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RubrikRecht + Feuerwehr zurück
ThemaFEINSTAUB-FAHRVERBOTE18 Beiträge
AutorJako8b T8., Bischheim / Rheinland - Pfalz380053
Datum11.01.2007 19:07      MSG-Nr: [ 380053 ]7179 x gelesen

Hallo!

Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz.

Der ab dem 1. Januar 2005 einzuhaltende Tagesmittelwert für PM10 beträgt 50 µg/m³ bei 35 zugelassenen Überschreitungen im Kalenderjahr. Geht es darüber ist Allerorten panische aktivität angesagt. Liegt der Wert aber an den restlichen Tage im Jahr bei 49,5 µg/m³ regt das wieder mal keinen auf. Ok, irgendwo muss ein Grenzwert ja angesetzt werden.

Was macht aber dann der kleine Mann der zur Arbeit muss? Also ich für meinen Teil arbeite im Schichtdienst und in meiner Gegend ist es mit dem ÖPNV nicht möglich meine Arbeitsstelle pünktlich zu erreichen. Gut, früh um 4:00 Uhr wird es mit der FS-Konzentration nicht so schlimm sein, aber was mache ich um 16:00 wenn es zur Nachtschicht geht? Den Bus um13:30 nehmen und dann am nächsten morgen um 7:00 wieder mit dem Bus knapp 3 Stunden nach Hause?

Wie sieht es aus wenn ich aber nun an der Arbeitsstätte vom Fahrverbot überrascht werde? Egal, fragen über Fragen. Aber was solls, ist das Problem der Pendler; was müssen die auch so weit von ihrem Wohnort weg arbeiten. Da kauft man sich am besten von der Schichtzulage eines der teueren Feinstaubreduzierten Fahrzeuge (so denn schon auf dem Markt) und freut sich über die gekürzte Kilometerpauschale.

Geschrieben von Claus KempWieso denn Umweltpolitik??? Das ist Wirtschaftspolitik und nix anderes - die Automobilindustrie wird es freuen...

Tja, Uli, aber uns Feuerwehrs wohl nicht. Die Serienfahrzeuge an die wir ja bei der Beschaffung gebunden sind werden in Zukunft noch schwerer werden. Ich glaube nicht das man die erlaubten Grenzen für Feinstaubemissionen jemals wieder nach oben verschiebt. Da kommt noch was auf uns zu.

Für Feuerwehreinsätze sehe ich keinerlei Probleme. Weder bei der Einfahrt noch bei der Ausfahrt aus gesperrten Gebieten, selbst mit den Privatfahrzeugen (so mit denen nachgerückt werden sollte).

Kurz zusammengefasst, für die Feuerwehr sehe ich keine Probleme im Hinblick auf Einsätze. Der Übungbetrieb könnt evtl. eingeschränkt sein. Im Hinblick auf die Fahrzeug- bzw. Fahrgestellentwicklung werden wir noch die tollsten Dinge erleben. Die härtesten Eingriffe sehe ich hier eher im privaten und im beruflichen Bereich. Wie war das mit der freine Berufswahl und der freien Wahl des Arbeitsplatztes?

Aber zum Schutz unserer Umwelt ist ja nichts zu teuer.

So, ich lausche noch etwas dem lauen Lüftchen am Donnersberg. An allen eingesetzten Wehren: "Passt auf Euch auf, es pfeift ganz schön!"

Gruß vom Donnersberg

Jakob


Alles meine ganz private Meinung!

"Wenn ich nur darf wenn ich soll, aber nie kann wie ich will, dann mag ich auch nicht wenn ich muss."

"Wer glaubt, Deutschland hätte einen wohl organisierten und funktionierenden Katastrophenschutz, der glaubt auch, das Christkind ist der Sohn vom Weihnachtsmann und dem Osterhasen"

Liebe stillen Mitleser, habt doch bitte so viel Arsch in der Hose und meldet Euch hier an damit wir offen diskutieren können. Lasst dieses absolut unwürdige hinter meiner Rücken gerede. Seit Ihr wirkich so feige?



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