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RubrikEinsatz zurück
ThemaFeuerwehrauto bei Einsatz verunglückt29 Beiträge
AutorRalf8 R.8, Reken/Coesfeld / NRW421921
Datum18.08.2007 23:24      MSG-Nr: [ 421921 ]6901 x gelesen
Infos:
  • 18.08.07 LF 16/12 bei Einsatzfahrt verunglückt: Neun Verletzte!

  • Moin!

    Geschrieben von Dirk SanderEin Einsatzfahrer bewegt sich automatisch über dem Grenzbereich!

    ... wie definierst Du den Grenzbereich. Ich versuche den Leuten zu erklären das sie diesen Grenzbereich zu meiden haben. Wenn ich mich darüber bewege mache ich meiner Meinung nach (zumindest so wie ich das Wort Grenzbereich definiere; als der Bereich ab dem ich die anderen Verkehrsteilnehmer nicht mehr nur behindere, sondern anfange sie zu gefährden oder gar zu verletzen) bei der Einsatzfahrt was falsch.

    Geschrieben von Dirk SanderOder fährst Du bei Einsatzfahrt in der Ortschaft weniger als 30km/h. (Wir sind die Übungen bei 30 km/h gefahren. Auf simulierter Regenfahrbahn und ungleichen Gleitbelag war das Fahrzeug nur schwer zu beherrschen)

    ... naja, so pauschal mag ich das nicht bewerten. Der Fahrer muss halt ständig blitzschnell entscheiden was geht und was nicht. Ich sage immer Kraftfahrer haben ein Dreifach-Radar, sie sehen ständig, hören ständig, und riechen ständig was los ist. Dazu kommt dann noch der Popometer. Die Infos die ich so als Kraftfahrer gewinne muss ich blitzschnell in meine Arbeit einfließen lassen.


    Geschrieben von Dirk SanderMan darf vom Sicherheitstraining nicht zu viel erwarten. Denn, es ist nur ein Tag an dem man die Fahrübungen durchführen darf. Um die Reaktion reflexartig abrufen zu können, bedarf es wesentlich mehr Übung.


    ... stimmt, aber es ist besser als garnichts, und wie ein Kamerad schon hier schrieb werden die Teilnehmer sicherlich besser reagieren als ohne Traning/Schulung.

    Geschrieben von Dirk SanderIch Fahre deshalb an den Übungsabend mein Fahrzeug (KATI) nahe am Grenzbereich.

    ... naja, Deine Entscheidung. Sagen wir zugügiges Fortbewegen im Straßenverkehr reicht bei Übung und Einsatzfahrt aus. Dies "am Grenzbereich" fahren würde ich völlig ausklammern wollen, weil der Zeitgewinn in der Regel marginal ist.

    Geschrieben von Dirk SanderBei den Ausbildungen gibt es ein großes Problem der Finanzierung. Bei uns im GF wurden in den vergangen Jahren nur ein Kraftfahrer pro Ortsverband für die Sicherheitstrainings angemeldet. Im Ganzen besitzen nur drei Helfer die Zusatzausbildung und ob die gerade bei den Einsatzfahrten zu Verfügung stehen ist fraglich.

    ... aber die Fahrzeuge dürfen für solche Trainings genutzt werden? Ich hatte das was anderes im Kopf. Die Finanzierung würde ich hinbekommen. Ich bin zwar eigentlich nicht der der als Bettler durch die Lande zieht, aber für so eine Sache würde ich bei Geschäftsleuten und Sparkassen schon Geld locker machen (falls die mitlesenden Entscheidungsträger das nicht durch ihr Handeln erübrigen :-))

    Geschrieben von Dirk SanderMeiner Meinung sollte das Fahrsicherheitstraining zur Pflichtausbildung gehören. An nimmt auf alle Fälle was mit.

    Gegen die Nervosität hilft nur ruhe im Fahrzeug schaffen und mäßigend auf den Fahrer einwirken.
    Das hört sich natürlich einfacher an als getan.
    Es ist nur menschlich, bei Einsatzfahrten Gas zu geben.

    ... bringe ich den Kameradinnen und Kameraden auch so nahe. Es wäre wirlich schön wenn sich für die Kraftfahrer da in Sachen Ausbildung was tun würde, und das "nur menschliche" Gasgeben muss man halt versuchen durch intensive Vorgespräche in Grenzen zu halten.



    Geschrieben von Dirk SanderDer Unterschied zwischen ?Hobbyfahrer? und Berufskraftfahrer ist bei Einsatzfahrten nicht groß. Die Anforderungen bei Einsatzfahrten unterscheiden sich zum ?normalen? LKW fahren deutlich.


    ... sehe ich etwas anders weil Berufskraftfahrer den "siebten Sinn" für Dinge haben die kommen. Die analysieren ihr Umfeld öfter und richtiger. Berufskraftfahrer sind unterbezahlte Profis, zumindest wenn sie ihren Job ordentlich machen.

    Geschrieben von Dirk SanderWer mal zwei Wochen täglich mit Sondersignal gefahren ist weiß was ich meine. Nach einer gewissen Zeit kannst du ganz entspannt deinen LKW um die Verkehrsinseln bewegen und es macht dir auch nichts mehr aus, wenn dich ein Autofahrer ausbremst. Es ist dann fast wie Päckchen ausfahren.

    ... ich könnte jetzt sagen das ist wie Linienbusfahren im Stadtverkehr, aber das wird dann auch wieder mißverstanden und führt zu Fehlinterpretationen. Natürlich wird man immer sicherer, je öfter man solche Einsatzfahrten durchführt. Jeden Job macht man immer besser je mehr Erfahrung man sich aneignet.


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    Kameradschaftliche Grüße aus Reken/Coesfeld

    Ralf Röhling

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