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| Rubrik | Fahrzeugtechnik | zurück | ||
| Thema | MAN TGA wird abgelöst von TGS (und TGX) | 38 Beiträge | ||
| Autor | günt8her8 h.8, Villingen-Schwenningen / Baden Württemberg | 414940 | ||
| Datum | 13.07.2007 10:40 MSG-Nr: [ 414940 ] | 15288 x gelesen | ||
Geschrieben von Ulrich Cimolino hab ich von einem Aufbauer schon anderes gehört (mit Dachabsenkung, um die Höhen zu halten), ich warte mal ab... Das ist und war beim TGA bereits so, nichts Neues. Welcher Aufbauer schützt mit solchen Aussagen wieder seine Standards? Es ist immer das Gleiche, jeder, Anwender, Aufbauer und Fahrgestelllieferant haben sich nach irgend welchen Zwängen zu richten. Für mich ist jedes FW Fahrzeug immer ein Kompromiss. Frage an den Anweder wieviel Norm können wir uns noch leisten, was leistet die Norm zur Zeit ? Geschrieben von ---Ulrich Cimolino--- genau das, was die Feuerwehr unbedingt so braucht, gelle... handelt sich um eine BF Sonderanwendung, Sonderfahrzeug. Geschrieben von Ulrich Cimolino Schlechtes Beispiel. Leichte Allradfahrgestelle gibts von MAN gar nicht mehr, faktisch landet man mit der alten "10-Tonnen-Klasse" beim 14-Tonner TGM... Hatten wir im Forum mehrfach, dafür gibt es zur Zeit keinen Markt, Mautfahrgestelle. Deutschland grenzt sich durch seine Steuergesetzgebung ab. Die Kosten für ein solches Fahrgestell sind zu hoch. Wichtig ist doch welche Achslasten sind mit welcher Bereifung zugelassen. Was nützt mir ein Fahrgestell welches 6,2 T als Single auf der Hinterachse realisieren kann, dann müßten 4,8 T auf die Vorderachse, was einer Achslastverteilung von 44 / 56 % entspricht, der Fahrgestellhersteller aber 45% fordert und der Aufbauhersteller auf Grund seiner Lagerungstandards aber nur max. 39 % erfüllen kann, im besten Fall. Und das Ganze noch bei unterschiedlicher Spurweite oder zweierlei Einpreßtiefen bei den Felgen. Für den Aufbauer heißt das weg von den geforderten 45 % Vorderachsauslastung, hin zur Zwillingsbereifung, da bekommt er ja eine HA Last mit 6,8 T genehmigt. Klingt gut nur die 2 Räder wiege auch was z. B. als 10R 22,5 87 KG, braucht man ja für 2 zeilige Kofferaufbauten. Bereinigt bedeutet das 4 x 335/80R22,5 416 Kg 6 x 10R22,5 522 Kg = 106 Kg Nutzlastverlust. Setze ich nun die so genannten MAN 14 T dagegen erhalte ich grundsätzlich 6,8T auf der HA mit der Bereifung 335/80R22,5 nehme ich ein Mehrgewicht von 40 Kg (4x10) in Kauf erhalte ich sogar 7,8 T also 1,6 T mehr über die VA will ich jetzt nicht weitermachen, es verhält sich genauso. Nach Aussage der Aufbauer ist, jetzt bei der Euro 4 Ausführung, unter Berücksichtigung der 11 T, das LF10-6 Allrad das problematischste, komplizierteste zu realisierende Löschfahrzeug. Grund, die Fahrgestelleingangsgewichte unterscheiden sich nicht mehr um hunderte Kilo, es sollen nur noch 100-250 Kg sein. Auf das Gesamtgewicht mit 11000 Kg umgelegt unterscheiden sich die Fahrgestelle um 0,9 bis 2,2 %. Das der Eine aber nur 11000 Kg darf, der Andere aber VA 6,3 und 7,8 kann, auf 335/80R20 umgelegt 12650KG Gesamt realisiert, mit 385/65R22,5 auch 14,1 T darf, ist entscheidend für die nächsten 30 Jahre Laufzeit des Fahrzeuges. z. B: Merdingen Fahrgestellgewicht 5050 Kg oder VS Riedheim das hier dokumentierte Gewicht 5220 ist mit Reserverad, 20 L Kraftstoff und Werkzeug gewogen, im Vergleich zu Merdingen ergibt dies ein Anlieferungsgewicht von 5091 Kg. Zum Vergleich Kompletträder 335/80R20 wiegen 416 Kg, 385/55R22,5 wiegen 460 Kg. Für die FW und den Aufbauer bedeutet das für 44 Kg Reifenmehrgewicht kann auf der HA 1T mehr verlasstet werden. Im Gesamtgewicht stehen 12650 Kg 14100 Kg gegenüber. Mit freundlichen Grüssen Günther Hargina | ||||
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