Moin,
Geschrieben von Michael W.Anscheinend kauft man seitens des Krankenhauses dann noch die Heizung als Dienstleistung bei einem externen Versorger, weil billiger als selbst die Anlage zu betreiben und zu errichten. das würde ich etwas differenzierter sehen. Kernkompetenz eines Krankenhauses ist nicht unbedingt der Betrieb einer Heizzentrale - deren Betrieb kann man auch auslagern und "nur" die Wärme einkaufen - das ist nicht zwangsläufig günstiger, wenn man nur auf die Euros schaut. Ergibt auch Sinn, wenn z.B: so ein Gebäude an einem Wärmenetz hängt , das z.B. aus Abwärme betrieben wird. Spannend ist dann die Frage, welche Verfügbarkeit und Entstörung hier eingekauft wird, da gibt es deutliche Unterschiede, 99,9% sind ein guter Wert , knappe 9h Ausfall im Jahr, bei 99% schaut das schon anders aus - nur mal so zum Verhältnis: 8700 h hat ein Jahr, 1% sind 87 Stunden , nicht ganz drei Tage - also wären da z.B. 98% .....maja, was will man ?
"Externe" Wärme-Anbieter haben i.d.R. auch geschultes Personal, das sich nur um den Bereich "Wärme" kümmert - wenn man am schaut, wie schnell in Dresden die Wärmeversorgung nach dem Brückeneinsturz wieder verfügbar war, eine ordentliche Leistung.
Aber auch hier kommen wir wieder zum Punkt, irgendwo gibt es immer singuläre Betriebsmittel, bei deren Ausfall es Probleme gibt, da sollte man mit einer gescheiten Risikobewertung rangehen und -tja- schauen, was darf mich die zusätzliche Sicherheit kosten.
Geschrieben von Michael W.Das ist übrigens auch der gern übersehene Nachteil bei der ach so tollen externen Wärmeversorgung, die man jetzt ja selbst in ländlichen Gebieten in kleineren Orten verbreiten will. jein, ein Ausfall einer Heizung - schön, wenn man einen Installateur mit Wartungsvertrag und einer Reaktionszeit von XX Stunden hat - ist bei einem Wärmenetz genauso, sind halt schnell dann mehr als ein Gebäude betroffen - und auch hier wieder-. was wird bestellt, was bezahlt.
Welche Servicezeiten sind denn bei den Telefonanschlüssen, Fahrzeugen, Wasser etc. vereinbart?
Geschrieben von Michael W.Hier wäre es dringend angeraten, den Betreibern der Krankenhäuser und ähnlicher Infrastruktur entsprechende Vorgaben zu machen. Das konnte man früher irgendwie besser... und wieder die spannende Frage : wer bezahlt...
Vorgaben im Bereich der Energieversorgung gibt es genug, bezahlen will das nur keiner , ging ja bisher alles immer gut.
Geschrieben von Michael W.Heute schreit man dann nach der Feuerwehr und das auch in vielen andere Fällen, nimmt leider auch im ländlichen Bereich zu, wo man "früher" einfache Probleme auch ohne Feuerwehr lösen konnte .
Wird Zeit, dass wir als Land mal wieder krisenfester werden, da muss man halt etwas aus der Komfortzone raus,
viele Grüße Paul
alles meine persönliche Meinung, wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten
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