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| Rubrik | Katastrophenschutz | zurück | ||
| Thema | Hilfsanlaufstellen im Falle Ausfall kritischer Infrastruktur | 122 Beiträge | ||
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 785252 | ||
| Datum | 20.03.2014 14:59 MSG-Nr: [ 785252 ] | 22718 x gelesen | ||
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Geschrieben von Christian B. Aber scheinbar hat bisher niemand bedacht dass auch die irgendwann tanken müssen, oder ich habe es überlesen.Was hier anscheinend einige nicht bedenken ist, dass Stromausfälle sowohl in ihrer Dauer als auch in der Anzahl der betroffenen Haushalte bzw. Größe des Versorgungsbereichs sehr unterschiedlich sind. Auch "kleinere" und "kürzere" Stromausfälle gibt es, auch diese stellen die Gesellschaft vor Herausforderungen, auch bei diesen Ereignissen kann eine Reaktion von Behörden, Feuerwehren und Hilfsorganisationen notwendig (oder auch nur gewünscht) sein. Zwangsläufig kann diese Reaktion Maßnahmen beinhalten, die so bei längeren/großflächigeren Stromausfällen nicht mehr greifen, aber genauso gut muss man dann Maßnahmen in Betracht ziehen, die wiederum im kleineren Rahmen völlig überzogen und verzichtbar sind. Das heißt, man kann die Planungen für Stromausfälle nicht als einfache Linie vom kleinen bis zum großen Ereignis durchziehen, und alles baut aufeinander auf, sondern hat viele Verzweigungen, die bei Größenordung xy auch mal einfach enden oder neu dazukommen können. Und diese Größenordnung wird man noch dazu niemals haargenau festlegen können, zumindest nicht so, dass es 1:1 auf jeden Stromausfall in jeder Region umsetzbar ist. Die jeweilige Lage wird immer ein gewichtiges Wörtchen mitreden, was die Gefahrenabwehr für Schwerpunkte setzen muss und was für welchen Zeitraum vernachlässigbar ist. Auch beim Stromausfall. Das macht sinnvolle Planungen nicht gerade einfach, die Diskussionen darüber aber offenbar auch nicht. Denn wenn ich hier einige der Einwände so lese, bedeutet Stromausfall gleich eine wochenlange Dauer (Münsterland war <4 Tage für die meisten Betroffenen) in einem großen Gebiet (warum nicht gleich Europa, in Elsbergs Blackout wars ja auch nicht kleiner), in dem für keinerlei Teilaspekt von niemandem irgendwelche Vorkehrungen getroffen wurden, absolut keine Reserven vorgehalten werden und in das von außen auch keinerlei Hilfe eingebracht werden kann. Wieso dieser Lagenextremismus? Lässt sich so am einfachsten eine Ohnmächtigkeit (oder Unfähigkeit) herleiten? Lassen sich so die Kleinlagenmaßnahmen am besten verkomplizieren oder totreden? Oder liegts an irgendwas anderem? "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | ||||
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