| Rubrik | Fahrzeugtechnik |
zurück
|
| Thema | Unimog vs. Geländewagen | 59 Beiträge |
| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 483775 |
| Datum | 19.05.2008 12:56 MSG-Nr: [ 483775 ] | 24416 x gelesen |
Hallo,
Geschrieben von André de Boerich bräuchte mal ausschlaggebende Argumente einen geländefähigen Rettungs-/Krankenwagen auf Unimog, welcher vor kurzem einen Totalschaden erlitten hat wieder durch einen Unimog zu ersetzen.
Inwiefern Totalschaden? Überschlag oder ähnliches? Abgebrannt? Von letzterem mal abgesehen, kann man das Fahrgestell immer wieder aufbauen.
Geschrieben von André de BoerWelche Vorteile hat ein Unimog gegenüber der weiteren überlegten Variante, einen geländefähigen Wagen (Land Rover usw.) anzuschaffen?
Das sind eigentlich völlig unterschiedliche Kategorien. Zum Einen aus Sicht der Platz- und Ladungsverhältnisse, zum anderen auch hinsichtlich der Geländegängigekeit.
Geschrieben von André de BoerKlar ist mir jetzt schon das ein Unimog eine tiefere Wattiefe hat, der Rampenwinkel usw grösser ist, als BW-Version auch mehr Platz bietet, nicht nur für die Versorgung, auch für Material (Vakuummatratze usw.)...
Gesagt sei hier noch das das Einsatzgebiet sich auf einer Insel befindet, also viel Pudersand, mit Steigungen (breite Reifen = Luftdrucksenkanlage), Dünenkanten (Rampenwinkel, Bodenfreiheit usw.), Wasserdurchfahrten (Luftansaugung und Abgase oben), sogenannter Schoopsand, eine Mischung aus Treibsand und Pudersand (flache schicht aus feuchtem Sand-Matschgemisch).
Welche Bereifung hattet ihr bisher? Leider nimmt die übliche BW-Bereifung den Mogs massiv Geländegändigkeit. Die üblichen BW-Reifen sind weder im Gelände noch auf der Straße brauchbar (das Profil ist ja auch erst mehr als 50 Jahre auf dem Markt, seitdem gab's ja fast nix neues...), im Sand schon gar nicht. Außerdem sind die als Standard auf dem 1300L verbauten 12,5-20er Reifen zu klein, insbesondere zu schmal.
Alternative hier wären 22-20er Sandreifen, damit sinkt man eigentlich nirgends mehr ein, sind allerdings nur bis 40km/h zugelassen. Oder eben breitere Reifen (mindestens 405, besser 425/70R20). Auch bei den üblicherweise randvoll beladenen TLF8/18 verstehe ich nicht, wieso man nur 12,5-20er Reifen verbaut und damit dem Unimog seine Geländeeigenschaften weitgehend wieder raubt.
Gruß,
Michael
 Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen
|
| << [Master] | antworten | >> |
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren |
|