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| Thema | Panne bei Feuerwehr: Lkw können Gewicht der neuen Löschcontainer nicht tragen | 13 Beträge | |||
| Rubrik | Fahrzeugtechnik | ||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 892729 | |||
| Datum | 02.03.2026 11:13 | 2053 x gelesen | |||
Die Feuerwehr Hagen hat neue Löschbehälter mit einem Fassungsvermögen von 11.000 Litern Wasser angeschafft. Diese sind speziell für den Einsatz bei Waldbränden und als Pufferspeicher gedacht. Die neuen Abrollbehälter erwiesen sich jedoch als zu schwer: Sie beschädigten die Lenkung der Wechsellader-Lkw der Feuerwehr, weil die Achsen überlastet wurden. Als Folge müssen die Container nun mit einem Anhänger transportiert werden, statt wie ursprünglich geplant auf den Wechselladern. Veit Lenke, Chef der Feuerwehr Hagen, betonte, dass die Feuerwehr über eigene taugliche Anhänger und Zugmaschinen verfügt und nicht auf externe Hilfe angewiesen ist MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Volk8er 8C., Garbsen / NDS | 892730 | |||
| Datum | 02.03.2026 11:52 | 949 x gelesen | |||
Geschrieben von Jürgen M.eit Lenke, Chef der Feuerwehr Hagen, betonte, dass die Feuerwehr über eigene taugliche Anhänger und Zugmaschinen verfügt und nicht auf externe Hilfe angewiesen ist Dann ist das mit dem THW-Anhänger bestimmt nur ein Symbolfoto. (Ich kann den artikel nicht lesen) Dies ist meine Meinung. | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 892731 | |||
| Datum | 02.03.2026 13:13 | 832 x gelesen | |||
| hallo, Geschrieben von Volker C. (Ich kann den artikel nicht lesen) klick mal auf den Link im Threadcontainer ... MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Udo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg | 892732 | |||
| Datum | 02.03.2026 14:02 | 821 x gelesen | |||
Geschrieben von WP Die Vorderachse des Fahrzeugs war dem Gewicht, das auf ihr lastete, offenbar nicht gewachsen. Das war bei der Bestellung der Container so nicht absehbar. hmmm ... Achslastdiagramm bzw. Lastverteilungsplan (Beispiel) mal vorab angucken? Der Schwerpunkt der Abrollbehälter sollte sich ja problemlos rechnerisch bestimmen lassen bzw. vom Aufbauer bestimmbar sein. Könnte sinnvoll sein, das auch mal für die Anhänger durchzuspielen ... Grüße Udo | |||||
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| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 892734 | |||
| Datum | 02.03.2026 19:03 | 720 x gelesen | |||
| Hallo, besser nicht. Der Anhänger hat ein Eigengewicht von ca. 6000kg bei 18.000kg zul. Gesamtgewicht. Abzüglich 11.000l Wasser bleiben noch 1000kg für Abrollrahmen und An-/Einbauten. So grob über den Daumen. UPS -der Rahmen muss dann Leichtbau sein. Systemgewicht dürfte über dem Daumen bei 15-18.000 kg. Oder? Dann hat der Aufbauer noch geschlafen. Der Schwerpunkt ist nach vorne verlagert. Klar, dass die Vorderachse beleidigt ist. Bei der Einschränkung hätte man die Pumpe und Bedienstand nach vorne verlegen müssen. Nicht schön aber. für das Problem vielleicht ein Ausweg. Auf dem "normalen" Anhänger dürfte - nein - ist die Hinterachse definitiv überladen. Schwerpunkt vom Tank ist ca. 1m vor der Vorderachse. Das ist schon wenig für den Anhänger, auch wenn ich Daten gerade nicht zur Hand habe. Der Behälter könnte bei Heckbeladung nur auf einen 3 Achsigen Anhänger transportiert werden. Ich müsste mich schwer täuschen, wenn ich falsch liege. Ohne Berechnung, würde ich einen regulären Transport erst mal verweigern. Im Einsatz wäre mir das Wurscht, solange der Drehschemel genug Achslast hat. Das merkt man aber ja ganz schnell. Ansonsten mit weniger Wasser fahren. Aber das ist auch sinnfrei. Aber Achslasten scheinen ein Thema zu sein, dass viele völlig ignorieren, wenn man so einige Fahrzeugkombinationen anschaut. Oft scheitert es schon an den einfachen Dingen, wenn man feststellt, dass das Fahrgestell mit Ladekran dann für die Behälter zu kurz ist, die Garage mit aufgeladenen Wechselbehälter zu niedrig. Jetzt Behälter zu schwer - passt doch wunderbar. Immer größer, weiter, schwerer. Wenn jetzt jemand kommen würde und den Bedarf an eine Vierachsiges Fahrgestell stellt, weil der Behälter zu schwer ist, dann würde das Perfekt passen. Ein Schelm wer böses Denkt. Argument die böse Abgasanlage raubt Nutzlast..... Nee. Das Funktioniert nur mit Rechtsanwälten, Sozialökologen im Standtrat xD. Gruß Dirk | |||||
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| Autor | Jako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre | 892735 | |||
| Datum | 02.03.2026 21:18 | 655 x gelesen | |||
| Hallo! Geschrieben von Dirk S. Abzüglich 11.000l Wasser bleiben noch 1000kg für Abrollrahmen und An-/Einbauten. So grob über den Daumen. Löschcontainer hat ein Eigengewicht von 2.850 kg (leer). Zulässiges Gesamtgewicht des Löschcontainers liegt bei 13.850 kg. Bei Deiner Berechnung dürfte der Anhänger, Eigengewicht 6.000 kg, dann mit gefülltem Container ca. 18.850 kg wiegen. Damit wäre man ca. 850 kg über dem zul. Gesamtgewicht des Anhängers. Oder liege ich da falsch? Würde Helium in den Reifen helfen? Gruß vom Berg Jakob "Die Verwendung der verschiedenen Löschmittel hat den Zweck, den Verbrennungsvorgang zu unterbrechen." >> Suche Ärmeladler Feuerwehr Bischheim bzw. Feuerwehr Bischheim Saar-Pfalz | |||||
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| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 892736 | |||
| Datum | 02.03.2026 22:48 | 655 x gelesen | |||
| Hallo Jakob, Geschrieben von Jakob T. Damit wäre man ca. 850 kg über dem zul. Gesamtgewicht des Anhängers. Ich glaub du hast das Helium schon mitgerechnet. Der ist dann 1850kg drüber. Das ist dann eine Hausnummer. Da braucht man schon Anhänger für Abrollcontainer. Den Zug muss dann noch jemand fahren und im Einsatz umsetzen können. Aber übliche Wechsellader 6x2 liegen zwischen 11-12.5 t Leergewicht. Da wollte jemand jedes kg ausnutzen. Gruß Dirk | |||||
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| Autor | Lore8nz 8R., Eberbach / BW | 892738 | |||
| Datum | 03.03.2026 10:47 | 592 x gelesen | |||
| Die üblichen 6x2 WLF Fahrgestelle sind gerade zum Transport von Löschwasser außerhalb der flachen Städte schon recht hilflos. Das Ganze dann mit Anhängern zu versuchen, macht es noch schlimmer. Vielleicht wäre es an der Zeit auf 6x6 oder 8x8 zu gehen. Da gibt es Vorderachsen die deutlich größere Achslasten können. Bei MAN z.B. um die gepanzerten Kabinen der HX2 usw. tragen zu können. Tatra kann es auch noch schwerer. Iveco und Mercedes, Sisu haben wahrscheinlich auch schwerere Voderachsen im Regal. Problem bei Allrad wird bei manchen Wechselaufbauten die Gesamthöhe werden, da man ja idealerweise auch hohe Reifen fährt. Evtl. wäre der Tatra Phönix eine Lösung, der braucht nicht so einen hohen und aufwenigen Zwischenrahmen. Tatra tut sich auch mit gelenkten und angetriebenen Hinterachsen leicht. | |||||
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| Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 892739 | |||
| Datum | 03.03.2026 11:05 | 494 x gelesen | |||
| Da hat wohl jemand beim Nachdenken mit dem hzGG aufgehört und nicht an die Achslasten gedacht.. Was war ausgeschrieben, bzw. wusste der Lieferant von den Zugfahrzeugen? Finden wir einen 6x2 am Markt mit genug Vorderachslast? Wenn nein - wandeln. Sorry, andern lernen es diese "Spezialisten" nie. Wie Lorenz im anderen Beitrag geschrieben hat, der 3-Achs-Anhänger ist beweglich wie ein.. Ziegelstein. Kurze 4x4 Zugmaschine, richtig "ballastiert", oder Sattelauflieger "nach Maß" wiederum mit Sonderzugmaschine - alles unschön. Grüsse, Peter | |||||
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| Autor | Hein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen | 892741 | |||
| Datum | 03.03.2026 14:16 | 585 x gelesen | |||
| Hallo, wir haben ja auch so einen Container, der Standartmäßig auf einem 4x8 Wechsellader transportiert wird. Wenn der mal nicht zur Verfügung steht, kommt der auf einen Dreiachser zum Einsatz und er wird halt nicht so voll gemacht. Das würde doch in Hagen auch gehen, oder? Heinrich | |||||
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| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 892742 | |||
| Datum | 03.03.2026 22:43 | 339 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Lorenz R. Vielleicht wäre es an der Zeit auf 6x6 oder 8x8 zu gehen. Da gibt es Vorderachsen die deutlich größere Achslasten können. Bei MAN z.B. um die gepanzerten Kabinen der HX2 usw. tragen zu können. Tatra kann es auch noch schwerer. Iveco und Mercedes, Sisu haben wahrscheinlich auch schwerere Voderachsen im Regal. Nein, StVZO spiel da nicht mit. Da ändert der Allrad rein gar nichts! Vorderachse hat die Limitierung durch die Single Bereifung. Die Vorderachse des HX hat fast die alleinige Aufgabe den Motor und Führerhaus zu tragen und nehmen ein großen Teil der Ladelänge weg. Die Hinterachse trägt die Ladung. Daraus ergibts sich eine Reserve für Panzerung und Waffenstation. Der HX2 hat so viel ich noch weiß auch nur 9.5t Vorderachslast. 6x6 ist keine Lösung. Im Gegenteil! A von Haus aus deutlich Schwerer und zulässiges Gesamtgewicht ist nach meiner Erinnerung kleiner wenn man Blattfedern verwendet. Tatra braucht auch kleine Bereifung, um die Höhe einzuhalten. Es gibt keinen Vorteil durch die Rahmenkonstruktion. So die Erfahrung in Rostock. Entweder niedrige Container oder Fahrzeug fährt leer und "normale" Wechsellader und Anhänger sind Zubringer. Wer 13.000kg laden will, der kommt um einen Vierachser nicht herum. Klar kann man das Teil halb voll in der Gegend herumfahren. Dynamisch ist die Vorderachse trotzdem überlastet. Muss man dann halt auch konsequent durchhalten. Im Einsatz spielt Überladung weniger ein Rolle. Auch weil die technisch zulässige Gesamtgewicht oft höher ist. ABER wenn die Fahrsicherheit darunter leidet oder das Fahrzeug beschädigt wird. Dann ist das ein ernstes Problem. Ich glaube ich hätte das Thema nicht öffentlich gemacht und mir überlegt, wie ich die Nutzlast begrenze. Gruß Dirk | |||||
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| Autor | Mart8in 8D., Dinslaken / | 892744 | |||
| Datum | 04.03.2026 07:31 | 369 x gelesen | |||
| Moin, mal ne andere Frage aus Neugier: Haben solche Beschaffungen mit diesen Fehlern (Denn ich denke wir sind uns einig, dass das alles bekannt hätte sein sollen. Sowohl beim Beschaffer als auch beim Errichter) eigentlich persönliche Konsequenzen? Oder ist da Feuerwehr frei jeder Verantwortung? Gruß | |||||
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