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RubrikFahrzeugtechnik zurück
ThemaHLF 20/25 auf MB Actros 1841 AK - Magirus, FF Bickenbach184 Beiträge
AutorChri8sti8an 8R., Hilchenbach / NRW358271
Datum30.08.2006 21:33      MSG-Nr: [ 358271 ]149959 x gelesen

Hi,

Geschrieben von René Coradill1.) Wir verfügten für die Technische Hilfeleistung über ein LF 8/6 mit Zusatzbeladung TH. Dieses hatte weder ausreichend Platz- noch Gewichtsreserven um die immer umfangreicher werdende TH-Ausrüstung aufnehmen zu können.
Hier musste schnellst möglich Abhilfe geschaffen werden.


Ok.

Geschrieben von René Coradill2.) Aufgrund der örtlichen Struktur der Gemeinde (größere Waldflächen, eine Vielzahl von Landwirtschaftlichen Gehöften im Außenbereich ohne ausreichende Löschwasserversorgung, Bundesbahnhauptstrecke Frankfurt ? Heidelberg, Verladebahnhof Bundeswehrdepot, schnell wachsendes Gewerbegebiet etc.) ergab sich neben dem TLF16/25 der Bedarf für ein zweites Fahrzeug mit ?großem? Löschwassertank.

Naja, im Wald mit 18t und Zwillingsbereifung haben schon andere versucht und sind kläglich gescheitert. Passt also nicht als Begründung.
Landwirtschaftliche Gehöfte: Wieweit kommst Du mit 900l mehr Wasser? Also insgesamt 5600 l im Gegensatz zu 4700l mit evt. DZM? Die Rechnung geht nicht auf. Da wäre es meines Erachtens sinnvoller, das über entsprechende LW-Bevorratung vor Ort zu regeln.
Verladebahnhof, Bundeswehrdepot, Gewerbegebiet -> VB und entsprechende LW-Reserven, sei es durch ausreichend Leitungen oder LWB.
Mit dieser Begründung kannst Du auch en FLF fordern...

Geschrieben von René Coradill3.) Das zu beschaffende Fahrzeug musste über Allradantrieb verfügen, da z.B. fast die gesamte Bahnstrecke in unserem Ausrückbereich nur über sehr schlechte Wald- und Feldwege erreichbar ist, welche für die vorhandenen 4x2-Fahrzeuge nicht oder nur sehr schwer befahrbar sind.

Allrad ist ja gut und schön, aber mit 18t und Zwillingsbereifung für den Einsatzzweck quasi machtlos.

Geschrieben von René Coradill4.) Aufgrund der allgemeinen Entwicklung der Tageseinsatzstärke bei den FF war es notwendig geworden, ein Erstangriffsfahrzeug zu beschaffen, das die meisten Einsatzszenarien im Erstangriff alleine abarbeiten kann. Dies war bei der bisherigen Fahrzeugkonzeption bedingt durch die Verteilung von Mannschaft und Ausrüstung nur mit mindestens zwei Löschfahrzeugen möglich gewesen.

Komisch. Dann müssten ja die FF, die genau dies mit LF16/12 oder (H)LF20/16 schaffen, entweder Götter sein oder selten dämlich.

Geschrieben von René CoradillDa das Fahrzeug, auch als Norm-HLF, aus verschiedenen Gründen nicht vom Lande Hessen bezuschusst worden wäre,

Die Gründe sind genau welche?

Geschrieben von René CoradillDas tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs liegt bei knapp 17t.
Die vorgeschriebene Achslast (10t) für Feuerwehraufstellflächen wird eingehalten !


Was hat denn das Fahrgestell für ne Nutzlast? Wie sieht diese im Vergleich zu nem 14t-Fahrgestell aus?

Geschrieben von René CoradillWenn ich mir allerdings die Entwicklung in einigen anderen Bundesländern ansehe, wo bereits über eine Normung von 16- bzw. 18t-HLFs nachgedacht wird, möchte ich vermuten, dass unser Fahrzeug nicht so lange ein Exot bleiben wird...

Nö, bis uns das gesamte System Feuerwehr um die Ohren fliegt und andere Leute da die Bremse ziehen. Aber die Leute, die dies mit verursachen, werden später am lautesten weinen.


Gruß,
Christian Rieke

"Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
(Albert Einstein)
***Natürlich ist alles meine rein persönliche und PRIVATE Meinung und ist absolut nicht die Meinung der Organisationen, in denen ich meinen Dienst verrichte***

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