabt wie mit den LKW.
(Natürlich hat der neue U x000 mehr Elektronik als der alte, aber auch da gehe ich aufgrund der weltweiten Auslieferung dieses Fahrgestells und der weit längeren Bauzyklen von längerer Versorgung aus.)
Geschrieben von Michael WeyrichGeschrieben von Ulrich Cimolino- ist er auch noch leichter als Fahrgestell, man hat also bei gleicher zGM mehr Nutzlast.
Naja, EURO4 schlägt auch da zu.
ja, aber immer noch leichter... ;-)
Geschrieben von Michael WeyrichGeschrieben von Ulrich CimolinoWir reden da von (geplanten!) Nutzungsdauern von 20 - 30 Jahren bei der FF. Schaun mer mal, was am Schluß ggf. wirtschaftlicher ist...
Das kommt drauf an, wie man sich's rechnet. Die Ersatzteilpreise sind für manche Unimog-spezifischen Teile, die nur in verhältnismäßig wenigen Fahrzeugen zum Einsatz kommen und über Jahre bevorratet werden, auch nicht gerade billig. Und es stellt sich die Frage, ob man der Ersatzteilepolitik über die nächsten Jahrzehnte treu bleibt. Da ich momentan einen U406 restauriere (Bj. 1970, der wurde aber bis 1988 bzw. modifiziert noch bis 1992 gebaut), merke ich, wie es immer weniger verfügbare Teile gibt. Vieles, was in den letzten 2,3 Jahren noch lieferbar war, wurde inzwischen aus dem Programm genommen oder läuft aus. Andere Teile sind aufgrund der geringen Stückzahl und/oder langen oder aufwändigen Lagerung extrem teuer (Tür-Unterteil-Blechrohling ohne Fensterrahmen über 1.000,-€ zzgl. MwSt).
Ich kenn die Probleme alle, aber versuch das mal für Frontlenkerfahrgestelle aus den 1980ern die nicht direkt weiter im Ausland gebaut/gefahren werden...
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mit privaten und kommunikativen Grüßen
Cimolino
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