| News | Newsletter | Einsätze | Feuerwehr-Markt | Fahrzeug-Markt | Fahrzeuge | Industrie-News | BOS-Firmen | TV-Tipps | Job-Börse |
| Rubrik | Rettungsdienst | zurück | ||
| Thema | Medikamente der Notkompetenz | 16 Beiträge | ||
| Autor | Manu8el 8S., Westerwald / Rheinland-Pfalz | 395443 | ||
| Datum | 04.04.2007 23:41 MSG-Nr: [ 395443 ] | 6798 x gelesen | ||
Geschrieben von Christian Fischer Ein weiterer Vorteil: Wenn bei der Dosierung was schief geht habe ich ein gut wirksames Antidot im Koffer... Bis du Naloxon brauchst, musst du schon viel überdossiert haben. Übelkeit? ist bei Opiaten selten, wenn sie schön langsam i.v. gegeben werden. Außer man nimmt Tramal. Da ist keine Übelkeit selten. Sedierung und Atemdepression? Das Beste Antidot dazu sind die Schmerzen. Solange der Patient noch etwas schmerzen empfindet ist mit einem wesentlichen von beidem nicht zu rechnen. Die Atemdepression ist i.d.R. auch auf ein "Vergessen zu Atmen" zurückzuführen. Das Atemzentrum vergisst zu Atmen. Aber der Sani(SB) sollte das merken und sagen: "Vergessen sie nicht zu Atmen. Ihr Körper macht das normalerweise selbst, aber durch das Medikament müssen sie ihn bewurst daran erinnern Luft zu holen" Sedierung? Bei einer leichten Überdosierung auch mit Gespräch gut im Griff zu halten. Um den Patienten soweit abzuschießen dass davon nichts hilft, muss man schon deutlich zuviel des guten apliziert haben. Wichtig ist: die eigene Ungeduld im Zaum halten. Wirkungseintritt abwarten bevor man was nachgibt und grade bei älteren Patienten eine verlängerte Kreislaufzeit einkalkulieren. Vorteil bei einer brauchbaren Opiat-Analgesie ist halt: der Patient ist bleibt klar und koorperativ. Nach 2mg Dormicum und einer wirksamen Menge Ketamin sieht das meist schon etwas anders aus... | ||||
| << [Master] | antworten | |||
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren | ||
| ||||
|