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RubrikBerufsfeuerwehr zurück
ThemaPersonalsorgen bei der BF Hamburg163 Beiträge
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW432131
Datum10.10.2007 08:16      MSG-Nr: [ 432131 ]168494 x gelesen
Infos:
  • 09.10.07 Artikel im Hamburger Abendblatt am 9.10.2007
  • 19.09.07 Presseerklärung beim Berufsverband Feuerwehr e.V.
  • 19.09.07 Löschzug ausser Dienst

  • Geschrieben von Jago HexelDas widerspricht sich insofern nicht, weil nach den 24-Stunden-Diensten die Erholungsphasen länger waren,

    Kann man so nicht sagen, weil das u.a. abhängt vom
    - (ggf. selbst gewählten) Schichtmodell (ich kenne Kollegen aus mehreren Fw, die finden das gut, 7 - 10 mal Dienst-Frei- zu machen, um dann eben länger am Stück "frei" (für Freizeit, Nebentätigkeit, Hausbau o.ä.) zu haben. Das auch bei Anfahrten von über 100 km!
    - es viele gibt, die direkt von der Schicht zu anderen Aufgaben gehen (das kann die Kinderbetreuung der Familie sein, weil dann die Frau arbeiten geht, oder ein Nebenjob)



    Geschrieben von Jago HexelAuch Uli´s Vergleich mit dem Krankenhaus passt nicht so richtig, weil ich kein Krankenhaus kenne, in dem man nicht im Regelfall (klar, Ausnahmen in der Dienstplanung gibt es MAL) jedes zweite Wochende frei hat.

    Auch das hängt vom Schichtmodell der Kollegen ab - und selbst im uralten "Bremer-Plan" des 24 h-Dienstes war nur eines aus 3 WE "frei".
    Ansonsten ist jedes Krankenhauswechselschichtmodell auch in reinen Arbeitszeiten bei der Fw abzubilden, wenn Euch das besser gefällt.


    Geschrieben von Jago HexelHast du dir die zur Zeit in Hamburg getesteten Dienstplanmodelle mal angesehen?
    Möchtest DU so arbeiten? Hast du dann noch Zeit für deine Familie oder deine sozialen Kontakte?


    Mein Wissensstand dazu:
    Es wurden
    - es gab ein Gerichtsverfahren (angestrengt aus der Belegschaft), GEGEN Arbeitszeitmodelle, die nach deren Meinung nicht dem EU-Recht entsprachen (weil man einer Arbeitszeitverlängerung um ich glaub 2 h auf einen Wert, dem folgte das Gericht - und in der Folge der Arbeitgeber
    - dazu wurden mehrere Modelle getestet (ich weiß grad nicht, ob von allen das gleiche und welche Modelle aktuell gefahren werden)
    - es gab unterschiedliche Meinungen dazu (auch von den Kollegen!)
    - trotzdem wollten Teile (viele) weiter 24 h -Schichten (als "Doppelschichten" verschämt bezeichnet) fahren, obwohls nach wie vor nach meiner Auffassung nicht haltbar ist, Bereitschaftsdienst = Arbeitszeit zu betrachten und dann 24 h am Stück "arbeiten" zu lassen!)

    Tut mir leid, mein Mitleid hält sich in Grenzen...

    Aber die Diskussion hatten wir ja schon öfter...


    Infos dazu:
    Strukturanpassung (nach dem Urteil) der Hamburger Fw

    Und hier steht was zum Auslöser des ganzen Streits: Verlängerung der Arbeitszeit von 48 auf 50 h (unter Einbeziehung des Bereitschaftsdienstes!).
    http://www.hamburg.de/Behoerden/Pressestelle/Meldungen/tagesmeldungen/2000/juni/w25/mo/news.htm
    (Nur so nebenbei: Es gibt zig Feuerwehren, die haben längere Arbeitszeiten. Es wurden m.W. auch in Hamburg die Arbeitszeiten für normale Beamte auch im gleichen Zeitraum erhöht.
    http://www.abendblatt.de/daten/2002/05/06/20739.html

    Und bevor die Diskussion darüber wieder losgeht:
    Ja, ich kenn die gewerkschaftlichen Positionen zur Arbeitszeitverlängerung - und ich verstehe sie.
    Was mich da immer nur wundert: Sobald Gewerkschaften als Arbeitgeber auftreten, agieren sie noch viel drastischer... (da spricht/schreibt nur kaum einer drüber)


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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