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| Rubrik | Fahrzeugtechnik | zurück | ||
| Thema | Aktuelle Brandschutz, Bericht über StLF | 267 Beiträge | ||
| Autor | Dani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg | 413465 | ||
| Datum | 06.07.2007 10:04 MSG-Nr: [ 413465 ] | 204405 x gelesen | ||
Geschrieben von Peter Hemberger D.h. weiter gedacht dass es letztendlich für freiwillige Feuerwehren keinen "Verwendungszweck" mehr geben wird und wir dann zu einer Wache mit hauptamtlichen Kräften die irgendwo zwischen zwei, drei Städten liegt kommen (auch hier wieder das Problem der Hilfsfristen, ggf. Ortskenntnis und natürlich Kosten für HA und die Fahrzeuge werden, da entsprechend häufiger beansprucht, auch kürzere Lebenszeiten haben). Die Hilfsfrist wird eher kein Problem sein. Eine hauptamtlich besetzte Wache kann innerhalb der gesetzlich geforderten Zeit einen größeren Radius abdecken, da die Zeit zwischen Alarmierung und Ausrücken deutlich kürzer ist als die einer FF. Ausserdem ist der Zug dann auch sofort voll besetzt und es trudelt nicht erst ein Fahrzeug nach dem anderen ein sobald im Gerätehaus genug Leute da sind um das LF o.ä. zu besetzen. Ortskenntnis sehe ich auch nicht als Problem, da in Zeiten von Navigationsgeräten, und Klartextmeldungen auf diese durch die Lst, die Kartenleserei auf der Anfahrt wohl wegfällt. Auf der Anfahrt einen Hydranten zu entdecken darf auch jedem Maschinisten zuzutrauen sein. Auch ist es in gößeren Städten für die Einsatzkräfte unmöglich alle Gebäude zu kennen und trotzdem funktioniert die Gefahrenabwehr dort. Die Kosten für die Hauptamtlichen Kräfte und die Fahrzeuge müssen natürlich auf die Gemeinden im Ausrückegebiet umgelegt werden. Das kommt die Gemeinden trotzdem billiger als in jedem Kaff eine eigene Feuerwehr zu unterhalten, weil dort jeder FA eine PSA benötigt und Fahrzeuge sich die Reifen eckig stehen da häufig kaum Einsätze gefahren werden. Sonderfahrzeuge und -geräte "müssen" (?) auch nicht mehr überall vorgehalten werden. Der Ausbildungsstand der Einsatzkräfte und die Qualität der geleisteten Hilfe steigt in manchen Teilen der Republik bestimmt auch. Geschrieben von Peter Hemberger Freiwillige werden sich als "Rückhalt" eher kaum noch finden lassen wenn die immer nur alarmiert werden um die vielleicht entblößte Wache zu besetzen. Der reine freiwillige Feuerwehrmann wird aussterben und durch einen Teilzeitfeuerwehrmann ersetzt werden, der sich verpflichtet zu bestimmten Zeiten auf jeden Fall zur Verfügung zu stehen, eine detailiertere Ausbildung zu durchlaufen aber dafür auch ein festes Gehalt zu bekommen. Siehe Feuerwehrsystem in Großbritannien, da läuft der Brandschutz mit deutlich weniger Feuerwehren ohne Probleme. | ||||
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