| Rubrik | Fahrzeugtechnik |
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| Thema | Ausstattung Haspeln (war:Neue Normentwürfe zu Löschgruppenfahrzeugen) | 41 Beiträge |
| Autor | Flor8ian8 H.8, Münnerstadt / Bayern | 656866 |
| Datum | 04.12.2010 08:03 MSG-Nr: [ 656866 ] | 18267 x gelesen |
1. Hauptamtlich
2. Hinterachse
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
Tragkraftspritze
Geschrieben von Christian Trachternachsieh es mal anders: Reduziert man die Tankgröße (der ja auf der HA sitzt) um 400l, so wird man hinten ans Fahrzeug nicht gerade 400kg mehr hängen können. Das ist mir durchaus bewusst und so eine Milchmädchenrechnung will ich auch nicht aufstellen. Mir ging es darum, wenn die Fahrzeuge durchwegs Gewichtsprobleme haben, sollte man sich von dem Wunsch 1600l mitzuführen langsam verabschieden. Will man das nicht, so sollte man die 1600l zumindest als Obergrenze festgelegen. Das Wasser bzw. die Haspeln allein führen ja nicht zum Gewichtsproblem. Die Kombination aus Wasser und Beladung wird zum Problem. Weil immer mehr auf das Fahrzeug soll. Daran ist aber nicht (ausschließlich*) die Normung der Fahrzeuge schuld!
Geschrieben von Christian Trachternacha) Nur noch eine Haspel zu ermöglichen? Schliesslich hängen die Dinger hinten am Fahrzeug und vergrößern den Schwenkbereich in Kurven wenn 2 nebeneinander sind. Sie machen evtl. Probleme beim Rangieren. Ja, genau das will die Norm mit der Grenze erreichen. Meiner Meinung nach ist das aber nicht gut. Selbstverständlich vergrößern sie den Schwenkbereich und man muss beim rangieren aufpassen sie nicht abzufahren. Das sind aber organisatorische Dinge die sich lösen lassen, z.B. mittels Einweiser. Meiner Meinung nach Dinge die man in Kauf nehmen kann. Oder zumindest die Wehren entscheiden lassen sollte, ob sie das "Risiko" eingehen möchte.
Geschrieben von Christian Trachternachb) Sind die 250kg derr Haspel als Kraft auf der Hinterachse doch sicherlich ne ganz andere Hausnummer. Denn wieviel Meter Hebelarm hat so eine Schlauchhaspel von der Hinterachse gesehen? Welche Kraft wirkt denn dann tatsächlich auf die Hinterachse? Dessen bin ich mir mehr als bewusst. Deswegen fordere ich ja nicht blindlinks 2x 250kg, sondern habe eine Beispielrechnung aufgestellt mit der man sehen kann, dass bereits 300kg als Obergrenze den Spielraum für 2 Haspeln frei machen. 2 durchaus brauchbar beladene Haspeln. Wie gesagt, die Haspeln alleine machen nicht das Problem. Die Kombination aus rießen Tank, mächtiger Beladung und maßlos überfüllten Haspeln am Heck machen die Gewichtsprobleme. Ich will keines davon!
Geschrieben von Christian TrachternachUnd nun zu den Schwenkbaren Haspelhalterungen: Von denen rede ich gar nicht, weil ich sie noch nie gut gefunden habe.
Geschrieben von Christian TrachternachUnd, wenn man ganz ehrlich ist: Werden alle B-Längen auf 2 Haspeln verteilt, was passiert mit dem neu entstandenen Raum im Aufbau? Der ja zusätzlich vielleicht sogar durch die geschrumpften Tanks nochmal größer wird? Es wird wieder etwas anderes ins Fahrzeug gestopft. War ja noch Platz da. Genau das ist Feuerwehr: Feststellen, dass nun mehr Platz auf dem Fahrzeug ist also wird es (sinnlos) voll geladen. Für mich nicht nachvollziehbar. Nur weil die Obergrenze bei 15000kg liegt, muss das doch nicht ausgefüllt werden um eine gute Feuerwehr zu sein. Ganz davon abgesehen, dass es mir nicht um zwei Schlauchhaspeln am Heck sondern um 1 Schlauch- und 1 Verkehrshaspel geht;)
Geschrieben von Christian TrachternachErgo kommt man um eine Verkleinerung der Fahrzeuge auch nicht umher, als bestimmte Maximalgewichte vorzugeben. Ausser, alles wird wieder Fix vorgegeben und alle Autos sind gleich. Aber das hatten wir ja schonmal und das war damals nicht gut................. Doch. Dadurch dass "alles kann, nichts muss" herrscht, haben wir doch so viel Wildwuchs. Wir hatten noch nie so viele verschiedene Varianten ein und desselben Fahrzeugtyps wie heute. Ich sage nicht, dass es das früher nicht gab. Aber es ist schon auffallend. Mir ist auch bewusst, dass eine engere Norm alleine da nicht helfen würde. Es müsste auch überwacht und entsprechend bezuschusst werden, dass es sich lohnt. Das Problem sind aber die Feuerwehren.
MFG Flo
*Damit meine ich: Die Norm gibt zwar z.B. die 1600l vor (aber auch das greifen die Normer nicht einfach aus der Luft, sondern orientieren sich bei den Wünschen der Wehren). Aber die Norm zwingt keinem diese auf 2000l oder gar 2400l zu erweitern und zusätzlich auf dem HLF noch eine TS zu verladen sowie eine maschinelle Zugeinrichtung... da sind die Feuerwehren selber schuld!
Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.
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| | 03.12.2010 13:06 |
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Lars7 J.7, Krefeld Neue Normentwürfe zu Löschgruppenfahrzeugen | |