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RubrikKatastrophenschutz zurück
ThemaKritik an der Kyrill-Einsatzplanung114 Beiträge
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg381890
Datum21.01.2007 01:58      MSG-Nr: [ 381890 ]81314 x gelesen
Infos:
  • 21.01.07 ZMZ (Zivil-Militärische Zusammenarbeit)

  • Geschrieben von Sven TönnemannDas zeigt dann ja eindrucksvoll was für eine hervorragende Führungskraft er ist und was er vom Umgang mit "Mitarbeiter" und deren Motivation versteht.

    Es geht eher darum, ob es sich bei den Kräften die an einer Schadensstelle tätig werden sollen um (geschlossene) Einheiten handelt oder um einen bunt zusammen gewürfelten Haufen Individualisten von denen jeder Unter-Haufen macht, wozu er gerade lustig ist, die Schadensstelle nach eigenem gutdünken betritt, verläßt, die Stärke ständig schwankt. man nicht weiß wer der Ansprechpartner mit welcher Qualifikation ist,...
    Ob man sich vielleicht auch von jemadnem der vom Fach ist fachlich was sagen läßt (z.B. von einem PionierOffz wenn es um die Frage von Deichen geht).
    Da kann ich den Frust durchaus verstehen.


    Geschrieben von Sven TönnemannDa bei der Bundeswehr alles viel besser ist, habe ich inzwischen ja von Dir gehört. Erstaunlich, dass selbst diesen Profis Fehler unterlaufen und sie sich die Kräfte im Auslandseinsatz z.B. über mangelhafte Ausstattung beschweren.

    Die Ausstattung mag nicht perfekt sein. Aber das was die BW gerade an Aufgaben im Ausland übernimmt hat m.E. auch in eiten Teilen nichts mit dem Soldatenhandwerk zu tun, sondern ist eine schlecht gemachte Mischung aus Polizei und bewaffnetem THW. Da hat es die Politik einfach verpennt, der BW die erforderliche Ausrüstung zur Verfügung zu stellen bevor sie ihr den Einsatzauftrag erteilt.
    Der Vorteil ist aber immerhin, daß die Ausbildung, die STAN,... weitgehend einheitlich ist. Sprich sie sind führbar, da jeder weiß was der anderen kann, hat, will,...
    Und das ist der große Unterschied zur Feuerwehr.




    Geschrieben von Sven TönnemannNatürlich gibt es gute und schlechte Führungskräfte. Man darf aber bei der Gelegenheit nicht vergessen, dass selbst die guten Führungskräfte in einem Korsett (Brandschutzgesetze und Vorgaben der Länder, Kreise und Kommunen) stecken und da auch nicht so einfach rauskommen. Wenn das Korsett schlecht ist, kann er nur in diesem Rahmen gute Arbeit leisten.

    Dann sollte man in gewissen Lagen die Arbeit oder wenigstens die Führung denen überlassen, die sich damit auskennen, und die nicht diesem engen Korsett unterliegen...
    Und wenn ich als Feuerwehrhäuptling in einer großflächigen KatLage mit meinen paar Mann neben einigen hundert Soldaten tätig bin, die sich im Gegensatz zu mir sogar selbst versorgen können, ihr Material selbst insten können, sich selbst führen können,... dann sollte ich nicht versuchen denen aus Prinzip zu erklären wie sie ihren (bzw. eigentlich meinen) Job machen sollen.


    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau


    P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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