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| Rubrik | Fahrzeugtechnik | zurück | ||
| Thema | Aktuelle Brandschutz, Bericht über StLF | 267 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 413560 | ||
| Datum | 06.07.2007 18:47 MSG-Nr: [ 413560 ] | 204535 x gelesen | ||
Geschrieben von Peter Hemberger Erstens spielen eben doch immer die örtlichen Gegebenheiten eine Rolle. Wenn Du damit meist, daß es ein Unterschied ist ob es sich um eine Wehr hinterm Deich oder im Hochgebirge handelt - ja. Ansonsten werden die örtlichen Gegebenheiten oft gnadenlos überschätzt, mißbraucht bzw. sie existieren nur in der Phantasie. Geschrieben von Peter Hemberger Reden wir von eher dicht besiedelten Gebieten wo alle 5 km ne Kleinstadtwehr steht oder vom einer Ecke wo vielleicht alle 10 Km überhaupt mal ein Dorf auftaucht ?! Das ist relativ. i.d.R. sind bei dünnen Besiedlungsstrukturen nicht Fahrzeuge das Problem, sondern Personal. m.E. kommen wir an einer Hilfsfrist die sich nach der Besiedelungsdichte pro Flächeneinheit bemisst nicht vorbei. Du kannst auf dem land nicht die selbe Qualität sicherstellen, wie in der Großstadt. Das klappt nicht bei Polizei, Rettungsdienst, Kliniken,... Warum soll das dann bei der Feuerwehr anders sein. Geschrieben von Peter Hemberger Dann kommen wir aber gleich zu der Diskussion dass, einfach ausgedrückt, eben eine Wehr führ (Schwerpunkt-)Brandschutz ausgerüstet wird und die Nachbahrwehr für (Schwerpunkt-)TH. Abgesehen von den dann sich ergebenden Feuewehrrundfahrten mit SoSi und vermutlichen Diskussionen in den kommunen ob sich A-Stadt nicht doch an der Beschaffung eines RW etc. für B-Stadt beteiligen müsse während natürlich B-Stadt sich dann an der Beschaffung eines TLF etc. in A-Stadt beteiligen muss und da dann wahrscheinlich Cent-Beträge aufgerechnet werden. Warum nicht? Besser zwei Wehren mit je einem Schwerpunkt, den die dann aber auch 24/7 sicher stellen können, als zwei Wehren die versuchen alles zu können, aber am ende nichts richtig hinbekommen (i.d.R. mangels Personal). Und komischerweise ist das was Du hier bei TLF oder RW als fraglich darstellst z.B. bei einer DLK schon lange Usus. Die fährt i.d.R. auch in mehrere Nachbargemeinden. Und eine DLK brauche ich bei einem Gebäudebrand i.d.R. zeitkritischer als jeden RW bei einem VU... Und in Großstädten mit BF schon lange üblich, dass sich die Wachen gegenseitig ergänzen. Geschrieben von Peter Hemberger Über kurz oder lang ergeben sich dann wieder Diskussionen mit Arbeitgebern usw. (aufgrund der "doppelten" Einsatzzahlen); evt. weitere Austritte (weils manchen einfach zu viel wird) usw. Das kann man mit intelligenten Alarmierungen lösen. Und in der Fläche gesehen wird es auch heute schon so sein, daß je nach Wehrgröße bzw. Personaldecke Tagsüber bei entsprechenden Lagen schon zwei Wehren Gemeinsam alarmiert werden. Also ändert sich da nichts. Geschrieben von Peter Hemberger D.h. weiter gedacht dass es letztendlich für freiwillige Feuerwehren keinen "Verwendungszweck" mehr geben wird und wir dann zu einer Wache mit hauptamtlichen Kräften die irgendwo zwischen zwei, drei Städten liegt kommen (auch hier wieder das Problem der Hilfsfristen, ggf. Ortskenntnis und natürlich Kosten für HA und die Fahrzeuge werden, da entsprechend häufiger beansprucht, auch kürzere Lebenszeiten haben). Das wird kommen. Wobei wir in Ba-Wü da einfach hinterher sind. Wäre mein Landkreis in NRW gelegen hätten wir bei ansonsten gleichen Rahmenbedingungen heute schon schätzungsweise 4-5 Feuerwehren mit HAW statt nur einer. Ortskenntnis ist egal. Auch in Berlin kennt nicht jeder FM jeden Hinterhof seines Reviers (und der angrenzenden) auswendig. Hilfsfrist s.o. Das ist eine rein politische Entscheidung. m.E. ist das einzig zielführende eine relative Hilfsfrist. Lebensdauer der Fahrzeuge. Das ist im Vergleich zu den Personalkosten marginal. Aber Du hast dann auch weniger Fahrzeuge. Das gleicht sich aus. Geschrieben von Peter Hemberger Freiwillige werden sich als "Rückhalt" eher kaum noch finden lassen wenn die immer nur alarmiert werden um die vielleicht entblößte Wache zu besetzen. Du wirst weiter FFen haben. Nur nicht mehr überall bzw. überall im Erstschlag. Und die FFen werden vielleicht andere Standards haben (was die Anforderungen an ihr Personal betrifft). Und die FFen werden vielleicht die FM dann dafür bezahlen, wenn sie auf die Wache kommen bzw. ausrücken. Klappt in anderen europäischen Staaten übrigens hervorragend. Geschrieben von Peter Hemberger Zu keiner anderen Entwicklung (in der Fläche) führt letztendlich die Diskussion. Wäre das (nicht aus Sicht des betroffenen FM) wirklich so schlimm? Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | ||||
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