1. Pressluftatmer
2. Patientenablage; nach DIN 13050: Eine Stelle an der Grenze des Gefahrenbereiches, an der Verletzte oder Erkrankte gesammelt und soweit möglich erst versorgt werden. Dort werden sie dem Rettungs-/Sanitätsdienst zum Transport an einen Behandlungsplatz oder weiterführende medizinische Versorgungseinrichtungen übergeben.
3. Permanent Allrad
Geschrieben von Ulrich Cimolino
Leider wird auch dieser Bericht mit Sicherheit wieder dazu mißbraucht werden, "Wärmefenster-" und "Überhitzungstheorien" durch "zu gute PSA" weiter zu verbreiten.
Das wäre aber aus meiner Sicht in keinster Weise gerechtfertigt, da ja das Wärmefenster nicht ursächlich für den Orientierungsverlust und somit für den Unfall war.
Geschrieben von Ulrich Cimolino
Auf die Orientierung hat ein entsprechend hoher Alkoholspiegel (und das geht bei ca. 0,5 0/00 wohl schon los) eindeutig Effekte, das führt ja im Straßenverkehr zu den bekannten Problemen bzw. drastischen Strafen. Wers nicht glaubt (oder wem google zu inoffiziell ist), möge nach Alkohol und Orientierungsverlust googeln...
Ich glaub´s Dir und einige andere, die schon mal ´n bißchen mehr getrunken haben, sicher auch...! Aber führt die Dehydration (als Folge des Alkoholkonsums) zum Orientierungsverlust?! (ich hab jetzt noch nicht gegoogelt....). Daß Dehydration zu Halluzinationen führt, weiß man ja spätestens nach einem Wüstenfilm....
Ich halte es aber jetzt im Nachgang für übertrieben, wie im Bericht gefordert die FwDv7 in Punkt 3 zu überarbeiten. Ohnehin kam jedem AGT vor diesem Unfall ein hohes Maß an Eigenverantwortung zu. Viele halten sich daran, so z.B. unsere AGT, die mit einer leichten Erkältung keinen PA aufsetzen. Daß man das dann Einsatzfall anders macht, läßt sich wohl nicht abstreiten....
Die nächste Frage: wie soll ein GF das vor dem Einsatz überprüfen?!
- Atemalkoholtest?
- Blutprobe mit Antikörpertest?
Ich halte z.B. auch die Forderung eines "Gesundheitschecks" folglich S.20
Geschrieben von Untersuchungsbericht Ibbenbühren
Vor einem Atemschutzeinsatz sollte jedes Feuerwehrmitglied für sich einen "Gesundheitscheck" durchführen, d.h. objektiv überlegen, ob es sich zu dem Zeitpunkt gesundheitlich und körperlich zu dem Einsatz in der Lage sieht
für unpraktikabel.
Schon die Objektivität ist wohl durch das bei einem Alarm ausgeschüttet Adrenalin gepaart mit dem Willen helfen zu wollen fast bei niemandem vorhanden, sei er auch noch so routiniert und abgeklärt....!
Geschrieben von Ulrich Cimolino
M.E. mit absolut zu unterstreichen ist daher, dass JEDE Einsatzkraft eine hohe Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für andere hat
Auch hier würde sicher eine entsprechende Ausbildung in punkto Eigenverantwortlich ihr übriges tun. Meiner Meinung nach. Folgen, die eintreten, sofern man sich überschätzt, gibt es ja nicht erst seit Ibbenbühren.
Neben dem "Gesundheitscheck" verstehe ich auch die gestellte Forderung nach Änderungen beim 2m-Funk nicht:
Geschrieben von Untersuchungsbericht Ibbenbühren
Die Untersuchungskommission empfiehlt die Ausstattung jedes Atemschutztruppmannes mit einem 2-Meter Funkgerät mit Körperschallmikrofon. Helmsprechgarnituren mit Ohrstöpseln und Sprachabnahme am Wangenknochen besitzen eine bessere Qualität der Sprachübertragung als solche mit Schwanenhalsmikrofon.
Die Verständung (und Qualität) über Funk war doch nicht ursächlich für den Unfall, oder habe ich was verpaßt?!
Grundsätzlich ist an dieser Forderung nichts auszusetzen, ich verstehe nur nicht den Zusammenhang mit dem Unfall.
Und die Benutzung von Ohrstöpseln verhindert doch die Sprachausgabe über den Lautsprecher des FuG, oder?! Ein Zählen über Funk zum Auffinden des verunfallten AGT (wie in Göttingen) wäre jedenfalls mit Sprechgarnitur nicht so ohne Weiteres als Ausweichmöglichkeit (sofern kein Notsignalgeber vorhanden) möglich....
Zur Orientierung am Schlauch:
Sofern der verunfallte AGT sich am Schlauch in die falsche Richtung orientiert hat, so müßte man doch eigentlich irgendwann am Strahlrohr ankommen und merken "hier bin ich falsch"?! Es sei denn es passiert etwas Unvorhergesehenes...., wie ein Unfall.
Gruß
Lars
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