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| Rubrik | Taktik | zurück | ||
| Thema | Löschmittel Sicherheitstrupp | 6 Beiträge | ||
| Autor | Tors8ten8 V.8, Bernau bei Berlin / | 352766 | ||
| Datum | 01.08.2006 08:08 MSG-Nr: [ 352766 ] | 5265 x gelesen | ||
Hallo Katja, die Unfallkommission "Tübingen" hat hier wohl eine eigene Interpretation der FwDV 7. Das im Bedarfsfall das Rohr des verunglückten Trupps nicht zur Verfügung steht, haben die Einsätze in Tübingen und Berlin, Beusselstraße deutlich aufgezeigt. Deshalb halte ich ein eigenes HSR für den SiTr für dringend geboten. Ab wann der SiTr. mit "Wasser am Rohr" vorgeht obliegt dem Einsatzleiter bzw. dem vorgehenden SiTr. selbst. Du zielst sicherlich auf die Diskrepanz ab, dass ein Trupp ohne Wasser schneller vorankommt aber dafür ein höheres Eigenrisiko trägt. Keinesfalls darf ein SiTr aber Opfer seines eigenen Einsatzes werden. Im Bedarfsfall (kleines zeitliches Rettungsfenster) ist es auch möglich ohne Wasser am Rohr vorzugehen. Das bedeutet in der Einsatzstellenorganisation, dass ab diesem Zeitpunkt der Verteiler fest besetzt sein muss. Nur so kann der nach Wasser rufende Trupp auch versorgt werden. Aber das ganze muss auch in euer Gesamtkonzept passen. Insellösungen sind hier nicht hilfreich, da im Atemschutznotfalleinsatz eine verzahnte Arbeit garantiert sein muss. Die Gesamtkonzepte u.a. der Düsseldorfer und auch der Berliner sind in den einschlägigen Fachmagazinen und -bücher nachzulesen. Aber auch andere Feuerwehren haben interessante Lösungsansätze. Deshalb macht es Sinn, sich und das Rettungssystem immer wieder zu überprüfen und ggf. zu verändern und anzupassen. Liebe Grüße Torsten | ||||
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