| Thema | Gemeinsam stark für Lichtenberg - Team ZEUS | 3 Beträge |
| Rubrik | Katastrophenschutz |
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 887846 |
| Datum | 25.05.2024 18:08 | 2104 x gelesen |
hallo,
interessanter Ansatz:
Gemeinsam stark für Lichtenberg Team ZEUS
Was ist ZEUS?
ZEUS ist die Abkürzung für das Projekt Zertifizierte Ehrenamtliche Unterstützungskräfte im Bevölkerungsschutz. Es beinhaltet, dass potenzielle Einsatzkräfte vorher kostenlos eine Qualifizierung und abschließende Zertifizierung durchlaufen.
Notwendigkeit
Die vergangenen Jahre und Krisen- bzw. Einsatzlagen wie beispielsweise die COVID19-Pandemie, das Hochwasser im Ahrtal oder der Zuzug von Geflüchteten, haben gezeigt, dass es sehr viele Aufgaben gibt, die nicht zwingend von hochqualifizierten Einsatzkräften erfüllt werden müssen. Es gibt mehrere Personengruppen, wie z.B. Sportvereine, Kiezvereine, etc. sowie zahlreiche Einzelpersonen, die sich in Krisensituationen selbst organisieren und als Spontanhelfende in Einsatzräumen aktiv werden. Dies kann jedoch ohne Anleitung und Strukturierung durch eine Behörde oder Hilfsorganisation zu großer Eigen- und Fremdgefährdung sowie Potenzialverlust führen. Um diesen Trend der Hilfsbereitschaft und die daraus entstehenden Kompetenzen kontrolliert und organisiert nutzen zu können, wurde das Projekt ZEUS (Zertifizierte Ehrenamtliche Unterstützungskräfte im Bevölkerungsschutz) initiiert.
Ein positiver Effekt des Projekts ist, dass die geschulten freiwilligen Helferinnen und Helfer als Multiplikatoren für Bevölkerungsschutzthemen wie die ausreichende Bevorratung, Erste Hilfe und Wiederbelebungskompetenz fungieren/dienen können. Perspektivisch soll ZEUS in das Projekt KatRetter integriert werden, um mehr Menschen damit zu erreichen.
In vielen Berufsgruppen gibt es ein hohes Potenzial für den Einsatz im Bevölkerungsschutz. Jedoch engagieren sich diese Personen meistens nicht in Hilfsorganisationen. Dadurch kann ihre Qualifikation im Ernstfall nicht optimal genutzt werden. Die Personen, die sich bereits ehrenamtlich in Hilfsorganisationen engagieren, werden oft in ihrer dort erlernten Spezialfunktion und nicht entsprechend ihrer beruflichen Expertise eingesetzt.
Um den Einsatzwert von professionellen Einsatzeinheiten und -kräften in vollem Umfang nutzen zu können, ist es wichtig, sie nicht mit delegierbaren Aufgaben zu binden. Folgende Aufgaben könnten beispielsweise an ZEUS-Kräfte delegiert werden:
Aufbau von Notunterbringungen
Ausgabe von Informationen, z.B. im Notfalltreffpunkt/-infopunkt
Herstellung und Ausgabe von Verpflegung
Betreuung von Personen, Unterstützung bei der Verteilung von Hilfsgütern
Dolmetschertätigkeit
Erste Hilfe bzw. Basic Life Support (CPR)
Fuhrdienstleistungen und Botengänge
Handwerkliche Tätigkeiten (durch ausgebildete Handwerker)
Dienst am Beratungs- und Krisentelefon intern und extern?
körperliche Tätigkeiten, wie Sandsackabfüllung, Aufschichten
Maschinenführer
Personenstromführung
Schreibarbeiten, wie z.B. Erfassung von Personen
u.v.m.
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bin gespannt ob das was bringt und ob die Idee sich durchsetzt
MkG Jürgen Mayer, Weinstadt
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 889547 |
| Datum | 20.12.2024 17:32 | 858 x gelesen |
hallo,
Beim Katastrophenschutz mangelt es an Konzepten, Ausrüstung und Hilfskräften. Ein Berliner Bezirk bildet nun Freiwillige in Crashkursen aus. Ein Modell für Deutschland?
Irgendwann wird bei Felix Paul die Alarm-App Divera losgehen, mit einem lauten Ton, vielleicht morgen, vielleicht in einem Jahr, mitten in der Nacht oder während der Arbeit. Paul wird dann seine Tasche mit einem Funkgerät, einer Powerbank, einer Taschenlampe und einem Multifunktionswerkzeug holen und sofort aufbrechen zum Einsatz an einen Ort, den ihm die App zeigt. Nicht vergessen darf Paul seinen Mitgliedsausweis, denn der 36-Jährige ist weder Arzt noch Feuerwehrmann und eigentlich auch kein Katastrophenexperte. Der Berliner ist ein sogenannter Zeus, eine "zertifizierte ehrenamtliche Unterstützungskraft im Bevölkerungsschutz". Als solcher kann der Wirtschaftsjurist überall dort eingesetzt werden, wo Hilfskräfte bei einem Katastrophenfall gebraucht werden, etwa wenn der Strom großflächig ausfällt oder das Wasser plötzlich nicht mehr fließt und Tausende Menschen in der Hauptstadt Hilfe benötigen. ...
MkG Jürgen Mayer, Weinstadt
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 890895 |
| Datum | 16.07.2025 09:05 | 736 x gelesen |
hallo,
da steckt der Wurm drin :-(
MkG Jürgen Mayer, Weinstadt
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