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| Thema | Planung der Nutzungsdauer von Löschfahrzeugen (SB) | 12 Beträge | |||
| Rubrik | Fahrzeugtechnik | ||||
| Autor | Matt8hia8s G8., Sprockhövel / Nordrhein-Westfalen | 777870 | |||
| Datum | 26.11.2013 12:07 | 4713 x gelesen | |||
| Aufgrund der sich schnell entwickelnden Anforderungen an Feuerwehren aufgrund neuer Techniken in unserem Leben stelle ich folgende Frage zur Diskussion: Ist es für Freiwillige Feuerwehren heute noch zeitgemäß, die Beladung von Löschfahrzeugen (SB - Sammelbegriff) sowie Rüst-und Gerätewagen für einen Nutzungszeitraum von 20 oder mehr Jahren zu planen ? Diese Fragestellung richtet sich weniger an BF's und hauptamtlich besetzte Wachen, da diese i.d.R. die Fahrzeuge des ersten Abmarsches häufiger durchtauschen. Bei FF's ist aber eine Nutzungsdauer von annähernd 30 Jahren in fast unverändertem Beladungszustand keine Seltenheit. Ist eine Revision und entsprechende Adaption von Beladungsplänen nach z.B. 10 Jahren eine Option? Es ist klar, daß so eine Revision seltenst von einer Feuerwehr in Eigenregie vorgenommen werden kann und darf, vor Allem weil veränderte Beladungen mit entsprechenden Planungen unterlegt sein müssen, um später noch den sicheren Betriebszustand gewährleisten zu können. Aber all das ist für diese Diskussion einmal zurückzustellen. Ich bitte um eine konstruktive Diskussion, Feuer frei! * * * * Das ist ausschließlich meine persönliche Meinung ! Die aber darf geteilt und diskutiert werden! | |||||
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| Autor | Stef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz | 777872 | |||
| Datum | 26.11.2013 12:18 | 3200 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Es ist klar, daß so eine Revision seltenst von einer Feuerwehr in Eigenregie vorgenommen werden kann und darf, vor Allem weil veränderte Beladungen mit entsprechenden Planungen unterlegt sein müssen, um später noch den sicheren Betriebszustand gewährleisten zu können. Aber all das ist für diese Diskussion einmal zurückzustellen. Da ich das für eine extrem weltfremde Annahme halte, torpedierst du damit die ganze Diskussion. Mir sind zig "Umbauten / Beladungsänderungen" an Feuerwehrfahrzeugen bekannt, die durch die Wehren selbst durchgeführt wurden. Das dürfte auch der Normalfall sein, Umbauten durch Fachfirmen dagegen der Sonderfall. Oder von welchen Umbauten gehst du aus? Mir fallen da spontan ein: - Nutzung von Tragekörben statt 2-Mann-Haspeln. - Nutzung von TS-Schlitten zum flexiblen Tausch von Beladungsmodulen auf Fahrzeugen, die mit einer solchen Aufnahme ausgerüstet sind. - Umbau von Schubladen, Halterungen, Schlauchfächern,... - Verwendung von Schnellangriffsverteilern und Schnellangriffsleitungen in "improvisierten" Fächern. - Selbst der Einbau von PA-Geräten im Mannschaftsraum kann zumindest teilweise in Eigenregie erfolgen, wenn es danach vom TÜV abgenommen wird. Also was stellst du dir so vor, was im Rahmen einer "10-Jahres-Revision" vorgenommen werden sollte und nicht sukszessive seitens einer engagierten Wehr selbst erfolgen kann? Und vor allem nicht als "große Revision" sondern im Rahmen einer beständigen Nachrüstung. | |||||
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| Autor | Matt8hia8s G8., Sprockhövel / Nordrhein-Westfalen | 777874 | |||
| Datum | 26.11.2013 12:39 | 3049 x gelesen | |||
| Mir ganz wichtig - daß Einbauten abgenommen werden, wie z.B. vom TÜV. Welche Wehr macht das nach einer Modifikation? Und, ich meine nicht von Haspel auf Tragekorb und umgekehrt, ich meine das Konzept als Ganzes. Wie z.B. die Diskussion Li-Ion-Brände. Oder welche Wehr hat Fognails und Zubehör um Rundballen löschen zu können? Dieser Beitrag stellt ausschließlich meine persönliche Meinung dar. Diese darf geteilt werden, oder auch nicht. Mindestens aber offen diskutiert werden! | |||||
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| Autor | Stef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz | 777875 | |||
| Datum | 26.11.2013 12:42 | 2908 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Welche Wehr macht das nach einer Modifikation? Gegenfrage: Nach welchen Umbauten muss man eine Abnahme durch den TÜV durchführen? Das Verlasten von Fognails inklusive Zubehör sicher nicht. | |||||
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| Autor | Pete8r L8., Frankenberg / Sachsen | 777876 | |||
| Datum | 26.11.2013 12:43 | 2932 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Und, ich meine nicht von Haspel auf Tragekorb und umgekehrt, ich meine das Konzept als Ganzes. Und du meinst das eine Prüforganisation das jeweilige Konzept beurteilen kann? Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci) | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 777880 | |||
| Datum | 26.11.2013 13:52
| 2785 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Mir ganz wichtig - daß Einbauten abgenommen werden, wie z.B. vom TÜV. Welche Wehr macht das nach einer Modifikation?Rheinisches Fragewort mit zwei Buchstaben: Hä? "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 777881 | |||
| Datum | 26.11.2013 14:01 | 2741 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Ist es für Freiwillige Feuerwehren heute noch zeitgemäß, die Beladung von Löschfahrzeugen (SB - Sammelbegriff) sowie Rüst-und Gerätewagen für einen Nutzungszeitraum von 20 oder mehr Jahren zu planen ? Ist ist zumindest sinnvoll, ein Fahrzeug heute so zu planen, dass es weder vom Platz noch vom Gewicht her bis an die Halskrause vollgepackt ist. Hat man da Reserven gelassen, kann man auch in 10 Jahren noch auf Neuerungen reagieren. Geschrieben von Matthias G. Ist eine Revision und entsprechende Adaption von Beladungsplänen nach z.B. 10 Jahren eine Option? Das könnte man machen, wenn man alle Fahrzeuge der dt. Feuerwehren (oder zumindest in einem Bundesland) wie beim LF KatS in einheitlichen Losen beschafft und diese Fahrzeuge dann unverändert bleiben. Dann kann man nach X Jahren und neuen Entwicklungen die Fahrzeuge turnusmäßig in Werkstätten zur einheitlichen Kampfwertsteigerung zurückgeholt. Da die Fahrzeuge natürlich einheitlich und immer noch unverändert sind könnten sie auch kreuz und quer getauscht werden. d.h. Bei Wehr A wird ein bereits kampfwertgesteigertes Fahrzeug stationiert und das "alte" von Wehr A geht zur Aufbereitung. Danach geht das Fahrzeug an Wehr B. Das Fahrzeug von Wehr B geht dann zur Aufbereitung. Da wir, abgesehen von großen BFen, kaum sinnvolle einheitliche Fahrzeugserien haben, handelt es sich immer um Einzelfahrzeuge die individuell überarbeitet werden müssen/ können - oder eben auch nicht. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 777882 | |||
| Datum | 26.11.2013 14:07 | 2718 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Mir ganz wichtig - daß Einbauten abgenommen werden, wie z.B. vom TÜV. Was soll der abnehmen? Solange es keine Elemente sind, die die Fahrzeugsicherheit betreffen, hat der da keinerlei Kompetenzen. Was auf dem Fahrzeug an Ausrüstung mitgeführt wird ist eine strategische und eine taktische Entscheidung. Geschrieben von Matthias G. Und, ich meine nicht von Haspel auf Tragekorb und umgekehrt, ich meine das Konzept als Ganzes. Haspel auf Tragekorb ist - taktisch gesehen - eine vergleichsweise große Änderung, da an ihr nicht wenig an veränderter Ausbildung und Taktik hängt. Geschrieben von Matthias G. Wie z.B. die Diskussion Li-Ion-Brände. Wegen eines Löschmittelzusatzes? Löschmittelzusätze mit zugehörigen Armaturen führen wir auch heute schon mit. Wäre aber auch eine (strategische) Grundsatzentscheidung, welchen Zusatz in welcher Menge und für welchen Einsatzzweck. Geschrieben von Matthias G. Oder welche Wehr hat Fognails und Zubehör um Rundballen löschen zu können? Wozu? Rundballen in Brand = Totalschaden. Rausziehen aufs Feld und dort abbrennen lassen. Mit der Begründung beschaffe ich bestimmt keine Fognail.... Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Fürth / Hessen | 777891 | |||
| Datum | 26.11.2013 15:19 | 2556 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Es ist klar, daß so eine Revision seltenst von einer Feuerwehr in Eigenregie vorgenommen werden kann und darf moin, warum eigentlich nicht? Wir haben bei unseren beiden Fahrzeugen das Konzept kritisch hinterfragt und dann entsprechend geändert. Beim TSF wanderte z.B. die Schaumausrüstung ins Lager, beim MTW deutlich mehr. TSF Modernisierung (Die Halterung des B-Tragekorbes war nur ein Provisorium...) MTW Modernisierung Hier sind jetzt gar keine Schläuche mehr verladen, der STKL wurde auch noch entfernt... Viele Grüße Christian Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr! besucht die Feuerwehr Steinbach "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann" (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891) | |||||
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| Autor | Stef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz | 777905 | |||
| Datum | 26.11.2013 16:25 | 2413 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian F.MTW Modernisierung Eure Schläuche "algern" in den Seitenfächern des Anhängers? Das ist aber gar nicht gut, da solltet ihr mal Anti-Algenmittel zugeben aus dem nächsten Aquarienshop... Schöner Tippfehler! ;-) | |||||
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| Autor | Lüde8r P8., Kelkheim / Hessen | 777909 | |||
| Datum | 26.11.2013 16:42 | 2419 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias G.Ist es für Freiwillige Feuerwehren heute noch zeitgemäß, die Beladung von Löschfahrzeugen (SB - Sammelbegriff) sowie Rüst-und Gerätewagen für einen Nutzungszeitraum von 20 oder mehr Jahren zu planen ? Planen muß man ja irgendwas, auch wenn die Zukunft ungewiss ist... Geschrieben von Matthias G. Bei FF's ist aber eine Nutzungsdauer von annähernd 30 Jahren in fast unverändertem Beladungszustand keine Seltenheit. 30 Jahre ist sowieso zu lang... Wenn heutige FAhrzeuge 25 Jahre halten - Glück gehabt... Ich habe noch nie ein Fw - Fahrzeug gesehen, das niemals verändert wurde... Geschrieben von Matthias G. st eine Revision und entsprechende Adaption von Beladungsplänen nach z.B. 10 Jahren eine Option? 12 Jahre oder so- ist für mich ein Muß. Zum einen tauchen da plötzlich schwerwiegendere Schäden auf ( Lack, Rost, Pumpe etc). Andererseits gibt es da manches Gerät zu aktualisieren zB andere PA, aktueller TH-Satz... Kleinere Änderungen wie andere Strahlrohre, andere Handscheinwerfer oder Funkgeräte geschehen sowieso laufend... Geschrieben von Matthias G. Allem weil veränderte Beladungen mit entsprechenden Planungen unterlegt sein müssen, um später noch den sicheren Betriebszustand gewährleisten zu können. Das ist sinnvoll, so etwas sollte professionell laufen. Nur sitzen die Profis nicht automatisch auf einer bestimmten Seite... Grüße Lüder Pott www.sei-dabei.info | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 777914 | |||
| Datum | 26.11.2013 16:58 | 2388 x gelesen | |||
Geschrieben von Lüder P.Das ist sinnvoll, so etwas sollte professionell laufen. Nur sitzen die Profis nicht automatisch auf einer bestimmten Seite Satz des Tages für mich, Danke Lüder! Paßt auch zu anderen Beschaffungs-, Technik- und Ausschreibungsdiskussionen .... Gruß CS TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT! TROLL COLLECT - Trolls im Forum | |||||
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