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| Rubrik | Katastrophenschutz | zurück | ||
| Thema | Neue Bund LF 10/6 für den KatS | 180 Beiträge | ||
| Autor | Matt8hia8s O8., Waldems / Hessen | 389803 | ||
| Datum | 06.03.2007 16:40 MSG-Nr: [ 389803 ] | 204005 x gelesen | ||
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Geschrieben von Ulrich Cimolino (ich weiß auch, dass man "Hundertschaften" davon (man achte wer geschickt hat, und was da grad anstand...) an die Elbe verlegt hat, aber da frag nicht nur ich wozu und auf wessen konkreten Bedarf/Anforderung hin....) Nun, aus eigener Erfahrung kann ich dir zumindest etwas zum Bereich Betreungskomponenten und Elbe-Hochwasser sagen. Wie allgemein bekannt ist kam es ja zu evakuierungen größerer Gebiete, zudem war die Versorgung der Bevölkerung sowie der Hilfskräfte durch die teilweise nicht mehr vorhandene Infrastruktur erschwert. Trinkwasser konnte nicht mehr wie üblich aus Brunnen entnommen und über Leitungen verteilt werden. So ergab sich beispielsweise für unseren Einsatzraum (Heidenau und Müglitztal bis Wesenstein) folgende Aufgabenstellung, die nach herkömmlicher Rechnung 10 und mehr (Bundes-)Betreuungskomponenten gebunden hätte: -Betreuung und Versorgung evakuierter Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, die in Notunterkünften untergekommen waren -Zubereitung und Verteilung von 2000 - 3000 Protionen Warmverpflegung pro Mahlzeit -Beschaffung und Verteilung von Trinkwasser -Beschaffung und Verteilung von Gegenständen des täglichen Bedarfs -Unterbrimgung und Versorgung von Helfern Zudem wurden die San-Komponenten, die eigentlich zum Eigenschutz mitgefahren waren, zu Beginn der Lage zur Verstärkung des Ersatzgeschwächten öffentlichen RD und zur punktuellen Abdeckung von erschwert zugänglichen Gebieten eingesetzt und in der Folge deswegen verstärkt. Zudem wurden die Pfelgekräfte der Altenheime unterstützt. Gerade bei Hochwasserlagen, aber auch bei allen anderen Flächenlagen sind größere Bevölkerungsbewegungen möglich, die gelenkt, erfasst und aufgefangen werden müssen. Bei ganzheitlicher Betrachtung kann also Sanitäts- udn Betreuungsdienst nicht außer acht gelassen werden. Aber da sind wir doch wieder beim Thema: Jetzt red ich weiter, dann fällt uns auch, dass das ganze ohne IuK auch blöd ist. Also braucht es auch den Fernmeldedienst. Tiere sind auch net und ab und an auch betroffen, also warum keinen Veterinärdienst. Ach ja, und Schwimmbrücken, Hubschrauber- und Kradstaffeln wären auch doll... Fazit: Letztlich sind die derzeit gemachten "Kompromisse" doch eher politisch als operativ sinnvoll. Und wartet mal ab, wenn erst irgendwo ganz deutlich steht dass es nun zwar doch wieder Löschfahrzeuge aber nur ganz wenige KTW, GW-San und gar keine Betreuungsfahrzeuge mehr gibt, wie schnell sich dann wieder andere Verbände zu Wort melden... Und, ach so, wenn die Argumentation hin zum ZS ziehen würde, dann müsste man doch erst recht fragen wieso das THW als ursprünglich reine ZS-Organisation sich um Hochwasser, Ölschäden und dergleichen kümmern muss... Gruß, otti | ||||
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