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ThemaUmgang mit (zu vielen) freiwilligen Helfern28 Beträge
RubrikKatastrophenschutz
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    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg793274
    Datum07.08.2014 11:0311430 x gelesen
    Hallo zusammen,

    bei dem Erdbeben in China werden momentan (soweit die Quelle verlässlich ist) freiwillige Helfer ebenfalls zur Belastung für die professionellen Rettungskräfte. Diese sollen Straßen blockieren und die Knappheit an Versorgungsgütern zusätzlich vergrößern.

    Selbstverständlich sind Infrastruktur und System in Deutschland hierzu nicht vergleichbar, doch hattet ihr schon Fälle, bei denen die Helfer zur Belastung wurden? Kennt ihr Empfehlungen zum Umgang mit diesen Helfern. Ich denke, dass sie sinnvoll eingesetzt - je nach Lage - durchaus eine Erleichterung darstellen können.

    Freiwillge Helfer behindern

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    AutorKlau8s B8., Isernhagen / Niedersachsen793279
    Datum07.08.2014 11:335805 x gelesen
    Geschrieben von Fabian Q.Kennt ihr Empfehlungen zum Umgang mit diesen Helfern. Ich denke, dass sie sinnvoll eingesetzt - je nach Lage - durchaus eine Erleichterung darstellen können.


    Doch, kenne auch ich.
    Lösung: einen Bereitstellungsraum außerhalb der Einsatzstelle schaffen und die Kräfte dahin verschieben.

    Und vielleicht bei der Alarmierung nicht nach dem Motto gehen:
    "Rufen wir die erst einmal, zurück schicken können wir immer noch!"

    Das erzeugt nur Frust
    Gruß
    Klaus

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW793282
    Datum07.08.2014 11:436300 x gelesen
    Geschrieben von Fabian Q.Selbstverständlich sind Infrastruktur und System in Deutschland hierzu nicht vergleichbar, doch hattet ihr schon Fälle, bei denen die Helfer zur Belastung wurden? Kennt ihr Empfehlungen zum Umgang mit diesen Helfern. Ich denke, dass sie sinnvoll eingesetzt - je nach Lage - durchaus eine Erleichterung darstellen können.

    Vgl. diverse Diskussionen nach den Einsätzen Oder 97, Elbe 02, 13, Donau 13, Sturm ELA 2014...
    Facebookgruppen vs städt. Organisation

    vgl. Aktuelle Brandschutz, S. 593ff, ungebundene Helfer im KatS von F. Kircher

    Kurz gefasst:
    Man wird nicht umhin können, das zum Thema zu machen und damit umzugehen, weil die sich sonst selbst irgendwie organisieren.
    Ergo Thema für den Stab - und der S3 kann sich ja mal überlegen, welche Jobs die erfüllen können und der S5 wie man das an die kommuniziert und ggf. dann der S4 wie man die da mit den richtigen Materialien versorgt....

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt793284
    Datum07.08.2014 11:585630 x gelesen
    Das geht vom Stab bis hinunter zu den Führungskräften vor Ort. Auch die müssen sich Gedanken machen, wie die ungebundenen Helfer sinnvoll mit eingebunden werden können.

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg793285
    Datum07.08.2014 12:045259 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C. vgl. Aktuelle Brandschutz, S. 593ff, ungebundene Helfer im KatS von F. Kirche

    Ah stimmt, da war was - danke! Das Projekt "Kat-Leuchttürme". Der Artikel war ja interessant, aber auf eine umsetzungsfähige Problemlösung bin ich gespannt.

    Geschrieben von Ulrich C. Ergo Thema für den Stab - und der S3 kann sich ja mal überlegen, welche Jobs die erfüllen können und der S5 wie man das an die kommuniziert und ggf. dann der S4 wie man die da mit den richtigen Materialien versorgt....

    Die Frage ist, inwieweit der "eigentliche" Stab dafür die personellen Ressourcen, Zeit und Kapazität hat. Wäre ein "angepasster" Stab, welcher losgelöst vom Feuerwehreinsatzstab und dem Verwaltungsstab agiert eventuell nicht effektiver? Persönlich kam ich noch nie in die Verlegenheit, so große Helfermassen zu steuern, daher die Frage.

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    AutorCars8ten8 G.8, Dormagen / NRW793286
    Datum07.08.2014 12:075435 x gelesen
    Wir hatten letztes Jahr in Magdeburg viele freiwillige Helfer. Ohne diese hätte manches nicht geklappt.

    In dem Stadtteil, in dem wir eingesetzt waren waren neben uns noch ein 1 TZ von THW. Wir selbst waren mit zwei Bootstrupps vor Ort. Also ca. 50 Helfer, die zusammen mit einigen hundert freiwilligen Sandsäcke verbaut haben.

    Wir haben und aufs Anleiten konzentriert und die Helfer haben verbaut. Hat gut geklappt. Die Versorgung wurde auch von zahllosen freiwilligen organisiert.

    An einem Straßenzug stand ein Soldat im Kampfanzug und führte das Kommando. Auf nachfrage erklärte er, er sei Reservist und Anwohner und hätte hier das Kommando übernommen, damit es besser läuft. Dies haben wir dann in unsere Struktur übernommen, da es wirklich lief.


    Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass diese Ressourcen nur schwer planbar und nicht verlässlich verfügbar sind.

    DLRG Ortsgruppe Dormagen e.V.
    www.dlrg-dormagen.de

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    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg793288
    Datum07.08.2014 12:105122 x gelesen
    Was neben der Frage der Organisation noch interessant wäre, ist meiner Meinung nach die Versicherungsgeschichte:

    - Wer hat die Verantwortung für die Helfer, sofern diese "angeleitet" werden.
    - Über wen sind die Helfer versichert. (Je nachdem ob Sie mit oder ohne "Auftrag" handeln)
    - Sind die Helfer evtl. über eine öffentliche Einrichtung/Verwaltung o.ä. versichert, weil sie in deren Auftrag handeln: Werden Anforderungen an PSA oder UVV gestellt?

    und und und....

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    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg793290
    Datum07.08.2014 12:155384 x gelesen
    Geschrieben von Carsten G. Wir haben und aufs Anleiten konzentriert und die Helfer haben verbaut.
    Genau das meine ich im Bereich Versicherung/Haftung. Keine Frage ich finde die Art und Weise super und freue mich auch über derartige Hilfsbereitschaft (Glaube an Menschheit und so..), aber mich würde einfach auch der rechtliche Aspekt interessieren.

    Ich weiß nicht, ob sich dazu schon jemand während der Arbeit Gedanken gemacht hat.

    Ich würde mir wünschen, dass dies auch nicht nötig wäre, aber vor allem bei möglichem Kontakt mit Versicherungen sichere ich mich lieber ab.

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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt793295
    Datum07.08.2014 12:305195 x gelesen
    Geschrieben von Carsten G.Wir hatten letztes Jahr in Magdeburg viele freiwillige Helfer. Ohne diese hätte manches nicht geklappt.
    Das hätte von mir sein können. ;-)

    Wir hatten in solchen Fällen den eigentlichen Sandsackverbau (Letzter in der Menschenkette) selbst durchgeführt. Den Transport vom Fahrzeug/Abladeort zum Verbau haben wir durch die vielen Freiwilligen durchführen lassen. Das hat super funktioniert.
    Problematisch war es teilweise, für die Freiwilligen auch eine Versogung hinzubekommen. Zum Glück gab es hier auch viel Eigeninitiative von Leuten, die mit Lebensmittel/Getränken unterstützt haben.

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorCars8ten8 G.8, Dormagen / NRW793302
    Datum07.08.2014 13:194994 x gelesen
    Versichert für/gegen was?

    Eigenunfälle?

    Da ist jeder gesetzlich versichert, wenn der Unfall bei der Hilfe für andere passiert. vgl. SGB VII

    Haftpflicht?

    Wer haftet, wenn der Helfer etwas falsch macht? Da frage ich mal anders, wer haftet, wenn es ein organisierter Helfer ist? Es wird sich z.B. bei einem Sandsackwall, der zwei Tage lang von wechselnden Mannschaften errichtet und verstärkt wurde wohl kaum nachweisen lassen, wessen Fehler es denn war. Also ist es ein Problem der Stadt!

    DLRG Ortsgruppe Dormagen e.V.
    www.dlrg-dormagen.de

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    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg793303
    Datum07.08.2014 13:284945 x gelesen
    Versichert bei jeglichen Unfällen, egal welcher Natur. Sei es die Sachbeschädigung, während Arbeiten unter eurer Aufsicht oder sonstige Unfälle (während der Arbeiten, aber ja nach Def. keine Arbeitsunfälle).

    Ich kenne die Inhalte des SGB VII. Mir geht es aber darum, was passiert, wenn ihr die Personen anleitet und damit ggf. auch eine Verantwortung übernehmt? Sofern diese damit überhaupt übernommen wird?!

    Ich denke nicht, dass man das Problem einfach "der Stadt" zusagt und sich selber keine Gedanken mehr macht. Ich frage mich einfach, ob und wenn ja wo, ein Verantwortung

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    AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen793307
    Datum07.08.2014 13:554945 x gelesen
    Hi,

    Geschrieben von Carsten G.Wir haben und aufs Anleiten konzentriert und die Helfer haben verbaut. Hat gut geklappt. Die Versorgung wurde auch von zahllosen freiwilligen organisiert.

    Ich denke, das ist mit der Situation in China nicht vergleichbar. Bei den Hochwasserlagen gab es zumindest noch eine einigermaßen funktionierende Infrastruktur. Die Beschaffung von Lebensmitteln etc war nicht unmöglich, Toiletten und Sanitäranlagen ebenso verfügbar, wie auch z.B. medizinische Unterstützung.

    Der Spiegelartikel spielt imho auf eine Gegend an, wo die oben beschriebene Infratstruktur vorher schon schwierig und jetzt noch schwieriger geworden ist. Ich denke, in der Situation würden wir uns in D auch schwer tun, diese noch zu verpflegen und sinnvoll einzusetzen. Zumal diejenigen auch nicht abends nach Hause und in den eigenen Betten schlafen können.

    MFG

    Ingo

    --

    "Der Erfolg der Kommunikation misst sich an dem Verstandenen, nicht an dem Gesagten." [Unbekannt]
    -
    Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen (btw privaten) Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesem Forum gedacht. Sollte jemand den Inhalt für andere Zwecke verwenden wollen, kann man mich jederzeit via Mail kontaktieren und dieses klären ;)

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    AutorDenn8is 8E., Menden / NW793309
    Datum07.08.2014 14:114817 x gelesen
    Geschrieben von Fabian Q.Ich kenne die Inhalte des SGB VII. Mir geht es aber darum, was passiert, wenn ihr die Personen anleitet und damit ggf. auch eine Verantwortung übernehmt? Sofern diese damit überhaupt übernommen wird?!

    Fällt das ggf. unter das Heranziehen von Kräften, wie es in den Brandschutzgesetzen vorgesehen ist (zB in NRW nach §27 (1) FSHG) und die dann auch durch die FUK versichert sind?

    Kann mich daran erinnern das wir hier mal eine Diskussion hatten wo es um FF und BF ging und warum auch Städte ohne FF (gab es vor ein paar Jahren mal in NRW) auch Beiträge zur FUK zahlen mussten, eben weil die auch für andere "Helfer" im Einsatz, also nicht nur für die eigene FF zuständig sei.

    mit kameradschaftlichen Grüßen

    Das ist nur meine persönliche Meinung und nichts anderes!

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    AutorJoch8en 8W., Leutenbach / Baden Württemberg793318
    Datum07.08.2014 15:114765 x gelesen
    Geschrieben von Fabian Q.Die Frage ist, inwieweit der "eigentliche" Stab dafür die personellen Ressourcen, Zeit und Kapazität hat.
    Der Führungsstab ist die operativ taktische EL. Wie Uli schon geschrieben hat, sollte sich der Stab damit frühzeitig auseinandersetzen. Wenn die freiwilligen Helfer nicht mit eingeplant werden und somit gezielt eingesetzt werden, setzen sich diese selbst irgendwo ein, was dann mit hoher Warscheinlichkeit den Stab auch in irgend einer Art und Weise beschäftigt.
    Natürlich kann und wird der Stab sich nicht um jeden Helfer persönlich bemühen, aber der Stab kann Anlaufstellen (Sammel- und Bereitstellungsräume) für die freiwilligen Helfer schaffen und unterhalten, sowie dies in der ÖA mit berücksichtigen.

    MkG
    Jochen
    http://feuerwehr.leutenbach.de

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    AutorDany8el 8R., Hilden / NRW793320
    Datum07.08.2014 15:304872 x gelesen
    Das ist wieder typisch Deutsch - erstmal nach der Versicherung fragen und alles abklären lassen. Bis das durch ist braucht keiner mehr Hilfe.
    Frei nach dem Motto " Versicherst du noch oder Hilfst du schon "

    Klar ist eine Absicherung der Helfer wichtig. Das bestreite ich auch nicht. Aber es muss einfach mal schneller gehen und gemacht werden.
    Macher statt Überleger.

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    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg793325
    Datum07.08.2014 15:564769 x gelesen
    Geschrieben von Danyel R. Das ist wieder typisch Deutsch - erstmal nach der Versicherung fragen und alles abklären lassen. Bis das durch ist braucht keiner mehr Hilfe.
    Frei nach dem Motto " Versicherst du noch oder Hilfst du schon "


    Wirklich kleverer Beitrag. Ich stelle die Fragen nicht, weil ich in näherer Umgebung momentan so eine Situation vorfinde, sondern das Ganze einfach gerne für den Schadensfall wissen wöllte.

    Dann kann ich - wie du es schon gesagt hast - direkt handeln und kann dadurch die Vorlaufzeit verringern. Und ich weiß nicht, inwieweit man als Verantwortlicher einer solchen "Großbaustelle" später bei Fehlern oder ähnlichem belangt werden kann.

    Dass, sollte ein derartiges Ereignis eintreten, zeitnahe viel Hilfe und auch Hilfskräfte nötig sind stimme ich dir voll und ganz zu und dann wird sich wahrscheinlich eh keiner mehr mit dieser Frage auseinander setzen.

    Frei nach dem Motto "Gut vorbereitet und versichert helfen"

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    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg793327
    Datum07.08.2014 16:094637 x gelesen
    Geschrieben von Jochen W. Der Führungsstab ist die operativ taktische EL. Wie Uli schon geschrieben hat, sollte sich der Stab damit frühzeitig auseinandersetzen. Wenn die freiwilligen Helfer nicht mit eingeplant werden und somit gezielt eingesetzt werden, setzen sich diese selbst irgendwo ein, was dann mit hoher Warscheinlichkeit den Stab auch in irgend einer Art und Weise beschäftigt.

    Ja, die Frage war auch nicht, ob der operativ-taktische, oder der administrativ-organisatorische Stab die Sache in die Hand nehmen soll, sondern ob die Ressourcen hierfür momentan in derartigen Stäben vorhanden sind.

    Damit meine ich: Ist das Know-How da? Ist die Erreichbarkeit/Verbindung geregelt? Hat man als S1 mit den Helfern als "Personal" zu planen oder doch S4?

    Und natürlich - macht es Sinn die "freiwilligen Helfer" über den gleichen Stab zu führen, oder einen "speziellen Stab" einzurichten? Ich würde fast sagen, dass dies - sofern dem ein stimmiges Konzept zu Grunde liegt - durchaus eine gute Lösung sein kann.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW793334
    Datum07.08.2014 17:304828 x gelesen
    Geschrieben von Fabian Q.Die Frage ist, inwieweit der "eigentliche" Stab dafür die personellen Ressourcen, Zeit und Kapazität hat. Wäre ein "angepasster" Stab, welcher losgelöst vom Feuerwehreinsatzstab und dem Verwaltungsstab agiert eventuell nicht effektiver? Persönlich kam ich noch nie in die Verlegenheit, so große Helfermassen zu steuern, daher die Frage.

    1. Macht der "eigentliche" Stab dazu nichts, dann wird sich irgendjemand irgendwie mit irgendwas selbständig machen, das wiederum kann dem "eigentlichen" Stab große Probleme machen...
    2. Losgelöste Stäbe führen automatisch dazu!
    3. Natürlich kann der "eigentliche" Stab einer Helferstruktur (z.B. lose Facebook-Gruppe) grobe Aufgaben zuweisen, die die dann selbst regeln können, z.B. Stellen von Personal an folgenden Sandsackfüllstellen, Räumen der Geh- und Radwege von losen Ästen usw.

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorJoch8en 8W., Leutenbach / Baden Württemberg793341
    Datum07.08.2014 18:084525 x gelesen
    Geschrieben von Fabian Q.oder einen "speziellen Stab" einzurichten? Ich würde fast sagen, dass dies - sofern dem ein stimmiges Konzept zu Grunde liegt - durchaus eine gute Lösung sein kann.
    Einen "eigenen Stab" halte ich für übertrieben. Ich denke an eine oder wenige "Melde-/Registrierungsstellen" (die von S1 eingerichtet und betrieben werden) bei der/den sich die freiwilligen Helfer einfinden können und dann von dort aus gezielt Helfer zu Einheiten und oder Füllstationen zugeführt werden können. Wieviel "Betriebspersonal" für die Meldestelle gebraucht wird, ist auch abhängig vom "Helferaufkommen".

    MkG
    Jochen
    http://feuerwehr.leutenbach.de

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW793420
    Datum08.08.2014 14:004726 x gelesen
    Hallo,

    gerade auf FB aufgeschnappt: "Essen packt an" meldet

    "Heimlich, still...und leise hat sich hinter den Kulissen viel getan. Die Anerkennung für "Essen packt an!" kennt keine Grenzen mehr. Mittlerweile ist unsere Initiative Vorbild für andere Städte geworden und auch auf Bundesebene wird unser Wissen, unsere Erfahrung "angefragt". Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet uns Seminarmöglichkeiten an. Das wir natürlich zunächst den Aktiven draussen anbieten können. Unsere Erfahrung im positiven - wie auch im Negativen ist Gold wert! Und nicht nur Seminare bei denen wir zuhören dürfen! sondern auch Seminare wo wir referieren können. Ihr draussen habt "Essen packt an!" bei aller Reibung! zu etwas grossartigem, wunderbarem gemacht...und wir gehen am Dienstag in Woche 10!! Die meisten Wetten lagen bei "die schaffen es grade mal 2 Wochen". Ätsch! Achja wer mal die Teams ausserhalb der Säge besuchen möchte hat beim DRK Bezirksverband Borbeck- Fest am alten Borbecker Markt oder auch in der Gruga beim "Blues goes Green" die entsprechende Möglichkeit dazu. Wir sind an beiden Stellen mit einem Stand vertreten. Aber natürlich wird es auch eine "Schlepp/Säge-Alternative" an dem Tag geben. Denn Vielfalt ist Trumpf! P.S. Und wir mediengeilen sind am 9.9. bei 3 SAT im Fernsehen zu sehen. Wer uns also nicht mehr irgendwo sehen kann/möchte sollte an dem Tag auf einen anderen Sender umschalten."

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt793430
    Datum08.08.2014 15:344466 x gelesen
    Geschrieben von Andreas K.Geschrieben von Carsten G."Wir hatten letztes Jahr in Magdeburg viele freiwillige Helfer. Ohne diese hätte manches nicht geklappt."
    Das hätte von mir sein können. ;-)

    Oder von mir. ;-)

    Ich speziell kann von Sandsackplätzen berichten, wo das mit den freiwilligen Helfern m.E. hervorragend geklappt hat.

    Die Helfer wurden angehalten, sich an den Sandsackplätzen an "Registrierungspunkten" zu melden, wo man sie grob eingewiesen und eben auch namentlich registriert hat. Danach hat dann eigentlich eine "Betreuung" mit ein paar Leuten genügt, die aufgepasst haben und bei Fehlern oder Problemen eingreifen konnten. Dazu natürlich eine fachkundige Führung des Platzes (Nachschub, Helferbedarf, etc.) und Einheiten zur Verpflegung und medizinischen Absicherung.

    Teilweise wurde dann auch Personal von den Sandsackplätzen abgezogen und für andere Aufgaben (i.d.R. Helferkette) eingesetzt, Versetzung tlw. per Bus, auf kürzeren Strecken per pedes. Das mit der Helferkette muss man den Leuten einmal zeigen und dann noch ein paar mal nachbessern, dann läuft das.

    Geschrieben von Andreas K.Problematisch war es teilweise, für die Freiwilligen auch eine Versogung hinzubekommen. Zum Glück gab es hier auch viel Eigeninitiative von Leuten, die mit Lebensmittel/Getränken unterstützt haben.
    Richtig, wobei sich das mit der Versorgung gefühlt auch immer besser geregelt hat, auch auf den "klassischen" Wegen. Ansonsten war die Eigeninitiative so weitgehend, dass z.B jemand eine Musikanlage aufgestellt und aufgelegt hat. Manch einer mag das als Spielerei ansehen, aber das hat m.E. auf jeden Fall die Motivation hoch gehalten. Zudem hatte man eine gute Möglichkeit, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. :-)
    Noch interessanter fand ich, dass sich irgendwann eine Kinderbetreuung, tatsächlich auch mit geeignetem Personal, entwickelt hat.

    Ja ich gebe zu: Vereinzelt wurden Helfern auch Aufgaben gegeben, die zwar sicher nicht sinnlos waren, aber mit zusätzlichem technischem Gerät einfacher lösbar gewesen wären. (Kurzfristig wurden z.B. ein paar BigPacks per Schaufel befüllt...) Nachdem das Gerät nicht da war, war es wie gesagt nicht völlig sinnlos, aber eigentlich nicht den Personalaufwand wert.

    Wir haben uns mit dem Thema der Helfersteuerung über die sozialen Netzwerke auch in einem Seminar im Studium beschäftigt, worin die Ergebnisse des Hochwassers einflossen. Ergebnis war, dass man in Stäben nicht darum herum kommt, die sozialen Netzwerke aktiv mit zu steuern, also tatsächlich jemanden hinzusetzen, der beobachtet und auch die nötigen Kompetenzen hat, um steuern einzugreifen, also entweder auf einer eigenen Seite oder über entstandene Kanäle Bedarfe zu kommunizieren. Die Position wäre m.M.n. als Sachbearbeiter beim S5 zu suchen.
    Was natürlich denkbar schlecht funktioniert, sind Meldungen wie "hier werden noch 50 Helfer benötigt". Weil entweder kommen 300 oder gar keiner, oder irgendetwas dazwischen. Deswegen sind definierte Anlaufstellen, von denen aus die Helfer nach Bedarf verteilt werden, m.M.n. eine sehr sinnvolle Sache.
    Vorbereitend kann man entsprechende Seiten/Profile in den sozialen Netzwerken anlegen, auf die dann nur noch zugegriffen werden muss. Die "Follower" ergeben sich zwar nicht ganz von alleine, das lässt sich aber m.E.n. entsprechend "einstreuen", so dass man das nötige "Publikum" hat.

    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorJose8f M8., Dillingen / Saar / Saarland793555
    Datum11.08.2014 08:284424 x gelesen
    Hallo!

    Ich habe mir zumindest mal über Vorplanungen Gedanken gemacht und mal ein bisschen gerechnet:

    Zuerst mal zwei "Vorbereitungsmöglichkeiten:

    CERT (USA)

    Team Österreich

    Da Österreich eine ähnliche Feuerwehrstruktur hat wie wir ist es besser für Vergleiche geeignet:

    Österreich hat rund 8,5 Mio Einwohner.

    Davon sind 250.000 oder knapp 3% aktiv in den Feuerwehren.

    Team Österreich kann weitere 35.000 oder 0,4% Helfer stellen.

    Da Team Österreich seit 2007 läuft erwarte ich keine wesentlichen weiteren Steigerungen über die kommenden Jahre, es wird sich irgendwo zwischen 0,5 % und 1 % der Bevölkerung einpendeln, wohl eher bei den 0,5 %.

    Ich kann darüber also mit ein Paar Jahren Laufzeit also ca. ein Sechstel der Stärke meiner Feuerwehr zusätzlich registrieren - wer dann davon kommt wenn er Zeit hat...nun ja.

    Darüber hinaus wäre die Frage zu stellen wer sich da registriert. Möglich ist nämlich mal wieder theoretisch alles, aber es stellt sich auch die Vermutung dass der Prozentsatz an Mitbürgern, die körperlich und / oder geistig nie für den Dienst in Feuerwehr oder HiORg geeignet wären verhältnismäßig groß ist. Um so schätzenswerter ist ihr Engagement, aber....

    CERT ist in den USA aus der Überlegung entstanden, dass die dort etwa so viele Feuerwehrleute wie wir haben - bloß über die 27fache Fläche verteilt, d. h. wenn auf dem platten Land etwas passiert kann es schon mal ein paar Stunden dauern. Deshalb sollen Nachbarschaftshilfegruppen vor Ort mit einer Minimalausbildung (Größenordnung komplett so 20 Stunden) zeitnah triagieren (Sakrileg, eine ärztliche Maßnahme), Erste Hilfe leisten und einfache technische Rettung bewerkstelligen. OK, besser als garnix, nach deutschem Standard sind ein paar Gestalten mit Bauhelm, Warnweste, Handschuhen, einem Autoverbandkasten und einem Kuhfuß eher überflüssig.

    Was mache ich also daraus?

    Ich gehe im Falle einer Großschadenslage / Katastrophe offensiv mit der Möglichkeit um, da hier viele Firmen geschlossen sind und ich durchaus geeignetes Personal aus dem Berufsleben in größerer Anzahl erhalten kann.

    Ich richte ja nach Lage zentrale Sandsackfüllstellen, Haustierbetreuungsstellen, Arbeitsstellen zum Herstellen der Hauptinfrastruktur (Spaten, Schubkarre, Loch in Straße zubuddeln), Aufräumkolonnen was auch immer ein, über entsprechenden Aufgaben sollte ich mir schon im vorhinein grob Gedanken machen.

    Dann rufe ich über das Radio auf, um diese zu besetzten. Mit Angabe von Arbeitsorten, erbetenem Anreiseweg (Wenn ich ÖPNV kostenlos organisiere könnte mir das massiv bei der Ordnung des Raumes helfen) und ggf. Öffnungszeiten wenn nicht 24 h gearbeitet werden soll.

    Ebenfalls über das Radio bestelle ich auch ab, wenn ich genug habe und bitte, für die nächste oder übernächste Schicht zum Ablösen bereitzustehen.

    Dann versuche ich die Arbeiten möglichst räumlich so zu organisieren, dass ich die spontanen Helfer an möglichst wenigen Stellen zentral einsetze.
    Das erleichtert das Führen, das Verpflegen, die Dixigestellung, die vor Ort organisierte Erste Hilfe.

    Jeder dieser Abschnitte braucht dann noch je nach Größe einen Führungstrupp oder eine Führungsstaffel vor Ort mit Funkanbindung an die El um mehr Sand zu bestellen und los gehts...

    Dabei gehe ich davon aus, dass ich so in der Größenordnung von 5 bis 10 % freiwillige zusätzliche Helfer bekommen kann. Das kann durchaus reizvoll sein, denn in meiner 100.000-Einwohner-Stadt mit so um die 1000 FA kriege ich dann weitere 5 bis 10.000 Helfer. Ich muss aber auch darauf eingerichtet sein diese zu führen, und ich sollte darauf eingerichtet sein diese ein wenig zu betüddeln (Getränke kontinuierlich, Essen alle 4 h) oder schon im vorhinein (Radio) klar ansagen dass ich nicht verpflegen kann und bitte, dass sich die Helfer selbst verpflegen.

    Gruß aus dem Saarland

    Jo




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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 793559
    Datum11.08.2014 09:374287 x gelesen
    Geschrieben von Josef M.Team Österreich

    Offentsichtlich sind die Erfahrungen so groß das es neben dem Team Bayern auch schon das Team MV gibt.

    Geschrieben von Josef M.CERT (USA)

    Sind dann nach den ehemaligen Selbstschutzgruppen des ZS aus..

    Geschrieben von Josef M. Was mache ich also daraus?

    Ich schliesse mich deiner These an, das es mehr Sinn macht weniger zu planen.
    Dazu möchte ich ergänzen dass die Aufgaben des S 5 in Zukunft neben der klassischen Pressearbeit wesentlich mehr dahin gehen werden diese "Freiwilligenkontingente" zu steuern. Und das IMO in erster Linie über die sozialen Netzwerke.

    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

    "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job"

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    AutorThor8ben8 G.8, Leese OS / Niedersachsen793571
    Datum11.08.2014 12:074170 x gelesen
    Moin,

    da kommt nun nicht gerade Bescheidenheit zwischen den Zeilen hervor.

    Wie sind die Erfahrungen von BOS/Kommunaler Seite mit Essen packt an? Werden Aufträge an sie als untergordnete ausführende Ebene verteilt oder ist's eine koordinierte Parallelstruktur oder agieren die völlig losgelöst?

    Welchen Status haben die Helfer? Ist das nach 10 Wochen immer noch ein Einsatz mit mehr oder minder offiziellen Helfern? Oder hat das inzwischen eher den Status eines nicht eingetragenen Grünanlagensanierungsvereins?


    Gruß,
    Thorben

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg819592
    Datum21.04.2016 21:353215 x gelesen
    Guten Abend

    Zur Thematik wird geforscht:

    -> THW Neues Forschungsprojekt REBEKA

    Was geschieht, wenn Einsatzkräfte der Organisationen im Zivil- und Bevölkerungsschutz im Krisen- und Katastrophenfall selbst betroffen sind? Wie können auch untrainierte Ad-Hoc-Helferinnen und -helfer die Einsatzkräfte unterstützen? Diese und weitere Fragen versucht das neue Forschungsprojekt Resilienz von Einsatzkräften bei eigener Betroffenheit in Krisenlagen (REBEKA) zu beantworten.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg821837
    Datum21.07.2016 08:342899 x gelesen
    Guten Tag

    zumn Thema auch:

    -> Berliner Feuerwehr " Forschungsprojekt ENSURE - Bevölkerung unterstützt die Feuerwehr "

    Bei Katastrophen und großen Schadensereignissen ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung groß und immer öfter auch selbst organisiert: Neue Medien wie Social Media und mobile Anwendungen auf Smartphones machen es möglich. [...]Ein großer Feldversuch in Berlin ist die Basis, um Methoden zur Alarmierung von Freiwilligen zu testen. Dazu versendet die Berliner Feuerwehr bis November 2016 Testalarme an alle, die sich die ENSURE-App auf ihrem Smartphone installiert haben. Sollte im Stadtgebiet jedoch eine Einsatzsituation eintreten, die zusätzliche Hilfe der Bevölkerung benötigt, könnte die Berliner Feuerwehr das System auch für eine echte Alarmierung nutzen.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg823992
    Datum12.10.2016 08:412464 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Bernhard D.

    Berliner Feuerwehr " Forschungsprojekt ENSURE - Bevölkerung unterstützt die Feuerwehr "


    Zwischenzeitlich übt man auch:

    -> Berliner Feuerwehr " 2. Ensure Vollübung "

    Aus der Erfahrung mit Hochwassern in Deutschland weiß man, dass die Menschen helfen oder helfen wollen. Aber funktioniert das? Können sich Feuerwehren oder Hilfsorganisationen auf viele spontane Helfer vorbereiten? Rund 50 freiwillige Berlinerinnen und Berliner proben heute gemeinsam mit ebenso vielen Rettungskräften der Berliner Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) den Ernstfall. In einem realistischen Übungsszenario zeigen sie, dass freiwillige Hilfe ein wichtiger Bestandteil der Schadensbewältigung sein kann.

    Gibt es woanders ähnliche Projekte ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg826382
    Datum05.01.2017 08:242352 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Fabian Q.

    Kennt ihr Empfehlungen zum Umgang mit diesen Helfern. I

    z.B.:

    -> Uni Halle " KUBAS - Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen "

    Ziel des Projektes Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen (KUBAS) ist die Koordination ungebundener, freiwilliger Helfer vor Ort. Insbesondere sollen ihre Potentiale bei der Bewältigung von langanhaltenden, v. a. aus Naturphänomenen resultierenden Großschadenslagen sowie der Herstellung des Status-quo-ante besser nutzbar gemacht werden. Für das Schadensszenario einer Hochwasserkatastrophe wird eine Gesamtlösung entwickelt, die die Aktivitäten freiwilliger Helfer vor Ort mit den Aktivitäten institutioneller Einsatz- und Führungskräfte möglichst effizient und effektiv zusammen führt. Für die bestmögliche Einbindung der Bevölkerung wird ein ganzheitlicher und zyklischer Lösungsansatz über die Phasen der Vorsorge, Bewältigung und Wiederherstellung verfolgt und aktuelle Kommunikationstechnik und IT-gestützte Entscheidungsunterstützung eingesetzt.

    Ob man beim aktuellen Sturmtief Axel mit Hochwassern an der Ostsee, Schneecaos und Sturm kurzfristig Spontanhelfer benötigt ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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