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| Rubrik | Berufsfeuerwehr | zurück | ||
| Thema | Personalsorgen bei der BF Hamburg | 163 Beiträge | ||
| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 432131 | ||
| Datum | 10.10.2007 08:16 MSG-Nr: [ 432131 ] | 168494 x gelesen | ||
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Geschrieben von Jago Hexel Das widerspricht sich insofern nicht, weil nach den 24-Stunden-Diensten die Erholungsphasen länger waren, Kann man so nicht sagen, weil das u.a. abhängt vom - (ggf. selbst gewählten) Schichtmodell (ich kenne Kollegen aus mehreren Fw, die finden das gut, 7 - 10 mal Dienst-Frei- zu machen, um dann eben länger am Stück "frei" (für Freizeit, Nebentätigkeit, Hausbau o.ä.) zu haben. Das auch bei Anfahrten von über 100 km! - es viele gibt, die direkt von der Schicht zu anderen Aufgaben gehen (das kann die Kinderbetreuung der Familie sein, weil dann die Frau arbeiten geht, oder ein Nebenjob) Geschrieben von Jago Hexel Auch Uli´s Vergleich mit dem Krankenhaus passt nicht so richtig, weil ich kein Krankenhaus kenne, in dem man nicht im Regelfall (klar, Ausnahmen in der Dienstplanung gibt es MAL) jedes zweite Wochende frei hat. Auch das hängt vom Schichtmodell der Kollegen ab - und selbst im uralten "Bremer-Plan" des 24 h-Dienstes war nur eines aus 3 WE "frei". Ansonsten ist jedes Krankenhauswechselschichtmodell auch in reinen Arbeitszeiten bei der Fw abzubilden, wenn Euch das besser gefällt. Geschrieben von Jago Hexel Hast du dir die zur Zeit in Hamburg getesteten Dienstplanmodelle mal angesehen? Mein Wissensstand dazu: Es wurden - es gab ein Gerichtsverfahren (angestrengt aus der Belegschaft), GEGEN Arbeitszeitmodelle, die nach deren Meinung nicht dem EU-Recht entsprachen (weil man einer Arbeitszeitverlängerung um ich glaub 2 h auf einen Wert, dem folgte das Gericht - und in der Folge der Arbeitgeber - dazu wurden mehrere Modelle getestet (ich weiß grad nicht, ob von allen das gleiche und welche Modelle aktuell gefahren werden) - es gab unterschiedliche Meinungen dazu (auch von den Kollegen!) - trotzdem wollten Teile (viele) weiter 24 h -Schichten (als "Doppelschichten" verschämt bezeichnet) fahren, obwohls nach wie vor nach meiner Auffassung nicht haltbar ist, Bereitschaftsdienst = Arbeitszeit zu betrachten und dann 24 h am Stück "arbeiten" zu lassen!) Tut mir leid, mein Mitleid hält sich in Grenzen... Aber die Diskussion hatten wir ja schon öfter... Infos dazu: Strukturanpassung (nach dem Urteil) der Hamburger Fw Und hier steht was zum Auslöser des ganzen Streits: Verlängerung der Arbeitszeit von 48 auf 50 h (unter Einbeziehung des Bereitschaftsdienstes!). http://www.hamburg.de/Behoerden/Pressestelle/Meldungen/tagesmeldungen/2000/juni/w25/mo/news.htm (Nur so nebenbei: Es gibt zig Feuerwehren, die haben längere Arbeitszeiten. Es wurden m.W. auch in Hamburg die Arbeitszeiten für normale Beamte auch im gleichen Zeitraum erhöht. http://www.abendblatt.de/daten/2002/05/06/20739.html Und bevor die Diskussion darüber wieder losgeht: Ja, ich kenn die gewerkschaftlichen Positionen zur Arbeitszeitverlängerung - und ich verstehe sie. Was mich da immer nur wundert: Sobald Gewerkschaften als Arbeitgeber auftreten, agieren sie noch viel drastischer... (da spricht/schreibt nur kaum einer drüber) ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | ||||
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