| Rubrik | Katastrophenschutz |
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| Thema | RD im Gefahrenbereich | 54 Beiträge |
| Autor | Klau8s B8., Isernhagen / Nds | 486166 |
| Datum | 30.05.2008 07:52 MSG-Nr: [ 486166 ] | 17525 x gelesen |
Berufsfeuerwehr
Geschrieben von Christian FischerDie Amis sind aus ihren Einsatzerfahrungen heraus eher in Richtung Load&Go gegangen. d.h. den Patienten möglichst schnell in eine ortsfeste Einrichtung zurück. Sowas wie unsere BAT-Mobile mit RTW/ NAW-Standard würde denen nicht in den Sinn kommen.
Und genau das ist die Linie, welche die BF und die Organisationen vor der Fußball-WM in ihrer Übung "Kopfball 2006" gefahren hat.
(siehe Artikel 5/06 in der "FFZ"
Ausschnitt:" Nach wie vor werden so schnell als möglich Behandlungsplätze, dekontermination- und Sicherungsplätze unmittelbar am Schadensplatz eingerichtet, aber die Behandlung wird dort auf ein Minimum herunter geschraubt.
Sie (die Patienten) werden gesichtet (Leitende Notärzte) und dann mit farbigen Bändern für "leicht verletzt" ",
muss warten", "vitalbedroht. sofort behandeln", "hoffnungslos, Sterbebegleitung durch Notfallseelsorger" und "Exitus" gekennzeichnet.
Diese Farben gelten auch für die Begleitkarten, die den Patienten beim Abtransport zugewiesen
werden."
Und weiter:
"Der Sinn dieser Vorgehensweise:
Auf den Behandlungsplätzen kann es keine ordentliche Diagnose geben. Bei vitalen Krisen aber ist die sofortige Behandlung einfach lebensrettend.
Deshalb der einleuchtende Gedanke: "Raus aus den Zelten, rein in die Häuser - und das sofort!"
"Es soll nicht verschwiegen werden, dass dieses Konzept bei den (nicht beteiligten) Krankenhäusern etwas umstritten ist, aber dies liegt nach der Sicht des Verfassers mehr im menschlichen als im fachlichen Bereich"
Meine Anmerkung dazu: Hier handelte es sich um eine vorher planbare Maßnahme, geplant für ein mögliches (und glücklicherweise nicht eingetretenes Schadensereignis), wo man von vorn hereinbestimmte und besonders geeignete Häuser gleich mit einbeziehen konnte.
Und andere Dinge gleich mit planen konnte. So wurde z.B. genau festgelegt, auf welchen Wegen die Kranken/Rettungswagen an- und abfahren sollten.
Übrigens: Gefunkt wurde von Seiten der Transportfahrzeuge nicht, war auch nciht möglich.
An- und Abfahrt zu und von den Häusern alarmmäßig.
Ich bin sicher, dass dieses auch bei einer unvorhergesehenen Katastrophe so funktioniert hätte.
Gruß
Klaus
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