| News | Newsletter | Einsätze | Feuerwehr-Markt | Fahrzeug-Markt | Fahrzeuge | Industrie-News | BOS-Firmen | TV-Tipps | Job-Börse |
| Thema | Nach Flutkatastrophe: Weiter Mängel bei Warn-Apps | 3 Beträge | |||
| Rubrik | Katastrophenschutz | ||||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 876467 | |||
| Datum | 06.05.2022 19:50 | 1051 x gelesen | |||
Auch nach der Flutkatastrophe im vergangenen Juli ist nicht sichergestellt, dass Warnungen über Warn-Apps bei Nutzern ankommen. Das wurde im Untersuchungsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags deutlich. Und dann sagen die einen geplanten Test ab. kopfschüttel! MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
| |||||
| Autor | Hend8rik8 R.8, Bonn / NRW | 876471 | |||
| Datum | 07.05.2022 07:50 | 656 x gelesen | |||
| Beachte hierzu die Richtigstellung des BBK vom 06.05.22: "Aus der Aussage von Herrn Daniel Faust bei der heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses zur Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz ist der Berichterstattung einiger Medien zufolge der Eindruck entstanden, dass hier Versäumnisse des BBK vorlägen. Er behauptete, dass die Weitergabe von Hochwassermeldungen von Katwarn an die Warn-App NINA beim BBK nicht getestet werden könne. Hierzu ist richtigzustellen: Das BBK hat auf Anfragen und Anforderungen von CombiRisk zur Weiterleitung von Hochwassermeldungen des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz jederzeit pünktlich reagiert. Die Übertragung der Meldungen ist von CombiRisk erstmals im September 2021 zur Sprache gebracht worden, nach der Flut im Ahrtal. Für die Warn-App NINA existiert seit Jahren eine funktionierende Testumgebung. Herr Faust als Vertreter der Firma CombiRisk hat mit einer Mail vom 9. September 2021 das BBK erstmals darauf aufmerksam gemacht, dass er vom Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) beauftragt wurde, Hochwassermeldungen für kleinere Flüsse, direkt von KatWarn an die Warn-App Nina zu steuern, damit beide Apps gleichzeitig warnen können. BBK und KatWarn haben daraufhin die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen und am 8.12.21 einen Test durchgeführt, bei dem das LfU eine Warnung an die Apps ausgespielt hat. Bei der Testbelieferung des LfU an die Systeme von KatWarn und NINA sind an zwei Punkten der Übertragungsstrecke Fehler aufgetreten, zunächst bei Katwarn, dann bei NINA. Die Fehlkonfiguration auf Seiten des NINA-Backends hat das BBK noch am gleichen Tag behoben. Seitdem wartet das BBK auf eine Rückmeldung seitens CombiRisk und auf eine Wiederholung des Tests. Im Februar hat das BBK in einer E-Mail an CombiRisk erfragt, ob auch der Fehler seitens KatWarn behoben sei. Eine Antwort steht bis heute aus. In einem Gespräch am 16.2.22 teilte CombiRisk dem BBK mit, dass es eine Testumgebung für einen erneuten Test vorbereite, der auf Seiten von CombiRisk jedoch frühestens im März zur Verfügung steht. Diese Information wurde am 5.4.22 aktualisiert, wonach eine Testumgebung erst Mitte April zur Verfügung stünde. Seitdem hat das BBK keinen neuen Sachstand." | |||||
| |||||
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 876473 | |||
| Datum | 07.05.2022 09:12 | 707 x gelesen | |||
| Nach dieser Auflistung, bei der ich mir auch heute noch nicht sicher bin ob alle Fragesteller im UAusschuss sich das auch mal durchgeblättert haben, die Fragen kommen ja von der falschen Partei, da sind die Antworten des MdI an der Stelle halt uninteressant, egal, jedenfalls ist danach Katwarn im Kreis AW auf rund 34.000 Handys installiert, Nina auf 32.700 (siehe Fragen 40 und 44). Auf wievielen Handys laufen beide Apps eigentlich parallel? Katwarn sendet im Übrigen auch SMS, ohne dass man die App installiert hat. Katwarn ist im Kreis AW wahrscheinlich bekannter, da seit 2015 eingeführt und 3x jährlich mit Probealarmen laufen gelassen, mit entsprechenden Pressemeldungen drumherum. Und Katwarn hat gewarnt, siehe verlinkte böse Anfrage. Damit reiht sich diese ganze Schnittstellendiskussion Katwarn-Nina in die Galerie der Albernheiten ein, mit denen die Politik versucht eine "Untersuchung" durchzuführen. 30.000 Handys haben über die eine App etwas gemeldet, ein paar vielleicht auch noch über SMS, aber weil über eine andere App die gleiche Meldung nicht auf dem in vielen Fällen gleichen Handy noch zum 2. oder 3. Mal erscheint, existiert die Meldung einfach nicht, und das alles ist total skandalös und unvorstellbar. Und während einige Menschen im Ahrtal weiter noch auf Geld oder Planungsergebnisse für ihren Wiederaufbau warten, bereitet sich vermutlich schon der Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter auch noch darauf vor, in diesem Untersuchungsausschuss erklären zu müssen, ob die Hühner im Ahrtal am 14.7. mehr gegackert haben als sonst, und (je nach Parteibuch des Vorsitzenden) warum denn nicht, skandalös, unvorstellbar... "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
| |||||

|