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| Rubrik | Ausbildung | zurück | ||
| Thema | Patientengerechte Rettung | 19 Beiträge | ||
| Autor | Mich8ael8 B.8, Alzenau-Michelbach / Bayern | 422616 | ||
| Datum | 21.08.2007 23:13 MSG-Nr: [ 422616 ] | 7205 x gelesen | ||
Hallo Uwe, Geschrieben von Uwe Amann Die 2. Variante "Baumhang" gefällt mir gut. Ja, die Lage hat was.....man kann mit wenig Aufwand im Vorfeld die Truppe vor echte Probleme stellen. Geschrieben von Uwe Amann Wie würdet Ihr die Rettung durchführen? Ein Patentrezept gibt es bei so einer Lage nicht. Abhängig von der Einsatzstelle (jeder Baum ist halt mal anders gewachsen) und den vorhandenen technischen Möglichkeiten wird vom GF logisches und abstraktes Denken, sowie eine klare und detaillierte Befehlsgebung verlangt und von der Mannschaft handwerkliche Kenntnisse und Geschick. Es zeigte sich bei dieser Übungslage immer, das es Sinn macht den Patienten zunächst auf eine stabile Unterlage, in diesem Fall das Spineboard, zu bringen um die für den Patienten extrem unangenehme Situation durch das Hängen und die damit verbundenen negativen Auswirkungen, zu entschärfen. Es war oftmals zweckmäßig von oben und unten gleichzeitig zu arbeiten. Zwei FA sind in den Baum geklettert in eine Position oberhalb des Patienten und haben ihn durch direkten Zugriff an der Bekleidung oder auch unter Zuhilfenahme von Bandschlingen (einmal auch ein B-Schlauch) soweit angehoben wie nötig um das Spineboard, von unter ihm auf der Steckleiter stehenden FA, unter dem Körper einzuschieben. Dabei wurde seine ursprüngliche Lageform weitestgehend beibehalten. Wenn der Patient dann auf dem Spineboard lag wurde er von unten gehalten und gegen Abkippen gesichert, während einer der FA über ihm die Lagerung des Patienten mit Deckenrollen soweit notwendig, unterstützt hat und dann die Fixiergurte geschlossen und angezogen hat. Beim Herunterholen dann gab es - je nach den berühmten örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten - unterschiedliche Methoden: - Anschlagen von Leinen am Spineboard und Ablassen von oben, während von unten die Richtung durch Drücken / Ziehen vorgegeben wurde - Soweit möglich DLK unter oder neben dem Spineboard positionieren und das Spineboard auf dem Korb ablegen und dann runterfahren - Lkw mit LBW unter den Baum gefahren und FA darauf positioniert die das Spineboard übernehmen, Sicherung durch Leinen von oben - Versuche mit der Rettungsbühne erschienen weniger erfolgversprechend, da hier der Aufbau bis zum Erreichen einer halbwegs guten Standsicherheit im Gelände ziemlich lange dauerte. Alles in Allem eine anspruchsvolle Geschichte die ein hohes Maß an Koordination fordert um sie ordentlich geregelt zu bekommen....und das wollen wir ja üben. Probiers mal aus und lass uns wissen welche Lösung ihr gewählt habt.;-) MkG MB Dieser Beitrag gibt wie immer nur meine persönliche Meinung wieder. | ||||
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