News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Sortierung umschalten zurück

ThemaPoing: Fahrer ignoriert Absperrmaßnahmen, Feuerwehrangehöriger wird verletzt.75 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorBjör8n P8., Markt Schwaben / Bayern775737
Datum25.10.2013 21:5020189 x gelesen
Hallo,

leider kein Einzelfall: Poing

Und auch schon selbst erlebt (bei einer nicht-Feuerwehrveranstaltung), das selbst Polizisten einfach ignoriert werden.

Björn

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMark8us 8G., Kochel am See / Bayern775738
Datum25.10.2013 21:5817963 x gelesen
Auch hier......

http://www.merkur-online.de/lokales/bad-toelz/benediktbeuern/fuehrt-sich-nicht-auf-2624356.html

alle in den Steinbruch.....grmpf


Gruß Markus

In Treue fest!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg775740
Datum 25.10.2013 22:39   18803 x gelesen
Geschrieben von Björn P.Und auch schon selbst erlebt (bei einer nicht-Feuerwehrveranstaltung), das selbst Polizisten einfach ignoriert werden.


Wäre in einem Staat der sein GEwaltmonopol ernst nimmt und hinter seiner Exekutive steht recht einfach. Anhalten, raus aus dem Fahrzeug, Adler auf dem Boden, mit dem Achter auf dem Rücken aufs Revier, erkennungdsienstliche Behandlung, der Richter ordnet U-Haft und beschleunigtes Verfahren an und 2 Tage später ist Verhandlung. Nötigung, Widerstand, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Dafür kann man in einem richtigen Rechtsstaat schon mal 6 Monate Haft ohne Bewährung als "erzieherische Maßnahme" (denn das ist das einzige das wirkt) und weiter 18 Monate zur Bewährung sowie anschließend 5 Jahre Führerscheinsperre geben. Dann werden auch solche Sperren (und andere Anordnungen der Exekutive) ernst genommen. Denn wie haben wir schon bei der BW gelernt. Jede Sperre (damit sind jetzt nicht unbedingt gegen Straßenverkehr gesperrte Straßen gemeint) ist nur dann wirksam, wenn sie auch gesichert wird.

Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen775746
Datum 26.10.2013 00:16   19258 x gelesen
Und ewig grüßt das Mumeltier, der Fischer reformiert mal wieder den "Rechts"staat. Und ich werde nicht müde, gegen diesen Unsinn anszuschreiben.

Geschrieben von Christian F.Adler auf dem Boden, mit dem Achter auf dem Rücken aufs RevierWozu fesseln, wenn nicht gewalttätig oder sonstwie gefährlich? Um zu zeigen, wer der Boss ist, gell?

Geschrieben von Christian F.der Richter ordnet U-Haft und beschleunigtes Verfahren anDu weißt doch, wofür U-Haft ist, was soll also der Unsinn mit dem Einsperren immer? Auch um zu zeigen, wer der Boss ist? Ohne Flucht-, Verdunklungs- oder Wiederholungsgefahr ist U-Haft unterhalb von Kapitalverbrechen nunmal (zu Recht) unzulässig. Ein Dozent sagte mal "U-Haft ist Freiheitsberaubung an einem Unschuldigen" und ich stimme ihm zu, dass sowas nicht leichtfertig oder grundlos angeordnet werden darf.

Geschrieben von Christian F.in einem richtigen RechtsstaatGottlob leben wir in einer Bananenrepublik, wenn das denn so ist.

Geschrieben von Christian F.6 Monate Haft ohne Bewährung als "erzieherische Maßnahme"Ein halbes Jahr Knast. Job weg, Frau weg, Zukunft im Arsch. "Nur" weil er scheiße Auto fährt. Sag mal merkst du überhaupt noch was!?
Die allerbeste erzieherische Maßnahme ist übrigens m.E. das Fahrverbot. Selbst wenige Wochen zu Fuß sollen schon extrem heilsam sein. Und ja, selbst dadurch kann schon der Job in Gefahr geraten - aber das ist wenigstens verhältnismäßig.

Geschrieben von Christian F.(denn das ist das einzige das wirkt)Darüber gibt es viele Meinungen, nur wenige sehen das so eindeutig wie du. Aber um zu zeigen, wer der Boss ist, ist Knast vermutlich ganz gut. Und mit dem Bau der ganzen neuen Gefängnisse schaffen wir tausende sichere Arbeitsplätze.

Geschrieben von Christian F.Denn wie haben wir schon bei der BW gelernt. Ich überhaupt nichts. Und je öfter ich lese, was du da alles über den Rechtsstaat (einen richtigen, nicht so einen lahmen wie unseren) gelernt haben willst, umso eher glaube ich, dass ich dort nichts verpasst habe.

Geschrieben von Christian F.Jede Sperre ist nur dann wirksam, wenn sie auch gesichert wird.Stimmt. Bei uns ist auch schon ein FA per Auto "angeschoben" worden, weil ein Pressevertreter durchwollte. Leider war er zu erregt um genau diese Info kundzutun, dann hätte man ihn ja gelassen. Man hat das damals in einem Gespräch und mit einer Entschuldigung geklärt. Wäre ich es gewesen, hätte er eine Anzeige kassiert, bei meiner Gesundheit bin ich wenig kompromissbereit.
Wenn mich einer absichtlich anfahren würde, würde ich erstmal so fallen, so dass er mindestens eine neue Motorhaube braucht, und danach als Nebenkläger der Verhandlung beiwohnen. Und auch im Waschlappen-Rechtsstaat BRD bekäme er mit einer ordentlichen Geldstrafe und einigen autofreien Wochen eine m.E. angemessene Strafe.



Zum Schluss: Es macht mich traurig, dass solch indifferenten Thesen so mehrheitlich zugestimmt wird (siehe Balken stand jetzt: groß und grün). Ich dachte/hoffte, polemische Hetze käme in der heutigen Zeit nicht mehr so gut an.

Vorschlag: Zurück zu Feuerwehrthemen.

Gruß
Sebastian.

--
Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen (Jean-Jacques Rousseau)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAndr8e S8., München / Bayern775749
Datum26.10.2013 02:56   17413 x gelesen
Das ein oder andere ist etwas übertrieben ausgedrückt, allerdings ist die Intention von Christian Fischer richtig.

Mal gescheid durchgreifen und eine Berichterstattung über die Bestrafung/Konsequenzen in Print und TV und dann überlegen sich manche Leute wie se sich aufführen. Bei all meiner Liebe für Freiheit und Selbstbestimmung/-verantwortung, aber mir würde im Traum + 3,0 Promille Alkohol nicht einfallen eine Einsatzabsperrung zu durchfahren, eine Einsatzkraft mit einem LKW vor mir herzuschieben, männlichen Sanitätern die Behandlung der Ehefrau auf aggressive Art und Weise zu verwehren oder einen Molotowcocktail auf Polizisten zu werfen. Des ist alles die gleiche Respektlosigkeit. Und im Falle fehlender Einsicht mal eine saubere Geldbuße und paar Wochen der Führerschein weg, ist für ein Durchbrechen einer Einsatzabsperrung in meinen Augen genauso angebracht, wie Gummigeschosse für Fußballfans, die nichts anderes im Kopf haben als sich regelmäßig am Wochenende im Wert von sechsstelligen Einsatzkosten öffentlich zu prügeln.

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorStef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz775751
Datum26.10.2013 03:53   17221 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W.Wozu fesseln, wenn nicht gewalttätig oder sonstwie gefährlich? Um zu zeigen, wer der Boss ist, gell?

Nicht gewalttätig?

Dazu empfehle ich dir den §224 StGB sowie dessen Kommentierung zu lesen. Ein Kraftfahrzeug ist im beschriebenen Fall definitiv ein "gefährliches Werkzeug" und das absichtliche Rammen einer Person mittels eines Kfz ein tätlicher Angriff.

Wären hier Polizeibeamte zugegen wäre ein unmittelbares Eingreifen mit allen Mitteln des unmittelbaren Zwangs bis hin zum Schusswaffengebrauch jederzeit zu rechtfertigen. Glaubst du nicht? Tja... auch "Schlagstock" (Korrekt: Einsatz-Mehrzweck-Stock) und "Reizgas" (Pfefferspray,...) sind Mittel des unmittelbaren Zwangs. Diese werden problemlos bei Demonstrationen, in Fussballstadien etc. eingesetzt.

Im Verhältnis dazu ist der mehrfache Angriff mittels eines Kfz auf eine hoheitlich tätige Amtsperson umso eher dazu geeignet, diese Mittel zu rechtfertigen. Also nur weil du Christian F. vielleicht persönlich nicht leiden kannst hat er noch lange nicht Unrecht. Die hier beschriebenen Vorfälle sind wahrlich nicht zu verharmlosen!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg775754
Datum26.10.2013 09:1216826 x gelesen
hallo,

ich denke da ist ein Mittelweg zwischen dem Nichtstun und den Maßnahmen die du beschrieben hast sinnvoll.

Wobei momentan gefühlt eher zu wenig bzw. zu lasch reagiert wird.

Man muss nicht das volle Programm (von dem Achter auf dem Rücken bis zur U-Haft usw.) durchziehen.

Du hast mit deinen Ausführungen im Grunde recht. Aber so extrem sollte es auch nicht werden.

Konsequente und vor allem auch schnelle Reaktion der Polizei und Justizbehörden im Rahmen der bestehenden Gesetze zusammen mit entsprechender Aufklärung das im Falle eines Falles konsequent durchgegriffen wird würde uns da schon weiterhelfen.

MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775761
Datum26.10.2013 10:3316847 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sebastian W.der Fischer reformiert mal wieder den "Rechts"staat. Und ich werde nicht müde, gegen diesen Unsinn anszuschreiben

und ich bedanke mich bei Dir dafür!

Geschrieben von Sebastian W.Die allerbeste erzieherische Maßnahme ist übrigens m.E. das Fahrverbot. Selbst wenige Wochen zu Fuß sollen schon extrem heilsam sein.

Bei manchen würde es zudem noch helfen gleich das Auto mit zu beschlagnahmen ;-)

Geschrieben von Sebastian W.Stimmt. Bei uns ist auch schon ein FA per Auto "angeschoben" worden, weil ein Pressevertreter durchwollte. Leider war er zu erregt um genau diese Info kundzutun, dann hätte man ihn ja gelassen. Man hat das damals in einem Gespräch und mit einer Entschuldigung geklärt. Wäre ich es gewesen, hätte er eine Anzeige kassiert, bei meiner Gesundheit bin ich wenig kompromissbereit.

Na frag ich mich halt ob man sich jeden unbedingt mit allen Mitteln an der durchfahrt hintern muss? Ich würde meine Aufgabe darin sehen die Verkehrsteilnehmer auf die Sperre aufmerksam zu machen und meine Maßnahmen darauf beschränken mir das Nummernschild sowie den Sachstand zu notieren. Anschließend würde ich das Ganze an die hoffentlich anwesenden (zuständigen) Behörden übergeben. Aber leider ist es halt nun mal so gib einem Uniformierten eine Aufgabe und schon fängt er an in jeder Form den Hilfsscheriff heraushängen zu lassen anstatt sich auf SEINE Aufgaben zu konzentrieren, nämlich zu warnen!


Gruß

Dirk

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8G., Überherrn / Saarland775762
Datum26.10.2013 10:3416713 x gelesen
Was tut dem Deutschen immer weh....ein Griff in seinen Geldbeutel und sein Führerschein/Auto. Deshalb bei Vorsatz oder (gefährliche) Körperverletzung im Straßenverkehr eine Geldstrafe die richtig weh tut und Führerschein sofort und dann für eine (lange) Zeit weg.

Gruß Daniel

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg775763
Datum26.10.2013 10:35   17057 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W.Wozu fesseln, wenn nicht gewalttätig oder sonstwie gefährlich? Um zu zeigen, wer der Boss ist, gell?

Er hat davor einen Angriff mit einem potenziell gefährlichen Gegenstand in Form seines Kraftfahrzeuges ausgeführt. Reicht Dir das nicht als Anzeichen der Gewalttätigkeit?
Dazu kommt, dass ein Streifenwagen in D keine sichere Abtrennung zwischen Hinterem und vorderem Bereich hat. Sprich die Beamten haben hinter sich sonst einen Tatverdächtigen/ Täter sitzen, der frei agieren kann. Deshalb gehört bei mir jeder Tatverdächtige der hinten in die grünne Minna rein kommt geschlossen. Du weißt nie, was der an Unsinn vor hat, vor allem, wenn er sich seiner Lage bewußt wird. Das geht vom Festklammern und Widerstand wenn er am Revier wieder aussteigen soll bis hin zu einem Fluchtversuch oder Angriff während der Fahrt. Das vermeidet man, indem man ohne Ansehen der Person und der Tatumstände einfach alle Verdächtigen schließt. Dann gubt es auch keine Diskussionen im EInzelfall, ob das jetzt "nötig" ist, da es als Standardmaßnahme für alle Fälle angewandt wird. Reine Arbeitssicherheit.


Geschrieben von Sebastian W.Du weißt doch, wofür U-Haft ist, was soll also der Unsinn mit dem Einsperren immer? Auch um zu zeigen, wer der Boss ist?

Um sicher zu stellen, dass im Rahmen des Beschleunigten Verfahrens der Angeklagte auch 48h Später pünktlich morgens um 8 zur Verfügung steht, damit die knappe Zeit die ein Richter hat nicht durch zu spät kommen oder Abwesenheit des Angeklagten vergeudet wird.


Geschrieben von Sebastian W.Ein halbes Jahr Knast. Job weg, Frau weg, Zukunft im Arsch. "Nur" weil er scheiße Auto fährt. Sag mal merkst du überhaupt noch was!?

Hätte er sich das vorher überlegen können? Ja. Also kein Mitleid. Es geht nicht um eine läßliche Verfehlung aus Fahrlässigkeit, sondern um einen Tat mit Vorsatz. Bei der eine Gefährdung eines anderen Menschen mindestens billigend in Kauf genommen wird. Das hat mit scheiße Autofahren nichts mehr zu tun. Scheiße Autofahren ist nicht einparken können oder auf der mittleren Spur der BAB zu schleichen obwohl rechts frei ist oder mal zu schnell zu fahren. Aber nicht eine andere Person vorsätzlich an einer Absperrung (die alleine schon sagt: Du darfst hier nicht durch) mit dem Fahrzeug zur Seite zu schieben.


Geschrieben von Sebastian W. Und mit dem Bau der ganzen neuen Gefängnisse schaffen wir tausende sichere Arbeitsplätze.


Nö. Für diese leichten Fälle würde ich auf Einrichtungen zurück greifen, wie sie Sheriff Jo betreibt. Das reicht.


Geschrieben von Sebastian W.nd auch im Waschlappen-Rechtsstaat BRD bekäme er mit einer ordentlichen Geldstrafe und einigen autofreien Wochen eine m.E. angemessene Strafe.

Da bin ich mir in D leider nicht sicher, ob das was da raus kommt wirklich angemessen ist. Zumal Geldstrafen längst nicht die läuternde Wirkung haben, wie ein durchgeführter Freiheitsentzug. Teilweise werden diese Geldstrafen bei bestimmten Handlungen von den Tätern sogar bewußt mit "eingepreist".


Geschrieben von Sebastian W. Es macht mich traurig, dass solch indifferenten Thesen so mehrheitlich zugestimmt wird (siehe Balken stand jetzt: groß und grün). Ich dachte/hoffte, polemische Hetze käme in der heutigen Zeit nicht mehr so gut an.


Wenn Du Dich draußen im durchschnittlichen Volk umhörst dann merkst Du immer mehr Unmut über genau diese Entwicklung. Und Du merkst immer mehr, dass das Vertrauen in den Rechtsstaat schwindet. Und dann ist der nächste (erwartbare) Schritt, dass in einzelnen Fällen das Recht in die eigene Hand genommen wird, da vom Rechtsstaat keine Lösung erwartet wird. In bestimmten gesellschaftlichen Gruppen hat sich daher schon eine eigene "Paralleljustuiz" entwickelt. Und dann sind wieder alle ganz betroffen, dass so etwas bei uns passieren kann. Wenn Du ein Beispiel für das Versagen der dt. Justiz bei einfachsten Fällen brauchst , dann lass Dir von Jürgen doch einfach seine Leidensgeschichte mit den Herren A. oder H. erzählen. Da hätte man 90% davon vermeiden können, wenn die Justiz richtig und effizient funktionieren würde.

Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775769
Datum26.10.2013 11:1916601 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W."Nur" weil er scheiße Auto fährt

Genau das habe ich gemeint als ich schrieb das;
"nur die FW sieht so eine Absperrung verbissen, allgemein scheint das eher als Empfehlung zu gelten".

(auch) Nach meiner Auffassung handelt es sich nicht um Verkehrsteilnehmer die "nur scheiße fahren" sondern um Personen die eine aktive Gefährdung darstellen und im Fall des LKW-Rammer ihr Fahrzeug mit Vorsatz als Waffe gegen FW eingesetzt haben.
http://www.fwnetz.de/2009/08/28/rentner-durchbricht-absperrung-fahrverbot-und-geldstrafe/

Ob man solche Fahrer -wie im Ausland durchaus üblich- erschießen* muß möchte ich stark bezweifeln, sehr wohl pranger ich unser Rechtssystem an das durch die lasche Umsetzung -die Möglichkeiten sind ja gegeben- solches Verhalten immer wieder zur Bagatelle erklärt.
*http://www.welt.de/politik/article120620300/Kapitol-Fahrerin-nach-Verfolgungsjagd-erschossen.html

Mein Wunsch als Untergrenze:
Einsatz - Absperrung durchbrochen = 14 Tage Fahrverbot
-mit Gefährdung oder "Widerstand" = 20 Tagessätze + 6 Monate Fahrverbot
-mit Fahrzeug als Waffe eingesetzt = 1 Monat Haft + 60 Tagessätze + Entzug der Fahrerlaubnis mit 1J. Sperre

Denn solche Urteile s.u. , gegen für Berufskraftfahrer für Personenbeförderung, empfinde ich als Lächerlich da für mich die geistige Eignung hier grundsätzlich in Frage steht.
http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/main-spessart/art129810,7202298

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775782
Datum26.10.2013 13:0416445 x gelesen
Geschrieben von Dirk B. Aber leider ist es halt nun mal so gib einem Uniformierten eine Aufgabe und schon fängt er an in jeder Form den Hilfsscheriff heraushängen zu lassen anstatt sich auf SEINE Aufgaben zu konzentrieren, nämlich zu warnen!

Eine o.g. Absperrung ist nicht Aufgabe der FW oder wie muß ich dich verstehen ?

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775785
Datum26.10.2013 13:1716426 x gelesen
Geschrieben von Thomas M.Eine o.g. Absperrung ist nicht Aufgabe der FW oder wie muß ich dich verstehen ?

Doch, aber ich muss diese nicht mit Leib und Leben verteidigen. Wenn Du verstehst was ich meine ;-)


Gruß

Dirk

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775788
Datum26.10.2013 13:2316419 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.ich muss diese nicht mit Leib und Leben verteidigen

Stimmt!
Die Aufgabe vom Sperrposten ist es Leben zu schützen.

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775790
Datum26.10.2013 13:3416380 x gelesen
Geschrieben von Thomas M.Die Aufgabe vom Sperrposten ist es Leben zu schützen

Quatsch dies ist Aufgabe der, im übrigen, in mehrerer Stufen eingerichteten Absperrung. Der Sperrposten(?) sehe ich als Service für den Verkehrsteilnehmer um auf die Notwendigkeit dieser Sperrmaßnahme hinzuweisen und ggf. nach darauf aufzupassen damit niemand die Sperrmaßnahme mit z.B. wegräumen diverser Hilfsmittel wieder aufhebt.
Das durchsetzen! derselben sehen ich als Aufgabe der Polizei!

Gruß

Dirk

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen775792
Datum26.10.2013 14:0716211 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W.Ein halbes Jahr Knast. Job weg, Frau weg, Zukunft im Arsch. "Nur" weil er scheiße Auto fährt. Sag mal merkst du überhaupt noch was!?

Das ist aber mittlerweile üblich...wird gerne von der Justiz bei Berufskraftfahrern angewendet.

Wir leben durchaus in einer Bananenrepublik...

Grüße

Lüder Pott


www.sei-dabei.info

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775794
Datum26.10.2013 14:0916376 x gelesen
Geschrieben von Dirk B. Der Sperrposten(?) sehe ich als Service für den Verkehrsteilnehmer

Damit wären wir wieder am Anfang;
Geschrieben von mir nur die FW sieht so eine Absperrung verbissen, allgemein scheint das eher als Empfehlung zu gelten".

Eine Straßensperrung ist weder ein Service noch eine Empfehlung an die übrigen Verkehrsteilnehmer.


Planspiel zum Letzten für mich hier
Chlorgasaustritt aus dem Technikraum vom Freibad
Rückwärtig vom Gebäude befindet sich eine Bushaltestelle die von einem voll besetzten Schulbus angefahren werden möchte.


Wie handeln Sie?
A) Wenn der Fahrer die Absperrung durchfährt notiere ich mir das Kennzeichen und melde es weiter
B) Ich mache garnichts weil die Absperrung ja da ist
C) Um den Fahrer zu stoppen stelle mich ihm den Weg da ich davon ausgehe das er die Situation überhaupt nicht erkannt hat.

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen775795
Datum26.10.2013 14:13   16764 x gelesen
Moin

Geschrieben von Steffen W.Dazu empfehle ich dir den §224 StGB sowie dessen Kommentierung zu lesen.Ich bin öffentlich-Rechtler, den Fischer zum StGB habe ich mir fürs Examen nur geliehen ;o)

Geschrieben von Steffen W.Ein Kraftfahrzeug ist im beschriebenen Fall definitiv ein "gefährliches Werkzeug" und das absichtliche Rammen einer Person mittels eines Kfz ein tätlicher Angriff.Also zuerst brauchts im 224 ja mal eine Körperverletzung. Also eine vorsätzliche(!) Gesundheitsschädigung. Ob man dem Autofahrer diesbezüglich Eventualvorsatz unterstellen kann, wenn er mit weniger als Schrittgeschwindigkeit jemanden "anschiebt", ist schon fraglich. Sieht doch eher so aus, als ginge es ihm nicht darum, den FA zu verletzen, sondern zum Weggehen zu bringen. Nötigung ja, versuchte GefKV nein - imho.

Geschrieben von Steffen W.Glaubst du nicht?Nein, glaube ich nicht.

Das für "meine" Landespolizei gültige HSOG sieht das nämlich anders:

§ 60 Abs. 1 HSOG: Schusswaffen dürfen nur gebraucht werden, wenn andere Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges erfolglos angewendet sind oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen. Gegen Personen ist ihr Gebrauch nur zulässig, wenn der Zweck nicht durch Schusswaffengebrauch gegen Sachen erreicht werden kann.

Und wenn du ernsthaft den Fahrer an/erschießen willst, lies erst das noch durch:
§ 61 HSOG

Die Situation war ein Autofahrer, der einen Sicherungsposten anschiebt - kein ausgetickter Wahnsinniger der mit 50 Sachen durch den Weihnachtsmarkt kesselt!

Geschrieben von Steffen W.Im Verhältnis dazu ist der mehrfache Angriff mittels eines Kfz auf eine hoheitlich tätige Amtsperson umso eher dazu geeignet, diese Mittel zu rechtfertigen.Nein, niemand wird erschossen werden, wenn er FA nötigt. Ich stimme allmählich Thomas M. zu, dass wir uns offenbar zu wichtig nehmen.
Versteht mich nicht falsch, der Spinner gehört ordentlich bestraft - ich als Richter könnte mir etwas um die 60 Tagessätze (also zwei Monatsgehälter) und 1-2 Monate Fahrverbot vorstellen. Aber er wird doch bitteschön nicht erschossen!

Geschrieben von Steffen W.Also nur weil du Christian F. vielleicht persönlich nicht leiden kannstDas ist absolut nicht so, zumal ich ihn persönlich nicht kenne. Ich mag seine ungeschönte und bisweilen politisch unkorrekte Sicht auf die Dinge und teile vieler seiner Ansichten. Aber sobald er wieder die juristische Welt verbessern will, kommt in mir eben reflexartig der Wunsch auf, da einen Gegenpol zu setzen.

Gruß
Sebastian

--
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebbel)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAndr8eas8 R.8, Stuttgart / Ba-Wü775801
Datum26.10.2013 14:2116670 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sebastian W.Versteht mich nicht falsch, der Spinner gehört ordentlich bestraft - ich als Richter könnte mir etwas um die 60 Tagessätze (also zwei Monatsgehälter) und 1-2 Monate Fahrverbot vorstellen.

Und genau da liegt eben der Fehler unserer Justiz ! Was denkst Du was Mister Jung-Dynamisch-Erfolgreich das juckt ? Richtig, gar nix...die paar Ocken zahlt der aus der Portokasse weil er nämlich auch mit nur 6 Monatsgehältern im Jahr nicht bei der Tafel einkaufen muss und für die 1-2 Monate holt er sich notfalls einen Limousinen-Service.
Bestes Beispiel dafür ist dieser Spacken


Gruß Andi

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775802
Datum26.10.2013 14:22   16729 x gelesen
Geschrieben von Thomas M.Chlorgasaustritt aus dem Technikraum vom Freibad
Rückwärtig vom Gebäude befindet sich eine Bushaltestelle die von einem voll besetzten Schulbus angefahren werden möchte.


Wie handeln Sie?


Als erstes passe ich auf das mir das abstürzende Flugzeug nicht auf den Kopf fällt!
Sorry völliger Blödsinn einfach mal GMV einschalten, übertreiben hilft in dieser Diskussion nicht wirklich weiter.
Aber wo Du gerade dabei bist wäre es in dieser Situation/Planspiel viel besser das Absperren großräumig der Polizei zu überlassen!

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen775803
Datum26.10.2013 14:30   16652 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Aber wo Du gerade dabei bist wäre es in dieser Situation/Planspiel viel besser das Absperren großräumig der Polizei zu überlassen!

Da spricht der Städter...

Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

besucht die Feuerwehr Steinbach

"Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
(Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775806
Datum26.10.2013 14:40   16663 x gelesen
Geschrieben von Christian F.Da spricht der Städter...

Ja genau, das ist dort wo mehr wie ein (Schul)Bus rumfährt und nicht jeder den Fahrplan auswendig weis!

Was soll das?

Gruß

Dirk (der auf dem Land groß geworden ist!)

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775810
Datum26.10.2013 15:3016115 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Sorry völliger Blödsinn einfach mal GMV einschalten,
Ok, da muß ich wohl noch mal

Wie wäre es wenn du deine Welt nicht als alleinige Realität ansiehst ?

Das Freibad war das Hallenbad einer Grundschule.
Der Bus wollte zum Schulschluss weitere Kinder abholen.
Seine Haltestelle befand sich 20m Hang abwärts vom Zugang Technikraum und er durchfuhr die Absperrung (Pylonen) weil er von einer FW-Übung ausging.
Er war weder aggressiv noch schnell und stoppte wohl umgehend nachdem sich ihm ein Kamerad in den Weg stellte,
also alles gut.
Ich kenne die Geschichte jedoch nur vom hören da ich selber zu diesem Zeitpunkt unter CSA im Technikraum war.

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen775812
Datum26.10.2013 15:52   16554 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Ja genau, das ist dort wo mehr wie ein (Schul)Bus rumfährt und nicht jeder den Fahrplan auswendig weis!

Was soll das?


Einfach mal überlegen, wie hoch die Polizeidichte auf dem Land und in der Stadt ist.

Dann ist es zwar schön zu fordern, die Polizei möglich sich um die weiträumige Absperrung kümmern, das mag in der Stadt auch wunderbar funktionieren, auf dem Land dauert das ein Weilchen. Und mindestens so lange bin ich als Feuerwehr dann doch wieder dabei... Obs mir passt oder nicht.

Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

besucht die Feuerwehr Steinbach

"Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
(Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen775820
Datum26.10.2013 17:1016144 x gelesen
...oder es kommt ein Streifenwagen und die legen eigenverantwortlich die Priorität ihrer Massnahmen zB auf die Ermittlung von Straftaten... Absperren kommt dann später...

Grüße

Lüder Pott


www.sei-dabei.info

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775822
Datum26.10.2013 18:30   16333 x gelesen
Geschrieben von Christian F.Einfach mal überlegen, wie hoch die Polizeidichte auf dem Land und in der Stadt ist.

Einfach mal überlegen wie oft es dann auf dem Land nötig ist solch aufwendige Absperrungen einzurichten und wie oft man für irgendwelche Veranstaltungen absperrt ?
Zweiteres dürfte öfter vorkommen und dafür muss sich nun mal keiner überfahren lassen!
Wenn natürlich das Chemiewerk (auf dem Land) plötzlich in die Luft fliegt, kann man sich selbstverständlich auch lebensmüde und heldenhaft vor einen (voll mit kleinen Kindern und alten Menschen) besetzten Bus schmeißen.
Darum ging es hier aber in keinem der genannten Fälle!

Gruß

Dirk

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY775823
Datum26.10.2013 18:3916017 x gelesen
Servus,

wenn aber die Feuerwehr für eine Fronleichnamsprozession absperrt, was hierzulande öfter vorkommt, und ein PKW-Lenker ignoriert das, dann ist halt die Gefahr recht groß, dass der in die Prozession rast, mit allen negativen Folgen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen775824
Datum26.10.2013 18:4115947 x gelesen
Zumeist ist ja auf dem Land eher so das man ES mit Fw-Fahrzeugen zuzschmeißt.
Und wo eins dieser Autos steht geht nix mehr.

Ohne Worte und schon genug diskutiert sind die gutwilligen Straßensperrmaßnahmen aufgrund irgendwelcher Veranstaltungen.
Und wer dort den Helden spielen will/muss....

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen775825
Datum26.10.2013 18:4516040 x gelesen
Geschrieben von Anton K.wenn aber die Feuerwehr für eine Fronleichnamsprozession absperrt, was hierzulande öfter vorkommt, und ein PKW-Lenker ignoriert das, dann ist halt die Gefahr recht groß, dass der in die Prozession rast, mit allen negativen Folgen.

Das ist so.
Sonst jammern wir ja aber immer das uns zusätzliche Aufgaben aufgebürdet werden, und dann das?
Zumal ja der Veranstalter gerade bei solchen Sachen für eine notwendige statische Absicherung sorgen kann. Ist nur leider beschwerlicher, nor?

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW775827
Datum26.10.2013 18:5215827 x gelesen
Moin Peter,

das hat nichts mit auf dem Land zu tun... wenn man sich manche ES in Großstädten gerade hier im Ruhrgebiet so anschaut, dann kenne ich durchaus einige Feuerwehren auf dem Land, die das deutlich besser an der ES regeln.

Im Endeffekt hat es was mit Ausbildung, Disziplin und Einsatzführung zu tun.

Gruß

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen775828
Datum26.10.2013 18:5715840 x gelesen
Geschrieben von Martin D.das hat nichts mit auf dem Land zu tun... wenn man sich manche ES in Großstädten gerade hier im Ruhrgebiet so anschaut, dann kenne ich durchaus einige Feuerwehren auf dem Land, die das deutlich besser an der ES regeln.Im Endeffekt hat es was mit Ausbildung, Disziplin und Einsatzführung zu tun.

Das wiederum mag so sein und stimmt auch.
Ändert aber eben nix daran sich todesmutig der Gefahr in den Weg zu stellen.

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen775833
Datum26.10.2013 20:2016012 x gelesen
Moin

Geschrieben von Andreas R.Und genau da liegt eben der Fehler unserer Justiz ! Was denkst Du was Mister Jung-Dynamisch-Erfolgreich das juckt ?Also zum einen sind die wenigsten der bekloppten Autofahrer derartige Großverdiener. Den allermeisten dürften zwei Monatsgehälter und ein Monat Bahnfahren durchaus weh tun. Dir selbst nicht auch? Mir schon. Das verhängen von Tagessätzen führt ja gerade zu einer Anpassung, Herr Arnautovic löhnt bei 60 TS dann ca. 350.000 - das könnte selbst ihn schmerzen.

Zum anderen hieße dein Vorwurf ja ansonsten, dass man (Super)Reiche für jede(!) Tat einsperren müsste, damit etwas weh tut? Bisschen schwierig...

Gruß
Sebastian

--
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebbel)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern775843
Datum26.10.2013 21:4616038 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Aber wo Du gerade dabei bist wäre es in dieser Situation/Planspiel viel besser das Absperren großräumig der Polizei zu überlassen!

Lächerlicher, in weiten Teilen Deutschlands praxisfremder Blödsinn, aber wir sinds ja gewohnt von dir.

Bei der Lage sind vielleicht in 5% der deutschen Kommunen zeitnah genug Polizeikräfte greifbar.


CS




TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern775844
Datum26.10.2013 21:5015773 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Einfach mal überlegen wie oft es dann auf dem Land nötig ist solch aufwendige Absperrungen einzurichten und wie oft man für irgendwelche Veranstaltungen absperrt ?
Zweiteres dürfte öfter vorkommen und dafür muss sich nun mal keiner überfahren lassen!
Wenn natürlich das Chemiewerk (auf dem Land) plötzlich in die Luft fliegt, kann man sich selbstverständlich auch lebensmüde und heldenhaft vor einen (voll mit kleinen Kindern und alten Menschen) besetzten Bus schmeißen.


Komm mal raus aus deinem Loch in die Fläche und denk ein wenig nach.
Ich hab hier ein Freibad mit im Sommer einer 4 stelligen Besucherzahl, dem gegenüber stehen 2 zeitnah greifbare Streifen, wenn grad sonst nichts ansteht, dreimal darfst du raten wer Evakuiert und Absperrmaßnahmen durchführt wenn die Chlorgaswarnanlage auslöst.
OK, Alternative wäre 2 Stunden auf weitere Polizeikräfte zu warten .....

Selten so praxisfremden Blödsinn hier gelesen.


Gruß
CS




TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen775845
Datum26.10.2013 21:5815755 x gelesen
Geschrieben von Christian S.Ich hab hier ein Freibad mit im Sommer einer 4 stelligen Besucherzahl, dem gegenüber stehen 2 zeitnah greifbare Streifen, wenn grad sonst nichts ansteht, dreimal darfst du raten wer Evakuiert und Absperrmaßnahmen durchführt wenn die Chlorgaswarnanlage auslöst.

Wirklich aus Interesse.
Wie löst du die Absperrung gegen den Verkehr?

Das du keinen aufforderst sich todesmutig einem Fahrzeug in den Weg zu stellen ist mir klar.

Peter

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern775846
Datum26.10.2013 22:0215806 x gelesen
Geschrieben von Peter L.Wirklich aus Interesse.
Wie löst du die Absperrung gegen den Verkehr?


In dem konkreten Fall: Erstmal so gut es geht mit großen roten Autos. Und wenns sein muß auch mal jemand mit Winkerkelle.
Das ist aber weniger das Problem sondern selbst wenn das Bad geschlossen ist die Fußgänger und Radfahrer auf den Uferwegen usw. ......
Und da soll mir der Oberheld aus Düsseldorf mal zeigen wo die Polizeikräfte herkommen sollen, und das vielleicht noch zur Hauptsaison im August bei Sonnenschein. In der Tat sind die Straßen dann nicht das Hauptproblem, trotzdem wo nötig wird das dann durch FF abgesperrt.


Gruß
CS




TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen775848
Datum26.10.2013 22:1515915 x gelesen
Geschrieben von Christian S.In dem konkreten Fall: Erstmal so gut es geht mit großen roten Autos. Und wenns sein muß auch mal jemand mit Winkerkelle.Das ist aber weniger das Problem sondern selbst wenn das Bad geschlossen ist die Fußgänger und Radfahrer auf den Uferwegen usw. ......Und da soll mir der Oberheld aus Düsseldorf mal zeigen wo die Polizeikräfte herkommen sollen, und das vielleicht noch zur Hauptsaison im August bei Sonnenschein. In der Tat sind die Straßen dann nicht das Hauptproblem, trotzdem wo nötig wird das dann durch FF abgesperrt.

Lezteres geht ja auch nicht anders.

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY775850
Datum26.10.2013 23:1515626 x gelesen
Servus,

Geschrieben von Peter L.Sonst jammern wir ja aber immer das uns zusätzliche Aufgaben aufgebürdet werden

ich denke, da hat sich noch keiner beschwert. Bei uns machen auch die evangelischen Kameraden bei katholischen Sachen mir und auch umgekehrt.
Wenn, dann kannst du das unter Vereinstätigkeit einordnen. Aber so generell abtun von sowas finde ich auch blöd. ;-(

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen775851
Datum26.10.2013 23:3215632 x gelesen
Geschrieben von Anton K.ich denke, da hat sich noch keiner beschwert. Bei uns machen auch die evangelischen Kameraden bei katholischen Sachen mir und auch umgekehrt.Wenn, dann kannst du das unter Vereinstätigkeit einordnen. Aber so generell abtun von sowas finde ich auch blöd. ;-(

Ich habs ja auch nicht abtun wollen und erst recht nicht wegen des konkreten Anlasses Kirchweih.
Ich bin nur gerade bei solchen planbaren Absperrungen eher der Meinung das da eine Bake/Bauzaun etc. einfacher und auch ungefährlicher wäre.

Aber jetzt noch eine ernstgemeinte Frage dazu. Wenn man es in BY unter Vereinstätigkeit betrachten würde, würde dann euer Recht damit zu vereinbaren sein?

Peter

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775853
Datum27.10.2013 00:33   16149 x gelesen
Geschrieben von Peter L.Lezteres geht ja auch nicht anders.

Doch am Bodensee macht dies der Schwimmmeistergehilfe ;-)

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775854
Datum27.10.2013 00:36   16156 x gelesen
Geschrieben von Christian S.Lächerlicher, in weiten Teilen Deutschlands praxisfremder Blödsinn, aber wir sinds ja gewohnt von dir.

Bei der Lage sind vielleicht in 5% der deutschen Kommunen zeitnah genug Polizeikräfte greifbar.


Na ja bei einem Planspiel Szenario von Praxis zu sprechen halte ich für praxisfremd!

Aber gut das Du mich ansonsten so gut kennst, Held vom Bodensee.

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMark8us 8R., Höhenrain / Bayern775856
Datum27.10.2013 01:0615665 x gelesen
Servus Christian,

Geschrieben von Christian S.
Bei der Lage sind vielleicht in 5% der deutschen Kommunen zeitnah genug Polizeikräfte greifbar.
kann ich nur aus eigener Erfahrung bestätigen: Ammoniakaustritt in einem Freibad, Gesamtstärke der Polizei während des gesamten (!) Einsatzes 1/1//2... kannst ja mal raten, wer die Sperrungen übernommen hat :-)

Gruß
Markus

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY775861
Datum27.10.2013 06:5815569 x gelesen
Servus,

nein, als Verein darf das die Feuerwehr nicht. Solche Absperrmaßnahmen darf nur die Feuerwehr als "Organ" der Gemeinde machen. ;-)

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern775862
Datum27.10.2013 08:11   15925 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Na ja bei einem Planspiel Szenario von Praxis zu sprechen halte ich für praxisfremd!

Wieso Planspielszenario? Ich hab das bereits 2x in real hinter mir, einmal mit gelber Weste, einmal mit blauer Weste.


Geschrieben von Dirk B.Aber gut das Du mich ansonsten so gut kennst, Held vom Bodensee.

Siehste, genau das habe ich gemeint ........ kann man nicht ernst nehmen.


Gruß
CS




TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen775866
Datum27.10.2013 09:1815514 x gelesen
Geschrieben von Anton K.nein, als Verein darf das die Feuerwehr nicht. Solche Absperrmaßnahmen darf nur die Feuerwehr als "Organ" der Gemeinde machen. ;-)

Hatte ich ja doch keinen Denkfehler :-).

Peter

Morgen übrigens....

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorHara8ld 8S., Köln / NRW775869
Datum27.10.2013 09:3615532 x gelesen
A) Wenn der Fahrer die Absperrung durchfährt notiere ich mir das Kennzeichen und melde es weiter

Das will ich bei einem Fahrradrennen mal erleben, wie dir danach der Ar*** aufgerissen wird. Wenn dann eine Traube Fahrradfahrer mit 50-60 km/h in das Auto knallen.

Das kann Tote geben!

Noch nicht einmal RTW werden in diesen Fällen auf/ über die Strecke gelassen.

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775878
Datum27.10.2013 10:54   15824 x gelesen
Geschrieben von Christian S.Siehste, genau das habe ich gemeint ........ kann man nicht ernst nehmen.

fein von Dir und was ich nicht ernste nehmen kann ist, wenn man hier in diesem Forum anfänglich über eine Absperrmaßnahme einer Veranstaltung diskutiert und plötzlich dann, an den Haaren herbei gezogen, irgendwelche Einsätze mit Kindern, Omas und sonstigen Hilfsbedürftigen Personen konstruiert werden, nur weil man dies ja schon mal irgendwo gehört oder von mir aus auch erlebt hat. Es wurde hier schon oft genug gesagt dass es eben nicht nur schwarz und Weiß sondern ganz viel dazwischen gibt. Selbstverständlich mag es Einsätze geben wo es durchaus Sinn machen würde eine Durchfahrt mit allen uns zu Verfügung stehenden Mittel zu verhindern, ich bezweifle aber dass dies immer und überall nötig ist, sondern sage das es meist auch ausreichen würde die von mir genannten Maßnahmen einzuleiten.
So und nun noch was zum Nachdenken für Super Einsatzleiter:
Wenn man schon erkennt wie "Lebenswichtig" ein Posten an diversen von Feuerwehrs eingerichteten Absperrpunkten ist, wieso werden meist dazu die unerfahrensten und kleinsten Lichter dafür eingesetzt? Ja ich weiß ich bin nun mal schon wieder total realitätsfremd, Du kannst mir aber glauben dass auch ich nicht die letzten 25 Jahre "nur" Kaffee im ELW gekocht habe!


Gruß und schönen Sonntag

Dirk

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8K., Hermeskeil / Rheinland-Pfalz775883
Datum27.10.2013 11:4515551 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sebastian W.ich als Richter könnte mir etwas um die 60 Tagessätze (also zwei Monatsgehälter) und 1-2 Monate Fahrverbot vorstellen
Ganz schön milde für eine vorsätzliche, gefährliche Körperverletzung.

Wo ist da die Relation zu dem FW-Mann, der mit 100 Tagessätze für das Abhören des Polizeifunks bestraft wurde ?

MfG, Thomas

Dies ist ausschließlich meine private Meinung

Jede Kommune hat die Feuerwehr, die sie verdient
Finanzen --> Stadt/Gde ----- Personal --> Bürgerschaft

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP775886
Datum27.10.2013 13:0715692 x gelesen
Geschrieben von Thomas K. Wo ist da die Relation zu dem FW-Mann, der mit 100 Tagessätze für das Abhören des Polizeifunks bestraft wurde ?1 Fall vs. 900 Fälle würde ich schon als Relation bezeichnen.

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775889
Datum27.10.2013 14:09   15745 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K.Geschrieben von Thomas K.
Wo ist da die Relation zu dem FW-Mann, der mit 100 Tagessätze für das Abhören des Polizeifunks bestraft wurde ?
1 Fall vs. 900 Fälle würde ich schon als Relation bezeichnen.


Sehe auch ich absolut nicht so.
Die körperliche Unversehrtheit muß das Maß aller Dinge sein resp. es wieder werden!

Jede einzelne vorsätzliche Körperverletzung werte ich deutlich schlimmer als das Mio.fache abhören/mitschneiden unverschlüsselter Funksprüche.
Erst wenn diese Informationen wirtschaftlich genutzt werden kommen sollten wir an das Strafmaß der Körperverletzung kommen....dürfen.

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8K., Hermeskeil / Rheinland-Pfalz775891
Datum27.10.2013 14:3315324 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sebastian K.1 Fall vs. 900 Fälle würde ich schon als Relation bezeichnen.
Na, da bin ich aber mal auf das Strafmaß für die NSA gespannt.

MfG, Thomas

PS: Wenn's nicht so ernst und dreist wäre, was die Schlapphüte da treiben, hätte ich >d+r< geschrieben

Dies ist ausschließlich meine private Meinung

Jede Kommune hat die Feuerwehr, die sie verdient
Finanzen --> Stadt/Gde ----- Personal --> Bürgerschaft

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorVolk8er 8C., Trier / RLP775895
Datum27.10.2013 15:3615448 x gelesen
Geschrieben von Christian S.Bei der Lage sind vielleicht in 5% der deutschen Kommunen zeitnah genug Polizeikräfte greifbar.
Kann ich so bestätigen. Unsere Polizeiinspektion hat eine Schichtstärke von 18 Beamten.
Auf dem Papier. Wenn dann noch welche Krank, in Urlaub oder Fortbildung sind, sind 13 Beamte real. Oft auch nur 10.
Ach ja: Die sollen ein (Stadt)gebiet mit ca. 100 EW. bearbeiten.
Jetzt rate mal, wieviele von denen auftauchen, wenn du Samstagabends z.B. einen Wohnungsbrand hast?

Dies ist meine Meinung.

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP775897
Datum27.10.2013 15:4415657 x gelesen
Geschrieben von Thomas M.Die körperliche Unversehrtheit muß das Maß aller Dinge sein resp. es wieder werden!Das ist sie in unserem Grundgesetz bzw. unseren Grundrechten auch nicht...
Ich würde mir auch oft andere/strengere Strafen wünschen, aber es kann doch auch nicht Sinn der Sache sein, Straftaten (und deren Folgen) überhaupt in eine Relation zu irgendwelchen anderen Tatbeständen setzen zu wollen. Das 1x Körperverletzung schwerer wiegt wie 900x Funkmithören werden dir noch die wenigsten widersprechen, aber die Fragestellung müsste man dann auch weiter durchziehen, wenn man ein "Maß aller Dinge" hat. Wieviele z.B. Diebstähle darf ein Täter verüben, bevor er z.B. das Strafmaß einer Ohrfeige überschreitet? Das bedeutet im Endeffekt, das ganze StGB umzustricken, um die Strafen aufeinander aufbauen zu lassen, bis zum "Maß aller Dinge". Und die Angriffe auf die körperliche Unversehrtheit haben ja auch noch verschiedene Ausprägungen, die man berücksichtigen muss, will man alles vergleichen.
Welche Reihenfolge setzt man dann, wo fängt es an, wo hört es auf...

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775900
Datum27.10.2013 16:2015380 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K. Das bedeutet im Endeffekt, das ganze StGB umzustricken

Vielleicht würden die Urteile im Namen des Volkes dann nicht mehr so häufig mit der Mißgunst und Verachtung des Volkes bedacht werden?



Aber zurück zum Thema ;)

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen775914
Datum27.10.2013 21:0115431 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Aber gut das Du mich ansonsten so gut kennst, Held vom Bodensee.

Mods!? Ne Verwarnung wäre hier denke ich ganz angebracht...

Geschrieben von Dirk B.Na ja bei einem Planspiel Szenario von Praxis zu sprechen halte ich für praxisfremd!


Komischerweise haben es andere sogar auf dem Land schon erlebt... Von daher kann es so praxisfremd nicht sein.
Da ist deine Forderung die weiträuminge Absperrung nur doch POL-Kräfte machen zu lassen deutlich praxisfremder... Aber wenn man aus der Stadt kommt, in der Wein und Honig fließen, Polizei in Hülle und Fülle vorhanden ist...

Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

besucht die Feuerwehr Steinbach

"Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
(Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW775915
Datum27.10.2013 21:0615169 x gelesen
Hallo Christian,

selbst in der Stadt wird es schwer in dem notwendigen Zeitrahmen genug Kräfte der Polizei an die ES zu bekommen.

Gruß

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen775916
Datum27.10.2013 21:0815129 x gelesen
Geschrieben von Martin D.selbst in der Stadt wird es schwer in dem notwendigen Zeitrahmen genug Kräfte der Polizei an die ES zu bekommen.


In Düsseldorf anscheinend nicht....

Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

besucht die Feuerwehr Steinbach

"Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
(Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW775917
Datum27.10.2013 21:0915144 x gelesen
Hallo Dirk,

kann es sein, dass du dich so ein ganz wenig verrannt hast?

Selbst bei Chlor - Gas - Geruch / Austritt in unserem popeligem Freibad ausserhalb der Saison war es die FF, die vor Ort die Absperrungen durchführte,

Mit Beleidigungen kommen wir hier nicht weiter....

Gruß

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW775918
Datum27.10.2013 21:1015345 x gelesen
Halt Landeshauptstadt... ;-) *Ironie!!!*

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen775919
Datum27.10.2013 21:1715094 x gelesen
Geschrieben von Martin D.Halt Landeshauptstadt... ;-) *Ironie!!!*

Da braucht man die POL dann nicht, da schlägt man die Wolke mit dem Werfer des TLF-W einfach nieder...

So, genug gehetzt für heute...

Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

besucht die Feuerwehr Steinbach

"Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
(Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775921
Datum27.10.2013 21:43   15517 x gelesen
Hallo Martin,

Geschrieben von Martin D.kann es sein, dass du dich so ein ganz wenig verrannt hast?

Selbst bei Chlor - Gas - Geruch / Austritt in unserem popeligem Freibad ausserhalb der Saison war es die FF, die vor Ort die Absperrungen durchführte,


ja auch dies habe ich schon mehr als einmal erlebt und natürlich ist es die Feuerwehr die Ihren Arbeitsbereich also in der direkten Umgebung absperrt bzw. dafür sorgt dass sie in Ruhe arbeiten kann. Mein Beispiel bezog sich darauf:
Geschrieben von ---Thomas M.--- Planspiel zum Letzten für mich hier
Chlorgasaustritt aus dem Technikraum vom Freibad
Rückwärtig vom Gebäude befindet sich eine Bushaltestelle die von einem voll besetzten Schulbus angefahren werden möchte.


Wie handeln Sie?
A) Wenn der Fahrer die Absperrung durchfährt notiere ich mir das Kennzeichen und melde es weiter
B) Ich mache garnichts weil die Absperrung ja da ist
C) Um den Fahrer zu stoppen stelle mich ihm den Weg da ich davon ausgehe das er die Situation überhaupt nicht erkannt hat.


Darauf habe ich geantwortet, also auf einen rein fiktiven Einsatz und dort (nach reiner Lehre)reicht halt nun mal keine Absperrung nur VOR Ort sondern sollte weiträumig passieren. Keine Ahnung wieso nun daraus eine Stadt-Land Diskussion geworden ist. Weil ich habe solche Einsätze auch auf dem Land mit einer FF erlebt und mal war die Polizei schneller und mit ausreichend Kräften vor Ort oder eben manchmal auch nicht. In der Stadt ist dies nicht anders weil auch da hat die Polizei natürlich andere Aufgaben und es kann vorkommen das diese es nicht schaffen mit Ausreichend Kräften da zu sein. Darum ging es aber ursprünglich nicht sondern wurde, wie so oft hier, in das Thema hinein interpretiert.

Geschrieben von Martin D.Mit Beleidigungen kommen wir hier nicht weiter....

Jep hast Du völlig Recht nur schau mal wer mit dem Heldengeschwafel angefangen hat.

Ich schlage vor diesen Baum der Diskussion nun zu schließen da ja die Freibadsession auch schon länger beendet ist und wir unterhalten uns dann bei diversen Chlorgasunfällen im nächsten Sommer wieder ;-)


Gruß

Dirk

Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDirk8 B.8, Düsseldorf / NRW775924
Datum27.10.2013 21:55   15462 x gelesen
Geschrieben von Christian F.Geschrieben von Dirk B.Aber gut das Du mich ansonsten so gut kennst, Held vom Bodensee.

Mods!? Ne Verwarnung wäre hier denke ich ganz angebracht...


Ja aber dann für beide:

Geschrieben von ---Hier Namen einfügen--- Und da soll mir der Oberheld aus Düsseldorf mal zeigen wo die Polizeikräfte herkommen sollen/q>


Oder sind wir etwa parteiisch ?


Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg775926
Datum27.10.2013 22:0615267 x gelesen
Hallo

Entweder hören ihr auf unsachlich zu werden oder ich lasse hier mal den Rauch rein!

MkG
Jürgen Mayer

Webmaster www.FEUERWEHR.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW775931
Datum28.10.2013 07:1615189 x gelesen
Moin Dirk,

Geschrieben von Dirk B.
Jep hast Du völlig Recht nur schau mal wer mit dem Heldengeschwafel angefangen hat.

1. Ist es schon nen Unterschied ob Heldengeschwafel oder Beleidigung.
2. Muss man sich dann immer auf das Niveau der anderen begeben? Oder kann man nicht mit deinem Standing da einfach drüber hinweggehen?

Zum Thema:

Außergewöhnliche Situationen erfordern auch außergewöhnliche Maßnahmen. Und gerade das sollte Feuerwehr doch so stark machen, dass man genau in solchen Situationen Lösungen (Also eine Evakuierung, Absperrung usw.) bietet, die nicht in jedem Lehrbuch steht.

Und zum Thema Planspiel:
Noch so jede "dumme Idee" beim Planspiel kann irgendwann in der Praxis auftreten... evtl nicht bei dir und bei mir... aber bei dem oder dem.

Aktuell: Der Bahnunfall in Bottrop: Eigentlich dürfte es im System keine Flankenfahrt geben.... eigentlich!

So, habt ne schöne Woche.

Gruß

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW775933
Datum28.10.2013 07:4415036 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Darauf habe ich geantwortet, also auf einen rein fiktiven Einsatz
In der Folge habe ich geschrieben das dieser Einsatz nicht Fiktiv sondern real war, real in unserer <60.000EW Stadt.

egal
In der Kleinstadt nutzt man Einkausfwagen zur Absicherung der Einsatzkräfte.
Geschrieben von Auszug DW... die sich wieder einmal nicht an die Anweisungen der Blauröcke hielten....zwei Kameraden damit beauftragt hatte, die Autofahrer zu stoppen...fuhren einige von ihnen dennoch an den Kameraden und am Feuerwehr-Fahrzeug vorbei und gefährdeten dadurch die fleißigen Helfer,
...fuhren Autofahrer so schnell durch das Hochwasser, dass sie nur durch das Querstellen eines Verkaufswagens etwas eingebremst werden konnten. Dass sie deshalb auch noch von uneinsichtigen Verkehrs-teilnehmern beschimpft wurden, ist für die Familie Tillmann und die Feuerwehr-Löschgruppe Balve nicht nachvollziehbar.

Überschwemmung: Das war ein Einsatz mit Ansage | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/balve/ueberschwemmung-das-war-ein-einsatz-mit-ansage-id8606401.html#plx1069328858

Interessant wäre in diesen Zusammenhang ob es auch nur eine einzelne Maßnahme gegen die Autofahrer gegen wird?

Mein Tipp;
Nein, warum auch ist doch nix passiert!?

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 775934
Datum28.10.2013 07:5215148 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W.Zum anderen hieße dein Vorwurf ja ansonsten, dass man (Super)Reiche für jede(!) Tat einsperren müsste, damit etwas weh tut? Bisschen schwierig...


Lustige Geschichte bei der Bundeswehr, erzählt von meinem AGA Batterie Chef.

Der war als junger Leutnant Zugführer in einem Hamburger Panzerartillerie Bataillon. Und auch der ein oder andere Hamburger Vollkaufmann rückte dort zum Dienst ein. Nun hatte er einen Fall wo so ein "Geschäftsmann" ein Diszi über 500 (?) Mark (was für einen GWDLer eine Menge Geld ist) vom Btl Kdr verhängt wurde. Der Lude griff kurz in den Geldbeutel, holte 1000 Mark raus mit den Worten "dann hab ich für das nächste Mal noch was gut."

Das nächste mal war 21 Freiheitsentzug..

Geldstrafen müssen ganz klar im Verhältnis zum Einkommen stehen. Deswegen bin ich z.B. ein Freund des Hausarrestes mittels Fußfessel..

Grüße, BeschFl

Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

"As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job"

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 775935
Datum28.10.2013 07:5615102 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W.Die allerbeste erzieherische Maßnahme ist übrigens m.E. das Fahrverbot. Selbst wenige Wochen zu Fuß sollen schon extrem heilsam sein. Und ja, selbst dadurch kann schon der Job in Gefahr geraten - aber das ist wenigstens verhältnismäßig.


Durchaus. Aber dann bitte sehr zeitnah und nicht so lange verzögert das man mittels Urlaub etc. das Ganze abmildern kann.

Grüße, BeschFl

Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

"As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job"

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen775965
Datum28.10.2013 16:3414430 x gelesen
Geschrieben von Thomas K.Na, da bin ich aber mal auf das Strafmaß für die NSA gespannt.Das kann ich dir sofort sagen: Null.

Grund: In Deutschland können nur natürliche Personen strafrechtlich belangt werden, juristische aber nicht.

Christian Rosenau

Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP784433
Datum05.03.2014 13:5614093 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W. Versteht mich nicht falsch, der Spinner gehört ordentlich bestraft - ich als Richter könnte mir etwas um die 60 Tagessätze (also zwei Monatsgehälter) und 1-2 Monate Fahrverbot vorstellen. Aber er wird doch bitteschön nicht erschossen!Gut geraten: Erschossen wurde er tatsächlich nicht, aber es gab (im Fall von Poing) 140 Tagessätze à 90 Euro und drei Monate Fahrverbot.

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMari8o-A8lex8and8er 8L., Clausthal / Niedersachsen784436
Datum05.03.2014 15:0313852 x gelesen
Geschrieben von Sebastian W.Also zuerst brauchts im 224 ja mal eine Körperverletzung. Also eine vorsätzliche(!) Gesundheitsschädigung. Ob man dem Autofahrer diesbezüglich Eventualvorsatz unterstellen kann, wenn er mit weniger als Schrittgeschwindigkeit jemanden "anschiebt", ist schon fraglich. Sieht doch eher so aus, als ginge es ihm nicht darum, den FA zu verletzen, sondern zum Weggehen zu bringen. Nötigung ja, versuchte GefKV nein - imho.

In den hier aufgeführten Urteilen zum Wegscheiben von Personen wird auch nur von Nötigung gesprochen und nicht über GefKV.

http://www.verkehrslexikon.de/Module/ParkplatzReservierung.php

Gruß

Mario

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen784489
Datum06.03.2014 10:2813566 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sebastian W.:
Versteht mich nicht falsch, der Spinner gehört ordentlich bestraft - ich als Richter könnte mir etwas um die 60 Tagessätze (also zwei Monatsgehälter) und 1-2 Monate Fahrverbot vorstellen. Aber er wird doch bitteschön nicht erschossen!
Geschrieben von Sebastian K.:
Gut geraten: Erschossen wurde er tatsächlich nicht, aber es gab (im Fall von Poing) 140 Tagessätze à 90 Euro und drei Monate Fahrverbot.
Ging hier ein bißchen unter, und muß ja vielleicht auch nicht groß diskutiert werden, aber da ja hier mitunter etwas lamentiert wird: 4,5 Monatsgehälter = 12.600 Euro Strafe finde ich schon recht kernig, zzgl. 3 Monate Fahrverbot (mag ja im Zweifel für den Betroffenen schlimmer sein, fällt hier aber angesichts der Summe, auch wenn sie sich aus dem Gehalt errechnet, m.E. fast etwas hinten runter). Respekt! Und da in unserem Strafrecht ja nicht der Rachegedanke, sondern die "Korrektur" im Vordergrund steht: Scheint geklappt zu haben! "Häufchen Elend vorm Richter" liest man ja in Berichten über Gerichtsverhandlungen häufiger mal, aber hier ist im Zeitungsartikel weiter zu lesen, daß der "Verkehrsrüpel" zusätzlich 1000 Euro in bar an den betroffenen FA überreichte - die Hälfte als Schmerzensgeld, den Rest als Spende für die Wehr.

Insofern, geschrieben von Thomas M., weiter oben:
Vielleicht würden die Urteile im Namen des Volkes dann nicht mehr so häufig mit der Mißgunst und Verachtung des Volkes bedacht werden?
Davon ab, daß ich Urteile eher selten mit Verachtung bedenke - bin "zufrieden".


Gruß

Daniel

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY784503
Datum06.03.2014 12:1013126 x gelesen
Servus Daniel,

wie wäre der Aufschrei gewesen, hätte der Autofahrer einen Polizisten über den Haufen gefahren?
Es ist halt in Bayern nun mal so, dass die Feuerwehr quasi für die Polizei tätig wird. (Dafür retten Polizisten immer mal wieder Leute aus brennenden Häusern. ;-)) Und ich persölich finde das Urteil mal richtig "im Namen des Volkes".

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW784504
Datum06.03.2014 12:1513058 x gelesen
Geschrieben von Daniel R. bin "zufrieden".


Ich auch, hier passt das Urteil.


Allerdings bezog sich meine (zugegeben provokante) "Verachtung der Urteile" auf die Verhältnismäßigkeit und die sehe ich auch hier nicht.

Vgl.
100 Tagessätze für das private Abhören des Polizeifunks vs. 140 Tagessätze + 3Mon. Poing

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY784505
Datum06.03.2014 12:2213135 x gelesen
Servus,

das ist eine Sache der Unabhägigkeit der Richter. Im Gegensatz zum angelsächsichen Recht gibt´s bei uns fast keine Präzedenzfälle gibt.
Und manche Richter sind halt etwas strenger und andere sind nachsichtiger. Und dann kommt´s dann auch auf die "Tagesverfassung" an. Wie heißt den noch mal das bekannte Sprichwort: "Vor Gericht und auf hoher See.......... ;-)

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen784506
Datum06.03.2014 12:3013236 x gelesen
Geschrieben von Anton K.das ist eine Sache der Unabhägigkeit der Richter.Und auch davon abhängig, was im StGB als Strafrahmen vorgesehen, so wie der schwere der Tat, ggf. der tätigen Reue und der Kooperationsbereitschaft des Angeklagten.

Drängel auf der Autobahn als Nötigung ist deutlich "teurer" von der Strafe, als rechts zu Überholen ;-)

Christian Rosenau

Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 

 ..
zurück


Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt