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ThemaHilfsanlaufstellen im Falle Ausfall kritischer Infrastruktur122 Beträge
RubrikKatastrophenschutz
Infos:
  • Bundestagsdrucksache 17/5672: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung
  • Notfunkeferat des DARC e.V.
  • BBK: Kritische Infrastrukturen
  • Kat-Leuchttürme
  •  
    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785022
    Datum16.03.2014 21:4534418 x gelesen
    Hallo zusammen,

    ich befinde mich momentan in der Erstellng eines Alarm- und Einsatzplanes für den Fall eines Ausfalls Kritischer Infrastruktur.
    Insbesondere für den Ausfall von Strom- und Telefoninfrastrukrur möchte ich gerne im Bereich unserer Verbandsgemeinde Hilfsanlaufstellen im Vorfeld regelmäßig in unserem Gemeindeblatt veröffentlichen und dann halt auch besetzen.

    Jetzt stelle ich mir aber folgende Frage:
    Zunächst hatte ich daran gedacht, nur unsere Gerätehäuser zu besetzen. Nun sind wir aber ziemlich ländlich hier aufgestellt und das könnte für einige Mitbürger ein recht langer Weg sein, bis die an ein Gerätehaus kommen.

    Was würdet ihr sagen, wo sollte man da die Grenze ziehen?
    Jedem Ortsteil über ? Einwohner?
    Oder sollte man sagen, max. X Kilometer bis zur nächsten Stelle?
    Wie habt ihr das organisiert? Oder noch gar nicht?

    Gruss
    Ralf

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    Jeder Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg785023
    Datum16.03.2014 21:5527465 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Ralf R.Zunächst hatte ich daran gedacht, nur unsere Gerätehäuser zu besetzen. Nun sind wir aber ziemlich ländlich hier aufgestellt und das könnte für einige Mitbürger ein recht langer Weg sein, bis die an ein Gerätehaus kommen.
    ich denke da muss man abwägen.

    Ein Gerätehaus hat einige Vorteile gegenüber einer anderen öffentlichen Stelle:

    - Funkanbindung (Feststation oder Fahrzeug (falls kein Einsatz))
    - einfachere Möglichkeiten für die Ersatzstromversorgung
    - eingespielte Mannschschaft hat ein Heimspiel
    - wird in solchen Situationen oft sowieso besetzt
    - dürfte im Ort bekannter sein als ein Kindergarten o.Ä.

    Ob diese Vorteile den von dir aufgeführten Nachteil der Entfernung aufwiegt muss man dann halt indivuduell entscheiden.

    Wobei das Thema Entfernung nicht unter den Tisch fallen sollte. Bei einem längerandauernden flächendeckenen Stromausfall dürften nach einer gewissen Zeit die Mobilität der Bewohner auch drastisch sinken.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785025
    Datum16.03.2014 21:5826642 x gelesen
    Orientier dich doch an den Wahlbezirken mit den Wahllokalen. Die sollten ja doch gut erreichbar sein.

    Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785026
    Datum16.03.2014 22:0026964 x gelesen
    Hallo Jürgen,

    Geschrieben von Jürgen M.
    - Funkanbindung (Feststation oder Fahrzeug (falls kein Einsatz))
    Naja, der Einsatz wäre ja dann der Stromausfall ;-)
    Feststationen haben wir eigentlich keine, nur am Sitz der FEZ.

    Geschrieben von Jürgen M.
    - einfachere Möglichkeiten für die Ersatzstromversorgung
    Zumindest momentan nur am Sitz der FEZ möglich.

    Geschrieben von Jürgen M.
    - eingespielte Mannschschaft hat ein Heimspiel
    Das auf jeden Fall

    Geschrieben von Jürgen M.
    - wird in solchen Situationen oft sowieso besetzt
    So ist der Plan.

    Geschrieben von Jürgen M.
    - dürfte im Ort bekannter sein als ein Kindergarten o.Ä.
    Auf jeden Fall.

    Evtl. ist das hier ein bißchen falsch rübergekommen. Die Gerätehäuser sind auf jeden Fall gesetzt, es geht mir mehr um zusätzliche Anlaufstellen.

    Das könnte dann zum Beispiel ein Dorfplatz oder ähnliches sein, wo man dann einen MTW mit Funkverbindung zur Einsatzleitung aufstellt, der ggfs. dann Arzt/Polizei/Feuerwehr alarmieren kann.

    Geschrieben von Jürgen M.
    Bei einem längerandauernden flächendeckenen Stromausfall dürften nach einer gewissen Zeit die Mobilität der Bewohner auch drastisch sinken.
    Eben

    Gruss
    Ralf

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785027
    Datum16.03.2014 22:0126426 x gelesen
    Hallo Michael,

    Geschrieben von Michael L.
    Orientier dich doch an den Wahlbezirken mit den Wahllokalen. Die sollten ja doch gut erreichbar sein.
    Hey, die Idee ist gar nicht mal so schlecht, das werde ich mal prüfen.

    Gruss
    Ralf

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    AutorVolk8er 8C., Trier / RLP785028
    Datum16.03.2014 22:0126355 x gelesen
    Bei uns in der Stadt (105 Tsd EW) sind als Anlaufstellen , die mehr oder weniger regelmäßig im Amtblatte genannt werden, nur die Gerätehäuser der FF genannt. Also 11 Anlaufstellen auf faktisch 35 Ortsteile. Je weiter drinnen in der City, desto weniger Anlaufstellen hat man. Innenstadt praktisch keine. Hier werden Bürger wohl im Falle eines Falles, wenn sie sich Gedanken machen die Polizei oder die Krankenhäuser aufsuchen.

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland785029
    Datum16.03.2014 22:0226533 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.Ein Gerätehaus hat einige Vorteile gegenüber einer anderen öffentlichen Stelle:

    Hat Strom und Wasser, kann Liegen anbieten. Hat auf jeden Fall Platz. Manche haben richtig viel Platz...
    -> Könnte also auch dem Hausarzt des Ortes anbieten, dort seinen Dienst zu tun, wenn alle anderen Strukturen ausfallen.
    Und man könnte sogar noch per Funk Transporte ins Krankenhaus bestellen. Wenn das erreichbar wäre.

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785030
    Datum16.03.2014 22:1125995 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Volker C.
    Hier werden Bürger wohl im Falle eines Falles, wenn sie sich Gedanken machen die Polizei oder die Krankenhäuser aufsuchen.

    Naja, hilft mir nicht wirklich viel. Polizei haben wir überhaupt keine, Krankenhaus ein einziges.

    Geschrieben von Volker C.
    Also 11 Anlaufstellen auf faktisch 35 Ortsteile. Je weiter drinnen in der City, desto weniger Anlaufstellen hat man.

    Um genau das zu verhindern, mache ich mir halt Gedanken über die Angelegenheit.

    Gruss
    Ralf

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785031
    Datum16.03.2014 22:1326403 x gelesen
    Hallo Frank,

    Geschrieben von Frank E.
    Hat Strom und Wasser, kann Liegen anbieten. Hat auf jeden Fall Platz. Manche haben richtig viel Platz...

    Alles richtig und wird auch berücksichtigt.
    In meiner Anfrage geht es aber wirklich nur um Hilfsanlaufstellen, wo sich die Bevölkerung Hilfe anfordern kann. Das ein Ansprechpartner vorhanden ist.

    Apropos:
    Gibt es auch in Schweden Planungen in diese Richtung?

    Gruss
    Ralf

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    AutorBjör8n P8., Markt Schwaben / Bayern785032
    Datum16.03.2014 22:1526256 x gelesen
    Hallo,

    am 6.3 gab es in Teilen Norwegens einen recht umfassenden Telefon und internetausfall.

    Die offiziellen Empfehlung (kriseinfo.no) war:

    Wenn man die Notrufnummern nicht erreichen kann, dann:
    die nächstgelegene Dienststelle, Rettungswache, Krankenhaus nutzen oder eine der verstärkten Patroullien (sowohl Polizei als auch FW, RD) anhalten.

    In solchen Szenarien ist denke ich vorallem eine rechtzeitige resortübergreifende Planung wichtig, um die immer knappen Ressourcen optimal zu verteilen. Eine Frage ist z.B., wo es BOS-Funk vor Ort gibt( z.B evt. Notärtze...)

    Schöne Grüße,
    Björn

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    AutorFeli8x H8., Hannover / Niedersachsen785033
    Datum16.03.2014 22:1626197 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.Zunächst hatte ich daran gedacht, nur unsere Gerätehäuser zu besetzen. Nun sind wir aber ziemlich ländlich hier aufgestellt und das könnte für einige Mitbürger ein recht langer Weg sein, bis die an ein Gerätehaus kommen.
    Die Frage ist, wie willst du andere Hilfsanlaufstellen mit der nötigen Infrastruktur versorgen? Funkanbindung? Geht nur, wenn ich ein Fahrzeug daneben stelle. Stromversorgung? Brauche ich einen Generator für und "blockiere" somit nicht nur einen MTW, sondern eher ein (H)LF oder ein TSF(-W) mit entsprechender Beladung. Zugegeben, den Generator wird man zumeist auch für die Stromversorgung der Gerätehäuser benötigen, aber wenn ich dich richtig verstanden habe, sollen ja die anderen Hilfsanlaufstellen zusätzlich eingerichtet werden.
    So gesehen darf das Ganze also nicht zu kleinteilig werden, sonst blockiert sich mehr oder minder eure komplette Wehr mit der Besetzung von Hilfsanlaufstellen. Aus Erfahrungen im Rahmen einer Stabsübung zu dem Thema kann ich aber sagen: Ihr werdet bei einem längeren Stromausfall noch genug zu tun haben neben der Arbeit in den Hilfsanlaufstellen, der Stromausfall mag somit vielleicht der "Initialeinsatz" sein, aber ganz sicher nicht der Einzige, den es abzuarbeiten gilt, mehr so eine Art "Zusatzlage", die über den Rest "drübergestülpt" ist.

    In der Regel sind doch Gerätehäuser der Feuerwehr so verteilt, dass gewisse Fristen eingehalten werden können (ob sie nun Hilfsfristen oder wie auch immer heißen...). Sprich, selbst wenn du sagst, es könnte für einige Mitbürger etwas weiter werden, ist das immer noch bedeutend näher als die Fahrt zur FEZ...
    Gedankenmäßig hab ich mir da gerade eine Art Ansatz a la "MANV" konstruiert, ich gebe also die Individualversorgung (sprich dauerhafte und fast sofortige Annahme eines Notrufes via "112" in einer ILS oder FEZ) auf und "transformiere" in einen Betrieb, der es mir ermöglicht, möglichst vielen Menschen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Und unter diesem Ansatz würde ich eine "Zersplitterung" der Feuerwehr auf verschiedenste Hilfsanlaufstellen eher kontraproduktiv sehen.
    Die Frage ist natürlich auch, was in diesen Stellen geschehen soll. Ich persönlich stelle mir da im Moment vor allem eine Art "abgesetzte Notrufannahme- und Informationsstelle" vor, die dazu dient, die weggefallene Verbindung des Bürgers zur Leitstelle zu ersetzen und zu ergänzen. Wenn dein Konzept natürlich in eine andere Richtung geht (Versorgung der Bürger etc.), dann sind die meisten meiner Gedanken wahrscheinlich als nichtig anzusehen. In dem Fall ist es vielleicht keine schlechte Idee, mal mit den HiOrgs zu sprechen, eventuell kann man dadurch einen größeren "Kräfte- und Fahrzeugpool" erreichen, sodass die Feuerwehr sich besser auf ihre originären Aufgaben konzentrieren kann.
    Gruß Felix

    Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun!

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland785034
    Datum16.03.2014 22:2026273 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.Gibt es auch in Schweden Planungen in diese Richtung?
    Nein, nicht offiziell. Sehr abhängig, was lokal die Verantwortlichen können und bedenken.
    Ich habe es ja selbst erlebt, dass man nicht mal wusste, dass es beheizbare "Schnellaufblaszelte" gibt. Und das beim Planungsstab einer Berufsfeuerwehr.

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785035
    Datum16.03.2014 22:2625876 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Felix H.
    Die Frage ist, wie willst du andere Hilfsanlaufstellen mit der nötigen Infrastruktur versorgen? Funkanbindung? Geht nur, wenn ich ein Fahrzeug daneben stelle.

    So ist der Plan bisher. Wobei im TETRA-Betrieb ja theoretisch (!!) für eine längere Zeit auch ein Trupp mit HRT reichen würde.....

    Geschrieben von Felix H.
    Aus Erfahrungen im Rahmen einer Stabsübung zu dem Thema kann ich aber sagen: Ihr werdet bei einem längeren Stromausfall noch genug zu tun haben neben der Arbeit in den Hilfsanlaufstellen,
    Grundsätzlich ist mir das schon klar, aber hast evtl. Unterlagen, wo ich mir mal einen Überblick verschaffen könnte, was das genau sein könnte? Hab zwar schon einiges auf der Liste, aber mit Sicherheit nicht alles. Gerne auch per Mail oder PN.

    Geschrieben von Felix H.
    Ich persönlich stelle mir da im Moment vor allem eine Art "abgesetzte Notrufannahme- und Informationsstelle" vor, die dazu dient, die weggefallene Verbindung des Bürgers zur Leitstelle zu ersetzen und zu ergänzen.

    Genau das ist der Plan. Oder was meint das Forum, einfach nur Zersplitterung und ich halte mich beser frei an CiFi`s Regel: "Auf dem Land stirbt man halt schneller, wer einsam wohnt, stirbt auch einsam"? :-)

    Gruss
    Ralf

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    AutorFeli8x H8., Hannover / Niedersachsen785036
    Datum16.03.2014 22:2925974 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.aber hast evtl. Unterlagen, wo ich mir mal einen Überblick verschaffen könnte, was das genau sein könnte? Hab zwar schon einiges auf der Liste, aber mit Sicherheit nicht alles. Gerne auch per Mail oder PN.
    Leider im Moment nicht, ich werd in den nächsten Tagen mal schauen, ob ich an die entsprechenden Übungsunterlagen nochmal rankomme.

    Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun!

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    AutorVolk8er 8C., Trier / RLP785037
    Datum16.03.2014 23:1825983 x gelesen
    Laut der GUV Info " Sicherheit im Feuerwehrhaus" http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-8554.pdf
    MUSS eine Fremdeinspeisung vorgesehen sein (Wenn keine Notstromversorgung vorhanden ist) um die Wichtigen Einrichtungen(Licht, Heizung , Fax und Telefon) betrieben zu können.

    Und die große Frage: Wie viele Feuerwehren haben eine Fremdeinspeisemöglichkeit ?

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW785039
    Datum16.03.2014 23:2326862 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.Ein Gerätehaus hat einige Vorteile gegenüber einer anderen öffentlichen Stelle:


    als "Notanlaufstelle" mag das noch gehen - für Notfallmeldungen, aber ein Gerätehaus kann m.E. niemals der "Betreuungsanlaufpunkt" werden, weil dann der Betrieb der Fw an sich in so einer Lage darunter leiden dürfte (und auch die Kollegen brauchen Versorgungs- und Ruhemöglichkeiten)...

    Daher ggf. andere öffentliche Einrichtungen ertüchtigen (ja das kostet nochmal Geld), wie eine Schule oder ein Schwimmbad o.ä.

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg785040
    Datum17.03.2014 00:4725655 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.So ist der Plan bisher. Wobei im TETRA-Betrieb ja theoretisch (!!) für eine längere Zeit auch ein Trupp mit HRT reichen würde.....

    Bis der irgendwo organisiert steht ist das TETRA System lange schon ausgefallen.

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    AutorTimo8 K.8, Salem / Ba-Wü785042
    Datum17.03.2014 06:1625752 x gelesen
    Hallo,

    schon mal mit den Katastrophenschutz und Krisenfall verantwortlichen in der Gemeinde und Kreis gesprochen? Nicht das ihr nachher 4 verschiedene Pläne habt und jeder den Würfel von seiner Seite her betrachtet.

    Gruß vom See
    T.
    www.feuerwehr-salem.de oder unter www.facebook.com/FeuerwehrSalem

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    AutorTimo8 K.8, Salem / Ba-Wü785044
    Datum17.03.2014 08:2725228 x gelesen
    Hallo Forumland,

    anbei ein Link zum BBK mit downloadbaren Informationen.

    Publikationen des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

    Gruß vom See
    T.
    www.feuerwehr-salem.de oder unter www.facebook.com/FeuerwehrSalem

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785050
    Datum17.03.2014 09:3525442 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.Orientier dich doch an den Wahlbezirken mit den Wahllokalen.Wobei die nicht immer sinnvoll aufgeteilt sind. Bei meinen Eltern laufen alle mit graden Hausnummer zur Grundschule, die mit ungraden zum Feuerwehrhaus (entgegengesetzte Richtung).

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785053
    Datum17.03.2014 09:4425495 x gelesen
    Als in Wuppertal das Telefonnetz (Festnetz + Mobil) ausgefallen war wurden folgende Maßnahmen ergriffen:
    - alle Gerätehäuser der FF besetzt
    - Die BOS (wer genau habe ich nicht im Kopf) fuhren langsam mit Blaulicht durch die Straßen um Notrufe entgegen zu nehmen
    - bei Taxen konnten Notrufe abgegeben werden
    - alle möglichen städtischen Gebäude wurden besetzt (glaube ich zumindest), da das städtische Telefonnetz noch lief

    Leider finde ich grade keine Presseberichte im Netz dazu.

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785054
    Datum17.03.2014 09:5425417 x gelesen
    Geschrieben von Christian R.- alle Gerätehäuser der FF besetzt

    Das klingt plausibel.

    Geschrieben von Christian R.- Die BOS (wer genau habe ich nicht im Kopf) fuhren langsam mit Blaulicht durch die Straßen um Notrufe entgegen zu nehmen

    Das klingt plausibel.

    Geschrieben von Christian R.- bei Taxen konnten Notrufe abgegeben werden

    Hier wird es schwierig. Technisch haben Taxen ja Funk an Bord. (Mal so als Frage: Da die Mobiltelefone immer "billiger" werden: Ist das so noch allgemein richtig?) Aber wurden die Taxi-Fahrer auch irgendwie auf ihre Funktion hingewiesen und dafür geschult oder vorbereitet? Ich will jetzt keine 8h-Schulung zur provisorischen Notrufannahme als Pflicht für Taxifahrer verlangen, nur frage ich mich was herauskommt, wenn die armen Typen dann ganz ohne Vorbereitung einen Notruf entgegennehmen und übermitteln sollen ...

    Geschrieben von Christian R.- alle möglichen städtischen Gebäude wurden besetzt (glaube ich zumindest), da das städtische Telefonnetz noch lief

    Besetzt durch wen mit welcher Qualifikation?

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785056
    Datum17.03.2014 10:0125382 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.Besetzt durch wen mit welcher Qualifikation?Keine Ahnung, aber die Person muss folgendes können:
    - Raum mit Telefon ausschließen (das dürfte das schwierigste sein)
    - (interne) Telefonnummer der Fw-Leitstelle kennen

    Man könnte auch noch den ÖPNV-Anbieter mit einbeziehen, da Busse auch Funk haben. Gleichzeit sollte man in der Vorplanung klären, dass die Funkzentralen im Notfall auch funktionieren (Notstrom etc.).

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW785057
    Datum17.03.2014 10:0525083 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.Technisch haben Taxen ja Funk an Bord. (Mal so als Frage: Da die Mobiltelefone immer "billiger" werden: Ist das so noch allgemein richtig?)

    Nein, nicht zwangsläufig.

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785058
    Datum17.03.2014 10:1825361 x gelesen
    Geschrieben von Christian R.Keine Ahnung, aber die Person muss folgendes können:
    - Raum mit Telefon ausschließen (das dürfte das schwierigste sein)
    - (interne) Telefonnummer der Fw-Leitstelle kennen


    Eine hervorragend einfache Feststellung. Dass die Person das Telefon auch bedienen können soll hast du jetzt nicht geschrieben. Na ja, ist ja auch nicht nötig, denn der Bürger (Betroffener) kann ja auch das Telefon selber bedienen.

    Jetzt mal ernsthaft:

    Wenn man die unterstellte Lage etwas genauer betrachtet, dann ist doch zu befürchten (erwarten), dass eine etwas größere Anzahl von Personen (Betroffenen) erscheint, die die Kommunikationsmöglichkeit nutzen wollen. Gleichzeitig wäre noch zu befürchten, dass die Anzahl der Leitungen zur Leitstelle eher nicht so groß ist (vielleicht kann technisch bedingt nur auf zwei Leitungen zurückgegriffen werden?).

    Also wäre doch zu beachten, dass die Person am Telefon erst mal eine gewisse Standhaftigkeit benötigt, wenn Dieter ankommt und ganz dringend mit seinem Kumpel Peter telefonieren will (für den ist das Angebot "Notsprechstelle" nicht gedacht), dann gibt es noch verschieden dringende Fälle. Ferner könnte es sogar notwendig werden, dass der Telefonist selber als Infozwischenspeicher fungiert (Tante Erna braucht dringend, aber nicht unbedingt in 10 Minuten das Medikament xy), und dann ist eine gewisse Qualifikation schon sinnvoll.

    Ich will jetzt nicht dazu aufrufen, den möglicherweise betroffenen Personenkreis vorher zu schulen. Nur wie wäre es damit eine gewisse "Hilfe" vorzubereiten - und wenn es nur vorgedruckte Merkblätter sind?

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern785059
    Datum17.03.2014 10:2325161 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S. Ich will jetzt keine 8h-Schulung zur provisorischen Notrufannahme als Pflicht für Taxifahrer verlangen, nur frage ich mich was herauskommt, wenn die armen Typen dann ganz ohne Vorbereitung einen Notruf entgegennehmen und übermitteln sollen ...

    Ich sags mal so, du hast zwar nicht unrecht aber die Frage ist wie ist dem Hilfesuchenden mehr geholfen, mit Taxifahrer vielleicht manchmal gut, manchmal mehr schlecht als recht oder im anderen Fall ohne Taxifahrer vielleicht gar nicht oder mit hohem Zeitverzug?


    Viele Grüße
    Christian


    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP785069
    Datum17.03.2014 12:3625379 x gelesen
    In Remagen hat man solche zusätzlichen Anlaufpunkte festgelegt und veröffentlicht.

    Geschrieben von Ralf R.Nun sind wir aber ziemlich ländlich hier aufgestellt und das könnte für einige Mitbürger ein recht langer Weg sein, bis die an ein Gerätehaus kommen.Wir haben auch mehrere Ortsteile ohne eigene Feuerwehreinheit, oder langgestreckt mit weiteren Wegen. Zusätzliche feste Anlaufstellen haben wir aber nicht. In der "Checkliste" des Innenministeriums, Punkt 4.2. stehen die möglichen Ausfälle der zivilen Kommunikationsstrukturen und der Ausfall unserer Alarmierungseinrichtungen im Kontext zu "Kontrollfahrten im Gemeindegebiet". Nach Punkt 4.4 soll es ja dann auch Bevölkerungshinweise mit Lautsprecherwagen geben. Ergo: Hilfsanlaufstellen sind schon mobil unterwegs.
    Muss man halt schauen, wieviel entsprechende Fahrzeuge man dazu hat (hier alle MTF + ELW1), und bei der Digitalfunkumrüstung, wenn der Hörer des analogen FuG mit dem Lautsprecher im Dachbalken zusammenhängt, diese Möglichkeit nicht stilllegen.

    Wenn es feste Orte sein sollen, im ländlichen Bereich, würde ich schauen ob ihr noch amtliche Bekanntmachungstafeln habt. Das wären dann Orte, die in der Bevölkerung schon aus anderem Kontext als Informationstelle bekannt sind.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785071
    Datum17.03.2014 12:5725138 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.In Remagen hat man solche zusätzlichen Anlaufpunkte festgelegt und veröffentlicht.

    Ich will das jetzt ja nicht gerade total verreißen, aber wenn ich da lese:
    Geschrieben von Stadt Remagen Die Weiterleitung von Notrufen erfolgt mittels Funkgerät oder über Handy an die FEZ. (hervorhebung durch mich), dann habe ich da Bedenken (sind alle Standorte mit beiden Techniken ausgerüstet oder hat jeder Standort nur eines der Geräte?) ...

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785073
    Datum17.03.2014 13:0125206 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.(hervorhebung durch mich), dann habe ich da Bedenken (sind alle Standorte mit beiden Techniken ausgerüstet oder hat jeder Standort nur eines der Geräte?) ...Mein Tipp: Da steht dann jemand mit Funkgerät oder Handy.

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorAlex8 K.8, Nürnberg / Bayern genauer:Franken785084
    Datum17.03.2014 18:2124872 x gelesen
    Hallo

    Das ist ja alles schön und gut mit den Posten der da mit Funkgerät und/oder Handy steht.
    Meines Wissens sind aber die Basisstationen der Netzbetreiber für ca. 2 Stunden Notbetrieb und die des Tetra-BOS-Netzes für ca. 4 Stunden ausgelegt.
    Sprich bis der Posten da steht und das die Bevölkerung mitgekriegt hat ist der Posten nutzlos.

    viele Grüße

    Alex

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785085
    Datum17.03.2014 18:2424729 x gelesen
    Geschrieben von Alex K.Meines Wissens sind aber die Basisstationen der Netzbetreiber für ca. 2 Stunden Notbetrieb und die des Tetra-BOS-Netzes für ca. 4 Stunden ausgelegt.

    Wer sagt denn das in den 4 Stunden nicht ein Notstromkonzept für die Tetra-BOS Stationen greift?

    Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorAlex8 K.8, Nürnberg / Bayern genauer:Franken785086
    Datum17.03.2014 18:3524698 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.
    Wer sagt denn das in den 4 Stunden nicht ein Notstromkonzept für die Tetra-BOS Stationen greift?

    Das dann bitte wer mit welchen Geräten betreiben will?

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW785087
    Datum17.03.2014 19:2324619 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.und dann halt auch besetzen.


    Über welchen Zeitraum soll sich das erstrecken und wie viel (%) rsp, welches Personal wird dafür abgestellt ?

    Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
    frei n.Bmark

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785088
    Datum17.03.2014 19:2524374 x gelesen
    Die dafür vorgesehenen Einheiten mit dafür vorgesehenen SE?
    Es kann sein das da nichts geplant ist, aber es kann ja durchaus sein.

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen785089
    Datum17.03.2014 19:3324795 x gelesen
    Geschrieben von Volker C.Laut der GUV Info " Sicherheit im Feuerwehrhaus" http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-8554.pdf
    MUSS eine Fremdeinspeisung vorgesehen sein

    Laut der GUV Info muss ja so einiges im FW-Haus sein. Sicherlich gibt es aber für Bestandsbauten keine Nachrüstsplicht.. Weder für eine Fremdeinspeisung, noch für so manch andere Dinge, die dort geschrieben sind. Oder irre ich da?
    Ich denke, wenn dem so wäre, müssten sehr viele Feuerwehrhäuser modernisiert, umgebaut oder eben geschlossen werden.
    Real gesehen, denke ich, wären sehr viele Feuerwehren bei einem Stromausfall von länger als eine Woche und bei einer Fläche von 1 - 2 Landkreisen völlig aufgeschmissen...

    Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzten, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand. (Arthur Schopenhauer)
    -
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    -
    http://pvsafety.de - Sicherheit im Feuerwehreinsatz

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785090
    Datum17.03.2014 19:4524693 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich W.Real gesehen, denke ich, wären sehr viele Feuerwehren bei einem Stromausfall von länger als eine Woche und bei einer Fläche von 1 - 2 Landkreisen völlig aufgeschmissen...

    Zumindest würde das eine oder andere Konzept mal auf den Prüfstand gestellt werden und die Fraktion "Passiert eh nix" wäre auch mal still.
    Wir mussten unser Notstromkonzept letzte Woche auch zwangsläufig mal testen. Quasi unter "Realbedingungen". Und prompt sind Sachen aufgefallen an die niemand gedacht hatte.

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    AutorPete8r L8., Chemnitz / Sachsen785091
    Datum17.03.2014 19:4624583 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Über welchen Zeitraum soll sich das erstrecken und wie viel (%) rsp, welches Personal wird dafür abgestellt ?

    Das war heute auch schon mal so mein Gedanke.
    Wenn es wieder mal länger dauert....wie lange kann ich denn mit meinen vorhandenen Kräften einen regelmäßigen Personalaustausch durchführen und ebenso die ja dann ebenfalls anfallenden anderen Aufgaben erledigen?.

    Ich denke das Gerätehäuser und das/die Rathäuser ein guter Anfang wären. Dazu evtl. noch Schulen,Kindergärten und MVZ(soweit vorhanden).
    Dort sollte man dann kommunal beschäftigte Leute einsetzen die man mittels einer Schnellbesohlung fit gemacht hat.

    Eins der größten Probleme dürfte sein das auch unser Notstrom sehr endlich ist und selbst Funk/Handy selber schon mal Strom brauchen wenn denn schon die "Umsetzter" funktionieren sollten ,-).

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern als ihr treu zu bleiben.

    (Friedrich Hebbel)

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg785092
    Datum17.03.2014 19:5024797 x gelesen
    Hallo

    Geschrieben von Michael L.Zumindest würde das eine oder andere Konzept mal auf den Prüfstand gestellt werden und die Fraktion "Passiert eh nix" wäre auch mal still.
    Wir mussten unser Notstromkonzept letzte Woche auch zwangsläufig mal testen. Quasi unter "Realbedingungen". Und prompt sind Sachen aufgefallen an die niemand gedacht hatte.

    z.B. ?

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785094
    Datum17.03.2014 19:5824847 x gelesen
    - In der Fahrzeughalle sind die Notstromsteckdosen an der Decke montiert. Da kommen jetzt Haken daneben um die Verlängerungskabel zugentlasten zu können.
    - Der vorgesehene Stellplatz vom Aggregat ist umgestaltet worden. Ggf. muss die Führung des Abgasschlauches geändert werden.
    - In den "Aufbauplan" müssen die Gefriertruhen aufgenommen werden, damit die laufen solange da noch Zeugs drin ist (Was bei einer Versorgungslage wohl nicht lange sein wird).
    - Beschriftung des Schaltkastens.

    Alles nix Wildes, aber doch Sachen die sonst nicht aufgefallen sind.

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785095
    Datum17.03.2014 20:5324653 x gelesen
    Hallo,

    so, nachdem ich Feierabend habe, kann ich jetzt auch mal hier antworten.
    Es werden also alle weiteren Fragen beantwortet und auch keine Anregung übersehen ;-)

    Geschrieben von Michael L.
    Orientier dich doch an den Wahlbezirken mit den Wahllokalen. Die sollten ja doch gut erreichbar sein.

    Hab mir heute ne Liste besorgt von meinem Arbeitgeber, das bringt mich schonmal weiter.
    Danke für den Tipp.

    Gruss
    Ralf

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    AutorFeli8x E8., Bergrheinfeld / Franken785096
    Datum17.03.2014 20:5524594 x gelesen
    Geschrieben von Michael L. - In der Fahrzeughalle sind die Notstromsteckdosen an der Decke montiert. Da kommen jetzt Haken daneben um die Verlängerungskabel zugentlasten zu können.

    Warum gerade an der Decke?

    Gruß
    Felix

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785097
    Datum17.03.2014 20:5624481 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Volker C.
    Laut der GUV Info " Sicherheit im Feuerwehrhaus" http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-8554.pdf MUSS eine Fremdeinspeisung vorgesehen sein (Wenn keine Notstromversorgung vorhanden ist) um die Wichtigen Einrichtungen(Licht, Heizung , Fax und Telefon) betrieben zu können.

    Wäre sicher schön, halte ich aber zumindest momentan für unrealistisch.
    Vielleicht kann ich zukünftig darauf einwirken, das bei Um- bzw. Neubauten entsprechende Einbauten vorgesehen werden.

    Gruss
    Ralf

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785098
    Datum17.03.2014 21:0024510 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Christian R.Wobei die nicht immer sinnvoll aufgeteilt sind. Bei meinen Eltern laufen alle mit graden Hausnummer zur Grundschule, die mit ungraden zum Feuerwehrhaus (entgegengesetzte Richtung).

    Geil, wie abgefahren ist das den?
    Nee, unsere sind da schon sinnvoller aufgeteilt.

    Gruss
    Ralf

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt785099
    Datum17.03.2014 21:0124454 x gelesen
    Aaaalso

    Problem 1:
    Die Menschen werden die geplanten Anlaufstellen nicht nur für Notrufe im eigentlichen Sinne besuchen. Sie werden sie so nutzen, wie sie auch die 112 bei Stromausfällen nutzen, sie werden fragen "was denn los ist", oder "wie lang es noch dauert". Sie wollen also Informationen. Die muss man bereitstellen. Eine Tafel mit einer gewissen Übersicht bietet sich an, mindestens müssen die Kräfte vor Ort informiert sein.

    Problem 2:
    Die Kräfte vor Ort (m.E. mindestens ein Trupp, entspr. ein TrFü) haben Bedürfnisse. Licht, Verpflegung, Abort, ggf. Heizung. Das lässt sich nicht wirklich mit Fahrzeugen sicherstellen. Dazu kommt noch, dass Fahrzeuge in so einer Lage ohnehin genug unterwegs sein dürften, und eher nicht fürs "Rumstehen" frei sind. Daraus die Problematik auch: Was mache ich, wenn ich für einen vorgesehenen "Meldeplatz", an dem ein Fahrzeug stehen soll, kein Fahrzeug übrig habe? => Schlecht.
    Ich brauche also eine Räumlichkeit, an der sich eine Toilette befindet, die ich (notdürftig) beheizen kann, und in der ich eine Beleuchtung anbringen kann, die Netzunabhängig ist. Stellt sich die Frage, ob das unbedingt mit einem Stromerzeuger sein muss, oder ob dafür nicht Möglichkeiten auf LED- und Batteriebasis mit entsprechender Bevorratung ausreichen. Evtl. noch gepaart mit einer tagsüber ausreichenden natürlichen Beleuchtung.
    Für die Verpflegung und Versorgung mit Informationen (die von oben nach unten) braucht man dann *ein* Fahrzeug, das alle Posten abklappert.

    Problem 3:
    Kommunikation. Das wird sicher das schwierigste. Dass wir nicht in überlasteten Handynetzen versuchen wollen, die überlastete Leitstelle zu erreichen, ist doch hoffentlich klar?
    Es bleiben Analogfunk und Digitalfunk. Ersteres ist sicher (ggf. in Form eines 4m-Handfunkgerätes oder eines (leistungsfähigeren) tragbaren Fahrzeuggerätes) eine relativ saubere Lösung für eine Notrufabsetzung, wird aber natürlich früher oder später ausfallen.
    Im Digitalfunk habe ich, sofern das Netz aufrechterhalten bleibt, ja mit einem Handfunkgerät das Problem gelöst. Steht das Netz nicht (mehr), hat man freilich Schwierigkeiten. Für Einsätze im FW-Bereich wird es da darauf hinauslaufen, dass man den Notruf gar nicht an die Leitstelle gibt, sondern an die eigene "Zentrale", die ja (evtl. mit einem Repeater - im Gerät geschaltet oder per Nachsprechen - dazwischen) im DMO erreichbar sein kann. Das lässt sich sicher in vielen Varianten darstellen, muss aber eben einfach mal live getestet werden.

    Problem 4:
    Wie groß müssen/dürfen die Abstände sein? Ich schreibe einfach meine persönliche Meinung dazu, wie ich es planen würde:
    - mindestens ca. 100, maximal ca. 1000 Einwohner auf einen Anlaufpunkt
    - in geschlossenen Ortsgebieten ca. 0,5-1,0 km Abstand zwischen den Anlaufpunkten
    - in lockerer Bebauung oder Industriegebieten ca. 1,5-3,0 km Abstand zwischen den Anlaufpunkten
    Das mit den Wahllokalen ist sicher kein grundsätzlich schlechter Gedanke, weil man dort Gebäude findet, die irgendwie in öffentlicher Hand sind. Da sind also Räume zugänglich. Das muss man evtl. natürlich noch sinnvoll ergänzen.

    Ja, das wird u.U. ganz schön viel. Vielleicht ein Grund, warum sich viele darüber lieber gleich gar keine Gedanken machen...

    Ich würde tatsächlich auch eher davon absehen, die Gerätehäuser als Anlaufpunkte vorzusehen, wenn es einigermaßen vermeidbar ist. Da dürfte es schon genug zu tun geben. Es gibt m.E. eine Reihe anderer Möglichkeiten; mehr oder weniger öffentliche Gebäude die grob geeignet erscheinen gibt es meist schon genug. Auf jeden Fall einzuplanen sind auch Orte, die ggf. daneben auch als Notunterkunft o.ä. vorgesehen sind, da kommen die Leute sowieso hin.
    Zur Vorbereitung kann man denke ich durchaus kleine Kisten packen, in denen dann das Nötigste drin ist. Tesa, Magnete, Papier, Schreibzeug, Kennzeichnungsmaterial, Beleuchtungsmaterial, EH-Kasten (sofern nicht überall in den Gebäudlichkeiten vorhanden), Übersicht über die Aufgabe und Handlungsgrundsätze, etc.

    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785100
    Datum17.03.2014 21:0224328 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Christian R.
    - Die BOS (wer genau habe ich nicht im Kopf) fuhren langsam mit Blaulicht durch die Straßen um Notrufe entgegen zu nehmen

    Das genau wollte ich mir bei unseren relativ großflächigen Gemeinden sparen. Dann lieber einen festen Punkt.

    Geschrieben von Christian R.
    - alle möglichen städtischen Gebäude wurden besetzt (glaube ich zumindest), da das städtische Telefonnetz noch lief

    Naja, dann kann ich auch die Hilfsanlaufstellen definieren, können ja auch öffentliche Gebäude sein.

    Gruss
    Ralf

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785101
    Datum17.03.2014 21:0624353 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Sebastian K.
    In der "Checkliste" des Innenministeriums, Punkt 4.2. stehen die möglichen Ausfälle der zivilen Kommunikationsstrukturen und der Ausfall unserer Alarmierungseinrichtungen im Kontext zu "Kontrollfahrten im Gemeindegebiet".

    Die liegt mir vor, zu den Kontrollfahrten hab ich schon weiter oben was geschrieben.

    Geschrieben von Sebastian K.
    und bei der Digitalfunkumrüstung, wenn der Hörer des analogen FuG mit dem Lautsprecher im Dachbalken zusammenhängt, diese Möglichkeit nicht stilllegen.
    Jepp, das wird auf jeden Fall berücksichtigt, die Fähigkeit für Durchsagen muss eine Feuerwehr heutzutage zwingend behalten.
    Noch geht`s ja mit den Funkgeräten.....

    Geschrieben von Sebastian K.
    Wenn es feste Orte sein sollen, im ländlichen Bereich, würde ich schauen ob ihr noch amtliche Bekanntmachungstafeln habt. Das wären dann Orte, die in der Bevölkerung schon aus anderem Kontext als Informationstelle bekannt sind.

    Grundsätzlich haben wir die noch. Ob die jetzt allerdings so wirklich bekannt sind, ich weiß ja nicht...

    Gruss
    Ralf

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785102
    Datum17.03.2014 21:0824133 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Alex K.
    Meines Wissens sind aber die Basisstationen der Netzbetreiber für ca. 2 Stunden Notbetrieb und die des Tetra-BOS-Netzes für ca. 4 Stunden ausgelegt.

    Handynetz weiß ich nicht, denke aber mal, die 2 Stunden sind nicht unrealistisch.
    Bezüglich des TETRA-Netzes hab ich mit unserer AS RLP Kontakt haben, dort wurde eine deutlich höhere Stundenzahl wie 4 angesetzt, da muss ich mich als Anwender ja erstmal drauf verlassen.

    Gruss
    Ralf

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP785103
    Datum17.03.2014 21:0924404 x gelesen
    Geschrieben von Peter L. Wenn es wieder mal länger dauert....wie lange kann ich denn mit meinen vorhandenen Kräften einen regelmäßigen Personalaustausch durchführen und ebenso die ja dann ebenfalls anfallenden anderen Aufgaben erledigen?.
    Ich halte das Personal für den schwierigsten Faktor bei solchen Lagen. Denn bei diesen Lagen und Konzepten geht man für meinen Geschmack zu sehr davon aus, dass einerseits die Gesellschaft an sich weitestgehend handlungsunfähig und (selbst)hilflos ist, andererseits aber die Einsatzkräfte von HiOrgs, FW, POL, aber auch die örtlichen Mitarbeiter von EVU... wie Roboter funktionieren, egal ob und wie sie familiär/betrieblich/existentiell selbst betroffen sind. Das werden sie aber nicht, d.h. alle Konzepte, die ab einer bestimmten Eskalation nicht eine massive Unterstützung aus nicht betroffenen Bereichen vorsehen, sind praktisch nicht umsetzbar.
    Das Problem ist, diese Eskalationsstufe festzulegen. Im Münsterland waren 250.000 Menschen betroffen, die meisten weniger als 4 Tage. Ulrich W. hat hier eben "länger als eine Woche und Fläche von 1 - 2 Landkreisen" in die Runde geworfen.
    Das Konzept in RLP, bzw. die "Checkliste" des Innenministeriums, die sowohl FW, Behörden als auch die EVU für das Thema sensibilisieren und abstimmen will, fängt an bei vorsorglichen Maßnahmen. Im Falle des Stromausfalls bei 30min Dauer ist dann die Besetzung der Gerätehäuser und dazugehöriger FEZ als Anlaufstellen zur Kommunikation vorgesehen. Bei einer Dauer über 2h und einer Betroffenheit von 3000 Personen gehen vordefinierte Meldewege nach oben, bis hin zu Landesbehörden und dem GLMZ. Aber: Die Versorgung der Bevölkerung wird in dieser "Checkliste" nicht detailierter angesprochen, genausowenig wie weitere Eskalationsstufen im Sinne von Zeiträumen und/oder betroffenen Personen. Ich glaube nicht, dass das vergessen wurde, sondern denke, man will das bewußt im Einzelfall dann innerhalb des Grundgerüsts regeln, weil man nicht glaubt jede räumliche und zeitliche Ausdehnung einer solchen Lage planen zu können.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785104
    Datum17.03.2014 21:1024345 x gelesen
    Geschrieben von Alex K.
    Geschrieben von Michael L.
    "Wer sagt denn das in den 4 Stunden nicht ein Notstromkonzept für die Tetra-BOS Stationen greift?"

    Das dann bitte wer mit welchen Geräten betreiben will?


    Auch hier, ich hatte Kontakt mit der AS RLP und es sind Lösungen laut dortiger Angabe vorbereitet, die ich allerdings nicht öffentlich posten werde.

    Auf jeden Fall hörte es sich durchdacht an.

    Gruss
    Ralf

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785105
    Datum17.03.2014 21:1124360 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Thomas M.
    Über welchen Zeitraum soll sich das erstrecken und wie viel (%) rsp, welches Personal wird dafür abgestellt ?

    Gute Frage, eine der fraglichen Punkte in der ganzen Angelegenheit.
    Gedacht hab ich mir eigentlich über die gesamte Dauer des Stromausfalls. Personell pro Anlaufstelle 2 Personen, das müssten wir eigentlich auch, notfalls unter Einsatz aller Löschzüge, auch längerfristig gestemmt bekommen.

    Gruss
    Ralf

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785107
    Datum17.03.2014 21:2424534 x gelesen
    Hallo Linus,

    Geschrieben von Linus D.
    Problem 1:
    Die Menschen werden die geplanten Anlaufstellen nicht nur für Notrufe im eigentlichen Sinne besuchen. Sie werden sie so nutzen, wie sie auch die 112 bei Stromausfällen nutzen, sie werden fragen "was denn los ist", oder "wie lang es noch dauert". Sie wollen also Informationen. Die muss man bereitstellen. Eine Tafel mit einer gewissen Übersicht bietet sich an, mindestens müssen die Kräfte vor Ort informiert sein.

    Jepp, ganz wichtiger Punkt, der auch schon ganz oben im Planentwurf steht. Alle Betreiligte (FW, Pol, RD, THW, Politiker, EVU) müssen mit einer Stimme das gleiche sagen. Sonst geht das in die Hose.

    Geschrieben von Linus D.
    q>Problem 2:
    Die Kräfte vor Ort (m.E. mindestens ein Trupp, entspr. ein TrFü) haben Bedürfnisse. Licht, Verpflegung, Abort, ggf. Heizung. Das lässt sich nicht wirklich mit Fahrzeugen sicherstellen. Dazu kommt noch, dass Fahrzeuge in so einer Lage ohnehin genug unterwegs sein dürften, und eher nicht fürs "Rumstehen" frei sind. Daraus die Problematik auch: Was mache ich, wenn ich für einen vorgesehenen "Meldeplatz", an dem ein Fahrzeug stehen soll, kein Fahrzeug übrig habe? => Schlecht.
    Ich brauche also eine Räumlichkeit, an der sich eine Toilette befindet, die ich (notdürftig) beheizen kann, und in der ich eine Beleuchtung anbringen kann, die Netzunabhängig ist. Stellt sich die Frage, ob das unbedingt mit einem Stromerzeuger sein muss, oder ob dafür nicht Möglichkeiten auf LED- und Batteriebasis mit entsprechender Bevorratung ausreichen. Evtl. noch gepaart mit einer tagsüber ausreichenden natürlichen Beleuchtung.
    Für die Verpflegung und Versorgung mit Informationen (die von oben nach unten) braucht man dann *ein* Fahrzeug, das alle Posten abklappert.

    Jetzt bin ich mal ehrlich, an die Bedürfnisse der Trupps hab ich bisher nicht gedacht :-(
    Ist aber ein wichtiger Punkt, müss ich mir weiter Gedanken drüber machen.

    Geschrieben von Linus D.
    Problem 3:
    Kommunikation. Das wird sicher das schwierigste. Dass wir nicht in überlasteten Handynetzen versuchen wollen, die überlastete Leitstelle zu erreichen, ist doch hoffentlich klar?
    Es bleiben Analogfunk und Digitalfunk. Ersteres ist sicher (ggf. in Form eines 4m-Handfunkgerätes oder eines (leistungsfähigeren) tragbaren Fahrzeuggerätes) eine relativ saubere Lösung für eine Notrufabsetzung, wird aber natürlich früher oder später ausfallen.
    Im Digitalfunk habe ich, sofern das Netz aufrechterhalten bleibt, ja mit einem Handfunkgerät das Problem gelöst. Steht das Netz nicht (mehr), hat man freilich Schwierigkeiten. Für Einsätze im FW-Bereich wird es da darauf hinauslaufen, dass man den Notruf gar nicht an die Leitstelle gibt, sondern an die eigene "Zentrale", die ja (evtl. mit einem Repeater - im Gerät geschaltet oder per Nachsprechen - dazwischen) im DMO erreichbar sein kann. Das lässt sich sicher in vielen Varianten darstellen, muss aber eben einfach mal live getestet werden.


    Wie oben geschrieben, ich verlasse mich da mal auf die AS, hörte sich recht durchdacht an.
    Leitstelle wäre, da RLP, außen vor, da wir ja in jeder VG eine der in Feuerwehrdeutschland sehr bekannten FEZen vorhalten. Die sind nebenbei gesagt eine tolle Einrichtung für solche Lagen.
    (Und jetzt prügelt auf mich ein :-) )

    Geschrieben von Linus D.
    Problem 4:
    Wie groß müssen/dürfen die Abstände sein? Ich schreibe einfach meine persönliche Meinung dazu, wie ich es planen würde:
    - mindestens ca. 100, maximal ca. 1000 Einwohner auf einen Anlaufpunkt
    - in geschlossenen Ortsgebieten ca. 0,5-1,0 km Abstand zwischen den Anlaufpunkten
    - in lockerer Bebauung oder Industriegebieten ca. 1,5-3,0 km Abstand zwischen den Anlaufpunkten


    Ganz ehrlich? Für unsere VG vollkommen ungeeignet, sind wir zu ländlich für. Ich werde mich daher auf die Wahllokal-Lösung konzentrieren.

    Geschrieben von Linus D.
    Ja, das wird u.U. ganz schön viel. Vielleicht ein Grund, warum sich viele darüber lieber gleich gar keine Gedanken machen...

    Das glaube ich auch, seitdem ich mit der Planung angefangen habe.......

    Geschrieben von Linus D.
    Zur Vorbereitung kann man denke ich durchaus kleine Kisten packen, in denen dann das Nötigste drin ist. Tesa, Magnete, Papier, Schreibzeug, Kennzeichnungsmaterial, Beleuchtungsmaterial, EH-Kasten (sofern nicht überall in den Gebäudlichkeiten vorhanden), Übersicht über die Aufgabe und Handlungsgrundsätze, etc.

    Grundsätzlich gute Idee. Mache mich da schon mal auf die Contra der Fraktion: "Passiert eh nicht"-Leute bereit :-)

    Gruss
    Ralf

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland785108
    Datum17.03.2014 21:4424397 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.Mache mich da schon mal auf die Contra der Fraktion: "Passiert eh nicht"-Leute bereit :-
    Da könnte man mal eine Umfrage starten. Mich würde interessieren, wie viele genau das sagen und solche Planungen einer "Überkatastrophe" für Firlefanz halten.

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP785109
    Datum17.03.2014 21:46   24608 x gelesen
    Geschrieben von Linus D. Ja, das wird u.U. ganz schön viel. Vielleicht ein Grund, warum sich viele darüber lieber gleich gar keine Gedanken machen...Ehrlich: Wenn du dir soviele Gedanken machst, ist es vielleicht doch besser sich gar keine zu machen. Mit solcher Perfektion und dem Versuch, die Vollkaskomentalität der Bürger getreu dem "Dienstleistungsgedanken" zu fördern wo es nur geht, wird man zwangsläufig in der Umsetzung scheitern. Ich sehe den ersten Bürger schon mit Schlafzeug und Vorfreude aufs 3-Gang-Menü nach 40min Stromausfall am Gerätehaus klopfen...
    Du musst in den Planungen die räumliche und zeitliche Ausdehnung des Stromausfalls berücksichtigen, d.h. für unterschiedliche Stufen auch unterschiedliche Anforderungen an die eigenen Ressourcen sowie einen unterschiedlichen Grad der Bedürfnisbefriedigung fürs Volk ansetzen. Stromausfall ist nicht gleich Stromausfall. Die Landes-Checkliste hier fängt bei 30min Stromausfalldauer an, die ersten größeren (behördlichen) Wege gehen ab 2h und 3000 Betroffenen los. Wenn dann nach 30min die Anlaufstelle besetzt ist, ist das eine reine "bemannte Telefonzelle". Da muss keiner großartig Informationen herausgeben, die er im Regelfall dann eh noch nicht hat. "Ja, Strom ist weg, warum und wie lange weiß ich auch nicht." Und wenn beim kleinen Stromausfall ohne Versorgungsnotwendigkeit an der Anlaufstelle zwei Einsatzkräfte da sind und einer muss mal für kleine/große Jungs, dann geht er eben mal kurz heim oder zum Nachbarn. Beim BMA-Alarm rufe ich auch noch keine Dixies weil's ja vielleicht ein Großbrand werden könnte.
    Wenn dann später irgendwann Lautsprecherwagen durch die Gegend fahren, sollten die Anlaufstellen natürlich den gleichen Wissenstand haben, spielen dann aber ihre eigentliche Rolle eh nicht mehr in dem Maße. Dann kommen wirkliche "Versorgungsstellen" ins Spiel, die dann auch woanders sein dürfen. Im Zweifelsfall auch im Nachbarort. Und weitaus mehr Personal verschiedenster HiOrgs, überörtliche Kräfte...

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorVolk8er 8C., Trier / RLP785110
    Datum17.03.2014 21:5024465 x gelesen
    So ne Fremdeinspeisung ist keine Hexerei. Bei uns wurden 10 Gerätehäuser nachgerüstet. In unserem neueren hat es ca. 2 Stunden gedauert, bis der beauftragte Elektrobetrieb fertig war.
    An den Kosten haben sich die Stadtwerke seinerzeit beteiligt. Pro Gerätehaus sind 1000 eur. berechnet worden.

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP785112
    Datum17.03.2014 21:57   24791 x gelesen
    Geschrieben von Frank E. Da könnte man mal eine Umfrage starten. Mich würde interessieren, wie viele genau das sagen und solche Planungen einer "Überkatastrophe" für Firlefanz halten.Ich mache mein Kreuz bei:
    "Überkatastrophen werden passieren, aber wenn ich diese so plane, dass ich bei Kleinstlagen schon mit Katastrophengegenmitteln antrete, bei der Bevölkerung jeden Selbsthilfegedanken im Keim ersticke und nicht von vornherein akzeptiere, dass die Lage für alle Beteiligten ein spürbarer Verlust an Bequemlichkeit und Alltag bedeuten wird, dann wird es mit großer Wahrscheinlichkeit wirklich nur Firlefanz."

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785113
    Datum17.03.2014 22:2024429 x gelesen
    Sonst ist wenig Platz da. An der Rückwand hängen die Haken mit der Einsatzkleidung, an der Front ist zwischen den Toren auch wenig Platz.
    Daher wohl der beste Platz um flexibel zu sein.

    Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorFeli8x H8., Hannover / Niedersachsen785114
    Datum17.03.2014 22:2224255 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Ich halte das Personal für den schwierigsten Faktor bei solchen Lagen. Denn bei diesen Lagen und Konzepten geht man für meinen Geschmack zu sehr davon aus, dass einerseits die Gesellschaft an sich weitestgehend handlungsunfähig und (selbst)hilflos ist, andererseits aber die Einsatzkräfte von HiOrgs, FW, POL, aber auch die örtlichen Mitarbeiter von EVU... wie Roboter funktionieren, egal ob und wie sie familiär/betrieblich/existentiell selbst betroffen sind. Das werden sie aber nicht, d.h. alle Konzepte, die ab einer bestimmten Eskalation nicht eine massive Unterstützung aus nicht betroffenen Bereichen vorsehen, sind praktisch nicht umsetzbar.
    Ja, das sehe ich genauso! Wer sich mal auf eine etwas entspanntere Art und Weise mit dem Thema "Großflächiger Stromausfall und Reaktion der Bevölkerung (und auch der Hilfskräfte)" auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich das Buch "Blackout" von Marc Elsberg. Ist zwar alles in Allem ein Techno-Thriller und kein Fachbuch, scheint aber recht glaubhaft recherchiert und kommt auch zu ähnlichen "Ergebnissen", wie sie in Studien auch formuliert wurden...

    Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun!

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland785116
    Datum17.03.2014 22:3024410 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.und nicht von vornherein akzeptiere, dass die Lage für alle Beteiligten ein spürbarer Verlust an Bequemlichkeit und Alltag bedeuten wird, dann wird es mit großer Wahrscheinlichkeit wirklich nur Firlefanz
    Ich gehe somit davon aus, dass Du eine beheizbare Streckenposten-Toilette nicht mit einplanen würdest.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW785117
    Datum17.03.2014 23:0624292 x gelesen
    Geschrieben von Linus D.eine Beleuchtung anbringen kann, die Netzunabhängig ist. Stellt sich die Frage, ob das unbedingt mit einem Stromerzeuger sein muss, oder ob dafür nicht Möglichkeiten auf LED- und Batteriebasis mit entsprechender Bevorratung ausreichen.

    Mal so nebenher weil sie schon fast vergessen sind;
    Petroleumlampen
    zB Typ Feuerhand 276 Baby mit 1Liter ~ 50 Stunden Brenndauer oder auch 20Std. pro Tankfüllung.
    Da die einsatzbereite Lampe quasi unbegrenzt Lagerfähig ist würde ich sie im Kauf für den Tag X jeder LED vorziehen.



    Geschrieben von Linus D.mindestens ca. 100, maximal ca. 1000 Einwohner auf einen Anlaufpunkt

    Bei uns wäre das mind. ; ~60 Punkte = 60TF + 60FM = 120FMSB oder 50% unserer Einsatzkräfte.
    In der Realität wären wir als FW dann handlungsunfähig.

    Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
    frei n.Bmark

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt785118
    Datum17.03.2014 23:3524291 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.dem Versuch, die Vollkaskomentalität der Bürger getreu dem "Dienstleistungsgedanken" zu fördern wo es nur geht
    Habe ich das? Ich glaube nicht. Keine organisationelle Vorbereitung auf Katastrophenfälle kann eine saubere persönliche Vorbereitung und herausbildung persönlicher und nachbarschaftlicher Resilienz ersetzen.
    Ich meinte nur, dass der Gedanke "hier nur Notrufe" nicht funktionieren wird.

    Geschrieben von Sebastian K.Du musst in den Planungen die räumliche und zeitliche Ausdehnung des Stromausfalls berücksichtigen, d.h. für unterschiedliche Stufen auch unterschiedliche Anforderungen an die eigenen Ressourcen sowie einen unterschiedlichen Grad der Bedürfnisbefriedigung fürs Volk ansetzen.
    Selbstverständlich. Es gibt immer mehrere "Eskalationsstufen". Oft wird man sogar mit den hier zitierten 30 Minuten nicht hinkommen, bis man eine geeignete Stelle besetzt hat.
    Man sollte nur für die verschiedenen Eskalationsstufen den Plan schon grob in der Hand haben. Das spart Arbeit und Stress.

    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen785121
    Datum18.03.2014 07:2024240 x gelesen
    Natürlich ist sie das nicht. Allerdings muß dann auch noch eine entsprechende NEA her, aber manche betrachten soetwas wie Fremdeinspeisung als Luxus.
    Alleine aus finaziellen Gründen. Schau Dir die mal in manchen Gemeinden die PSA oder dern Fuhrpark an...
    Aber ich komme vom Thema ab :-)

    Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzten, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand. (Arthur Schopenhauer)
    -
    Meine Beiträge sind ausschließlich meine private Meinung und sind nur für dieses Forum bestimmt!
    -
    http://pvsafety.de - Sicherheit im Feuerwehreinsatz

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785127
    Datum18.03.2014 10:0024041 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.Daher wohl der beste Platz um flexibel zu sein.Außerdem liegen die so, dass da niemand ausversehen eine Kaffeemaschine oder einen Staubsauger oder sonst was dran hängt.

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785129
    Datum18.03.2014 10:0423904 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.Naja, dann kann ich auch die Hilfsanlaufstellen definieren, können ja auch öffentliche Gebäude sein.Es ging darum, dass die Stadt Wuppertal ein eigenes, von der Telekom unabhängiges Telefonnetz betreibt. Damals gab es einen Ausfall bei der Telekom, so dass fast alle städtischen Gebäude mit der Fw-Leitstelle ohne Probleme telefonieren konnten. Ich weiß allerdings nicht, ob das bei einem Stromausfall auch funktionieren würde...

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz785134
    Datum18.03.2014 11:4423924 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Ulrich W.Laut der GUV Info muss ja so einiges im FW-Haus sein. Sicherlich gibt es aber für Bestandsbauten keine Nachrüstsplicht.. Weder für eine Fremdeinspeisung, noch für so manch andere Dinge, die dort geschrieben sind. Oder irre ich da?

    Neben so manchen für kleine Ortsfeuerwehren sicherlich überzogenen Dinge gibt es auch einige schlichtweg fehlerhafte Auflistungen in der genannten Publikation. Wie ist z.B. bei der nötigen Durchfahrtsbreite die genaue Definition? Auf Seite 19 ist eindeutig in der Skizze der Abstand von 50cm zu jeder Seite ab Außenkante Rückspiegel gemessen. Auf Seite 20 steht, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von 3,50m selbst für breiteste Fahrzeuge nach StVZO ausreicht. Mal davon abgesehen, dass die maximale Breite nach StVZO 2,55m ist (um die 5cm will ich jetzt mal nicht streiten), kommen da ja die Spiegel noch hinzu. Die können locker nochmal 20-30cm weiter rausstehen pro Seite.

    Gruß,
    Michael

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    AutorVolk8er 8C., Trier / RLP785163
    Datum18.03.2014 21:2423909 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich W.Aber ich komme vom Thema ab :-) st aber Recht.
    bei uns kamen mehrere Dinge zusammen: Wir hatten einen größeren Stromausfall im Sommer nach dem großen Winterausfall im Münsterland Argument hier: Es ist alles gut gegangen weil es Sommer war, aber im Winter, bei Schnee...). Und die Stadtwerke haben großzügig unterstützt.

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785176
    Datum19.03.2014 09:4523962 x gelesen
    Geschrieben von Volker C.Und die Stadtwerke haben großzügig unterstützt.Wieso sollten sie das auch nicht tun?

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorMich8ael8 T.8, Butzbach / Hessen785180
    Datum19.03.2014 12:0823592 x gelesen
    Mit welchen Aggregaten speisst ihr ein?

    Gruß Michael

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785181
    Datum19.03.2014 12:5823528 x gelesen
    Knurz 8kVA. Bei erhöhtem Bedarf können wir auch auf ein Endress 13kVA zurückgreifen.

    Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg785182
    Datum19.03.2014 13:0224505 x gelesen
    hallo,

    ev. lohnt es sich mal über den Tellerrand zu schauen und Kommunikationsexperten mit ins Boot zu nehmen:

    => Funkamateure

    Deren Verband, der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. ( DARC ) ist seit einigen Jahre wieder ins Sachen Notfunk recht aktiv:

    => Notfunkeferat des DARC e.V.

    Der DARC ist bundesweit vertreten.Er gliedert sich in 24 Distrikte und ca. 1050 Ortsverbände.

    Ein kleiner Teil der mehr als 40.000 im DARC organisierten Funkamateure sind auch im Notfunk aktiv.

    In der p.gifBundestagsdrucksache 17/5672: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung werden diese Experten erwähnt:

    9. Vernetzte Katastrophenbewältigung ohne Netz
    ...
    - Weitere Optionen bei einem Stromausfall sind die Errichtung provisorischer Feldkabelnetze, die Unterstutzung durch Funkamateure gemäß § 2 Absatz 2 Amateurfunkgesetz sowie der Ruckgriff auf Satellitenkommunikation. Die Kommunikation mittels Feldkabeln erfolgt mithilfe mobiler Stromerzeuger, die nach kurzer Zeit mit Treibstoff versorgt werden mussen. Dagegen sind die energietechnischen Anforderungen wird unabhängig von einer bestehenden und mit Strom versorgten Funkinfrastruktur ausgeubt. Übliche Funkgeräte sind mit Batterien, Autobatterien oder Solarzellen auch uber große Entfernungen zu betreiben. ...

    2.1.2.1 Rechtliche Grundlagen
    ...
    Erwähnenswert ist des Weiteren noch das Gesetz uber den Amateurfunk (AFuG), das in § 2 als Amateurfunkdienst einen Funkdienst definiert, der u. a. zur Unterstutzung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen werden kann. § 5 sieht fur den Not- und Katastrophenfall ausdrucklich eine Ausnahme fur das Verbot der Übermittlung von Nachrichten an Dritte (nicht Funkamateure) vor. Eine staatliche Inanspruchnahme des Amateurfunks im Krisenfall lässt sich daraus nicht ableiten, eventuell könnte die allgemeinere Norm des § 323c Strafgesetzbuch (Unterlassene Hilfeleistung) in diesen Fällen greifen und eine Pflicht des Funkamateurs zur
    kommunikativen Hilfe im Katastrophenfall begrunden. ...

    Funkamateure kennen sich in Funktechnik sehr gut aus. Sie haben eigene Funkausrüstungen deren Leistungsfähigkeit die der Funkausrüstungen der BOS in Teilbereichen deutlich überschreitet.

    Viele Funkamteure haben in ihren Autos Mobilfunkgeräte eingebaut mit denen sie in den 2m- und 70cm-Amateurfunkbändern mit z.B. 50 Watt Sendeleistung arbeiten können. In Deutschland gibt es sehr viele Amateurfunkrelais auf 2m und 70cm. (vergleichbar mit den BOS-4m-Relais). Ein Teil davon ist sogar notstromfähig bzw. kann mit wenig Aufwand auch ohne Stromnetz betrieben werden.

    So ist z.B. die Region Stuttgart durch einige netzunabhängige Amateurfunkrelais so gut versorgt das man aus dem Stand heraus dort ein regionales Notfunknetz auf diesen Amateurfunkfrequenzen betreiben kann. Wenn das nicht reicht kann ich mit einem Knopfdruck mein in das Auto eingebaute Mobilfunkgerät eine portable Relaisstelle erstellen und betreiben.

    Deutschlandweit:
    p.gifRelaisfunkstellen 2m / 10m in Deutschland -- Karte aus cq-DL 5/2013, im PDF-Format, 58 kByte
    p.gifRelaisfunkstellen 70cm in Deutschland -- Karte aus cq-DL 6/2013, im PDF-Format, 85 kByte

    Wie schon in der Studie erwähnt können die aufgrund Ihrer Ausrüstung und vor allem Ihres KnowHows sehr gut improvisieren und auch dann noch Funkbetrieb machen wenn alle anderen Kommunikationsnetze ausgefallen sind. Bei allen grossen Katastrophen waren Funkamateure in der Regel die Ersten die Informationen aus einem Schadensgebiet herausgebracht haben. ( hier gibt es Berichte ).

    Der Aufbau und der netzunabhängige Betrieb von Meldepunkte mit Weiterleitung der Meldungen ist ein Bestandteil des Notfunks wie ihn die Funkamateure betreiben.

    Ev. lohnt es sich da einfach mal Kontakt mit den Spezialisten aufzunehmen und anzufragen ob die auf lokaler Ebene Euch da unterstüzen.

    Da Funkamateure erst nach einer bestandenen Amateurfunkprüfung funken dürfen gibt es bei denen ein hohes technisches und betriebliches KnowHow. Das wird jetzt immer mehr erkannt.

    Es gibt schon Organisationen der BOS bzw. Behörden die jetzt anfangen Funkamateure zur Unterstützung mit ins Boot zu nehmen.



    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorGerr8it 8L., Frankfurt / Hessen785188
    Datum19.03.2014 13:5923383 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Wenn es feste Orte sein sollen, im ländlichen Bereich, würde ich schauen ob ihr noch amtliche Bekanntmachungstafeln habt. Das wären dann Orte, die in der Bevölkerung schon aus anderem Kontext als Informationstelle bekannt sind.

    Oder per Ausrufer, ja die gibt es teilweise noch "Bekanntmachung.... Bekanntmachung..."

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein



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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg785192
    Datum19.03.2014 16:5423512 x gelesen
    Nachtrag:

    @Ralf R.

    fragt doch mal in deiner Feuerwehr ob es dort Funkamateure gibt. Die könnt Ihr dann gleich mit deren Funktechnik einbinden. Die kennen dann auch noch andere Funkamateure aus der Gegend die da bei Bedarf ev. auch unterstüzen würden.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorMich8ael8 T.8, Butzbach / Hessen785200
    Datum19.03.2014 20:0623426 x gelesen
    Ihr speist also mit einem Feuerwehr Stromerzeuger in ein hausnetz ein?

    Gruß Michael

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    AutorVolk8er 8C., Trier / RLP785201
    Datum19.03.2014 20:2423514 x gelesen
    Weil die Stadtwerke eine GmbH sind und es in RLP nicht Aufgabe der Stadtwerke ist, für die Ausstattung zu sorgen.

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern785211
    Datum19.03.2014 23:4123457 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.Knurz 8kVA. Bei erhöhtem Bedarf können wir auch auf ein Endress 13kVA zurückgreifen.

    Klingt wie wenns eure Feuerwehrstromerzeuger sind die ihr im Lager/auf den Fahrzeugen habt?


    Gruß
    Christian


    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785217
    Datum20.03.2014 09:0023315 x gelesen
    Ja, sind es, zumindest steht dafür einer am Lager.
    Worauf wollt ihr hinaus?
    Das wir in ein Hausnetz einspeisen? - Das ist ein komplett getrenntes Netz.
    Das das EVU uns einen Strick draus dreht? - Im Gegenteil, die waren begeistert das sie das nicht machen mussten.

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    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785222
    Datum20.03.2014 09:3823004 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.Im Gegenteil, die waren begeistert das sie das nicht machen mussten.Das kann ich mir gut vorstellen, was kostet es denn jährlich einen Stromerzeuger vorzuhalten, inklusive Anschaffung, Wartung, Platzbedarf, Pürfungen? Und Dinge, die für bestimmte Notfälle vorgesehen sind, können auch nicht mehr als allgemeine Reserve zur Verfügung stehen.

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785223
    Datum20.03.2014 09:4123035 x gelesen
    Geschrieben von Volker C.Weil die Stadtwerke eine GmbH sind und es in RLP nicht Aufgabe der Stadtwerke ist, für die Ausstattung zu sorgen.Nur weil man eine privatwirtschaftliche Rechtsform hat, heißt es nicht, dass man nicht für Notfälle vorsorgt. In Wuppertal sind die Stadtwerke auch "privat", dennoch halten sie NEA und Trinkwasser behälter vor (Zwar nicht für den KatFall, aber für normale Vorfälle, wie Rohr- oder Leitungsbrüche). So etwas kann man auch in Plänen berücksichtigen.

    Christian Rosenau

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    AutorChri8sti8an 8B., Magdeburg / Sachsen-Anhalt785226
    Datum20.03.2014 10:3822989 x gelesen
    Ich habe hier immer wieder gelesen dass die Fahrzeuge Streife fahren sollen. Aber scheinbar hat bisher niemand bedacht dass auch die irgendwann tanken müssen, oder ich habe es überlesen. Und dann eine Tankstelle mit Notstromeinspeisung zu finden wird wohl auch nicht gerade einfach werden.

    Genauso die Benutzung der Toiletten. Fällt der Strom aus laufen die Pumpen nicht mehr. Zwar habe ich noch einen Restdruck auf der Leitung, aber ich würde mal grob sagen alles über dem 3. Stock hat sofort kein Wasser mehr und die anderen werden auch sehr schnell trocken liegen.
    Und wenn die Wasserverdorgung lahm liegt haben wir wohl auch ein kleines Problemchen mit der Löschwasserversorgung wenn wir nicht gerade Brunnen, Zisternen oder offene LW Entnahmestellen haben.

    Vor dem Hintergrund muss man natürlich auch wissen ob und wann die Wasserwerke eine Notsromversorgung in Betrieb nehmen können.

    Ich gebe hier nur meine eigene Meinung wieder.

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY785227
    Datum20.03.2014 10:5323112 x gelesen
    Servus,

    Geschrieben von Christian B.Genauso die Benutzung der Toiletten. Fällt der Strom aus laufen die Pumpen nicht mehr. Zwar habe ich noch einen Restdruck auf der Leitung, aber ich würde mal grob sagen alles über dem 3. Stock hat sofort kein Wasser mehr und die anderen werden auch sehr schnell trocken liegen.

    wieso sollte da der Druck so stark abfallen. Normalerweise liegen die Wasserspeicher so hoch, dass sie, bis auf wirklich hohe Häuser, mit dem vorhandenen Druck auskommen. Und wenn man den Wasserverbrauch eingrenzt und nicht zum Auto waschen oder Rasen gießen anfängt, dann haben diese Speicher doh eine Kapazität von einigen Tagen.
    Und in hohen Häusern oder Hochhäusern müßte normalerweise im Gebäude ein Speicher vorhanden sein, denn es ist extrem unwahrscheinlich, dass für jeden Toilettengang die Pumpen anlaufen.
    Über die Kapazität dieser Speicher sollte der DVGW Auskunft geben können.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785228
    Datum20.03.2014 11:0022900 x gelesen
    Geschrieben von Anton K.Und wenn man den Wasserverbrauch eingrenzt und nicht zum Auto waschen oder Rasen gießen anfängt, dann haben diese Speicher doh eine Kapazität von einigen Tagen.

    Punkt 1: Zu Beginn des ereignisses weißt du noch nicht, dass es mehrere Tage dauern wird. Die ersten zwei Stunden lang hast Du die Hoffnung, dass es bei einem halben Tag bleibt, nach ca. 5 stunden hoffst Du, dass es bei einem Tag bleibt. Erst nach 24 Stunden dämmert Dir, dass es länger dauern wird. Und selbst der Energieversorger weiß nicht genau, wie gut die vorbereiteten / vorgeplanten Maßnahmen klappen.

    Punkt 2: Glaubst Du ernsthaft, dass sich die breite Masse der Bevölkerung an die Aufforderung hält, möglichst wenig Wasser zu entnehmen? Entweder sperrst Du die Versorgung ab, oder du kannst davon ausgehen, dass der Vorrat bald leer ist.

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785229
    Datum20.03.2014 11:1522853 x gelesen
    Geschrieben von Christian B.Genauso die Benutzung der Toiletten. Fällt der Strom aus laufen die Pumpen nicht mehr. Zwar habe ich noch einen Restdruck auf der Leitung, aber ich würde mal grob sagen alles über dem 3. Stock hat sofort kein Wasser mehr und die anderen werden auch sehr schnell trocken liegen.
    Und wenn die Wasserverdorgung lahm liegt haben wir wohl auch ein kleines Problemchen mit der Löschwasserversorgung wenn wir nicht gerade Brunnen, Zisternen oder offene LW Entnahmestellen haben.
    Genau dafür gibt es Notbrunnen.

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern785233
    Datum20.03.2014 12:2622932 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.Worauf wollt ihr hinaus?

    Das das so einfach nicht geht, bzw. wenn dann nur mit einem einzigen Verbraucher, siehe hier Seite 4 und 5.

    Oder wird da jedesmal am Generator der Anschlußkasten umgebaut? Und hinterher wieder entfernt? Und wer macht das dann?

    Geschrieben von Michael L.Das das EVU uns einen Strick draus dreht? - Im Gegenteil, die waren begeistert das sie das nicht machen mussten.

    Vermutlich wissen die nicht mit was da eingespeist wird.

    Ist nix neues, wir haben das auch immer so geplant bis wir dann auch da drüber gestolpert sind, Einspeisung ins Haus (auch ein separates NEtz) mitm Feuerwehrstromerzeuger ist keine gute Idee einfach so ohne nachzudenken.
    Das schlimme ist das selbst Elektriker, Energieversorger und ähnliche von denen man meint sie hätten Ahnung oft auch nicht wissen was sie tun .....


    Gruß
    Christian


    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785234
    Datum20.03.2014 12:5122867 x gelesen
    Geschrieben von Christian S.Oder wird da jedesmal am Generator der Anschlußkasten umgebaut? Und hinterher wieder entfernt? Und wer macht das dann?

    Und bloß weil in diesem Dokument nun drin steht, dass in dem Anschlusskasten angeblich etwas umgebaut werden müsse (Konjunktiv) glaubst Du das? Es ist also nicht vorstellbar, dass es ohne Umbau am tragbaren Stromerzeuger geht?

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern785236
    Datum20.03.2014 12:5522937 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.Und bloß weil in diesem Dokument nun drin steht, dass in dem Anschlusskasten angeblich etwas umgebaut werden müsse (Konjunktiv) glaubst Du das? Es ist also nicht vorstellbar, dass es ohne Umbau am tragbaren Stromerzeuger geht?

    Hättest du meinen Beitrag komplett gelesen hättest du meine Fragezeichen gelesen, ich weiß ja nicht wie es dort gemacht wird/wurde. Fakt ist aber das dort genormte Feuerwehrstromerzeuger beuntzt werden.

    Geschrieben von Uwe S.Es ist also nicht vorstellbar, dass es ohne Umbau am tragbaren Stromerzeuger geht?

    Möglicherweise, ich bin aber kein Fachmann auf dem Gebiet und habe deshalb nachgefragt, sicherlich kannst du als Fachmann aber etwas zur Erhellung beitragen und Licht ins Dunkel bringen.
    Was wäre denn die Alternativmöglichkeit um die Problematik nicht zu haben?


    Gruß
    CS


    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785239
    Datum20.03.2014 13:2422738 x gelesen
    Geschrieben von Christian S.Hättest du meinen Beitrag komplett gelesen hättest du meine Fragezeichen gelesen, ich weiß ja nicht wie es dort gemacht wird/wurde. Fakt ist aber das dort genormte Feuerwehrstromerzeuger beuntzt werden.

    Geschrieben von Christian S. (anderes Posting)Das schlimme ist das selbst Elektriker, Energieversorger und ähnliche von denen man meint sie hätten Ahnung oft auch nicht wissen was sie tun .....

    Ich habe den Beitrag schon komplett gelesen. Nur scheinbar habe ich ihn falsch gedeutet. Die Äußerung über Elektriker und Energieversorger legt halt nahe, mehr Wissen zu besitzen, als selbige Personen.

    Geschrieben von Christian S.Was wäre denn die Alternativmöglichkeit um die Problematik nicht zu haben?

    Wenn das Gebäude nun einen Stecker hätte, dann könnte man diesen Stecker halt in den Stromerzeuger einstecken. Und was im Rahmen von Stromklau oft gerne über ein (verbotenes) Kabel mit zwei Steckern gelöst wird, das ließe sich durch eine entsprechende Vorrüstung am Gebäude vorbereiten.

    Voraussetzungen:
    - Der Typ des Stromerzeugers ist bekannt (wichtig: keine ISO-Überwachung).

    Vorgehen:
    - Entweder das zur Unterverteilung führende Kabel auftrennen und mit Stecker/Kupplung die Unterverteilung direkt steckbar machen oder mechanischen Umschalter zum Umschalten der Unterverteilung auf eine zweite Einspeisung einbauen. Die Wahl zwischen den beiden Alternativen hat Vor- und Nachteile, wurde hier im Forum schon mehrfach erörtert. (Während mir der mech. Umschalter besser gefällt mag z.B. Harald S. lieber das direkte Umstecken).
    - Wichtig zu klären: In der Unterverteilung ist eine N-PE-Brücke vorhanden.
    - Ich würde dann noch gerne eine vorbereitete Verbindungsleitung von der PE-Schiene der Unterverteilung zur Erdungsschraube des Stromerzeuger-Rahmens sehen, weiß aber nicht sicher ob ich diese aufgrund einer Norm fordern kann.

    Rahmenbedingung:
    - Bei diesem Vorschlag findet eine bauliche Änderung am Gebäude statt, also muss der Eigentümer zustimmen und die elektrische Anlage muss nachher abgenommen werden.

    Was die Ausführungen der Feuerwehrschule angeht:
    Wenn man an einer Einsatzstelle steht, dann kann man solch einen Umbau nicht mit den Werkzeugen auf dem normalen Rüstwagen durchführen. Somit hat die Schule recht, dass solch eine Einspeisung zunächst nicht möglich ist. Wenn hingegen eine Einsatzstelle schon entsprechend für die Einspeisung aus dem SEA 5-13 kVA vorbereitet ist, dann ist es aus meiner Sicht problemlos möglich "nur" mit einem tragbaren Stromerzeuger einzuspeisen.

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785240
    Datum20.03.2014 13:3022704 x gelesen
    Geschrieben von Christian S.Was wäre denn die Alternativmöglichkeit um die Problematik nicht zu haben?

    Und noch ein Linktipp: http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?n=726797

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg785241
    Datum20.03.2014 13:3722730 x gelesen
    Geschrieben von Anton K.Normalerweise liegen die Wasserspeicher so hoch, dass sie, bis auf wirklich hohe Häuser, mit dem vorhandenen Druck auskommen.

    Es gibt Gegenden, da ist das nicht der Fall. z.B. mangels geeigneter geologischer Formationen. Sprich flaches Land. Da baut man zwar ab und an Wassertürme. Aber das ist nicht überall die Regel.

    Ferner gibt es auch in unseren Breiten Ecken, wo Druckerhöhungsanlagen seitens des Wasserversorgers erforderlich sind, da die Wasserhochbehälter nicht genügend "hoch" über allen Gebäuden liegen, die von ihm versorgt werden (und ich rede von normaler 1-2stöckiger Wohnbebauung). Und diese Dinger brauchen dann Strom.

    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau


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    AutorChri8sti8an 8B., Magdeburg / Sachsen-Anhalt785245
    Datum20.03.2014 14:0822788 x gelesen
    Geschrieben von Anton K. wieso sollte da der Druck so stark abfallen. Normalerweise liegen die Wasserspeicher so hoch, dass sie, bis auf wirklich hohe Häuser, mit dem vorhandenen Druck auskommen. Und wenn man den Wasserverbrauch eingrenzt und nicht zum Auto waschen oder Rasen gießen anfängt, dann haben diese Speicher doh eine Kapazität von einigen Tagen.
    Und in hohen Häusern oder Hochhäusern müßte normalerweise im Gebäude ein Speicher vorhanden sein, denn es ist extrem unwahrscheinlich, dass für jeden Toilettengang die Pumpen anlaufen.
    Über die Kapazität dieser Speicher sollte der DVGW Auskunft geben können.

    Ich komme vom platten Land, das höchste bei uns ist der Kirchturm ;)

    Für die Stadt könnte der Druck vom Wasserwerk, noch reichen, aber die Dörfer die dann einige km weit wegliegen?

    Und wie Uwe S. schon geschrieben hat: Du kannst dem Schrebergärtner doch nicht, nur weil mal für drei Tage der Strom weg ist, verbieten seine Radieschen zu gießen. Also ja du kannst es, würde ich auch machen, das interessiert die meisten Leute nur nicht. Und dann müsste man die Maßname mit der Polizei durchsetzen, geht aber nicht wenn die Polizei durch den Stromausfall eh schon der erhöhten Einbruchgefahr entgegen wirken muss und sowieso unterbesetzt ist.

    Geschrieben von Christian R. Genau dafür gibt es Notbrunnen.
    Ich wüsste jetzt nicht dass wir in meiner Heimat (nicht Magdeburg) einen haben. Ich kann mich ja mal umhören, glaube aber das Ergebnis jetzt schon zu kennen.

    Ich gebe hier nur meine eigene Meinung wieder.

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY785247
    Datum20.03.2014 14:2022663 x gelesen
    Servus,

    Geschrieben von Christian B.Für die Stadt könnte der Druck vom Wasserwerk, noch reichen, aber die Dörfer die dann einige km weit wegliegen?

    die Entfernung ist nicht das Problem, so groß ist der Reibungsverlust auch nicht. Was zählt, ist die Höhe des Hochbehälters. Da kann sich die Leitung mal rauf, mal runter bewegen, so lange du nicht höher kommst als der Hochbehälter, hast du Druck. Das ist das Gesetz der kommunizierenden Röhren. Dass es Gegenden gibt, wo man mit Wassertürmen die Wasserversorgung sicherstellen muss, weiß ich. Meine Frau kommt ja von der Alb und gerade auf diesen Hochflächen kann man schnell Probleme bekommen.

    Geschrieben von Christian B.Du kannst dem Schrebergärtner doch nicht, nur weil mal für drei Tage der Strom weg ist, verbieten seine Radieschen zu gießen.

    Ich nicht, aber die Gemeinde. Das dann durchzusetzen, das kann ein Problem sein, da bin ich bei dir.

    Geschrieben von Christian B.Ich wüsste jetzt nicht dass wir in meiner Heimat (nicht Magdeburg) einen haben. Ich kann mich ja mal umhören, glaube aber das Ergebnis jetzt schon zu kennen.

    Da wäre mir auch nichts bekannt. Es gibt noch einige ältere Quellfassungen, da entnehmen aber nur noch Landwirte Wasser für ihre Tiere auf den Weiden oder für ihre Äcker.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP785252
    Datum20.03.2014 14:5922718 x gelesen
    Geschrieben von Christian B.Aber scheinbar hat bisher niemand bedacht dass auch die irgendwann tanken müssen, oder ich habe es überlesen. Was hier anscheinend einige nicht bedenken ist, dass Stromausfälle sowohl in ihrer Dauer als auch in der Anzahl der betroffenen Haushalte bzw. Größe des Versorgungsbereichs sehr unterschiedlich sind. Auch "kleinere" und "kürzere" Stromausfälle gibt es, auch diese stellen die Gesellschaft vor Herausforderungen, auch bei diesen Ereignissen kann eine Reaktion von Behörden, Feuerwehren und Hilfsorganisationen notwendig (oder auch nur gewünscht) sein. Zwangsläufig kann diese Reaktion Maßnahmen beinhalten, die so bei längeren/großflächigeren Stromausfällen nicht mehr greifen, aber genauso gut muss man dann Maßnahmen in Betracht ziehen, die wiederum im kleineren Rahmen völlig überzogen und verzichtbar sind. Das heißt, man kann die Planungen für Stromausfälle nicht als einfache Linie vom kleinen bis zum großen Ereignis durchziehen, und alles baut aufeinander auf, sondern hat viele Verzweigungen, die bei Größenordung xy auch mal einfach enden oder neu dazukommen können. Und diese Größenordnung wird man noch dazu niemals haargenau festlegen können, zumindest nicht so, dass es 1:1 auf jeden Stromausfall in jeder Region umsetzbar ist. Die jeweilige Lage wird immer ein gewichtiges Wörtchen mitreden, was die Gefahrenabwehr für Schwerpunkte setzen muss und was für welchen Zeitraum vernachlässigbar ist. Auch beim Stromausfall.
    Das macht sinnvolle Planungen nicht gerade einfach, die Diskussionen darüber aber offenbar auch nicht. Denn wenn ich hier einige der Einwände so lese, bedeutet Stromausfall gleich eine wochenlange Dauer (Münsterland war <4 Tage für die meisten Betroffenen) in einem großen Gebiet (warum nicht gleich Europa, in Elsbergs Blackout wars ja auch nicht kleiner), in dem für keinerlei Teilaspekt von niemandem irgendwelche Vorkehrungen getroffen wurden, absolut keine Reserven vorgehalten werden und in das von außen auch keinerlei Hilfe eingebracht werden kann. Wieso dieser Lagenextremismus? Lässt sich so am einfachsten eine Ohnmächtigkeit (oder Unfähigkeit) herleiten? Lassen sich so die Kleinlagenmaßnahmen am besten verkomplizieren oder totreden? Oder liegts an irgendwas anderem?

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen785253
    Datum20.03.2014 15:0422912 x gelesen
    Zumal man das Hilfsanlaufstellen-Konzept auch schon bei einem reinem Telefonausfall benötigen wird.

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorGerr8it 8L., Frankfurt / Hessen785256
    Datum20.03.2014 15:0822605 x gelesen
    Geschrieben von Christian B.Und wie Uwe S. schon geschrieben hat: Du kannst dem Schrebergärtner doch nicht, nur weil mal für drei Tage der Strom weg ist, verbieten seine Radieschen zu gießen. Also ja du kannst es, würde ich auch machen, das interessiert die meisten Leute nur nicht. Und dann müsste man die Maßname mit der Polizei durchsetzen, geht aber nicht wenn die Polizei durch den Stromausfall eh schon der erhöhten Einbruchgefahr entgegen wirken muss und sowieso unterbesetzt ist.

    Hier wäre es zu überlegen das Wassernetz abzuschiebern und den einzelnen Wohngebieten dann nach festgelegtem Plan für einige Zeit den Zugang zu erlauben, damit sie sich Vorräte anlegen können für die Zeit bis zur nächsten Öffnung . Oder Wasserversorgung nur über eine Ausgabestelle.

    Beispiele wo dies so gemacht wird :

    1. Besetzte Gebiete in Israel: Zugang zum Wasser für einen Tag/ Woche zum Auffüllen der Vorräte
    2. Madeira Wasserversorgung der PLantagen über die Levadas nach fest vorgegebnem Plan.

    So hätte man zumindst eine gewisse Möglichkeit der Regulierung. Das es nicht perfekt ist ist mir auch klar

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein



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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY785257
    Datum20.03.2014 15:1122618 x gelesen
    Servus Gerrit,

    ich habe 2 Schieberschlüssel, einen kleinen für den Hausanschluschieber und einen großen für den Hauptschieber. ;-)

    Aber im Ernst. Du hast Recht, das wäre m.E. die einzige Möglichkeit, den Verbrauch einigermaßen u kontrollieren.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen785260
    Datum20.03.2014 15:2722565 x gelesen
    Geschrieben von Gerrit L.Hier wäre es zu überlegen das Wassernetz abzuschiebern und den einzelnen Wohngebieten dann nach festgelegtem Plan für einige Zeit den Zugang zu erlauben, damit sie sich Vorräte anlegen können für die Zeit bis zur nächsten Öffnung .

    Das halte ich für nicht zweckmäßig. Begründung(en):

    Erstens weiß "draußen" niemand, dass er sich einen Vorrat anlegen soll. Wenn das funktionieren soll, müssen flächendeckende Informationen verteilt werden.

    Zweitens ist doch zu befürchten, dass dann der Verbrauch deutlich ansteigt - immerhin wird sich jeder Betroffene möglichst einen großen Vorrat anlegen. Also 1 x Badewanne randvoll. Ist dann nach 12h ohne Druck auf der Wasserleitung wieder Wasser verfügbar, so wird das "alte" Wasser abgelassen (es ist ja bestimmt schon ganz schlecht und voll Bakterien) und die Badewanne wird komplett neu gefüllt.

    Wenn ich realistisch bin, dürfte nur die Aussage "Wasser is net!" praktikabel sein.

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP785274
    Datum20.03.2014 17:5422607 x gelesen
    Ich habe die Sache nicht geplant und nicht eingebaut, ich habe sie nur nach Anweisung betrieben.

    Geschrieben von Christian S.Das schlimme ist das selbst Elektriker, Energieversorger und ähnliche von denen man meint sie hätten Ahnung oft auch nicht wissen was sie tun .....
    Darauf muss ich mich aber verlassen. Wenn mir jemand, der solche Sachen gelernt bzw. studiert hat und das auch schon des öfteren, auch in größerer Form gebaut hat, sagt das das was er da tut bzw. mir in die Hand gibt zu tun korrekt sei dann gehe ich davon aus das das so in Ordnung ist.
    Sonst kann ich auch bei jeder Ausbildung anfangen die Dinge zu hinterfragen.

    Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern785277
    Datum20.03.2014 18:1022798 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.Darauf muss ich mich aber verlassen.

    Eigentlich ja.

    Aber ich sprech halt aus Erfahrung .......... grad in dem Bereich.


    Gruß
    Christian


    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP785288
    Datum20.03.2014 19:5522649 x gelesen
    Geschrieben von Christian R.Zumal man das Hilfsanlaufstellen-Konzept auch schon bei einem reinem Telefonausfall benötigen wird.Wenn diverse Netze auf einmal ausfallen, ja. Kann ich mir aber ohne Stromausfall dazu nicht vorstellen.
    Den Anlaufstellen im Sinne von besetzten Gerätehäusern nach der Checkliste in RLP liegt allerdings genau das zugrunde: Da man die fehlende Kommunikation (=> Notrufe) als die sicherste und erste Begleiterscheinung eines Stromausfalls sieht, soll die Anlaufstelle genau das halbwegs überbrücken, eben eine "bemannte Telefonzelle" im Ort sein. Mit den ganzen anderen Problemfeldern eines Stromausfalls, die erst später oder bei umfangreicheren Gebieten auftreten (können), haben diese Anlaufstellen noch gar nichts zu tun.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785293
    Datum20.03.2014 21:0522666 x gelesen
    Hallo,

    ich sehe es genauso wie Sebastian.
    Und genauso läuft auch meine Planung, mir ist klar, das ich nicht alles berücksichtigen kann, es gibt mehrere Seiten mit Hinweisen, was je nach Lage (Dauer/Ausmaß) notwendig sein könnte bzw. was passieren könnte.

    Und dann muss man halt flexibel sein, nur das Grundgerüst sollte stehen. Und flexibel und improvisation sollte meiner Meinung nach einer der Stärken der Feuerwehren sein.

    Gruss
    Ralf

    Besucht mich doch mal auf unserer Homepage: www.feuerwehr-kirchen.de


    Jeder Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz785294
    Datum20.03.2014 21:0522657 x gelesen
    Geschrieben von Christian R.
    Zumal man das Hilfsanlaufstellen-Konzept auch schon bei einem reinem Telefonausfall benötigen wird.

    Genau so ist es geplant, darum ja kritische Infrastruktur und nicht Stromausfall

    Gruss
    Ralf

    Besucht mich doch mal auf unserer Homepage: www.feuerwehr-kirchen.de


    Jeder Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW785295
    Datum20.03.2014 21:1122702 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.Geschrieben von Christian R.
    Zumal man das Hilfsanlaufstellen-Konzept auch schon bei einem reinem Telefonausfall benötigen wird.


    Genau so ist es geplant, darum ja kritische Infrastruktur und nicht Stromausfall


    Andres wäre ja doof,
    ich mein wenn das TelNetz funktioniert machen die Anlaufstellen keinen Sinn.

    Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
    frei n.Bmark

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg793821
    Datum15.08.2014 14:2321431 x gelesen
    Guten Tag


    siehe z.B.:

    -> THW " Sicher durch die Katastrophe - ohne Kommunikation geht nichts "


    Ein Beitrag über die Vorbereitung auf Krisen und Kommunikation in Krisen für Kommunen.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorAndr8eas8 F.8, Gusterath / Rheinland-Pfalz825239
    Datum27.11.2016 22:1410180 x gelesen
    Hallo,
    ich suche hier mal ein altes Thema raus. Aktuell liegt bei der Telekom seit spätem Nachmittag eine große Störung vor. Man sieht's auch hier an den Beiträgen.
    Wir besetzten mittlerweile bei Stromausfall alle Gerätehäuser als Anlaufstelle.
    Was macht ihr wenn nur wie jetzt das Telefon/Internet ausfällt?

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW825240
    Datum27.11.2016 23:239818 x gelesen
    Es kommt darauf an.........

    Mir sind Konzepte von 0 - Besetzen aller GH / Unterkünfte der HIO bekannt.

    Die Frage ist wie stellen "Wir" (Wer ist dafür Zuständig ?) den Ausfall fest ?
    Wie bewertet dann wer (KBM/LdF?) den Ausfall ?
    Von Seiten der Telekom habe ich zu der seit 16:00 bestehenden Störung nicht viel belastbare Information lesen können.

    Aber wie betrifft uns als BOS der Ausfall des www ?
    Verknüpfung von Steuerungen oder Ausdruck auf FuRW/GH ?
    Datenverbindungen zum ELW ?

    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg825241
    Datum27.11.2016 23:489802 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Michael R.Aber wie betrifft uns als BOS der Ausfall des www ?
    ich denke wenig. Aber im Zuge der IP-risierung hängt das Telefonnetz laienhaft gesagt am Internet

    aktuell ist teilweise auch die Telefonie betroffen.

    siehe z.b. hier: http://xn--allestrungen-9ib.de/stoerung/deutsche-telekom

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg825242
    Datum28.11.2016 00:3310000 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Andreas F.Wir besetzten mittlerweile bei Stromausfall alle Gerätehäuser als Anlaufstelle.
    welche Erfahrungen habt Ihr jetzt dabei gemacht?

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorOliv8er 8S., Neidenbach / Rheinland-Pfalz825245
    Datum28.11.2016 09:179517 x gelesen
    Geschrieben von Andreas F.Was macht ihr wenn nur wie jetzt das Telefon/Internet ausfällt?

    Ich denke das kommt ganz entscheidend darauf an, ob zugleich die Mobilfunknetze funktionieren oder nicht. Wenn die Bevölkerung keine Möglichkeit mehr hat, Ärzte, Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr in Notfällen zu erreichen, können wir mit einem (hoffentlich) noch funktionierenden Funknetz eine Rückfallebene bilden. Dazu sind entsprechend die Gerätehäuser zu besetzen, wie wir es bei Stromausfall schon praktizieren.

    Die Frage bleibt, wer diesen "Notstand" feststellt und die Besetzung anordnet. Während bei Stromausfall praktisch jeder dies sofort bemerkt, ist das bei einem Ausfall der Kommunikationsleitungen nicht automatisch der Fall. Okay, die Smartphone-Junkies merken das was früher, aber ob der Fehler im Netz oder wie so oft im Router liegt, ist nicht unmittelbar erkennbar.

    Wir haben gute Erfahrungen mit der Besetzung der Gerätehäuser bei Stromausfall gemacht. Zwar mussten wir bisher noch bei keinem akuten Notfall aushelfen, aber die meisten können ohnehin ohne Strom nicht arbeiten, und so tut die Besetzung niemandem weh. Die Bevölkerung merkt bei entsprechender Bekanntmachung auch, dass da wer für sie arbeitet, ohne großen Aufwand wird so großer Nutzen erzielt.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg825248
    Datum28.11.2016 10:049327 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Oliver S.Okay, die Smartphone-Junkies merken das was früher,
    gerade die merken den Ausfall des Festnetztes eher weniger

    Es gibt gerade bei den jüngeren Singles nicht wenige die haben gar kein Festnetz. Da dreht sich alles rund um Smartphone.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg825249
    Datum28.11.2016 10:129394 x gelesen
    hallo,

    interessant:

    Telekom: Die überwiegende Mehrheit unserer Kunden kann unsere Dienste uneingeschränkt nutzen, auch unser Netz läuft störungsfrei. Allerdings kommt es seit gestern Nachmittag bei einer ganzen Reihe von Kunden zu Beeinträchtigungen. Betroffen sind rund 900.000 Kunden, mit bestimmten Routern. Welche Router genau betroffen sind, wird derzeit noch geprüft.

    Es gibt kein klares Fehlerbild: Manche erleben zeitweise Einschränkungen oder sehr starke Schwankungen in der Qualität, es gibt aber auch Kunden bei denen derzeit gar nichts geht. Aufgrund des Fehlerbildes ist nicht auszuschließen, dass auf Router der genannten Typen gezielt Einfluss von außen genommen wurde, mit dem Ergebnis, dass sie sich nicht mehr im Netz anmelden können.

    Experten der Telekom und des Herstellers der Router arbeiten schon die ganze Nacht durch an einer Lösung. Wir empfehlen weiterhin, bei Problemen den Router vom Netz zu nehmen, auch wenn das gestern womöglich nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Wir bringen ständig neue Lösungen ins Netz ein.

    Noch ein Hinweis: Es ist immer wieder zu lesen, dass besonders die Ballungsgebiete betroffen sind. Dem ist nicht so, es gibt keinen lokalen Schwerpunkt. Die Häufung des Fehlerbildes in den Ballungsgebieten ergibt sich aus der Bevölkerungsverteilung und ist somit ausschließlich ein statistisches Ergebnis.


    Wenn also der Router betroffen ist geht bei einem (V)DSL-Anschluss auch das Telefon nicht mehr. Damit kann man übers Festnetz auch keine Notrufe mehr absetzen.

    Da es kein lokalen Schwerpunkt gibt ist es auch für die BOS schwer darauf zu reagieren. Auch wenn die Telekom einen sehr grossen Marktanteil hat dürfte es trotzdem wenig Sinn machen in ganz Deutschland jetzt die Gerätehauser flächendeckend zu besetzen.

    Wobei das meiner Ansicht nach in diesem Fall nicht unbedingt nötig ist. Mobilfunknetze und Telefonanschlüsse die mit anderen Router bestückt sind stehen da für Notrufe immer noch zur Verfügung.


    ...Aufgrund des Fehlerbildes ist nicht auszuschließen, dass auf Router der genannten Typen gezielt Einfluss von außen genommen wurde, mit dem Ergebnis, dass sie sich nicht mehr im Netz anmelden können. ...
    oha ;-()

    das gibt mir jetzt schon zu denken

    zeigt wie anfällig unsere Infrastruktur ist :-(

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorNeum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken825252
    Datum28.11.2016 10:569296 x gelesen
    drum heist das ja auch 'kritische Infrastruktur' ....

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg825256
    Datum28.11.2016 11:229142 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Oliver S.

    Wenn die Bevölkerung keine Möglichkeit mehr hat, Ärzte, Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr in Notfällen zu erreichen, können wir mit einem (hoffentlich) noch funktionierenden Funknetz eine Rückfallebene bilden. Dazu sind entsprechend die Gerätehäuser zu besetzen,


    Dafür könnten man -falls noch vorhanden- die alten Einsatzpläne vom Jahrtausendwechsel 1999/2000 heraussuchen, da wurde sowas vielfach praktiziert.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg825257
    Datum28.11.2016 11:409378 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Andreas F.

    Aktuell liegt bei der Telekom seit spätem Nachmittag eine große Störung vor.

    und jetzt prüft mabn Hinweise auf Hackerangriff :

    Nach den massiven Störungen bei Anschlüssen der Deutschen Telekom geht das Unternehmen nach eigenen Angaben ersten Spuren eines Angriffs von außen nach. Möglicherweise handele es sich bei den Router-Ausfällen um einen Eingriff von außen - und nicht um einen normalen, aber ebenfalls ärgerlichen Systemausfall, sagte ein Sprecher. "Wir haben erste Hinweise darauf, dass wir möglicherweise Opfer eines Hackerangriffs geworden sind." Das würden Analysen der IT-Sicherheit und der Forensiker bei der Telekom nahelegen.

    Mal sehn wann ( wieder ? ) eine Leitstelle gehackt wird.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP825260
    Datum28.11.2016 13:459674 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M. welche Erfahrungen habt Ihr jetzt dabei gemacht?Der Gedanke, alle Gerätehäuser im betroffenen Bereich zu besetzen, entstammt in RLP der 2006 vom Innenministerium erstellten Checkliste Stromausfall. Demnach sollen im Falle eines Stromausfalls im davon betroffenen Gebiet die FEZ(en), Gerätehäuser sowie die THW-Ortsverbände besetzt werden. Dazu sollen gegebebenfalls Kontrollfahrten und Lautsprecherdurchsagen erfolgen. Die Bevölkerung soll "in regelmäßigen Abständen" darüber informiert werden, dass die o.g. Stellen besetzt sind und dort soll eine "Infostelle eingerichtet und kompetent besetzt" werden. Ich habe mich, als ich die AEP bei uns übernahm, mal "unter der Hand" etwas umgehört, um mal zu schauen ob und wie ich das bei uns noch stärker forcieren will.

    Manche Kommunen haben das nahezu perfektioniert, dort erschein(t)en die Anlaufstellen bei Stromausfall wöchentlich im Amtsblatt. Andere haben es nahezu komplett ignoriert. Neben Gerätehäusern haben manche Kommunen auch andere Stellen mit Fahrzeugen besetzt, teils auch in Orten wo es eigentlich ein relativ zentral gelegenes Gerätehaus gibt, teils dafür auch überörtlich Wehren hinzugezogen. In einer Kommune hat sich die Politik damit beschäftigt, und einen Alarmplan Stromausfall gefordert, um dann zu erfahren, dass es einen solchen bereits seit zwei Jahren gibt. Nur wusste das außer der FW dort keiner.

    Wenn man sich mal umhört, werden die Einsatzerfahrungen teilweise so beschrieben, wie es unsere Bevölkerung leider erwarten lässt. Das heißt, nach 15-20min stehen schon die ersten mündigen Bürger an den Gerätehäusern, motzen weil es dort nicht auf Wohnzimmertemperatur geheizt ist, die Möbel allenfalls Biertischgarnituren sind, die erst noch aufgestellt werden müssen, die Steckdosen der Feuerwehr auch nicht funktionieren, oder wenn eine Einspeisung erfolgt für die Anzahl mitgebrachter Handyladekabel nicht ausreichen. Die Infos, die man an der "kompetenten Infostelle" erhält, sind auch stets zu wenig für den mündigen Bürger, der gegenüber den Feuerwehrangehörigen seine Menschenrechte auf Nennung der genauen Uhrzeit wann die Versorgung wieder steht und auf Nennung der Ursache des Ausfall beanspruchen will. Derweil freut sich der Energieversorger darüber, dass bestimmte Telefonnummern, unter denen man solche Infos noch am ehesten bekommen könnte, von Feuerwehren (und teils auch Bürgern, Ortspolitik...) dauerbelegt werden, was besonders toll ist wenn das ein Handy ist, was derjenige mitführt, der zur selben Zeit damit beschäftigt ist den Ausfall zu beheben.

    Die ersten Kommunen, die wöchentlich ihre Anlaufstellen publiziert und ihre umfangreichen Einsatzpläne zum Stromausfall strikt durchgezogen haben, rudern da, so hört man, schon wieder zurück, auch weil sie merken dass die Anzahl der Einsatzkräfte, die sich aus eigenem Antrieb in solchen Lagen als Prügelknabe zum Gerätehaus begibt, nach den ersten Malen deutlich abnimmt.

    Von erfolgreichen Hilfeersuchen, wo also echte Notrufe durch die besetzten Anlaufstellen abgesetzt werden konnten, habe ich allerdings vereinzelt auch gehört. Man kann die Grundidee also auch nicht völlig verwerfen. Man sollte nur, wenn man solche Planungen aufstellt und publiziert von vornherein klar machen und konsequent durchziehen, dass das keine Rundumbetreuung mit Kinder- und Altenbelustigung im perfekten Ambiente ist, sondern dass da einfach nur 1-2 FM rumsitzen und im Notfall einen Funkspruch absetzen, der den Notruf ersetzt.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorThom8as 8R., Haibach / Bayern825264
    Datum28.11.2016 15:359123 x gelesen
    Geschrieben von ---Jürgen M@yer--- ...Aufgrund des Fehlerbildes ist nicht auszuschließen, dass auf Router der genannten Typen gezielt Einfluss von außen genommen wurde, mit dem Ergebnis, dass sie sich nicht mehr im Netz anmelden können. ...

    oha ;-()

    das gibt mir jetzt schon zu denken

    zeigt wie anfällig unsere Infrastruktur ist :-(


    Wenn man den einzelnen Beiträgen im Heiseforum glauben kann, dann wird z.Z. eine Firmware für die meisten Speedport-Router von Panama oder Russland aus installiert, die unter anderem!? den Port über den sie sich selbst einschleust (Fernwartungsprotokoll TR-069 über Port 7547) und der auch von der Telekom für die Patches verwendet wird(!?) hinter sich zumacht ...

    Der Telekom muss man bei aller Huddelei beim Krisenmanagement zugute halten, dass sie mit der Massnahme, alle Kunden einfach vom Internet zu kappen, deren Router diese unerklärlichen DNS-Abfragen von sich geben, im ersten Moment das einzig sinnvolle gemacht zu haben.


    Aus Feuerwehrsicht kann man froh sein, dass die Attacke auf Endkundenrouter abzielt und nicht die der Vermittlungsstellen.
    Denn in dem Moment in dem Tetra-Funk aus dem Äther in die Technik hinter den Sendemasten strömt, dürfte da die gleiche IP-Technik von Cisco und Konsorten werkeln, wie bei den DSL- und Mobilfunkbetreibern auch.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg825267
    Datum28.11.2016 18:039005 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Thomas R.Wenn man den einzelnen Beiträgen im Heiseforum glauben kann, dann wird z.Z. eine Firmware für die meisten Speedport-Router von Panama oder Russland aus installiert, die unter anderem!? den Port über den sie sich selbst einschleust (Fernwartungsprotokoll TR-069 über Port 7547) und der auch von der Telekom für die Patches verwendet wird(!?) hinter sich zumacht ...
    um mal den Bogen zu Feuerwehrs zu spannen:

    ich kann mir vorstellen das viele Anwendungen, Funktionen, Prozessabläufe auch bei Feuerwehrs inzwischen zwingend auf das Internet angewiesen sind.

    Die Alarmanzeige die online die Kartendarstellung des Einsatzortes holt dürfte das recht unkritisch sein.

    Wer jetzt meint die Alarmierung auf Systeme die auf das Internet angewiesen sind abzustützen dürfte da jetzt (hoffentlich) schlaflose Nächte haben.

    An dem aktuellen Beispiel sieht man wie schnell und unverhoft kriminelle Einwirkungen von aussen sich runter bis zur einzelnen Feuerwehr negativ auswirken.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorAndr8eas8 F.8, Gusterath / Rheinland-Pfalz825269
    Datum28.11.2016 18:508960 x gelesen
    welche Erfahrungen habt Ihr jetzt dabei gemacht?

    Bisher noch keine großen. Wir hatten noch keine länger als ne Stunde andauernden Ausfälle.
    Selbstständige Besetzung durch die Feuerwehren klappt aber ganz gut. Das besetzen wird über Funk gemeldet. Neben der Anlaufstelle für die Bevölkerung kann sich so die Einsatzleitung auch ein gutes Lagebild verschaffen.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW825273
    Datum28.11.2016 19:518740 x gelesen
    Geschrieben von Andreas F.Selbstständige Besetzung durch die Feuerwehren

    Läuft das dann via "Telefonkette" oder sagt sich der FM/SB; "ich eröffne mal unsere Anlaufstelle"?

    "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
    Innenminister de Maizière
    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorAndr8eas8 F.8, Gusterath / Rheinland-Pfalz825274
    Datum28.11.2016 20:018870 x gelesen
    Das soll im ersten Schritt tatsächlich selbstständig geschehen, hat sich in der Fez eine Einsatzleitung gebildet und man hat einen groben Überblick über betroffene Ortschaften und besetzte Gerätehäuser, kann man auch mal forcieren. In der Regel rufen wir dann mal den WF an, falls keiner zu erreichen ist werden die Fme mit der Meldung die Gerätehäuser zu besetzten.

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW825319
    Datum29.11.2016 23:578521 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.Geschrieben von Michael R."Aber wie betrifft uns als BOS der Ausfall des www ?"
    ich denke wenig. Aber im Zuge der IP-risierung hängt das Telefonnetz laienhaft gesagt am Internet

    aktuell ist teilweise auch die Telefonie betroffen.


    Da Telefonie imemr mehr VOIP wird ist Telefon = Internet.
    Und selbst eine BMA hat keine Standleitung ;-)
    Insofern auch unsere BOS-Welt ist da IMO abhängiger als manch einer denkt.
    Und sei es nur das die Tankkarte an der Tankstelle nicht mehr am Server autorisiert werden kann ;-)

    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW825329
    Datum30.11.2016 08:398633 x gelesen
    Geschrieben von Michael R.Und sei es nur das die Tankkarte an der Tankstelle nicht mehr am Server autorisiert werden kann ;-)
    Das merken wir (bis jetzt) erst nach dem der Tank voll ist, sollte also in den wenigsten Fällen ein Einsatz_ Problem sein. ->?

    "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
    Innenminister de Maizière
    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP825330
    Datum30.11.2016 09:028702 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M. Das merken wir (bis jetzt) erst nach dem der Tank voll ist, sollte also in den wenigsten Fällen ein Einsatz_ Problem sein. ->?Es gibt Tankstellen, da musst du bei Abrechnung über Karte diese zuerst eingeben, um die Zapfsäule überhaupt freizuschalten. Ich kenne eigentlich hier im Umkreis kein anderes System.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW825558
    Datum07.12.2016 09:188801 x gelesen
    Hamburg Zwei Stunden lang Telefonausfall bei Polizei und Feuerwehr

    Geschrieben von ---www.abendblatt.de/hamburg---

    Nahezu die gesamte Hamburger Behördenlandschaft war nicht mehr erreichbar. Grund für die Störung ist offenbar unklar.

    Hamburg. Aufgrund einer technischen Störung waren zahlreiche Hamburger Behörden und Einrichtungen ab 14 Uhr nicht mehr erreichbar. Gegen 16.40 Uhr sei die Störung nun vollumfänglich behoben worden, teilte der Dienstleister Dataport mit.

    Feuerwehr und Polizei meldeten am Mittag entsprechende Probleme. So waren sowohl das Bürgertelefon der Polizei Hamburg, als auch das der Bundespolizei nicht mehr zu erreichen, hieß es auf Twitter. Die Notrufnummern 110 und 112 waren jedoch weiterhin erreichbar. Neben der Hamburger Behördenlandschaft waren auch zahlreiche Privathaushalte von der Störung des Telefonnetzes betroffen.

    Auslöser für die massiven Störungen seien sogenannte Routing-Probleme gewesen. "Das Problem ist, dass eingehende Anrufe an Behörden nicht richtig weitergeleitet werden", sagte die Dataport-Sprecherin am frühen Nachmittag. "Es hat eine Störung in einer Datenbank gegeben, die nun neu aufgebaut wurde", ergänzte sie später.


    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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