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ThemaSpezialkräfte kommen per Hubschrauber?46 Beträge
RubrikSonstiges
Infos:
  • Luftroboter im RD
  •  
    AutorJan 8S., Alfeld / Niedersachsen767337
    Datum14.07.2013 16:5914984 x gelesen
    Hallo Leute,

    in einem Artikel der taz ist mir ein Absatz besonders aufgefallen:

    Geschrieben von der taz Deswegen wird in der Fachwelt eine Zwischenlösung, die heute noch sehr utopisch klingt, diskutiert: nämlich in dünn besiedelten Gebieten Hubschrauber einzuführen. Die sollen geübte Spezialkräfte schnell zur Unterstützung von freiwilligen Feuerwehren einfliegen, wenn Leben bei einem Brand in Gefahr sind.

    Hat dazu jemand weitergehende Informationen?

    Grüße

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    AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen767338
    Datum14.07.2013 17:019949 x gelesen
    Geschrieben von Jan S.Hat dazu jemand weitergehende Informationen?


    In dem zitierten Zusammenhang nicht, aber neu ist das ganze nicht...
    Ulm flog den Rettungssatz mit dem hubschrauber durch die Lande, die ATF hat wohl luftverlastbare gerätschaften...

    Viele Grüße

    Christian

    Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

    besucht die Feuerwehr Steinbach

    "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
    (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW767340
    Datum14.07.2013 17:169709 x gelesen
    Geschrieben von Christian F.Ulm flog den Rettungssatz mit dem hubschrauber durch die Lande, die ATF hat wohl luftverlastbare gerätschaften...

    Die Kölner Taucher fliegen auch ins Umland mit dem Christoph Rheinland, wenn verfügbar............

    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorDomi8nic8 W.8, Nohra / Thüringen767342
    Datum14.07.2013 17:199774 x gelesen
    Geschrieben von Michael R.Spezialkräfte kommen per Hubschrauber?

    in Norwegen machen die das schon seit Jahren.
    Auch Anfahrtswege von 20 bis 50 km sind dort keine Seltenheit.
    Da oben aufgrund der Landschaft nicht anders machbar.

    Ich denke hier in Deutschland werden sich die Einsatzgebiete bzw Anfahrtswege in den nächsten Jahren auch vergrössern.

    Mit kameradschaftlichen Gruß

    Dominic Wenkel

    FFw Nohra VG Hainleite

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW767344
    Datum14.07.2013 18:509123 x gelesen
    Geschrieben von Dominic W.Geschrieben von Michael R."Spezialkräfte kommen per Hubschrauber?"

    Das habe ich so nicht hier geschrieben !

    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY767346
    Datum14.07.2013 19:009047 x gelesen
    Servus,

    bei uns gibt´s am Main-Donau-Kanal einige Schleusen. Das sind alle paar Jahre große Untersuchungen. Und bei den Untersuchungen gibt´s so abgelegene und schwer erreichbare Orte. Bei einem evtl. Einsatz sind das die Höhenretter der BF Nürnberg im Alarmplan. Und die werden die 40-50 km per Hubschrauber angeflogen. Das gibt´s jetzt seit 20 Jahren.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorDr. 8Tho8mas8 W.8, Herzberg am Harz / Wuppertal / NDS / NRW767347
    Datum14.07.2013 19:469121 x gelesen
    Hallo zusammen,

    vor einigen Jahren gab es zum demografischen Wandel einmal eine Abschlussarbeit in der Abteilung Sicherheitstechnik an der Uni Wuppertal:

    Meier, M; Barth, U. (2007): Sind unsere freiwilligen Feuerwehren trotz demografischen Wandels »fit für die Zukunft«?; vfdb-Zeitschrift 3/2007; S. 147-155

    Dort sind ab S. 152 (Punkt 10) auch Überlegungen zu Hubschraubern als Zubringer zu finden.

    Beste Grüße, Thomas

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    AutorDomi8nic8 W.8, Nohra / Thüringen767350
    Datum14.07.2013 22:438286 x gelesen
    passiert wen man die Überschrift kopiert und dann die Zitat einfügen Option verwendet.
    Sorry

    Mit kameradschaftlichen Gruß

    Dominic Wenkel

    FFw Nohra VG Hainleite

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    AutorMich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg767351
    Datum14.07.2013 23:208053 x gelesen
    Hallo Forum, Hallo Jan,

    Geschrieben von Jan S.Geschrieben von der taz "Deswegen wird in der Fachwelt eine Zwischenlösung, die heute noch sehr utopisch klingt, diskutiert: nämlich in dünn besiedelten Gebieten Hubschrauber einzuführen. Die sollen geübte Spezialkräfte schnell zur Unterstützung von freiwilligen Feuerwehren einfliegen, wenn Leben bei einem Brand in Gefahr sind."

    Hat dazu jemand weitergehende Informationen?
    Aktuell nicht, aber bei einem Diskussionsforum, über die Zukunft der FF bei uns im Ländlichen Bereich, vor ca. 5- 6 Jahren hat der Leiter der nächsten BF sinngemäß gesagt.

    Er kann sich vorstellen, dass die Örtlichen FW die Geräte zur Einsatzstelle bringen, und seine Dienststelle das Zusätzliche Personal mi einem Heli. Dies würde jedoch voraussetzen das zusätzliche Stellen vom Landkreis oder den anderen Kommunen finanziert würden.

    Bis heute habe ich aber von der Idee nichts mehr gehört.

    Gruß
    Michael

    Auch schlechter Ruf verpflichtet

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    AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg767352
    Datum14.07.2013 23:40   8625 x gelesen
    Geschrieben von Michael B.Er kann sich vorstellen, dass die Örtlichen FW die Geräte zur Einsatzstelle bringen, und seine Dienststelle das Zusätzliche Personal mi einem Heli. Dies würde jedoch voraussetzen das zusätzliche Stellen vom Landkreis oder den anderen Kommunen finanziert würden.

    Ist m.E. auch vollkommener Humbug.

    1. Nacht
    2. Wetter
    3. Flugplanung
    4. Kosten

    Zu 1. Nacht. Da fliegt heute nur ein Bructeil der Tagkapazitäten. Und das was fliegt ist gerne mal nur von festgelegtem Landeplatz zu festgelegtem Landeplatz (z.B. Klinik zu Klinik). Da kann man dann IFR fliegen. Sobald man aber in Außenlandungen geht ist man im BIV-Bereich. Und das dauert dann in der Vorbereitung deutlich längerund erfordert andere Besatzungen als heute.

    Zu 2. Wetter. Da kann es von jetzt auf nachher sein, dass da schlicht niemand mehr fliegt. Schneefall, Regen, Nebel, Wind. Und schon ist Feierabend.

    3. Das dauert. Außenlandungen sind nicht trivial (ich weiß, RTH machen das jeden Tag). Das aber nur unter Sichtflug. Wenn es in den IFR oder BIV Bereich geht dann wird es auch da enger. Das ist dann die Zeit, die die SAR-Mühlen früher nachts an Vorlauf gebraucht haben. Das waren IIRC lockere 30 Minuten.

    Zu 4. Das Luftfahrzeug müßte dann extra nur für diese Zweck vorgehalten werden. Denn ein RTH hat schlicht zu wenig Transportkapazität für 4-6 FM in PSA. Dazu kommt, dass der RTH auch mal anderweitig unterwegs sein muß. Und wir reden hier ja von zeitkritischen Einsätzen zur Menschenrettung.d.h. Heli muß im Rahmen der ach so hochheiligen Hilfsfrist 1 mit entsprechendem Personal vor Ort sein. d.h. neben den Flug-FM (6 Mann = bis zu 30 FM bei 24/7 zusätzlich) brauchst Du Luftfahrzeugführer (nachts am besten 2 an Bord für BIV) auch da dann bei 24/7 entsprechend mit höherem Vorhaltefaktor) und natürlich das Luftfahrzeug und ggf. Reserven.


    Sorry. Und das für irgend wo auf den Land? Ich sage es nochmal. Wer dort wohnen bleiben will, der muß dann eben damit rechnen, dass das rote Auto erst nach 30 Minuten ums Eck kommt. Wer sich selbst retten konnte gut, wer nicht, Pech. Und den Rest zahlt ggf. die Versicherung. Oder man überlegt sich, ob man andernorts nicht auch ganz gut wohnen kann und zieht um (und der Staat könnte da ein paar Euro drauf legen für eine Umsiedlungsprämie als Anreiz).

    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau


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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt767356
    Datum15.07.2013 07:167604 x gelesen
    Solche Planspiele/Überlegungen gab es für Mecklenburg-Vorpommern auch mal. Das habe ich in einer Zeitung gelesen.
    Über eine Realisierung ist mir nichts bekannt.
    Dürfte, in Bezug auf Licht und Wetter, zu selten funktionieren.

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern767370
    Datum15.07.2013 08:457647 x gelesen
    Volle Zustimmung !

    Neben den hier angeführten logistischen Punkten ist vor allem der Kostenfakter der Killer dieser Idee. Für deutlich weniger Geld kann man in einer Kreisstadt etc. auch eine Staffel rund um die Uhr vorhalten, die dann als "Lreisbereistchaft" ausrücken kann.

    Wichtig ist die Kernaussage meines Vorredners: Wer in best. Regionen bewusst wohnen will (z.B. weil Bauland dort so billig ist), der muss dafür die Nachteile in Kauf nehmen (lange Anfahrtswege zum Arbeitsplatz,/Schule/Arzt,/ Einkaufsmöglichkeite und konsequenterweise auch die deutliche schlechtere Notfallversorgung (Zeitfaktor) ).

    ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY767371
    Datum15.07.2013 08:50   7616 x gelesen
    Servus Christian,

    ich schätze ja deine Antworten immer wieder als fundierte Diskussionsansätze aber hiermit:

    Geschrieben von Christian F.Oder man überlegt sich, ob man andernorts nicht auch ganz gut wohnen kann und zieht um (und der Staat könnte da ein paar Euro drauf legen für eine Umsiedlungsprämie als Anreiz).

    bist du für mich doch recht weit übers Ziel hinausgeschossen.

    Für dich, der du in einem Ballungsgebiet wohnst, nag das gut klingern, was du da von dir gibst. Für mich, der ich auf dem "flachen" Land geboren, aufgewachsen bin und jetzt hier langsam alt werde, klingt das mehr als zynisch. Ich möchte jetzt mal die Stimmen hören, die schreien, wenn sie aufs Land geschickt werden, weil die Städte die Lasten nicht mehr stemmen. In Meck-Pomm gibt´s ja genug Platz. Und außerdem habe ich lt. Grundgesetz den gleichen Anspruch auf Hilfeleistung, wie ein Städter. Also, warum diese Thesen? Und warum dieser Zynismus gegenüber der Landbevölkerung?

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland767373
    Datum15.07.2013 09:127422 x gelesen
    Geschrieben von Anton K. Und warum dieser Zynismus gegenüber der Landbevölkerung?
    Servus Anton,
    Christian hat doch nur das ausgesprochen, was der Wahrheit entspricht:
    - Abschaffung der Landärzte durch Senkung der Zahlungen
    - Demotivation in der Bevölkerung, an Feuerwehr oder Hilfsdiensten mitzuhelfen
    - Schliessung von Rettungs- und Polizeiwachen wegen geringer Einsatzzahlen und Sparzwängen

    Wer auch nur ein kleines bisschen Realist ist, muss sich doch klar werden, dass das Landleben gar nicht die Sicherheit bieten kann, die Du in einer Kleinstadt (oder mehr) hast. Und wenn Du Dich in Bayern umschaust ... bis Du im Hersbrucker Hinterland Polizei, Notarzt und THL vor Ort hast, kann auch alles vorbei sein.

    Grüße aus einem Land - wo afrikanische Ärzte wochenweise aushelfen. HIER könnte man zynisch werden.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW767374
    Datum15.07.2013 09:177672 x gelesen
    Geschrieben von Christian F.Ist m.E. auch vollkommener Humbug.

    1. Nacht
    2. Wetter
    3. Flugplanung
    4. Kosten


    eben - und genau deshalb gabs da m.W. auch keine praktische Weiterverfolgung zumal die Probleme noch hinzu kommen, woher die Heldentruppe aus der Luft dann her unterstützt werden soll, wenns (natürlich) bis zu deren Eintreffen größer geworden ist...


    Geschrieben von Christian F.Und das für irgend wo auf den Land? Ich sage es nochmal. Wer dort wohnen bleiben will, der muß dann eben damit rechnen, dass das rote Auto erst nach 30 Minuten ums Eck kommt.

    wie schon mehrfach und viele Jahre lang immer wieder wiederholt....

    Auf dem Land lebt sich
    - häufig schöner
    - i.d.R. viel billiger
    dafür
    - fährt man weiter und
    - stirbt sich "leichter" (weniger dichte RTW/NA-Decke, weniger KH, Spezialisten, längere Fahrzeiten usw.)

    In anderen Ländern wird das schon längst so auch deutlich kommuniziert, in Deutschland versucht man offiziell immer noch gleiche Lebensverhältnisse überall zu propagieren - etwas was es noch nie gab und nie geben wird...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorFran8k S8., Nossen / Sachsen767375
    Datum15.07.2013 09:387438 x gelesen
    Geschrieben von Frank E.
    - Abschaffung der Landärzte durch Senkung der Zahlungen
    - Demotivation in der Bevölkerung, an Feuerwehr oder Hilfsdiensten mitzuhelfen
    - Schliessung von Rettungs- und Polizeiwachen wegen geringer Einsatzzahlen und Sparzwängen


    Verbindlich kann ich das nur für das hiesige Umfeld feststellen, aber ich bin mir sicher, daß das in dieser Form auch für weite Teile der anderen Bundesländer gilt:

    - keine Schulen/Kindergärten in der Nähe
    - Briefkästen/Telefonzellen abgebaut
    - Gemeinde-/Kreisverwaltung in unerreichbarer Entfernung
    - keine Einkaufsmöglichkeiten mehr im Ort
    - Bahn stillgelegt, Bus fährt seltener als hinter dem Ural
    - Arbeits-/Ausbildungsplätze ???
    - schnelles Internet ???
    - um 22:00 wird aus Spargründen die Straßenbeleuchtung abgeschaltet
    - ...

    Glaube mir, da fällt es gar nicht mehr auf, daß RD/FW "etwas" länger brauchen.

    Daß die POL faktisch abgeschafft wurde, ist mittlerweile ja auch schon akzeptiert.
    Lösungsansatz hierfür:

    ##################################################
    Bewerbung als Sicherheitswächter bis 28.11.2011 möglich

    Die Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien sucht engagierte und
    interessierte Bürger für die ehrenamtliche Tätigkeit als Angehörige
    der Sächsischen Sicherheitswacht. Die neuen Sicherheitswächter sollen
    in den Orten Görlitz, Niesky, Reichenbach, Rothenburg, Kamenz,
    Radeberg, Königsbrück, Ottendorf-Okrilla, Großröhrsdorf, Bautzen,
    Bischofswerda und Hoyerswerda die bereits ehrenamtlich tätigen
    Angehörigen unterstützen.
    Die Aufgaben- und Einsatzgebiete sind vielfältig. Die ehrenamtlichen
    Aufpasser können als verlängerter Arm der Ordnungshüter zu zweit oder
    gemeinsam mit Polizisten auf Streife gehen. In Parks und
    Fuß-gängerzonen, an Haltestellen sowie in der Nähe von Spielplätzen
    und Kindereinrichtungen schauen sie nach dem Rechten. Ausgerüstet
    werden sie mit einer Sicherheitswachtuniform, Funkgerät und für den
    Notfall mit Reizgas, ausdrücklich aber ohne Waffe.
    Sicherheitswächter sollen keinesfalls die Polizei ersetzen, sondern
    vielmehr Ansprechpartner für die Bürger sein, für deren Anliegen ein
    offenes Ohr und für mögliche Probleme einen wachen Blick haben.
    Während des Streifendienstes sollen sie vor allem Straßenkriminalität
    und Vandalismus entgegenwirken. Die Erfahrung zeigt, dass die Präsenz
    der uniformierten Wächter schon das Sicherheitsgefühl in der
    Bevölkerung erhöht.

    Für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Sächsischen Sicherheitswacht
    müssen die Bewerber:

    - mindestens 18 Jahre, höchstens 61 Jahre alt sein
    - über eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung verfügen
    - den Anforderungen des Außendienstes gesundheitlich gewachsen sein
    - Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft erkennen lassen und
    - einen guten Leumund besitzen.

    Nach einer Überprüfung bzw. Auswahl der Bewerber soll Anfang 2012 die
    Ausbildung beginnen. Sie umfasst 60 Stunden, von rechtlicher Schulung
    bis zu Handlungstrainings.

    Die Bewerbung sollte ein aktuelles Passbild, ein kurzes
    Bewerbungs-schreiben sowie einen tabellarischen Lebenslauf beinhalten.
    ##################################################

    Entnommen dem Portal der sächsischen Polizei.

    Ideen mit bemannten oder unbemannten Löschdrohnen gehören unter diesen Rahmenbedingungen, zusammen mit der neuesten Pille gegen Krebs, auf die Titelseite einer bestimmten "Zeitung" und dann in den Papierkorb.

    MfG

    Frank

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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt767376
    Datum15.07.2013 09:487255 x gelesen
    Erinnert irgendwie an "Helfer der Volkspolizei".

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern767378
    Datum15.07.2013 09:587396 x gelesen
    Geschrieben von Anton K.bist du für mich doch recht weit übers Ziel hinausgeschossen.

    Für dich, der du in einem Ballungsgebiet wohnst, nag das gut klingern, was du da von dir gibst. Für mich, der ich auf dem "flachen" Land geboren, aufgewachsen bin und jetzt hier langsam alt werde, klingt das mehr als zynisch. Ich möchte jetzt mal die Stimmen hören, die schreien, wenn sie aufs Land geschickt werden, weil die Städte die Lasten nicht mehr stemmen. In Meck-Pomm gibt´s ja genug Platz. Und außerdem habe ich lt. Grundgesetz den gleichen Anspruch auf Hilfeleistung, wie ein Städter. Also, warum diese Thesen? Und warum dieser Zynismus gegenüber der Landbevölkerung?


    Wieso das ist eine reine Tatsachenfeststellung und in anderen europäischen Staaten gelebte Realität.
    Ich kann dir genug Gegenden nennen wo das so ist, da braucht die Feuerwehr mit der ersten Staffel 30 Minuten, der RTW, 25 Minuten (wenn er grad da ist und nicht von woanders kommt und dann 45 Minuten benötigt), einen Notarzt gibt es nicht, der RTH wird dort nur vom RTW nachgefordert wenn was besonderes ist und hat auch keinen Druiden dabei sondern "nur" 2 Sanis, die Küstenwache fährt ab und an First Responder und verkürzt die Eintreffzeit vielleicht um 5 Minuten aber ansonsten sieht es da duster aus.
    Und da wohnen einige Leute, sind viele Touristen, aber es ist eben etwas abgeschieden .........
    Die Leute wissen das aber, jedes Haus hat zig Rauchmelder denn es ist bekannt: Wer sich nicht selbst rettet hat Pech gehabt.

    Und solche Beispiele gibt es aus vielen Ländern um uns herum, man muß nur die Augen aufmachen und das ansprechen.


    Gruß
    Christian




    TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
    TROLL COLLECT - Trolls im Forum

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern767380
    Datum15.07.2013 10:317180 x gelesen
    Es gibt die Städte und um wohlhabende Gemeinden herum einen Speckgürtel - und dann gibt es das immer weiter abfallende Hinterland. Eine klare Aussage aus Sachsen haben wir ja hier im Forum bekommen.

    Auch unser Frank E. hat Beispiele genannt. Sehe ich mich im erweiterten Hinterland des Städtedreieckes Nürnberg-Fürth-Erlangen um, dann gibt es auch ettliche Ecken ohne Infrastruktur.
    kein Bäcker
    kein Edekaladen
    keine Apotheke
    kein Arzt
    keine Schule
    dafür eine Bushaltestelle an der alle Ewigkeiten mal ein Bus hält
    eine FF die tagsüber nicht einsatzfähig ist (2 Hausfrauen , 1 Rentner wenn es hoch kommt)
    defacto keine Parallelalarmfähigkeit im Rettungsdienst.....
    etc. etc.

    Ich kenne einen kleinen Weiler, dessen Ortsmittelpunkt aus einen unterirdischen Löschwasserbehälter, einem kommunalem "schwarzes" Brett und einen öffentlich zugänglichen AED besteht.

    Der AED besagt, dort ist die Erkenntniss über die Realitäten angekommen.

    Ganz klar: auf dem abgescheidenen Land strirbt es sich schnelle in Notfällen und das haus ist schneller abgebrannt.

    ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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    AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen767385
    Datum15.07.2013 11:207100 x gelesen
    Geschrieben von Frank S.Daß die POL faktisch abgeschafft wurde, ist mittlerweile ja auch schon akzeptiert.
    Lösungsansatz hierfür:


    Hm, nichts anderes als freiwilliger Polizeidienst. Den gibt es in Hessen auch schon seit Jahren. Auch in Ballungsgebieten.... Mitsamt Feuerwehrstreik etc. pp. bei der EInführung...

    Viele Grüße

    Christian

    Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

    besucht die Feuerwehr Steinbach

    "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
    (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW767387
    Datum15.07.2013 11:236971 x gelesen
    Hallo Anton,

    nein, er ist nicht über das Ziel hinausgeschossen. Aus meiner Sicht, hat er die Situation als solches schon sehr gut getroffen.

    Aber wie so oft ist die Wahrheit unangenehm und gerade für die, die man vor Jahren mit billigem Bauland usw. auf das Land gezogen hat.

    Sicherlich gibt es auch da die Ausnahmen. Dörfer und Gemeinden in denen das Sozialleben gesichert ist (vermutlich auch noch in der nächsten Generation.) Aber in wievielen Dörfern ist das noch so? Wo bleiben die Jungen vor Ort und ziehen nicht in die Stadt um zu studieren usw.

    Augen verschließen bringt nichts!

    Gruß

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern767390
    Datum15.07.2013 11:48   7191 x gelesen
    Ich habe mir mal den Link "Luftroboter" angesehen und kann nur den Kopf schütteln.

    => verträumter Hobbyshop von Bastlern, die glauben aus einem Modellbauhobby ein Geschäft machen zu können. Da wird das Blaue vom Himmel versprochen ohne es auch jemals mit diesem Konzept ansatzweise halten zu können. Eine Spielerei ohne wirklichen Praxisnutzen.

    Fangen wir an, diesen Hobbyshop sytematisch zu zerlegen:
    1) Nutzlasten minimal, damit ist ein ernsthafter Tansport nicht zu bewerkstelligen.
    2) hohe Wetterabhängigkeit der "Luftroboter". Ein mittleres Windchen, Starkregen, Schneefall und schon erreicht der Luftroboter sein Ziel nicht mehr. Und was ist mit dem Patienten der beim Pilzesuchen im Unterholz liegt? Sägt sich der Luftroboter dann seine Landeschneise selber frei? Oder fliegt er akrobatisch zwischen den Ästen umher?
    3) schnell und sicher - ist hier völlig unbewiesener Werbespruch
    4) Überschallgeschwindigkeit? Holla die Waldfee - mit Mach 1 + x im Nahbereich unterwegs. "Interessante" Regelbarkeit- und Steuerfragestellungen für so ein Systemchen. Und wie ist es mit den Begleiterscheinungen des Überschallfluges?
    5) Automatisch gesteureter GPS geregelter Flug. Aha. Und wie werden exakte GPS-Daten zur Verfügung gestellt? Aussage des Notrufes "Da hinten im Waldweg liegt eine Frau die ist zusammengebrochen....."
    6) Feuerlöscher zum PKW-Brand fliegen? Ja wann komm er er denn da an? Und wie groß ist die Brandausweitung bis dann schon? Was will man dann mit 2 kg Pulver beim PKW im Vollbrand?
    7) Ausgabe der Nutzlast an den Anwender? Soll die Oma sich dem ihr unbekannten Gerät dass da landet nähern und dann irgendwie die Nutzlast da herausfummeln. Oder Lastabwurf nach dem Verfahren "Plumps?"
    8) AED-Zulieferung: Machen wir uns nichts vor. Das Zeitfenster in dem man eienn Nutzen hat ist bis ca. 5..6 Minuten nach dem beginn des Kammerflimmerns. Wie realistisch ist die Chance dass innerhalb dieses Zeitraumes der Luftroboter da ist? Ach ja, der Patient könnte ja auch nicht malerisch auf dem von Kornfeldern umgebenen Wanderweg liegen - sondern ganz profan in einem Gebäude - und dann?
    9) Wasserrettung - na toll. Wie groß muß der luftfracht-lieferbare Schwimmkörper sein und woher hat er die genauen GPS-Daten . Klar jeder schwimmt mit einem GPS-Notfallsender auf dem Baggersee und dann trifft einem der Schwimmkörper noch beim Abwurf - oder wie?
    10) Und dann noch die ganz tollen Ideen er Selbstüberschätzung: sicherer Wertsachentransport (o.k. eine 12/70er Schrotpartone und die Klunker gehören mir). Die Eier per Luftroboter etc. etc.

    Fazit eine ebenso übliche wie gründliche Selbstüberschätzung und Realitätsferne der Bastler. Fällt in die gleiche Kiste der "Visionäre" von den stets scheiternden neuen Luftschiffkonstrukteure etc.

    ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg767391
    Datum15.07.2013 11:597097 x gelesen
    Geschrieben von Christian F. Oder man überlegt sich, ob man andernorts nicht auch ganz gut wohnen kann und zieht um
    Dann bin ich mal gespannt was der geneigte Städter sagt, wenn der erste Bauer samt Hühner-, Schweine- oder Rinderstall in die Stadt zieht. Leute, das sind die Menschen welche euch mit Lebensmitteln versorgen.

    Anstatt zu sagen, ist halt so tut mir leid aber ihr seit halt Menschen zweiter Klasse. Vielleicht mal nach Lösungsansätzen suchen wie man das ändern kann. Ich denke ein Großteil der "Einsparungen" liegt daran das die Entscheider ebenfalls in der Stadt oder dem Speckgürtel sitzen. Vielleicht sollte man mal ein paar Verwaltungen auf dem Lande ansiedeln.

    So wird es vielleicht auch was mit dem Grundsatz der Gleichheit.

    Gruß Ralf

    PS: Urlaub auf dem Bauernhof ist in der Maximilianstraße. bestimmt auch nicht so doll..

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

    Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert

    Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW767392
    Datum15.07.2013 12:026961 x gelesen
    Hallo Ralf,

    welche Alternative zur FF oder First - Responder siehst du denn?

    Gruß

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW767395
    Datum15.07.2013 12:177185 x gelesen
    Geschrieben von Ralf H.Ich denke ein Großteil der "Einsparungen" liegt daran das die Entscheider ebenfalls in der Stadt oder dem Speckgürtel sitzen. Vielleicht sollte man mal ein paar Verwaltungen auf dem Lande ansiedeln.


    das hat man jahrelang versucht, sowohl mit Industriepolitik (die Firmen ziehen um, sobald jemand anders dann mehr fördert, vgl. Erlebnis Nordbayern, Ostdeutschland bzw. nun innerhalb Osteuropas oder ausserhalb), wie auch mit Behörden...

    Das war oft sehr teuer, nur in eher wenigen Fällen (VW, BMW, einige Teile chemische Industrie) wirklich erfolgreich (und basierte da sehr oft auf massive Entwicklung zu Vor-/Kriegszeiten mit anderen Planungs"möglichkeiten")...
    Und es setzt voraus, dass ja jemand hinziehen will - und nicht viel mehr weg wollen...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg767396
    Datum15.07.2013 12:196869 x gelesen
    Geschrieben von Martin D.welche Alternative zur FF oder First - Responder siehst du denn?
    Wieso Alternative? Die Kräfte bündeln und Ansätze wie Rendezvous-System ausbauen. Zum Glück gibt es ja schon Gremien die sich nicht dem Schicksal ergeben sondern zumindest nach Lösungsansätzen suchen. Wenn man aber weiter, ohne Grund vorhandene Strukturen zerstört, anstatt neue Anreize zu schaffen braucht man sich nicht wundern.

    Gruß Ralf

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

    Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert

    Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW767397
    Datum15.07.2013 12:236902 x gelesen
    Hallo Ralf,

    ich bin weit davon entfernt, mich dem Schicksal zu ergeben. Nur bei all den Systemen und Möglichkeiten wird man seltenst an den Standard innerhalb der Ballungsgebiete heran kommen.

    Gruß

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    AutorFlor8ian8 F.8, Kempten (Allgäu) / Bayern767411
    Datum15.07.2013 13:426831 x gelesen
    Geschrieben von Ralf H. Wenn man aber weiter, ohne Grund vorhandene Strukturen zerstört, anstatt neue Anreize zu schaffen braucht man sich nicht wundern.

    Hallo Ralf,

    es geht aus meiner Sicht gar nicht darum bestehende Strukturen zu zerstören sondern erstmal realistisch zu schauen wo denn derzeit überhaupt welches Qualitätsziel von den Feuerwehren erreicht werden kann. Im nächsten Schritt kann man dann Lösungen erarbeiten. Das Hauptproblem ist aber derzeit das bewußt oder unbewußt oftmals gar nicht so genau hingeschaut wird und dadurch eine Erwartungshaltung bei der Bevölkerung vorhanden ist die gar nicht erfüllt werden kann.

    Da wäre es doch sinnvoller, wie beispielsweise in den USA, abhängig von Gemeindegröße und Gefährdungspotential, auch die Anforderungen an Personal und Eintreffzeit zu definieren. Die sollten dann auch regelmäßig überprüft werden und bei Abweichungen nachgesteuert werden.


    Schöne Grüße

    Florian

    Dies ist meine PERSÖNLICHE Meinung!

    Hier gehts zu meinem Feuerwehr-Blog feuerwehrleben.de

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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg767415
    Datum15.07.2013 14:016776 x gelesen
    Hallo Florian,

    Geschrieben von Florian F.es geht aus meiner Sicht gar nicht darum bestehende Strukturen zu zerstören sondern erstmal realistisch zu schauen wo denn derzeit überhaupt welches Qualitätsziel von den Feuerwehren erreicht werden kann.
    Ich meinte hier auch primär erst mal nicht das Feuerwehrstrukturen zerstört werden. Nur wenn ich sehe wie der Nahverkehr abbaut, die Telekommunikation nicht erst aufgebaut wird und die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Da braucht man sich nicht wundern wenn die Feuerwehr hier mit in den Strudel rein gerät. Es kann nicht sein das Landstriche entvölkert werden und sich alle nur noch in den Städten tummeln. Der Ansatz ist einfach falsch und zu sagen ihr auf dem Land habt halt Pech gehabt ist zynisch. Habe die mal drüber nach gedacht wo die Städter sich erholen, wenn ich böse wäre würde ich sagen das die am lautesten schreien wenn dann der RD mal ne Minute länger braucht.

    Gruß Ralf

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen767422
    Datum15.07.2013 14:48   6981 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Volker L.:
    Ich habe mir mal den Link "Luftroboter" angesehen und kann nur den Kopf schütteln.
    Ich stimme Dir voll und ganz zu, und denke auch ganz realistisch, daß sich solch ein Konzept schlicht nicht umsetzen läßt, weil es viel zu kurz gedacht ist. Aber (!):

    Fazit eine ebenso übliche wie gründliche Selbstüberschätzung und Realitätsferne der Bastler. Fällt in die gleiche Kiste der "Visionäre" von den stets scheiternden neuen Luftschiffkonstrukteure etc.
    "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung."
    Kaiser Wilhelm II

    "Schwerer als Luft? Flugmaschinen sind unmöglich."
    Lord Kelvin, Präsident der Royal Society, 1895

    "Aber für was ist das gut?"
    Ingenieur vom Advanced Computing Systems Division of IBM zum Microchip, 1968

    "Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde."
    Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977

    "Wer braucht eigentlich diese Silberscheibe?"
    Jan Timmer (Chef der Firma Philips), 1982, über die CD

    "Das Internet ist nur ein Hype."
    Bill Gates, 1993

    Es waren nicht die Realisten - wie wir - die die Welt weitergebracht haben, sondern immer die Visionäre! Dies nur mal ganz allgemein, mit einem Augenzwinkern, zum Tenor dieser Diskussion. ;-)


    Gruß

    Daniel

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern767431
    Datum15.07.2013 16:036859 x gelesen
    Genau diese bekannten Fehlprognosen habe ich stets im Hinterkopf. Nicht Gewohnheit oder mangelnde Vorstellungsgabe dürfen zu negativen Prognosen führen, sondern nur phsyikalische Gesetzmäßigkeiten etc.


    Ich vergleiche solche Zukunfstprognosen gerne mit dem Beispiel das Grafen Zeppelin. Seine berühmte Vision war das Fortbewegen in der Luft auf dem leichter als Luft-Prinzip (mit einem Starrluftschiff). Anno 189X ein Gedankenweg der technisch grenzwertig - aber gerade noch machbar war - im Gegensatz zu Flugzeuglösungen die an aerodynamischen Problemen, Werkstoffen und zuverlässigen Motoren scheiterten. Das Luftschiff war eine Nischenlösung aus physikassichen und technologischen Gründen. Dass erkannte der alte Herr selber schon als er im Laufe des ersten Weltkrieges auch die Flugzeugentwicklugn aufnahm (Abteilung Do). Spätetstens ab dem 10. August 1938 war das Luftschiff obsolet (nein, nicht der Unfall Lakehurst, sondern der erfolgreiche Nonstopflug mit einem 4mot. Passagierflugzeug (Landflugzeug) von Berlin-Staaken nach New York (Floyd Bennet Field).

    Meine negative Prognose zu den Luftrobotern kommen von den physikalischen und organisatorischen Randbedigungen her. (z.B. die punktgenaue Zuführung bei . etc. etc.).

    Robotik-Lösungen sind in anderen Bereichen durchaus eine Option im Notfallmanagement, aber eine eierlegende Notfall-Wollmilchsau aus der Luft sehe ich nicht.

    ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen767442
    Datum15.07.2013 17:196656 x gelesen
    Geschrieben von Kaiser Wilhelm IIIch glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.

    Der Mann hatte Weitblick und wusste dass das Erdöl endlich ist ;-)

    Geschrieben von Daniel R.Es waren nicht die Realisten - wie wir - die die Welt weitergebracht haben, sondern immer die Visionäre!

    Na ja, alles Ansichtssache. Es gibt genug Visionäre, die zwar prinzipiell nette Visionen hatten, aber dennoch gescheitert sind. Da helfen ein paar prominente Gegenbeispiele auch nicht. Wen kann man denn heute noch mit der Vision vom Transrapid begeistern?

    Ich bin der Meinung, dass hauptsächlich faule aber intelligente Leute die Menschheit weitergebracht haben. Denn die haben immer geguckt, wie man mit weniger Arbeit mehr erreicht.

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern767450
    Datum15.07.2013 19:026533 x gelesen
    ..ein so ein genialer "Faulpelz" war Konrad Zuse, dem wir den modernen Computer verdanken - jetzt sind wir aber schon weit, weit vom Ursprungsthema weg.

    Wer philosophisch hier weiter diskutieren möchte bitte per pn.

    ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen767452
    Datum15.07.2013 19:10   6776 x gelesen
    Hallo

    geschrieben von Christian F.:
    Ist m.E. auch vollkommener Humbug.

    1. Nacht
    2. Wetter
    3. Flugplanung
    4. Kosten

    Im Grundsatz gebe ich Dir recht, auch ich halte das nicht für einen realistischen Ansatz für die Lösung der Probleme auf dem platten Land.

    Aber andererseits gelten genau die genannten Punkte auch für RTH. Nachts - fliegen sie nicht. Wetter - bei schlechtem fliegen sie manchmal auch nicht. Flugplanung - Außenlandungen machen sie ständig. Kosten - sind teuer. Obwohl man also mit den gleichen Argumenten RTH auch schnell vom Tisch wischen könnte, werden sie trotzdem seit mehr als 40 Jahren erfolgreich eingesetzt!?


    Sorry. Und das für irgend wo auf den Land? Ich sage es nochmal. Wer dort wohnen bleiben will, der muß dann eben damit rechnen, dass das rote Auto erst nach 30 Minuten ums Eck kommt.
    Genau deswegen, damit nicht erst nach 30 Minuten jemand kommt, haben sich dort auch irgendwann "Selbstschutztruppen" in Form Freiwilliger Feuerwehren gebildet. Das die heute oft mit viel zu wenig Personal da stehen hat ziemlich viele, vielschichtige Ursachen. Eine davon ist übrigens die Landflucht, vor allem derer, die die Aufgabe übernehmen könnten: Junger und jüngerer Menschen.

    Wer sich selbst retten konnte gut, wer nicht, Pech.
    Das ist in der Tat zynisch! Nicht die sicherlich zutreffende Feststellung, daß man auf dem platten Land sicherlich nicht die gleiche Infrastruktur wie in der Großstadt verlangen kann, auf Feuerwehrs bezogen den Löschzug nach 8 Minuten - das war der (echten) Landbevölkerung aber auch schon immer irgendwo klar. Zynisch ist das "Pech"!

    Und den Rest zahlt ggf. die Versicherung.
    Die hatten übrigens schon immer ein Interesse daran, daß Schäden vermindert wurden. Auch auf dem Land. Dies aber nur am Rande.

    Oder man überlegt sich, ob man andernorts nicht auch ganz gut wohnen kann und zieht um (und der Staat könnte da ein paar Euro drauf legen für eine Umsiedlungsprämie als Anreiz).
    Und das ist zuletzt Unfug. Genau so wenig, wie alle idyllisch im Grünen, auf dem Land, mit zwei Hektar Garten wohnen / leben können (und übrigens auch wollen), so wenig können alle in der Stadt leben. Irgendwo muß nicht zuletzt auch das herkommen, was der Städter in den Magen bekommt, worauf er dabei sitzt, womit er sein Haus baut usw. usf.

    Sicher, vor allem die Landwirtschaft ist in den letzten Jahrzehnten wesentlich weniger personalintensiv geworden, Handwerk hat sich konzentriert usw. usf. In den östlichen Bundesländern ist noch dazu gekommen, das Beschäftigung in der Fläche im größeren Maßstab aus wirtschaftlichen Gründen weggebrochen ist. Unter anderem grade deswegen haben wir ja unter anderem inzwischen wieder eine deutliche Tendenz in die Städte, resp. ihre Speckgürtel, weil die Städten zum Teil schlicht und ergreifend "voll" sind. Habe mich grade letztes Wochenende mit einem alten Schulfreund, der inzwischen in München ist, über die dortigen - aberwitzigen - Immobilienpreise unterhalten. -> Wenn ich hier dann, fast vorwurfsvoll, Sachen wie "auf dem Land lebt es sich halt billiger und schöner, da kriegt man halt mehr..." lese, muß man darauf auch ganz klar entgegnen: Viele müssen in den entsprechenden Städten zwangsläufig auf das weitere Umland ausweichen, müssen dabei Fahrtwege, -zeit und -kosten auf sich nehmen, weil selbst mit einem gar nicht so schlechten Gehalt das Leben in den ausgesprochenen Boomregionen schlicht kaum noch finanzierbar ist!

    Nicht zuletzt: Was ist "Land"? Wernau, 12.000 Einwohner - aus meiner Sicht auch nicht grade der Nabel der Welt. Warum nicht Stuttgart direkt? Warum nicht alle aus dem Neckartal in den direkten Speckgürtel umsiedeln? Würde doch viel an Kosten, Verkehrsströmen und Infrastruktur sparen?

    Also vielleicht alles ein bißchen kurzgedacht; oder einfach nur gewollt provokativ? Strukturförderung ist daher eine durchaus notwendige Aufgabe - des Staates!


    Gruß

    Daniel

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP767460
    Datum15.07.2013 20:456518 x gelesen
    Geschrieben von Christian F.Wer dort wohnen bleiben will, der muß dann eben damit rechnen, dass das rote Auto erst nach 30 Minuten ums Eck kommt.Oder er schließt sich mit anderen, die dort wohnen bleiben wollen, zusammen, besorgt sich ein rotes Auto, und rudimentäre Selbsthilfegeräte (dürfte ja einiges auf dem Markt sein, wenn die Wehren die da heute eh schon sind alle dicht wären), und wenn dann nach 30 Minuten die "echte Wehr" kommt, wirds lustig, weil Zusammenarbeit und Hierarchie dann noch chaotischer sind, als heute, wo alles unter dem großen Deckmantel Feuerwehr läuft.

    Geschrieben von Christian F.(und der Staat könnte da ein paar Euro drauf legen für eine Umsiedlungsprämie als Anreiz)"der Staat" = wer?
    Die Leute, von denen dann ein Teil X betroffen ist?
    Der Bund, der an solchen Umsiedlungen welches Interesse hat?
    Die Länder, die an solchen Umsiedlungen welches Interesse haben?
    ...

    Klar ist die Hubschrauberlösung unsinnig und unrealistisch, aber Umsiedlungsprämie und das große Standortkegeln unterscheidet sich davon nicht wirklich.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP767461
    Datum15.07.2013 20:516498 x gelesen
    Geschrieben von Frank S.Glaube mir, da fällt es gar nicht mehr auf, daß RD/FW "etwas" länger brauchen.Das brauchen sie ja insbesondere beim RD schon immer, oder gab es da das große Wachensterben auf dem Land? Die Anfahrtswege waren da von Anfang an vielerorts bescheiden, die gesetzl. Hilfsfristen entsprechend großzügig.
    Deshalb wundert es mich immer, dass RD und FW hier in einem Atemzug genannt werden.
    Wenn der RD irgendwo trotzdem noch merklich abbaut, passiert was? Plötzlich hängen AED in der Landschaft rum, First-Responder-Gruppen gründen sich... Wenn die Polizei abbaut, kommen solche lustigen Ideen wie die genannte auf.
    Und wenn die FW verschwindet, gehen dann einige davon aus, dass man eben brav wartet, bis die Profitruppe mit den Profilöschwerkzeugen und dem Profiwasser ihre 30km+ zurückgelegt hat.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 767566
    Datum17.07.2013 06:326342 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Oder er schließt sich mit anderen, die dort wohnen bleiben wollen,

    Könnte einsam werden. Praktisches Beispiel: 18276 Reimershagen OT Kirch Kogel

    ca 20 Haushalte, 65 Einwohner. Davon 2/3 so alt oder so krank das mit denen nichts anzufangen ist.
    Das letzte 1/3 ist tagsüber nicht da. Prognose bis 2035 (?) - 50% Einwohner.

    Und nun?

    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

    "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job"

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP767626
    Datum17.07.2013 10:116394 x gelesen
    Geschrieben von Florian B.Könnte einsam werden. Praktisches Beispiel: 18276 Reimershagen OT Kirch Kogel
    ca 20 Haushalte, 65 Einwohner. Davon 2/3 so alt oder so krank das mit denen nichts anzufangen ist.
    Das letzte 1/3 ist tagsüber nicht da. Prognose bis 2035 (?) - 50% Einwohner.
    Und nun?
    Nun?
    Der Ortsteil hat heute schon keine eigene Feuerwehreinheit, sondern Reimershagen hat eine (für 5 Ortteile). Die hat zwar auch Personalmangel, aber wenn die dichtgemacht würde, würden vielleicht gerade die 10 verbliebenen dann auf die Idee kommen, dass Retten und Löschen ansatzweise auch ohne gemeindliche Einrichtung geht. Und im "Amtsbereich" gibt es so wenig Feuerwehr aktuell nun auch wieder nicht.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorGerr8it 8L., Frankfurt / Hessen767631
    Datum17.07.2013 11:276282 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.Na ja, alles Ansichtssache. Es gibt genug Visionäre, die zwar prinzipiell nette Visionen hatten, aber dennoch gescheitert sind. Da helfen ein paar prominente Gegenbeispiele auch nicht. Wen kann man denn heute noch mit der Vision vom Transrapid begeistern?

    Ich bin der Meinung, dass hauptsächlich faule aber intelligente Leute die Menschheit weitergebracht haben. Denn die haben immer geguckt, wie man mit weniger Arbeit mehr erreicht.


    Falsch, die haben nur ausgenutzt, was die Visionäre gebracht haben, und effizienter gemacht.

    Wo wären wir heute ohne:

    James Watt
    Thomas Alva Edison
    Archimedes
    Philipp Reis
    Konrad Zuse
    Gottlieb Daimler
    Carl Benz
    Otto Lilienthal
    Wernherr von Braun
    Nikola Tesla
    die Liste ließe sich unendlich weiterführen, aber das führt uns wirklich dann zu weit weg.

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein



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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 767690
    Datum18.07.2013 06:396037 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.
    Der Ortsteil hat heute schon keine eigene Feuerwehreinheit,


    hab ich auch nie behauptet. Ich wollte damit nur relativ plastisch vor Augen führen das es irgendwann dort kein geeignetes Personal mehr gibt. Weder für die Feuerwehr noch für die Selbstschutzeinheit..

    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

    "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job"

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP767716
    Datum18.07.2013 09:305965 x gelesen
    Wenn auch keiner mehr zum Beschützen da ist... Nur einerseits betrifft eine solche Entwicklung einen minimalen Teil der Orte, um die es bei dieser "Spezialkräftehubschrauberversorgung" gehen würde, andererseits sind auch schon einzelne auf die Idee gekommen, für den eigenen Brandschutz mehr zu machen.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg767718
    Datum18.07.2013 09:385980 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Wenn auch keiner mehr zum Beschützen da ist...

    Das ist ja genau das Problem. Es wird einen Zeitraum X geben, in dem zwar noch jemand dort wohnt, aber niemand davon mehr im feuerwehrfähigen Alter. Nämlich zwischen 65 und Friedhof. Und das ganze kann sich dadurch in die Länge ziehen, dass zwar noch jüngere Menschen dort schlafen, aber von 6-20 Uhr auspendeln. Dann hast Du zwar auf dem Papier noch Einwohner, aber in der Realität niemand mehr wehrfähiges.

    Und es gibt durchaus "Ortschaften", in denen das auch bei Siedlungsgebieten, die zusammen vierstellige Einwohnerzahlen in mehreren Teilorten haben, auftritt/ auftreten wird. Da wird es dann mit der Hilfsfrist wie wir sie bisher kennen und theoretisch anwenden unrealistisch.

    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP767722
    Datum18.07.2013 09:476051 x gelesen
    Geschrieben von Christian F.Es wird einen Zeitraum X geben, in dem zwar noch jemand dort wohnt, aber niemand davon mehr im feuerwehrfähigen Alter. Nämlich zwischen 65 und Friedhof.Diese Altersgrenze spielt dann aber keine Rolle mehr. Die Grenze dann ist der Übergang von "noch halbwegs zu handwerklichen Taten fähig" zu "komplett bettlägerig", also die Grenze, wann auch die Senioren irgendwann das Land verlassen, wenn nicht noch jemand da ist, der zeitweise die Pflege/Betreuung sicherstellt.
    Und wann diese Selbstschutztruppen/Bürgerinitiativen/losen Nachbarschaftsverbindungen zeitlich einsatzfähig sind, interessiert dann (außer denen selbst) auch niemanden. Wir reden da einfach nicht mehr von einer "Feuerwehr", die dazugehörigen Maßstäbe sind daher irrelevant. Das sind normale Bürger, die sich im Rahmen ihrer eigenen subjektiven Möglichkeiten nicht damit abfinden, dass das erste Wasser auf dem Brand oder die erste Leiter am Fenster von der "Profifeuerwehr" mit 30 min Anfahrt geleistet wird.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg808585
    Datum02.06.2015 12:125062 x gelesen
    hallo,

    dazu gibt es auch ein Forschungsprojekt:


    Luftrettung als Alternative zur bodengebundenen Rettung
    Forschungsprojekt PrimAIR stellt Ergebnisse auf Interschutz vor


    Eine sowohl qualitativ hochwertige als auch wirtschaftlich tragbare bodengebundene Notfallrettung wird in vielen strukturschwachen, dünn besiedelten Gebieten in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr sicherzustellen sein. Die Umstellung auf Luftrettung kann die notfallmedizinische Versorgung in solchen Gegenden garantieren. Das sind die Ergebnisse des dreijährigen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes „PrimAIR – Luftrettung als innovatives Konzept zur Notfallrettung in strukturschwachen Gebieten“. Die elf Projektpartner stellen ihre Ergebnisse am Mittwoch, 10. Juni 2015, auf der Interschutz in Hannover im Convention Center, Saal 1b, vor (10.30 bis 12.30 Uhr sowie 14.30 bis 16.30 Uhr).


    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg808605
    Datum02.06.2015 22:334482 x gelesen
    hallo,

    ja - dazu gibt es ein aktuelles Forschungsprojekt:

    Luftrettung als Alternative zur bodengebundenen Rettung

    Forschungsprojekt PrimAIR stellt Ergebnisse auf Interschutz vor


    Eine sowohl qualitativ hochwertige als auch wirtschaftlich tragbare bodengebundene Notfallrettung wird in vielen strukturschwachen, dünn besiedelten Gebieten in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr sicherzustellen sein. Die Umstellung auf Luftrettung kann die notfallmedizinische Versorgung in solchen Gegenden garantieren. Das sind die Ergebnisse des dreijährigen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes PrimAIR Luftrettung als innovatives Konzept zur Notfallrettung in strukturschwachen Gebieten.

    Die elf Projektpartner stellen ihre Ergebnisse am Mittwoch, 10. Juni 2015, auf der Interschutz in Hannover im Convention Center, Saal 1b, vor (10.30 bis 12.30 Uhr sowie 14.30 bis 16.30 Uhr).

    p.gifweitere Infos zu PrimAIR

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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