| News | Newsletter | Einsätze | Feuerwehr-Markt | Fahrzeug-Markt | Fahrzeuge | Industrie-News | BOS-Firmen | TV-Tipps | Job-Börse |
| Rubrik | Katastrophenschutz | zurück | ||
| Thema | Hilfsanlaufstellen im Falle Ausfall kritischer Infrastruktur | 122 Beiträge | ||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 785182 | ||
| Datum | 19.03.2014 13:02 MSG-Nr: [ 785182 ] | 24505 x gelesen | ||
| Infos: | ||||
hallo, ev. lohnt es sich mal über den Tellerrand zu schauen und Kommunikationsexperten mit ins Boot zu nehmen: => Funkamateure Deren Verband, der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. ( DARC ) ist seit einigen Jahre wieder ins Sachen Notfunk recht aktiv: => Notfunkeferat des DARC e.V. Der DARC ist bundesweit vertreten.Er gliedert sich in 24 Distrikte und ca. 1050 Ortsverbände. Ein kleiner Teil der mehr als 40.000 im DARC organisierten Funkamateure sind auch im Notfunk aktiv. In der Bundestagsdrucksache 17/5672: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung werden diese Experten erwähnt:9. Vernetzte Katastrophenbewältigung ohne Netz Funkamateure kennen sich in Funktechnik sehr gut aus. Sie haben eigene Funkausrüstungen deren Leistungsfähigkeit die der Funkausrüstungen der BOS in Teilbereichen deutlich überschreitet. Viele Funkamteure haben in ihren Autos Mobilfunkgeräte eingebaut mit denen sie in den 2m- und 70cm-Amateurfunkbändern mit z.B. 50 Watt Sendeleistung arbeiten können. In Deutschland gibt es sehr viele Amateurfunkrelais auf 2m und 70cm. (vergleichbar mit den BOS-4m-Relais). Ein Teil davon ist sogar notstromfähig bzw. kann mit wenig Aufwand auch ohne Stromnetz betrieben werden. So ist z.B. die Region Stuttgart durch einige netzunabhängige Amateurfunkrelais so gut versorgt das man aus dem Stand heraus dort ein regionales Notfunknetz auf diesen Amateurfunkfrequenzen betreiben kann. Wenn das nicht reicht kann ich mit einem Knopfdruck mein in das Auto eingebaute Mobilfunkgerät eine portable Relaisstelle erstellen und betreiben. Deutschlandweit: Relaisfunkstellen 2m / 10m in Deutschland -- Karte aus cq-DL 5/2013, im PDF-Format, 58 kByte Relaisfunkstellen 70cm in Deutschland -- Karte aus cq-DL 6/2013, im PDF-Format, 85 kByteWie schon in der Studie erwähnt können die aufgrund Ihrer Ausrüstung und vor allem Ihres KnowHows sehr gut improvisieren und auch dann noch Funkbetrieb machen wenn alle anderen Kommunikationsnetze ausgefallen sind. Bei allen grossen Katastrophen waren Funkamateure in der Regel die Ersten die Informationen aus einem Schadensgebiet herausgebracht haben. ( hier gibt es Berichte ). Der Aufbau und der netzunabhängige Betrieb von Meldepunkte mit Weiterleitung der Meldungen ist ein Bestandteil des Notfunks wie ihn die Funkamateure betreiben. Ev. lohnt es sich da einfach mal Kontakt mit den Spezialisten aufzunehmen und anzufragen ob die auf lokaler Ebene Euch da unterstüzen. Da Funkamateure erst nach einer bestandenen Amateurfunkprüfung funken dürfen gibt es bei denen ein hohes technisches und betriebliches KnowHow. Das wird jetzt immer mehr erkannt. Es gibt schon Organisationen der BOS bzw. Behörden die jetzt anfangen Funkamateure zur Unterstützung mit ins Boot zu nehmen. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt
Geändert von Jürgen M. [19.03.14 13:07] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar = | ||||
| << [Master] | antworten | >> | ||
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren | ||
| ||||
|