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| Thema | Heizungsausfall Uniklinik | 17 Beträge | |||
| Rubrik | Katastrophenschutz | ||||
| Autor | Juli8a S8., Schramberg / BW | 889370 | |||
| Datum | 06.12.2024 15:32 | 2361 x gelesen | |||
Hat sich mal jemand darüber Gedanken gemacht, wie ihr aufgestellt seid, wenn in einem größeren Krankenhaus die Heizung ausfällt? Oder das Heizkraftwerk für größere Siedlungen? Wo bekommt man so schnell so viele Heizlüfter her? Was hat man im Bestand des Katastrophenschutzes? | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 889372 | |||
| Datum | 06.12.2024 16:02 | 962 x gelesen | |||
einige Infos und Video dazu vom SWR. Das Heizkraftwerk wird wieder angefahren. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 889373 | |||
| Datum | 06.12.2024 16:51
| 1123 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Julia S. Hat sich mal jemand darüber Gedanken gemacht, wie ihr aufgestellt seid, wenn in einem größeren Krankenhaus die Heizung ausfällt? Wenn in einem größeren Krankenhaus die Heizung komplett ausfällt zeugt das eher davon, dass da an anderer Stelle die richtigen Gedanken fehlen. Insbesondere kritische Infrastruktur braucht gewisse Redundanzen. Wenn ich dann sowas hier lese: Geschrieben von ---SWR--- (...) hat vermutlich ein defektes Bauteil an einem Ventil des Heizkraftwerks den Ausfall seit Donnerstagnachmittag verursacht ...dann hat hier nicht die Feuerwehr sich Gedanken zu machen sondern ganz woanders hat man, vermutlich aus Kostenersparnisgründen, auf Redundanzen oder zumindest die Vorhaltung von essentiellen Ersatzteilen verzichtet. Anscheinend kauft man seitens des Krankenhauses dann noch die Heizung als Dienstleistung bei einem externen Versorger, weil billiger als selbst die Anlage zu betreiben und zu errichten. Hier wäre es dringend angeraten, den Betreibern der Krankenhäuser und ähnlicher Infrastruktur entsprechende Vorgaben zu machen. Das konnte man früher irgendwie besser... Das ist übrigens auch der gern übersehene Nachteil bei der ach so tollen externen Wärmeversorgung, die man jetzt ja selbst in ländlichen Gebieten in kleineren Orten verbreiten will. Früher ging man dann bei Ausfall der Heizung zum Nachbarn. Heute schreit man dann nach der Feuerwehr, wenn im ganzen Ort keiner mehr warm hat. Ich seh schon die ersten GW-Heizlüfter in Planung. Funktioniert aber natürlich mit einem GW-Notstrom und dem GW-Stromverteilung, weil unsere Netze in letzter Ebene dafür auch nicht ausgelegt sind. Umweltbewusst wie wir sind, könnte man natürlich auch über einen GW-Wärmepumpe nachdenken. Aber nicht, dass jetzt wieder einer schreit, Feuerwehr wäre so teuer... Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Stef8fen8 S.8, Großauheim / Hessen | 889381 | |||
| Datum | 06.12.2024 22:07 | 909 x gelesen | |||
Geschrieben von ---Michael W--- Redundanzen oder zumindest die Vorhaltung von essentiellen Ersatzteilen Weshalb Du die entsprechenden Ersatzteile für Deine Heizung daheim vorhälst?! Und natürlich in eurem Spritzenhaus auch? Auch für die Elektrik? Die zweite Steckleiter liegt auch im Lager? Reserveräder für die Einsatzfahrzeuge? Und Ersatzteile für das einzige Hubrettungsgerät in der Umgebung sowieso? Inklusive aller zertifizierten Mechaniker, die dieses Gerümpel -nach DIN, DGUV, UVV, STVZO, TRD, ASR, TRGS, ASR und was sonst noch alles zu beachten ist- einbauen darf? Geschrieben von ---Mannheimer Morgen--- Zentrales Element ist eine Gasturbine mit nachgeschalteten Abhitze- und Heißwasserkesseln Hast Du so eine Anlage, inklusive ihrer möglichen ErsatzRedudantReservebauteile, schon einmal gesehen? Geschrieben von ---Eon--- Mit dieser Strategie erreichen wir einen Spitzenwert von 99,9 Prozent Versorgungssicherheit. Wo willst Du denn mit Deinen Ersatzteilen noch hin? Ich halte, 99,9% schon für eine ganz gute Quote. Aber dies widerstrebt uns in diesem Land doch arg; wünschen wir uns doch in allen Lebensbereichen eine 100,1% Sicherheit... Aber selbstverständlich ohne, dass der Staat unser Leben reguliert. Und mit weniger Vorschriften. Und weniger Bürokratie sowieso. Geschrieben von --Michael W--- Das konnte man früher irgendwie besser... Was denn konkret? Aber, Geschrieben von ---Michael W--- ...dann hat hier nicht die Feuerwehr sich Gedanken zu machen Das sehe ich allerdings auch so. | |||||
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| Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 889382 | |||
| Datum | 06.12.2024 23:52 | 613 x gelesen | |||
| Sehe ich wie die Stromversorgung oder das stellen von Notunterkünften im "Blackout" nicht als Aufgabe der FW. Wir können wo möglich gerne unterstützen, dafür aber eigene Einheiten/Gerät vorzuhalten sehe ich einfach nicht....also immer noch nicht. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 889383 | |||
| Datum | 07.12.2024 07:25 | 642 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael W. Wenn in einem größeren Krankenhaus die Heizung komplett ausfällt Betroffen waren lt. RNZ unter anderem die Universitätsklinik, zahlreiche Fakultäten der Universität, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Max-Planck-Institute auf dem Campus Neuenheimer Feld . ...dann hat hier nicht die Feuerwehr sich Gedanken zu machen sondern ganz woanders Genau; die Feuerwehr, THW, SanHiOrgs können unterstützen, aber nicht die Hauptlast tragen. Da muß die Uni größtenteils in eigenen Vorhaltungen vorsorgen. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Paul8 B.8, Hungen / Hessen | 889384 | |||
| Datum | 07.12.2024 08:49 | 572 x gelesen | |||
| Moin, Geschrieben von Michael W. Anscheinend kauft man seitens des Krankenhauses dann noch die Heizung als Dienstleistung bei einem externen Versorger, weil billiger als selbst die Anlage zu betreiben und zu errichten.das würde ich etwas differenzierter sehen. Kernkompetenz eines Krankenhauses ist nicht unbedingt der Betrieb einer Heizzentrale - deren Betrieb kann man auch auslagern und "nur" die Wärme einkaufen - das ist nicht zwangsläufig günstiger, wenn man nur auf die Euros schaut. Ergibt auch Sinn, wenn z.B: so ein Gebäude an einem Wärmenetz hängt , das z.B. aus Abwärme betrieben wird. Spannend ist dann die Frage, welche Verfügbarkeit und Entstörung hier eingekauft wird, da gibt es deutliche Unterschiede, 99,9% sind ein guter Wert , knappe 9h Ausfall im Jahr, bei 99% schaut das schon anders aus - nur mal so zum Verhältnis: 8700 h hat ein Jahr, 1% sind 87 Stunden , nicht ganz drei Tage - also wären da z.B. 98% .....maja, was will man ? "Externe" Wärme-Anbieter haben i.d.R. auch geschultes Personal, das sich nur um den Bereich "Wärme" kümmert - wenn man am schaut, wie schnell in Dresden die Wärmeversorgung nach dem Brückeneinsturz wieder verfügbar war, eine ordentliche Leistung. Aber auch hier kommen wir wieder zum Punkt, irgendwo gibt es immer singuläre Betriebsmittel, bei deren Ausfall es Probleme gibt, da sollte man mit einer gescheiten Risikobewertung rangehen und -tja- schauen, was darf mich die zusätzliche Sicherheit kosten. Geschrieben von Michael W. Das ist übrigens auch der gern übersehene Nachteil bei der ach so tollen externen Wärmeversorgung, die man jetzt ja selbst in ländlichen Gebieten in kleineren Orten verbreiten will.jein, ein Ausfall einer Heizung - schön, wenn man einen Installateur mit Wartungsvertrag und einer Reaktionszeit von XX Stunden hat - ist bei einem Wärmenetz genauso, sind halt schnell dann mehr als ein Gebäude betroffen - und auch hier wieder-. was wird bestellt, was bezahlt. Welche Servicezeiten sind denn bei den Telefonanschlüssen, Fahrzeugen, Wasser etc. vereinbart? Geschrieben von Michael W. Hier wäre es dringend angeraten, den Betreibern der Krankenhäuser und ähnlicher Infrastruktur entsprechende Vorgaben zu machen. Das konnte man früher irgendwie besser...und wieder die spannende Frage : wer bezahlt... Vorgaben im Bereich der Energieversorgung gibt es genug, bezahlen will das nur keiner , ging ja bisher alles immer gut. Geschrieben von Michael W. Heute schreit man dann nach der Feuerwehrund das auch in vielen andere Fällen, nimmt leider auch im ländlichen Bereich zu, wo man "früher" einfache Probleme auch ohne Feuerwehr lösen konnte . Wird Zeit, dass wir als Land mal wieder krisenfester werden, da muss man halt etwas aus der Komfortzone raus, viele Grüße Paul alles meine persönliche Meinung, wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 889385 | |||
| Datum | 07.12.2024 08:59 | 574 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Paul B. Kernkompetenz eines Krankenhauses ist nicht unbedingt der Betrieb einer Heizzentrale - deren Betrieb kann man auch auslagern und "nur" die Wärme einkaufen Zum Heizwerk-Betreiber lt. RNZ: Eon macht keine Angaben zum Vorfall: Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 889386 | |||
| Datum | 07.12.2024 10:43 | 711 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Steffen S. Weshalb Du die entsprechenden Ersatzteile für Deine Heizung daheim vorhälst?! Nein, sicherlich habe ich keinen 1:1-Ersatz für meine Heizungsanlage. Aber ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich vorgehe, wenn die Heizung ausfällt. Da gibt es nun mehrere Möglichkeiten. Ich werde sicher nicht das komplette Haus heizen können, habe aber mehrere Backup-Lösungen, falls ich die Heizung (die derzeit in sich ein Backup mit 2 Kesseln ist, einmal Holzvergaser, einmal Ölbrenner als Backup, Warmwasser zusätzlich durch Solarthermie) nicht selbst wieder in Betrieb bekomme (Es könnte ja auch die Steuerung selbst, eine Pumpe des Heizkreises, der Pufferspeicher, eine größere Undichtigkeit usw. den Betrieb stören). Die Backup-Lösungen sind u.a. Elektro-Radiatoren und auch ein Gas-Katalytofen. Ganz im kalten sitzen werde ich sicherlich nicht, auch wenn gleichzeitig noch der Strom ausfallen sollte. Als weiteres Backup kann ich natürlich auch woanders Unterkunft finden, denn es handelt sich hier nicht um eine Zentralversorgung eines ganzen Wohngebietes sondern um eine Heizung eines Zweifamilienhauses. Auch gegen längeren Stromausfall bin ich gewappnet, ich habe also meine Hausaufgaben zum Thema Redundanzen gemacht und habe entsprechende Möglichkeiten ohne dass ich gleich die Feuerwehr als Hilfe brauchen würde. Geschrieben von Steffen S. Ich halte, 99,9% schon für eine ganz gute Quote. 99,9% sind schon eine gute Quote, sofern die echt und nicht nur eine Papierangabe ist, die 100,1 wird man nicht überall erreichen können. Die Frage ist vielmehr, ob ich nicht ein Backup-System brauche, wenn ich eben die 100% nicht erfüllen kann. An manchen Stellen macht das durchaus Sinn. Die Stromversorgung für die kritischen Bereiche einer Klinik hat sicher auch eine 100,1%-Verfügbarkeit. Da gibt es eine Notstromversorgung für alles Lebenswichtige, so muss das in einer Klinik auch für die Heizung funktionieren. Geschrieben von Steffen S. Aber selbstverständlich ohne, dass der Staat unser Leben reguliert. Thema verfehlt, darum geht es hier nicht. Geschrieben von Steffen S. Was denn konkret? Im Falle von Krankenhäusern mal ganz konkret: - Backup Wasserversorgung mit eigenem Wasserhochbehälter, ausgelegt auf mehrere Tage bei Ausfall der Wasserversorgung, externe Befüllmöglichkeit usw. - Backup Stromversorgung, neben USV eigener Notstromdiesel für Komplettversorgung, aufgeteilt in 2 Anlagen als Redundanz, Heizölreservoir für autarken Betrieb des Notstroms und der Heizungsanlage für ca. 1 Monat - Heizungsanlage redundant ausgelegt mit mehreren Heizkesseln und Pumpenanlagen - Eigene Küche mit eigener Notvorratshaltung für etwa einen Monat Hat man zu Zeiten des kalten Krieges alles so erbaut und lange Jahre so vorgehalten. Ich kenne Kliniken, da ist vieles davon noch vorhanden und funktionsfähig, da in der Zeit geplant und errichtet, die Heizölvorräte sind allerdings inzwischen auf einen Vorrat für wenige Tage zurückgefahren und durch Lieferantenverträge mit sicherer Lieferung von x Litern in y Tagen (was im Krisenfall sicher nur auf dem Papier funktionieren wird) ersetzt, die Küche mit allem was dazugehört inzwischen ausgelagert, die Notvorräte aufgelöst usw. Alles aus Kostengründen. Bei Neubauten hat man dann ebenfalls aus Kostengründen auf einige der Redundanzen gleich mal verzichtet, "hat man ja nie wirklich gebraucht". Wenn man's dann doch brauchen würde, bricht das Chaos aus... Heute bricht ja schon der Notstand aus, wenn mal einer für 2 Tage keine Internetverbindung hat. Früher hatten auch Telefone entsprechende Redundanz (die funktionierten auch bei Stromausfall), die Älteren hier werden das noch kennen. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 889388 | |||
| Datum | 07.12.2024 14:35 | 575 x gelesen | |||
Geschrieben von Steffen S.Weshalb Du die entsprechenden Ersatzteile für Deine Heizung daheim vorhälst?! Ich tatsächlich ja, also nicht das ich ein einziges Ersatzteil da hätte, eher so; Ich habe in meinem Portfolio mehrere gewerbliche Kunden die ihre Heizungsanlage_n redundant geplant haben. Fällt eine Anlage aus wird es ggf. je Wetter etwas kälter, das Objekt kann aber weiterhin voll genutzt werden. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 889389 | |||
| Datum | 07.12.2024 16:02 | 615 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Michael W. Heute bricht ja schon der Notstand aus, wenn mal einer für 2 Tage keine Internetverbindung hat. 2 Stunden? Glaube ich nicht, ich gebe dem Krankenhausbetrieb keine 30 Minuten und es bricht Chaos aus. Interner Netzausfall dürfte zur sofortiger Handlungsunfähigkeit führen (keine Befunde von Abteilung A zu B, Keine Diagnostik...). Habe ich selber schon erlebt, als das Digitale Röntgengerät keine Anbindung ans Netz gehabt hat. Es dürfte Stunden dauern, bis man auf "Analogbetrieb" umgestellt hat. Grundsätzlich will keiner Geld für den Fall X in die Hand nehmen. Großkliniken, wie sie im Moment bevorzugt werden, sind extrem verwundbar und wären im Krisenfall kaum zu unterhalten, geschweige zu evakuieren. Wäre interessant was im Deutschlandplan dazu steht. Der Gesundheitsminister hat ihn vermutlich auch noch nicht gelesen, sonst müssten die Weichenstellungen vielleicht anders aussehen und Richtung Dezentralisierung gehen. Gruß Dirk | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 889390 | |||
| Datum | 07.12.2024 17:49 | 541 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Dirk S. 2 Stunden? Glaube ich nicht, ich gebe dem Krankenhausbetrieb keine 30 Minuten und es bricht Chaos aus. Die 2 Stunden waren nicht auf ein Krankenhaus bezogen sondern ganz allgemein. Gegen den internen Netzausfall sollte man sich eigentlich in jedem kritischen Unternehmen durch USV und Notstromgeneratoren absichern. Und ein Backup-Internetzugang, der auch bei Stromausfall noch sicher funktioniert, ist für kritische Infrastruktur heute eigentlich auch kein Problem mehr, da gibt es ja viele Wege. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 889391 | |||
| Datum | 07.12.2024 19:44 | 652 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Michael W. Gegen den internen Netzausfall sollte man sich eigentlich in jedem kritischen Unternehmen durch USV und Notstromgeneratoren absichern. Ja, die Erwartung. Die Realität, was Stabilität angeht schaut differenzierter aus. Auch wenn die Ursachen nicht Stromabschaltungen sind. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankenhaeuser-netzwerkausfall-legt-universitaetsmedizin-stundenlang-lahm-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240202-99-846584 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/it-panne-stoerung-global-faq-100.html https://kraichgau.news/bretten/c-politik-wirtschaft/aktualisierung-netzwerkausfall-in-den-kliniken-in-bruchsal-und-bretten_a119777 Am Ende ist halt ein Krankenhaus mehr als die Kernkompetenz Patientenversorgung. Die Standards den Betrieb aufrecht zu erhalten, wären Erwartungsgemäß etwas höher. Das erledigt, wenn es hart auf hart kommt, kein Subunternehmer oder der Ansatz eine Taskforce vom Bund zu schicken. Da gab es doch mal so einen irren Plan. Von dem Hirngespinst hat man zum Glück nicht mehr so viel gehört. Aber wir kommen vom Thema "warme Bude" ab. Gruß Dirk | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 889394 | |||
| Datum | 09.12.2024 10:13 | 724 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D. die Feuerwehr, THW, SanHiOrgs können unterstützen, Zum THW Einsatz: -> FB THW-HD " Einsatz am Universitätsklinikum Heidelberg " Zwischenzeitlich läuft wider der Normalbetrieb am Uniklinikum Heidelberg. Hoffe, dass das Geschehen aufgearbeitet wird. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern | 889415 | |||
| Datum | 12.12.2024 11:05 | 327 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael W...dann hat hier nicht die Feuerwehr sich Gedanken zu machen sondern ganz woanders hat man, vermutlich aus Kostenersparnisgründen, auf Redundanzen oder zumindest die Vorhaltung von essentiellen Ersatzteilen verzichtet. Anscheinend kauft man seitens des Krankenhauses dann noch die Heizung als Dienstleistung bei einem externen Versorger, weil billiger als selbst die Anlage zu betreiben und zu errichten. ich hatte mal Teilnehmer auf einem Technikseminar, die kamen von einem EVU, die haben mir vor deutlich mehr als 10 Jahren erzählt, dass es "früher" (TM) üblich gewesen wäre, zumindest größere Krankenhäuser über mindestens zwei autarke Hauptstromleitungen an das Stromnetz anzuschließen, das würde aus Kostengründen schon seit vielen Jahren nicht mehr gemacht. Die Netze würden nur noch kostenoptimiert geplant... Ich bin kein Elektrotechniker, aber das passt zu vielen Diskussionen und Problemen in der Energieversorgung... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 889425 | |||
| Datum | 12.12.2024 17:53 | 251 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Ulrich C. ich hatte mal Teilnehmer auf einem Technikseminar, die kamen von einem EVU, die haben mir vor deutlich mehr als 10 Jahren erzählt, dass es "früher" (TM) üblich gewesen wäre, zumindest größere Krankenhäuser über mindestens zwei autarke Hauptstromleitungen an das Stromnetz anzuschließen, das würde aus Kostengründen schon seit vielen Jahren nicht mehr gemacht. Die Netze würden nur noch kostenoptimiert geplant... Das glaub ich dir direkt, zumindest dort, wo das möglich war. Ich kenne ein Krankenhaus, das in den 80ern gebaut wurde, da ist es allerdings so weit ich weiß nicht so, obwohl es dort machbar gewesen wäre, da diese Liegenschaft genau an der Grenze zwischen zwei Netzbetreibern liegt. Die sind aber (zumindest heute) nur bei einem angeschlossen. Haben allerdings einen recht groß dimensionierten Notstromgenerator. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Paul8 B.8, Hungen / Hessen | 889429 | |||
| Datum | 12.12.2024 19:18 | 284 x gelesen | |||
| Hallo, ja, volle Zustimmung, heute ist vieles kostenoptimiert (wollten wir ja so oder ? ) - wobei es auch privatwirtschaftliche Unternehmen gibt, die z.B. einen zweiten Hauptstromanschluss ordern und auch bezahlen (!) und/oder USV/ Notstromkonzepte vorsehen, da die "einfach" rechnen, wie es mit der Ausfallwahrscheinlichkeit / Ausfalldauer und monetären Schäden danach ausschaut und dann in einer Risikobewertung eine Entscheidung treffen. Es soll auch Krankenhäuser geben, die ganz erstaunt sind, wenn bei einem Stromausfall auch das BHKW mit ausgeht und auch die Server nicht einfach weiterlaufen - sagenhaft... Ich persönlich sehe aber ein größeres Risiko nicht in einem dauerhaften Ausfall , sondern eher in Bereichen Stromschwankung, Überspannung etc, da braucht nur ein doofes elektronisches Bauteil in einer Steuerung die Grätsche zu machen und dann ist entweder die Heizung, Lüftung, WLAN oder sonst was aus - das wird wohl hoffentlich mal wieder ein Thema zum Nachdenken, viele Grüße Paul alles meine persönliche Meinung, wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten | |||||
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