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| Rubrik | Fahrzeugtechnik | zurück | ||
| Thema | Unterschied LF -HLF | 32 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 382005 | ||
| Datum | 21.01.2007 16:25 MSG-Nr: [ 382005 ] | 13079 x gelesen | ||
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Geschrieben von Alexander Moshe 1. Wieso immer die Begrenzung auf 7,49t? Bedingt durch die Fahrerlabnisklassen. Bis 7,5t reichte früher der Pkw-Führerschein. Sprich es fielen für die Gemeinde keine zusätzlichen Ausbildungskosten an. Geschrieben von Alexander Moshe Unsere TLF (Sind eine Mischung aus euren HLF und LF) haben 16-18t und niemand hat ein Problem damit. Es gibt auch bei uns Fahrzeuge >7,5t. Viele sogar. LF 10/6, (H)LF 20/16,... Allerdings sollte man gewisse Gewichtsobergrenzen beachten, da die Aufstell- und Bewegungsflächen für Feuerwehren auch gewisse Maximalbelastungen haben. Sprich die Normen für Feuerwehrfahrzeuge und Bauvorschriften für Gebäude hängen damit (sinnvollerweise) zusammen. Geschrieben von Alexander Moshe Also die MINIMALE Menge an Material ist sehr detailiert (www.gvz.ch Kommandoakten für Kt. Zürich) aufgeführt, aber die GENAUE Menge an Schläuchen und Material, etc. ist frei, solange die Minimal-Vorgaben eingehalten werden.. Das hast Du in Deutschland auch. Du hast Mindestvorschriften die nicht unterschritten werden dürfen. Und Du hast maximalvorgaben die nicht überschritten werden dürfen (z.B. bei Gewichten, Maßen,...). Das ist aber nur das halbe Problem. Das viel größere Problem sprichst Du damit an: Geschrieben von Alexander Moshe Der einzige wirkliche Nachteil, den ich schon erlebte: Man weiss nie wo was ist. Weil das bei jedem Fahrzeig woanders ist. Es geht nicht mal darum, wo etwas ist, sondern was genau dabei ist. Wo etwas ist ist eine Frage welche die einzelne Wehr im Rahmen ihrer Ausbildung lösen muß. Kernproblem ist aber strategischer natur, da durch uneinheitliche Fahrzeuge die Führbarkeit bei größeren Schadenslagen quasi nicht mehr gegeben ist, da ich als Einsatz- oder Abschnittsleiter die Leistungsfähigkeit der angeforderten Einheiten schlicht nicht mehr einschätzen kann. Und das ist für größere Lagen tödlich. Geschrieben von Alexander Moshe Wofür hält man denn die 7,49t so streng ein? Hat das eine Bedeutung, z.B. Fahrerlaubnis biszu diesem Gewicht? Ja. Geschrieben von Alexander Moshe Wenn die zürcher TLF/LF/HLF 18t schwer sind und eure LF nur 7,5t, äh wie hat da euer ganzes Material Platz drin? Wir geschrieben. Du hast 3 Gewichtsgrenzen die sich aus den Fahrerlaubnisklassen ableiten FE-Klasse B = 3,5t FE-Klasse C1 = 7,5t FE-Klasse C > 7,5t Der Rest ergibt sich aus den Fahrgestellkategorien L, M oder S. Sowie aus anderen Vorschriften z.B, im Bereich des Baurechts. Leider sind diese Zusammenhänge den leuten welche Fahrzeuge beschaffen nicht immer ganz klar. Oder um es anders auszudrücke. Fahrzeuge sind fpr mich nur Mittel zu Zweck. Sie dienen dazu, meine taktischen Entscheidungen im Rahmen von strategischen Vorgaben umzusetzen. Die Normen waren bisher die gewähr dafür, daßsich der Fahrzeugbeschaffer um den Bereich taktik und Strategie keine Gedanken machen mußte, da bei Einhaltung der Normen diese Themen bereits berücksichtigt waren. Wenn man nun aber abseits der Normen beschafft, dann muß man die Bereiche Taktik und Strategie wieder slebst berücksichtigen. Leider vergessen das 90% aller Fahrzeugbeschaffer dann und es kommt teuerer Murks dabei heraus. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | ||||
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