News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Sortierung umschalten zurück

ThemaMotorproblem MAN5 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorHeik8o L8., Maintal / Hessen882917
Datum24.04.2023 13:332504 x gelesen
Ich hätte da mal eine Frage ;-) ...

Vorhandenes HLF 20/16 aus Baujahr 2014, Kilometerstand ca. 10000 km - quasie ein ganz normales Fahrzeug von der Stange hat Probleme und fängt an übermäßig zu rußen.

- MAN-Werkstatt liest Fehlerspeicher aus > Dieselpartikelfilter wird getauscht - 2500.-
- Fehler bleibt bestehen
- Kraftstoffverbrauch laut Bordcomputer rund 90 Liter
- Unzählige Werkstattbesuche - ohne Erfolg
- MAN möchte einen Austauschmotor einbauen, weil keiner den Fehler findet
- Kommune möchte aber keine 14 000.- Euro bezahlen - bei dem Kilometerstand schon mal garnicht
- MAN bietet an, die Arbeitszeit beim Austausch zu übernehmen

Hat jemand ähnliches erlebt? Ich bin etwas schockiert/enttäuscht über die Qualität aus München.

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.
Konrad Adenauer


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorFabi8an 8B., Machern / 882918
Datum24.04.2023 14:211620 x gelesen
Moin,

also die 6871cm³ Motoren waren (ohne Abgastechnik sei angemerkt) in den ganzen 12.232 Fahrgestellen - die ich bisher kenne - ohne Probleme. Im Fendt 800/900 Vario von 1994 - 2002 hatten wir damit auch nur selten Probleme.

"Meine privaten" TLFs mit dem gleichen Motor haben auch keine Macken. (der eine hat 100.000km runter - extrem für ein Feuerwehr TLF)

Habt ihr einen freien Motorenspezialisten, der eine Diagnose abgeben kann?

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz882920
Datum24.04.2023 14:361610 x gelesen
Hallo,

Wir hatten da auch ein Problem mit einem 2010er TG-L 8.180 vor einiger Zeit, zu der Zeit auch ca. 10.000km drauf. Noch Euro IV-Motor.
Nach dem normalen Service bei MAN auf dem Rückweg kamen plötzlich Klappergeräusche aus dem Motor, drehzahlabhängig. Servicetechniker kam vor Ort, da wir so nicht mehr fahren wollten. Es wurde nochmal alles durchgecheckt und dann vorsichtig in die Werkstatt gefahren. Dort prüfte man nun etwa 2 Wochen lang alles mögliche. Fehlerspeicher ohne Einträge, Abschaltung einzelner Zylinder (Verdacht verschmutzter Injektor) brachte keine Änderung des Geräuschs. Alle Injektoren wurden ausgebaut und geprüft, auch das Druckregelventil des Einspritzsystems und weitere Teile. Mehrere Probefahrten durchgeführt. Leistung und Verbrauch waren normal. Letztenendes kam man schon auf Arbeitsaufwände im höheren 4stelligen Bereich, das weitere wäre die Zerlegung des Motors gewesen zur weiteren Diagnose. Alternativ weiterfahren und beobachten ob das Geräusch sich ändert. Wir fuhren dann weiter. Komischerweise war nach ca. 50 weiteren km das klappern, so plötzlich wie es aufgetreten war, auch wieder weg und kam seitdem nicht wieder. Bezüglich der Kosten wurde nochmals seitens der Werkstatt etwas reduziert und nicht voll berechnet. Trotzdem noch deutlich 4stellig für letztenendes nur getauschte Teile, die nicht defekt waren.

Wir hatten aber auch bei der Marke mit dem Stern schon einen kapitalen Motorschaden bei einem TLF mit gerade mal etwas mehr als 10.000km. Plötzliches klappern mit Leistungsverlust während einer Bewegungsfahrt. Kurz danach ein Schlag und ein Pleuel schaute seitlich aus dem Motor. Kosten fast 30.000,-.

Gruß,
Michael

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r M8., Wien / Wien882923
Datum24.04.2023 15:481478 x gelesen
Der Grundmotor kann am allerwengigsten dafür, die anderen Poster schreiben ja von anderen Problemen (wenn was "deutlich klappert" gibt es ein mechanisches Problem). Die Injektoren wurden ja durchgetestet? setze ich mal voraus

Ihr seid dann sehr wahrscheinlich mangels hinreichend hoher Last über eine hinreichend lange Zeit, die für das DPF-Regenerieren nötig ist, in einer Grundregenerationsproblem "gefallen". DPF tauschen ist da nur die halbe Miete, weil sich im best case das Motorsteuergerät, im worst case noch ein paar Steuergerätchen mehr im CAN-Bus merken, dass regeneriert werden muss/dass ein reset nötig wäre. Das sind die Konsequenzen der OBD-Anforderungen, Beschwerden an den Normengeber..

Was jetzt drohen kann: Wenn sich so manche Steuergeräte nicht resetten/neu anlernen lassen, hält sich die Karre ewig für regenerationsbedürftig. Und je nachdem, wie sparsam MAN war, bedeutet das, dass mehrere Steuergeräte in der richtigen Reihenfolge getauscht werden müssen, damit sich der alte Fehlereintrag nicht neu "einnistet". Beispiel aus dem PkW-Bereich (aber selber Konzern): Bei Audi lassen sich Steuergeräte resetten, bei Seat am vermeintlich selben Motor nicht. Ich kenne da ein Waterloo vom österreichischen second-level-support. Nach internen Kosten von 28.000 kam aus Spanien der Auftrag "wandeln" (und den Seat verschrotten)

Dass bei MAN jmand meint, nur der komplette Motortausch führt zum Ersetzen aller Steuerkästchen.. ok, möglichweise steckt da was derart dumm am Motor, dass der dafür ausgebaut werden muss. Bei MAN eskalieren, eventuell lässt sich ein Kundiger einfliegen und dann geht das um die Hälfte.

Grüsse
Peter

P.S: kann bei jedem Hersteller passieren, ich hab' mal mitbekommen, dass eine über-drüber-Niederlassung in der Schweiz (bei einem anderen Hersteller) am "falschen Ende" zu suchen begonnen hat - waren dann sfr. 2.000 für die Reparatur und sfr. 10.000 für die Diagnose. und die haben nicht wirklich was nachgelassen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW882937
Datum24.04.2023 23:181188 x gelesen
Nahezu identisches Problem, anderer Hersteller mit einem Planeten oder Stern oder sowas im Kühlergrill, von einer Spedition, ich stand nicht daneben.
Abhilfe schafften nur 2 "Weißkittel" aus dem Stammwerk. Da stand die Kiste schon 4 Wochen ohne jeglichen Erfolg in der Werkstatt und belegte 2 Stellplätze, also Mühe haben die sich wirklich gegeben.
Die beiden Weißkittel kamen dann an einem Montag, bauten in Gemeinschaftsarbeit alles wieder zusammen um am Dienstag den 1/2 Tag mit Laptop am Fahrzeug zu stehen und nebenher die Reste verbauten. Die Kiste lief am Mittwoch dann wie nie zuvor. Rechnung bezog sich nur auf Dichtungen, Schmierstoffe und Arbeitsstunden.

"Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
banner

 24.04.2023 13:33 Heik7o L7., Maintal
 24.04.2023 14:21 Fabi7an 7B., Machern
 24.04.2023 14:36 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
 24.04.2023 15:48 Pete7r M7., Wien
 24.04.2023 23:18 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
zurück


Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt