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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Quecksilber - ein Teufelszeug!? | 15 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz | 377036 | ||
| Datum | 26.12.2006 02:42 MSG-Nr: [ 377036 ] | 6876 x gelesen | ||
Hallo Andreas, passiert so ein Unfall im privaten Bereich, ist es als erste Maßnahme ratsam, einfach den betroffenen Bereich zu verlassen. Aufwendig ist die Entfernung des Quecksilbers eigentlich nicht. Im Labor machen wir es so: Thermometer fällt runter --> Quecksilberkügeln verteilen sich über den Boden --> den selbigen Abkriechen und alle Kügelchen mit Zinkpulver (oder Kupfer oder Jodkohle) bestreuen. Es bildet sich ein Amalgam, welches dann einfach mit einem Besen oder Pinsel auffegen und in einen geschlossenen Behälter geben. Alternativ kann das flüssige Metall auch mit einer Pipette aufgesaugt werden. Ungeschickterweise wurden bei dem hier angesprochenen Einsatz die aufgesammelten Kügelchen weggeschmissen, was ein Durchsuchen des Mülls nötig machte. Tritt wirklich nicht mehr Quecksilber aus, als in einem thermometer enthalten ist, kann es wie oben beschrieben aufgenommen werden. Wir tragen übrigens im Labor keinen Atemschutz ;-) Gefährlich sind Quecksilberdämpfe, daher auch das bestreuen mit Zinkpulver. In Laboratorien, in denen mit Quecksilber gearbeitet wird, gibt es auch extra Bindemittel (Mercurisorb). dieses funktioniert ähnlich: einfach draufstreuen und einfegen. Für den Feuerwehreinsatz würde ich als erweiterte PSA Filter mit Maske empfehlen. Wichtig ist auch hier, wie bei jedem Einsatz: Ruhe bewahren. Viele Grüße Christian | ||||
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